bücher
Buch des Monats: April 2013
Überall Theater, auch im Internet. Theater im Internet? Das geht? Aber sicher doch. Nur wie? Ulf Otto hat sich das Internet-Theater genauer angeschaut und untersucht in seinem Buch Internetauftritte. Eine Theatergeschichte der neuen Medien ausführlich, was Theatralität im digitalen Kosmos alles bedeutet – und was es nicht bedeutet. Christian Rakow hat das Buch gelesen.
Buch des Monats: März 2013
Thomas Blubacher: Gustaf Gründgens. Biografie.
Henschel Verlag, Berlin 2013
von Georg Kasch
Buchhinweise März 2013
Carmen-Maja Antoni, Brigitte Biermann: Im Leben gibt es keine Proben.
Verlag Das Neue Berlin, Berlin 2013
Rimini Protokoll: ABCD. Saarbrücker Poetikdozentur für Dramatik.
Verlag Theater der Zeit, 2012.
M. Agejew: Roman mit Kokain.
Manesse Verlag, Zürich 2012

Vorabdruck: März 2013
Wolfgang Höbel: Karin Beier. Den Aufstand proben. Ein Theaterbuch, Köln 2013.
von Wolfgang Höbel.
Buch des Monats: Februar 2013
Ivan Nagel: Shakespeares Doppelspiel. "Der Kaufmann von Venedig" neu gelesen
Insel, Berlin 2012.
von Esther Slevogt.

Buch extra: Februar 2013
Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war.
Roman. Alle Toten fliegen hoch, Teil 2. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2013
von Nikolaus Merck
Buchhinweise Februar 2013
Bertolt Brecht, Helene Weigel: "ich lerne: gläser + tassen spülen". Briefe 1923–1956
Herausgegeben von Erdmut Wizisla. Suhrkamp Verlag, Berlin 2012
Alexander Karschnia und Michael Wehren (Hg.): Kommando Johann Fatzer
Neofelis Verlag, Berlin 2012
Pussy Riot: Pussy Riot! Ein Punk-Gebet für die Freiheit. Mit einem Vorwort von Laurie Penny, aus dem Englischen von Barbara Häusler. Edition Nautilus. Hamburg 2012.
Wiktoria Lomasko/Anton Nikolajew: Verbotene Kunst. Eine Moskauer Ausstellung. Gerichtsreportage. Aus dem Russischen und mit einem Nachwort von Sandra Frimmel
Matthes & Seitz, Berlin 2013
Buch des Monats: Januar 2013
Samuel Beckett: Weitermachen ist mehr, als ich tun kann.
Briefe 1929 - 1940. Suhrkamp, Berlin 2013.
von Dirk Pilz
Buchhinweise Januar 2013
Gerda Baumbach: Schauspieler. Historische Anthroplogie des Akteurs.
Band 1: Schauspielstile. Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2012
Maria Happel: Das Schnitzel ist umbesetzt. Was bisher geschah …
Amalthea Verlag, Wien 2012
Frank Noack: Jannings. Der erste deutsche Weltstar.
Collection Rolf Heyne 2012

Buch des Monats: Dezember 2012
Benjamin Wihstutz: Der andere Raum. Politiken sozialer Grenzverhandlung im Gegenwartstheater. diaphanes, Zürich 2012.
von Dirk Pilz
Buchhinweise Dezember 2012
Jan Knopf: Bertolt Brecht. Lebenskunst in finstern Zeiten.
Carl Hanser Verlag, München 2012
William Shakespeare: Hamlet. Illustriert von Eugène Delacroix.
Mit einer kunsthistorischen Einleitung von Anja Grebe.
Lambert Schneider Verlag, Darmstadt 2012
Elisabeth Plessen: Peter Zadek und seine Bühnenbildner.
Akademie der Künste, Berlin 2012
Buch des Monats: November 2012
Peter Handke: Versuch über den Stillen Ort.
Suhrkamp, Berlin 2012
von Dirk Pilz
Buchhinweise November 2012
Michael Strauven: Jedermanns Lieblingsschurke. Gert Fröbe. Eine Biographie.
Rotbuch Verlag, Berlin 2012
Annemarie Matzke, Christel Weiler, Isa Wortelkamp (Hg.):
Das Buch von der Angewandten Theaterwissenschaft. Alexander Verlag, Berlin/Köln 2012
Sibylle Berg: Vielen Dank für das Leben. Roman. Carl Hanser Verlag, München 2012
Buch des Monats: Oktober 2012
Christoph Schlingensief: Ich weiß, ich war's.
Kiepenheuer & Witsch, Köln 2012.
von Christian Rakow
Buchhinweise Oktober 2012
Luc Bondy: Toronto. Gedichte. Paul Zsolnay Verlag, Wien 2012
Yasmina Reza: Nirgendwo. Aus dem Französischen von Eugen Hemlé, Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel. Carl Hanser Verlag, München 2012
Christine Bähr: Der flexible Mensch auf der Bühne. Sozialdramatik und Zeitdiagnose im Theater der Jahrtausendwende. transcript Verlag, Bielefeld 2012

Buch des Monats: September 2012
Rainald Goetz: Johann Holtrop. Abriss der Gesellschaft. Roman.
Suhrkamp, Berlin 2012
von Wolfgang Behrens
Buch extra: September 2012
Frontieres liquides – territoires de l'art. Emergences de la scene europeenne
Herausgegeben von der Union des Theatres de l'Europe und Alternatives theatrales als Sonderheft (Hors serie) N°9, Brüssel 2012
von Herwig Lewy
Buchhinweise September 2012
Ivan Nagel: Schriften zur Politik. Suhrkamp Verlag, Berlin 2012
Karel Čapek: Wie ein Theaterstück entsteht. Aus dem Tschechischen von Otto Pick und Vincy Schwarz. Mit 47 Zeichnungen von Josef Čapek. Berlin 2012
Jens Roselt, Ulf Otto (Hg.): Theater als Zeitmaschine. Zur performativen Praxis des Reenactments. Theater- und kulturwissenschaftliche Perspektiven. Bielefeld 2012
Buch des Monats: August 2012
Adolf Dresen:Der Einzelne und das Ganze. Zur Kritik der Marxschen Ökonomie.
Herausgegeben von Friedrich Dieckmann. Verlag Theater der Zeit, Berlin 2012,Als von Esther Slevogt
Buchhinweise August 2012
Gerhard Stadelmaier: Liebeserklärungen. Große Schauspieler, große Figuren. Wien 2012
Genia Enzelberger, Monika Meister, Stefanie Schmitt (Hg.): Auftritt Chor. Formationen des Chorischen im gegenwärtigen Theater. Maske und Kothurn. Heft 1/2012.
Bernhard Greiner: Die Tragödie. Eine Literaturgeschichte des aufrechten Ganges.
Grundlagen und Interpretationen. Stuttgart 2012
Buch des Monats: Juli 2012
Peter W. Marx (Hg.:): Handbuch Drama. Theorie, Analyse, Geschichte. Verlag J.B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2012
von Dirk Pilz
Buchhinweise Juli 2012
Maximilian Schell: Ich fliege über dunkle Täler. Erinnerungen. Hamburg 2012
Martina Groß / Hans-Thies Lehmann (Hg.): Populärkultur im Gegenwartstheater. Berlin 2012
Ludger Schwarte: Vom Urteilen. Merve Verlag, Berlin 2012,
9. Mai 2012: In welchem Land leben wir eigentlich? In keinem Land der deutschen (oder österreichischen oder schweizerischen) weißen Mehrheit. Sondern in einem Land, das von Migrationsgeschichten geprägt ist. Das weiß man. Aber will man es auch wissen? Und was bedeutet das überhaupt, zum Beispiel für die Theater? Michael Horeni hat ein Buch über drei Fußballer geschrieben, Die Brüder Boateng, das sich mit genau dieser Frage beschäftigt: Was heißt es, in Deutschland groß zu werden und nicht weißer Hautfarbe zu sein? Nikolaus Merck hat das Buch gelesen und an die Debatte um Blackfacing und das postmigrantische Theater gedacht.
Buchhinweise Mai: Wie man Dramen lesen kann oder soll? Es gibt Unmengen Bücher darüber, jetzt aber eines, das sich durchaus zu lesen lohnt, weil es das Bekannte ein bisschen anders aussehen lässt. Und sonst? Gedichte lesen! Die von Tadeusz Różewicz, der ganz und gar zu Unrecht viel zu wenig gelesen wird. Und einen in Schweden lebenden Dichter lesen, Ulrich Schacht mit Namen, dessen eben erschienenen Notate genügend Stoff bieten zum Widerspruch, zum Nachdenken und Innehalten. Mehr dazu in den Buchhinweisen von Christian Baron und Dirk Pilz.

12. April 2012
Macht und Mutti
Ist das Kunstfaschismus oder Kasperletheater? Es gibt jetzt einen dicken Band, der Schriften des Malers, Pamphletschreibers, Bühnenbildners, Regisseurs und selbsternannten Ritterkreuzträgers Jonathan Meese versammelt: Sechshunderfünfzig Seiten ausgewählter Texte zur Diktatur der Kunst. Diktatur? Kunst? Oder einfach Quatsch? Lesen ist gut. Lesen lassen in manchen Fällen aber vielleicht noch besser. Zum Beispiel von Dirk Pilz.
Buchhinweise April: Die Kunst? Ja, die Kunst! So verschieden, so schwer zu fassen. Nehmen wir beispielsweise Christoph Schlingensief, Pier Paolo Pasolini und Mark Z. Danielewski: alle sehr verschieden, alle sehr Künstler und sehr eigen. Oder etwa nicht? Mehr in unseren Buchhinweisen.
26. März 2012
Stalinistische Sachlichkeit
Nun ist jenes Büchlein erschienen, das schon vor seinem ersten Verkaufstag genau das bekommen hat, was es wollte: allerlei Aufmerksamkeit und vielerlei Erregung. Der Kulturinfarkt nennt sich das Werk, verfasst von vier Herren, die sich so ihre Gedanken über den Zustand der Kultur und ihrer öffentlichen Förderung gemacht haben. Das ist schön. Nur, sind's auch irgend sinnige und hilfreiche Gedanken? Nikolaus Merck hat gelesen und berichtet. Eine aktuelle Übersicht zu den Reaktionen zum Buch gibt es auch.
7. März 2012
Buch des Monats
Buch des Monats? Ach was: Buch des Jahres, mindestens. Der Literaturwissenschaftler Wolfram Ette hat eine 700-seitige Kritik der Tragödie geschrieben, die man unbedingt lesen muss. Denn es ist ein Buch über Schuld und Schicksal, Theologie und Religion, Kunst und Geschichte, über Theater und die frappierende Wirkmacht von Missverständnissen. Die der Herren Aristoteles und Nietzsche zum Beispiel. Wirklich, ein großes, epochemachendes Buch, sagt Dirk Pilz.
Buchhinweise März: Schon wieder ein Buch über den Schriftsteller Thomas Brasch? Ja, aber ein besonderes, nämlich eines von seiner Schwester Marion Brasch, das Roman sein möchte. Außerdem stellen wir eine Biographie über den Dramatiker, Schauspieler, Theaterdirektor und Brötchenpreisbekämpfer Johann Nestroy vor, und eine Studie über die heftig umstrittene Frage, wie es um die Partizipation von Postmigranten an der deutschen Kultur bestellt ist. Das alles in unseren Buchhinweisen.
15. Februar 2012
Lebensläufe sammeln
Es ist des Lobens kein Ende: Alexander Kluge, seit gestern 80 Jahre alt, kann noch immer nicht lassen, was er besonders gut kann: nämlich Bücher schreiben, wobei das für ihn vor allem heißt, Lebensläufe zu sammeln, was wiederum vor allem heißt, die Augen, den Blick des Gegenübers zu suchen, also neugierig zu bleiben. Das neue Buch von Alexander Kluge heißt Das fünfte Buch. Neue Lebensläufe. Dirk Pilz bedankt sich.
Buchhinweise Februar: Wir vermissen Jutta Hoffmann, die große, wunderbare Jutta Hoffmann, die vor zwölf Jahren letztmalig auf der Bühne stand und jetzt nicht mehr spielen mag. Immerhin gibt es nun ein Buch, das sich der Schauspielerin Jutta Hoffmann widmet. Sehr schön. Auch schön, dass die Tragödie trotz aller Unkenrufe noch immer nicht tot ist. Und Theaterkritiker gibt es auch noch, oh ja!, aber wozu gibt es Bücher über Theaterkritiker, die es früher gab? Lesen Sie unsere Buchhinweise!

26. Januar 2012
Erlebt und erfunden
Dramatiker war er, Drehbuchautor, Regisseur, DDR-Flüchtling und Freund von Klaus Pohl, der jetzt sein Leben erzählt, in einem Roman, der das Gewesene ins Kleid der Fiktion hüllt. Ein Roman über Thomas Brasch also, unser Buch des Monats. Aber Kinder der Preußischen Wüste ist mehr als eine bloße Biographie-Erzählung, es ist auch Parabel über einen Künstler in einem Land, das Künstlern misstraute, weil sie im Gewand der Fiktion die Wahrheit zu sagen vermögen. Simone Kaempf weiß mehr.
Buchhinweise Januar: Na klar kann man vom Theater was lernen. Es weiß halt nur keiner, was genau. Und keine Frage: Theater ist so oder so immer auch politisch, irgendwie jedenfalls. Oder etwa nicht? Und überhaupt, gibt es nicht genügend Gründe, das Theater zu verachten, zu hassen gar? Solche Fragen zu stellen! Antworten gibt es in den Bücherhinweisen von Rainer Nolden und Dirk Pilz.

30. Dezember 2011
"Erlaube mal, ich bin doch Arzt!"
Gemeinsam mit Konstantin Stanislawski gründete Wladimir Nemirowitsch-Dantschenko 1897 das Moskauer Künstlertheater. Diese Einrichtung sollte das Theater auch außerhalb Russland revolutionieren, nicht zuletzt dank der Stücke Anton Tschechows, die von dort aus Furore machten. Das Erinnerungsbuch an diese Zeit Tschechow oder die Geburt des modernen Theaters ist nun zum ersten Mal in deutscher Sprache zu lesen. Was Rainer Nolden mit einiger Begeisterung tat.
Buchhinweise Dezember: Erinnerungen an einen großen, zu Unrecht vergessenen Theaterintendanten, Walter Bruno Iltz. Die Enttarnung eines Helden von Paulus Manker; Überlegungen eines Schauspielers, Philosophen und Theologen, der sich in das Grenzgebiet von Theater und Religion begeben hat: Das Theater des Ritus. De arte liturgica; und die ungewöhnliche Shakespeare-Studie des französischen Philosophen und Antropologen René Girard Theater des Neides: letzte Bücher des Jahres über letzte Dinge. Gelesen und empfohlen von Nikolaus Merck und Dirk Pilz.
23. Dezember 2011
Aura und Trauma
Wunsiedel wäre eine oberfränkische Kleinstadt wie jede andere, würden nicht einmal im Jahr die Schauspieler der Luisenburg-Festspiele einfallen und die Aura der freien Kunst und der großen Stadt verbreiten. Jedenfalls für die jungen Wundsiedeler. Einen Schauspieler, der bei den Festspielen sein erstes Engagement hatte, lässt Michael Buselmeier in seinen Roman Wunsiedel in das Dorf zurückkehren. Matthias Weigel, der wiederum dort aufwuchs, hat das Buch gelesen, das sich streckenweise wie ein Beitrag zur aktuellen Stadttheaterdebatte liest.
Theaterbuch Dezember: Trickster, Hipster, Sickhead. 2010 war "Axolotl Roadkill", jetzt ist Sickster – der neue Berlin-Roman! Keine Personen, sondern metaphysikfreie "Eigenschaftssplitter" driften darin durch die Großstadt, verdingen sich als "Worthuren" und spülen sich nach Feierabend die Marketingsprechblasen mit Alkohol aus dem Hirn. Wie spannend es sein kann, wenn ein Bühnenautor ins Prosafach wechselt, zeigt Thomas Melles furioser Debütroman und unser Theaterbuch des Monats. Mehr von Christian Rakow.

Theaterbuch November
Wo war hinten?
Ihn auf der Bühne spielen zu sehen, ist immer ein Ereignis der besonderen Art. Trotzdem kann man froh sein, dass Josef Bierbichler gelegentlich von ihr heruntersteigt, holzhackt, seine Wirtschaft am Starnberger See betreibt – oder eben ein Buch schreibt. Mittelreich ist sein zweites. Mittelreich heißt: nicht reich, nicht arm. Wie sich vom ländlichen Mittelstand die Welt ansieht. die große und die kleine Welt. Und: Gestorben wird in dem Buch auch recht häufig. Sophie Diesselhorst hat den Roman gelesen – und ist beglückt.
Buchhinweise November: "Kauf dir doch mal ein Parfüm", lautete eine der wenigen Regieanweisungen, die Peter Zadek Eva Mattes gab, als sie 1977 die Gertrud in "Hamlet" spielte. Probenluft lässt einen die Schauspielerin in ihren Erinnerungen "Wir können nicht alle wie Berta sein" schnuppern. Wolfgang Behrens mochte den Ton, der jede Kränkung vermeidet besonders gern.
Buchhinweise November 2011: Auch in dem reich ausgestatteten Band Wilfried Minks. Bühnenbauer schaut man dem Theater ins Herz, hinein in die Räume, die Wilfried Minks, einst der bedeutendste Bühnenbildner der Bundesrepublik, geschaffen hat. Wolfgang Behrens vergaß beim Blättern und schauen und Staunen die Stunde.
Buchhinweise November 2011: Am Ende gibt es Verschwörungstheorie und allerhand obskurantistisches Zeugs. Aber vorne, vorne im Buch Dämmerstunde, in dem die große Brecht- und Besson-Schauspielerin Käthe Reichel ihre Kindheitserzählung aufgeschrieben hat, findet man Geschichten, die sich wohl am besten unterm Weihnachtsbaum lesen lassen – als atheistisches Krippenspiel. Das jedenfalls empfiehlt Wolfgang Behrens.
Theaterbuch Juni 2011: Oskar Wälterlin und sein Theater ... von Thomas Blubacher
Theaterbuch April 2011: Der verbrannte Schmetterling von Peter Iden
Theaterbuch März 2011: Alle Toten fliegen hoch. Teil 1: Amerika von Joachim Meyerhoff
Theaterbuch Dezember 2010: Der Theatermann Gustav Manker von Paulus Manker
Theaterbuch September 2010: Christoph Schlingensief. Art Without Borders, herausgegeben von Tara Forrests und Anna Teresa Scheer
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