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archiv » LOT-Theater Braunschweig (3)
LOT-Theater Braunschweig

What is death? (Baby don't hurt me)

von Jan Fischer

Braunschweig, 19. August 2016. Den Anfang macht ein Beat, zwei Schläge, immer wieder, monoton, ein Herzschlag fast. Dann wird gestorben: Die drei Performerinnen Ilse Bendin, Stephanie Krah und Romy Weyrauch spielen berühmte Bühnentode. Büchners Marie aus Woyzeck wird erstochen, Maria Stuart geköpft, eine ganze kleine Armee an Shakespeare-Figuren massakriert. Und am Ende dieser bunten Todesparade liegt die 76jährige Bendin selbst auf der Bühne, zugedeckt mit einem weißen Tuch. "Wer war Ilse Bendin?", fragt Weyrauch, und gerade, als sie mit ihrer Grabrede in Fahrt kommt, steht Bendin wieder auf.


LOT-Theater Braunschweig

Sex auf Deutsch, wie bitte?!

von Stephanie Drees

Braunschweig, 16. Januar 2014. Die Sterne Europas leuchten hell. Auf die Mitte des Bodens projiziert zeigen sie einen stolzen, hoffnungsvollen Reigen. Auf ihnen: fünf junge Europäerinnen und Europäer. Ihre Füße schwingen über das Tanzparkett, zwei Frauen legen die Hände ineinander und drücken die Arme der Anderen. Geschmeidige Pedalbewegungen. Es gibt was zu feiern. "Europa", verliest eine Schauspielerin anfangs aus einem Manifest, "das ist vor allem eine Idee." Alles prima in der tanzfreudigen Union?


LOT-Theater Braunschweig

Wenn ich König von Braunschweig wär'

von Alexander Kohlmann

Braunschweig, 3. Oktober 2013. "auf probe – Alltagsutopien für das Braunschweiger Land" ist das Motto einer Reihe, in der drei Gruppen aus Niedersachsen ihre theatralen Bearbeitungen von kleinen und großen Visionen für die Region zeigen. Die ist allerdings ein Paradoxon: Denn es gibt spätestens seit der Gründung Niedersachsens 1946 kein Braunschweiger Land mehr, weder politisch noch verwaltungstechnisch.


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