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tribuene Berlin

Wohltemperiertes Grauen

von Lena Schneider

Berlin, 11. April 2008. Die "tribuene" hat sich wieder, scheint es. Nach dem Zwischenspiel Anna Langhoffs als künstlerische Leiterin des Hauses, das im Januar abrupt ein Ende fand, erinnert die Konstellation der neuen Premiere an den Einstieg von Langhoffs Vorgänger Helmut Palitsch vor knapp zwei Jahren. Auch damals wurde ein von Christoph Klimke dramatisiertes Stück deutscher Geschichte uraufgeführt, Regie ebenfalls Hannes Hametner. Die Vorzeichen waren freilich andere: Wo "Claus Peymann kauft Gudrun Ensslin neue Zähne" sich ironisierend an der Geschichte der RAF versuchte, gräbt "Tiergartenstraße 4" im Leichenkeller des Nationalsozialismus.  


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