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archiv » Theater Chur (4)
Theater Chur

Patriotischer Schmelz

von Valeria Heintges

Chur, 7. Januar 2015. "Tief in diesem Berg drin tobt die Hölle", sagte der Germanist Peter von Matt in seiner Festansprache 2009 auf dem Schweizer Rütli. "Da unten donnern die Eurolaster durch den Tunnel. 40-Tönner. Bald vielleicht 60-Tönner. Da dröhnt Tag und Nacht die Autobahn Hamburg-Rom." Peter von Matts Rede zum Nationalfeiertag der Schweiz hat es nun im Theater Chur auf die Bühne geschafft. Dort wollen die Politiker, Honoratioren und die Dame vom Jodelfest die Eröffnung der neuen Autobahnröhre durch den Gotthardtunnel feiern.


Theater Chur

Wuchtige Worte

von Valeria Heintges

Chur, 8. Januar 2013. Auf der Bühne sechs Frauen, alle in weißen Hosen, weißem Oberteil, braunen Stiefeln. Sie sind Pompeius und Cäsar, Julia und Cornelia, Erichtho und Sextus. Und sie sind der Chor. Bürger, Boten, Trauernde, Überlebende. Sie berichten vom römischen Bürgerkrieg, in dem sich 49 bis 45 vor Christus die Armeen von Julius Cäsar und von Pompeius niedermetzeln und das Land verwüsten. Sie sprechen den Text "Der Bürgerkrieg" von Marcus Annaeus Lucanus am Theater Chur.


Theater Chur

Besuch beim gealterten Ich

von Beat Mazenauer

Chur, 18. November 2009. Der Zeitpunkt scheint ideal getroffen. Während draußen die Schweinegrippe tobt – zumindest medial – steht drinnen im Theater Chur die Typhus-Mary auf der Bühne. Die Autorin Ruth Schweikert hat den – von Jürg Federspiels "Ballade von der Typhoid Mary" her – bekannten Stoff neu für die Bühne bearbeitet. Die zeitliche Aktualität ist dabei wohl eher Zufall. Schweikert interessiert sich nicht für pandemische Aspekte.


Theater Chur

Heldenverulkung mit George Clooney

von Charles Linsmayer

Chur, 24. Oktober 2009. Als die Zeitung "Il Progress" 1881/82, sechs Jahre nach der deutschen Erstveröffentlichung, C. F. Meyers Roman "Jürg Jenatsch" in rätoromanischer Übersetzung abdruckte, musste sie die Serie nach dem zweiten Buch abbrechen, weil eine Leserumfrage zum Resultat gelangt war, der Roman sei "zu langweilig".


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