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Theater an der Winkelwiese

Fast ein kleines Regiewunder

Charles Linsmayer

Zürich, 13. November 2010. Wow, denkt man, wenn man Johannes Schrettles zwischen 2002 und 2004 entstandenen, 2005 in Osnabrück uraufgeführten Erstling mit dem leichtgewichtigen Titel "FLIEGEN/GEHEN/SCHWIMMEN" auf dem Papier liest: Wie kann ein Text mit soviel Theorie auf der Bühne zum Leben erweckt werden? Da wimmelt es von Ausdrücken wie Autonomie, Anarchie, Ressourcen, Workshop, Globalisierung, Bio und Strapazieren, da spricht ein Polizist von Metaphern und ruft, immer, wenn es ihm "kommt": "Nie wieder Faschismus!"


Theater an der Winkelwiese

Gute Seife, schlechte Seife

von Felizitas Ammann

Zürich, 5. März 2008. Eine gute Soap zeichnet sich dadurch aus, dass man jederzeit ein- und nur schwer wieder aussteigen kann. Ersteres ist bei Folge 4 von "Absolut Züri" ganz klar der Fall, letzteres insofern, als man durchaus Lust hat, wieder reinzuschauen. Und noch etwas gehört zu Seifenopern wie die Lügen, Missverständnisse und Intrigen: Dass ein grosses Team rasch und günstig produziert. Bei der Zürcher Theatersoap sind das nicht nur mehrere Theaterautoren (verstärkt durch den deutschen Fernsehprofi Patrick Schuckmann) und wechselnde Regisseure, die in jeweils drei Wochen eine Folge auf die Bühne stemmen. Für "Absolut Züri" haben gleich acht Spielstätten zusammengespannt, vom Theater am Neumarkt über den Club Kaufleuten bis zum Migros-Restaurant Limmatplatz.


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