zeitungen 280 imago26. August 2016

Traumata werden Kunst

"Michael Kessler ist drin, im Leben dieses anderen, so intensiv und allumfassend, wie das unter den Bedingungen eines Fernsehprojekts überhaupt nur sein kann." Thomas Oberender, Intendant der Berliner Festspiele, schreibt im Tagesspiegel eine Hommage auf den Schauspieler Michael Kessler, der vor allem bekannt ist für seine Imitationen von Prominenten. Zum Artikel.

24. August 2016: Über "Geflüchtetentheater" im Freitag

Im Freitag schreibt Ann Esswein über das sogenannte Geflüchtetentheater. Für ihren Bericht traf sie Theateraktivisten mit Flüchtlingshintergrund und hinterfragte das "Repräsentationstheater der etablierten Häuser." Diskutiert wird u.a. Nicolas Stemanns Inszenierung von "Die Schutzbefohlenen". Zur Zusammenfassung.

24. August 2016: Geburtstagshymnen auf Kritikerlegende Benjamin Henrichs

In der Süddeutschen Zeitung und in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen heute zwei Lobeshymnen auf den großen Kritiker und Journalisten Benjamin Henrichs. Zur Zusammenfassung.

20. August 2016: Johannes M. Schatz über Kulturpolitik in der SZ

 Die SZ interviewt den Gründer von "Art but fair": "Die Kulturpolitik müsste den Mut haben, Geld nur noch an Theater und freie Projekte zu zahlen, bei denen die Arbeitsbedingungen fair sind und die Gagen angemessen." Zur Zusammenfassung.

18. August 2016: Tim Renner verteidigt Chris Dercon im rbb

Der Berliner Kulturstaatssekretär Tim Renner verteidigt Chris Dercon, den designierten Intendanten der Berliner Volksbühne. Zugleich verurteilte er die Kampagne gegen Dercon als "absurd". Und seinem Intimfeind Claus Peymann gibt er auch noch einen mit. Zur Zusammenfassung des Interviews mit dem RBB.

18. August 2016: Kritiker antworten auf Uwe Eric Laufenbergs Feuilleton-Schelte

Uwe Eric Laufenberg warf den Kritikern seines Bayreuther Parsifal vor, sich in ein geschlossenes System begeben zu haben, das die unvoreingenommene Betrachtung eines Theater- oder Opernabends nicht mehr zulassse. Nun folgen die scharfen Antworten der Kritiker. Zur Zusammenfassung.

18. August 2016: Die syrischen Theatermacher Omar Abusaada und Mohammad al-Attar

"Theater hinterlässt Spuren in den Gemütern, zeigt neue Perspektiven. Es erreicht mehr, als es etwa die Medien je könnten." Der Regisseur Omar Abusaada und der Autor Mohammad al-Attar kommen aus Syrien und machen Theater für Europa. Hier geht's zum Interview mit der NZZ.

13. August 2016: Krise des Schauspiels in Mecklenburg-Vorpommern?

Die Süddeutsche Zeitung begibt sich auf eine Reise durch die Mecklenburg-Vorpommernsche Theaterlandschaft. Dort steckt das Schauspiel tief in der Krise. Kann in Zeiten schwindender Etats nur noch Gefälliges gespielt werden? Unsere Zusammenfassung.

11. August 2016: Gefälsche Besucherzahlen am Theater Vorpommern?

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet über einen Streit in Mecklenburg-Vorpommern: Nachdem das Theater Vorpommern seine Besucherzahlen bekannt gab, meldete Kultusminister Brodkorb Zweifel an deren Richtigkeit an. Jetzt gab eine Sprecherin des Theaters zu: Für den Zuschauerrekord war Zahlenakrobatik vonnöten. Alles weitere zu den mutmaßlich geschönten Zahlen? Hier.

 11. August 2016: Daniel Ris über die Aussagen von Shenja Lacher

"Ich kenne keinen Intendanten, der mir wirklich reinen Gewissens in die Augen guckt und sagen kann, dass bei ihm die Frauen für gleiche Arbeit so viel verdienen wie die Männer." Daniel Ris, kommender Intendant der Burgfestspiele Mayen und Vorstandsmitglied der Initiative art but fair, spricht mit dem Deutschlandfunk u.a. über Shenja Lachers FAZ-Interview über die Arbeitsbedingungen am Theater. Das gesamte Interview kann man hier lesen.

11. August 2016: Sandra Hüller im Interview über Theater und Aktualität

 "Toni Erdmann" sei Dank ist Hüller gerade in aller Munde. In der Stuttgarter Zeitung spricht sie selbst über den Akualitätsanspruch von Theater, die Flüchtlingskrise und über ihre Arbeit mit Johan Simons. Das gesamte Interview gibt es hier.

10. August 2016: Die taz würdigt Konrad-Wolf-Preisträgerin Nicola Hümpel

Katrin Bettina Müller würdigt die Arbeit von Hümpel, Kopf von Nico an dthe Navigators, die im September mit dem Konrad-Wolf-Preis der Akademie der Künste ausgezeichnet wird und eher als poetische denn als politische Küstlerin gilt, weil bei ihr "nie mit großen Begriffen hantiert wird, weil sie so nah am Alltäglichen gebaut sind, um der Uneindeutigkeit der Gefühle auf den Grund zu gehen, weil dort der Sinnlichkeit von Körper und Stimme so gegenwärtig sind." Zu dem feinen ganzen Text geht's hier.

10. August 2016: Der Schauspieler Ulrich Matthes zur Lage der Nation

Mit einem AfD-Anhänger befreundet sein? Der Schauspieler Ulrich Matthes könnte das nicht, sagt er im Interview mit der Berliner Zeitung, das sich um die Lage der Nation dreht. Mehr hier.

9. August 2016: Shermin Langhoff in der FR über Postmigrantisches Theater

"Postmigrantisches Theater ist kein Migrantentheater und es ist kein Stadttheater," sagt Shermin Langhoff, Intendantin des Berliner Gorki Theaters. "Beides gab es einmal und beides gibt es noch immer. Aber die Zukunft gehört dem postmigrantischen Theater, das ja auch ein Post-Stadttheater-Theater ist." Hier das ganze Interview in der FR.

6. August 2016: Die SZ kommentiert die Causa Shenja Lacher

Die selbstgewählte Nichtverlängerung des beliebten Schauspielers Shenja Lacher am Münchner Residenztheater schlägt (nicht zuletzt bei den nachtkritik.de-Leser*innen) hohe Wellen. In der Süddeutschen Zeitung kommentiert heute Christine Dössel die Causa. Zur Zusammenfassung. 

6. August 2016: Die Zukunft des sanierungsbedürftigen Theaters in Frankfurt am Main

Oliver Reese und Anselm Weber, Noch-Intendant und künftiger Intendant des Schauspiels Frankfurt, äußern sich in Interviews mit den großen Frankfurter Zeitungen zur Zukunft des sanierungsbedürftigen Gebäudeensembles am Willy-Brandt-Platz. Hier ihre Kernaussagen im Überblick.

5. August 2016: Elfriede Jelinek zur Verhaftungswelle in der Türkei

"Ich höre nichts von meinen (Schriftsteller-)Vereinigungen. Vielleicht stecken sie derzeit ja im Gefängnis ihrer Badehosen oder Bikinis an irgendeinem Strand fest. Da ich nichts höre, muß halt ich etwas sagen: Ich fordere die Freilassung aller offensichtlich willkürlich Zusammengefangenen in der Türkei, denen man keine Schuld an einem Putsch nachweisen kann", schreibt Elfriede Jelinek im Wiener Standard. Hier der ganze Text. Und hier die Reaktion von PEN-Präsident Josef Haslinger.

4. August 2016: Deutschlandfunk über türkische Säuberungswellen am Theater?

Offenbar erreicht die politische Säuberungswelle der Erdogan-Regierung nun auch die Theaterschaffenden. Sechs Schauspieler und Regisseure der Städtischen Bühnen Istanbuls wurden suspendiert. Der Deutschlandfunk berichtet.

3. August 2016: Shenja Lacher hört am Theater auf

Shenja Lacher gehört zu den profiliertesten Schauspielern des Münchner Residenztheaters. Gehörte. Im äußerst lesenswerten Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärt er, warum er gekündigt hat und dem Theater generell vorerst den Rücken kehrt. Zur Zusammenfassung.

2. August 2016: Der Tagesspiegel porträtiert Ausnahme-Schauspieler Daniel Zillmann

Der Tagesspiegel porträtiert liebevoll den Schauspieler und Musiker Daniel Zillmann, präsent im Kino, im Fernsehen und an der Volksbühne: "Es wirkte, als wäre der neue Gast schon immer Teil der Volksbühnen-Familie gewesen." Stimmt! Mehr auf tagesspiegel.de.

1. August 2016: Zwei Politiker kristisieren von Schirachs Erfolgsstück "Terror"

Die FDP-Politiker Gerhart Baum und Burkhard Hirsch kritisieren Ferdinand von Schirachs Erfolgsstück "Terror". Im Interview mit der FAS werfen sie dem Autor Populismus vor. Zur Zusammenfassung.

31. Juli 2016: Chris Dercons Tate Modern

"So what is the new Tate Modern?" fragt die Londoner Kunst- und Theaterkritikerin Dana Damian Martin im online-Magazin Exeunt. Wir erinnern uns: dieses Institut wurde bis vor kurzem von Chris Dercon geleitet. "Is it the ultimate neoliberal art institution, whose funding infrastructure displaces it from singular public accountability, but also from total private patronage? In its exercising of its public accessibility, its educational, curatorial, and cultural agendas, does it perform the institution, or colonise the art world? Is this expanded collection oriented towards the representation of global art narratives, or their depoliticisation?" Hier der sehr lesenswerte, vollständige Text.

31. Juli 2016: Sven-Eric Bechtolf übt Kritik an der Kritik

"Ich finde, dass die Kritik auffallend oft vereinzelte Buher zu Kronzeugen ihrer Ansichten macht," sagt der Regisseur und Salzburger Festspielchef Sven-Eric Bechtolf im Interview mit dem östereichischen Kurier, " während enthusiastische Reaktionen gerne unter den Tisch gekehrt werden – ." Wer mehr über die Philosophie des Buh-Rufens wissen will, hier entlang.

30. Juli 2016: Im Katastrophenmodus: die SZ über neue Formate politischer Kunst

Die spektakuläre politische Kunst erlebt eine neue Blütezeit, resümiert Kia Vahland in der Süddeutschen Zeitung. Kein Wunder bei der finsteren Weltlage. Das aber habe Folgen für das Publikum, das so im Katastrophenmodus gefangen bleibe. Mehr in der Zusammenfassung.

27. Juli 2016: Alvis Hermanis im Interview über das Verhältnis von Kunst und Politik

Alvis Hermanis inszeniert bei den Salzburger Festspielen eine Oper von Richard Strauss und hat der Wiener Tageszeitung Der Standard kurz vor der Premiere ein Interview gegeben, in dem es weniger um "Die Liebe der Danae" geht als um das Verhältnis von Kunst und Politik und Hermanis' umstrittene Flüchtlings-Statements. Die Zusammenfassung.

27. Juli 2016: Nurkan Erpulat im Deutschlandfunk über die Lage in der Türkei

Der Deutschlandfunk interview Nurkan Erpulat zur Lage in der Türkei: "Wir haben in den letzten drei Jahren als Künstler in der Türkei sehr oft Niederlagen erlebt, und jede laute Stimme wurde erwürgt – und jetzt, dadurch, nach diesem Vorfall, sind sie bisschen in dem Stand-by-Modus gerade. Wir wissen nicht, wie es weitergeht", sagt Erpulat. Mehr hier.

26. Juli 2016: Interview mit Netzwerk-Einsemble-Gründerin Lisa Jopt

Im vergangenen Frühjahr wurde erstmals eine bundesweite Ensemble-Versammlung einberufen und über die Arbeitsbedingungen von Schauspielern gesprochen: Endlich! Was im Argen liegt, darüber sprach Ulrich Seidler mit der Schauspielerin Lisa Jopt, die das Netzwerk Ensemble gründete und die Versammlung organisierte. Mehr in der Zusammenfassung.

26. Juli 2016: Bericht vom Londoner Harry-Potter-Vorpremierenfieber

Selten dürfte ein Theaterpublikum fast bis zum letzten Mann mit Experten bestückt gewesen sein, so holt Gina Thomas in der Frankfurter Allgemeine Zeitung aus in ihrem Bericht über die Vorpremiere der Harry-Potter-Inszenierung in London. Mehr in der Zusammenfassung.

24. Juli 2016: Michael Naumanns Besprechung der neuen Hochhuth-Biographie

Michael Naumann bejubelt eine Biographie über den Dramatiker Rolf Hochhuth. Vieles über ihn habe sein langjähriger Verleger erst durch Birgit Lahanns Buchs erfahren. Zum Beispiel, dass er einst Churchill verleumdete und deswegen nicht mehr nach England reisen kann. Zur Besprechung auf zeit.de.

24. Juli 2016: Heidelberger Intendant Holger Schultze auf dradio

"Wie löst man die Krise der Theater? In dem man alle zwangsverpflichtet ins Theater zu gehen." Holger Schultze, Intendant des Heidelberger Theaters, verrät Deutschlandradiokultur die Geheimnisse seines Erfolgs. Zum Interview.

23. Juli 2016: Matthias Lilienthal im Interview

"Ich wundere mich, wie schnell ich in München angekommen bin." Im Gespräch mit dem Bayrischen Rundfunk resümiert Matthias Lilienthal seine erste Saison als Intendant der Kammerspiele. Zum Interview in voller Länge.

21. Juli 2016: Repressionen in Polens Theaterszene

Regisseur Przemyslaw Wojcieszek spricht im Tagesspiegel von einer Atmosphäre der Angst in der Theaterszene Polens. "Die meisten Künstler in Polen schließen einfach die Augen. Sie wollen sich keine Probleme machen." Zum Artikel.

21. Juli 2016: Das Dresdener TJG und die Staatsoperette ziehen unter ein Dach

Im Dezember ist es in Dresden soweit: Das Theater der jungen Generation und die Staatsoperette ziehen in ein gemeinsames Haus. Der Berliner Tagesspiegel ist schon ganz aufgeregt.

20. Juli 2016: Ein Exil Ensemble am Berliner Gorki Theater

Shermin Langhoff, Intendantin am Berliner Maxim Gorki Theater, spricht in der SZ über ihr Vorhaben, ein Exil Ensemble mit geflüchteten Künstlern zu gründen. Kein karitatives Projekt, im Gegenteil: "Diejenigen, die hier ankommen, bringen neue Biografien, neue Geschichten und Erzählungen, neue Perspektiven mit." Zur Zusammenfassung.

19. Juli 2016: Matthias Lilienthals erste Spielzeit an den Münchner Kammerspielen

"Hat Matthias Lilienthal einen Jahrmarkt aus einem der ehrwürdigsten Sprechtheater des Freistaats gemacht?", fragt die tageszeitung zum Ende von Lilienthals erster Spielzeit an den Münchner Kammerspielen. Und kommt zu dem Ergebnis: passt schon, was er da treibt. Zur Zusammenfassung.

16. Juli 2016: Uwe Eric Laufenberg über Bayreuth und "Parsifal"

"Wenn wir uns selbst dazu verurteilen, alles ständig mit Kontext zu lesen, und uns an das Eigentliche nicht mehr herantrauen, dann stimmt etwas nicht" sagt Uwe Eric Laufenberg im Interview mit der Frankfurter Rundschau zu seinem "Parsifal" in Bayreuth.

13. Juli 2016: Philipp Ruch erklärt dem Tagesspiegel seine jüngste Kunstaktion

Im Gespräch mit dem Tagesspiegel erzählt Philipp Ruch vom Zentrum für Politische Schönheit von Sinn und Zweck von "Flüchtlinge Fressen" und erklärt, warum wir alle uns der tausendfachen Beihilfe zum Suizid schuldig machen. Mehr in der Zusammenfassung.

13. Juli 2016: Simon Stephens über den Brexit

Süddeutsche Zeitung sprach mit dem Dramatiker Simon Stephens über Großbritannien, den Brexit und die Rolle des Theatermachers in der Krise. Mehr in der Zusammenfassung.

13. Juli 2016: Generalsanierung am Stadttheater Augsburg

186 Millionen Euro soll die Generalsanierung des Augsburger Stadttheaters kosten. Obwohl Augsburg hochverschuldet ist, will der Stadtrat die Sanierung, gegen die allerdings bereits ein Bürgerbegehren läuft. Erhält dieses 11.000 Stimmen, kommt es zu einem sofortigen Planungsstopp. Mehr auf br.de.

13. Juli 2016: Kritik am Vogtlandtheater Plauen

In der Freien Presse kritisiert Lutz Behrens, Vorsitzender des Fördervereins des Plauener Vogtlandtheaters, das König-Albert-Theater Bad Elster. Dieses würde die Landesbühnen Sachsen zu Gastspielen einladen, das Theater Plauen-Zwickau dagegen aber nicht zum Zug kommen lassen. Mehr auf freiepresse.de.

12. Juli 2016: Peter Laudenbach über Theater und Wirklichkeit

 nach dem Polizeieinsatz-Zwischenfall bei Foreign Affairs nimmt Laudenbach für die Süddeutsche Zeitung die verwischten Grenzen zwischen Theater und Wirklichkeit unter die Lupe. Mehr in der Zusammenfassung.

12. Juli 2016: Die Berliner Zeitung über das Theater La Commune

 Vor den Toren von Paris arbeitet das Theater La Commune mit jugendlichen Migranten. Die Berliner Zeitung war vor Ort. Mehr auf berliner-zeitung.de.

12. Juli 2016: Burg-Schauspieler Peter Simonischek im Porträt

 Die Welt porträtiert den Schauspieler, der mit "Toni Erdmann" in Cannes für Furore sorgte und zu den gefragtesten Schauspielern dieser Tage gehört. Mehr auf welt.de.

12. Juli 2016: Bühnenbildnerin Bettina Meyer im Porträt

 Die Frankfurter Allgemeine Tageszeitung portraitiert die in Zürich lebende und arbeitende Künstlerin, die außerhalb des Theaters immer wieder erklären muss, welche Aufgaben ihr Berufsbild eigentlich enthält. Mehr auf faz.net.

11. Juli 2016: Die Welt über Kultur-Sparrunden in NRW

Den Etats der Städte in Nordrhein-Westfalen stehen weitere Sparrunden bevor – und wo lässt sich trefflicher sparen als an der Kultur? In der Welt sieht Stefan Keim auf die Hintergründe, findet sie im Stärkungspakt und nennt Beispiele, wie man es besser nicht machen sollte. Mehr in der Zusammenfassung.

9. Juli 2016: Bilanz nach dem ersten Jahr der Intendanz von Andreas Beck in Basel

Seit einem Jahr ist Andreas Beck Intendant am Theater Basel. Die Neue Zürcher Zeitung zieht Bilanz: "Der meistgehörte glückliche Stossseufzer nach Premieren war fast mantraartig: 'Endlich haben wir wieder gute Schauspieler!'“ Zum Text.

 8. Juli 2016: Zum Festival d'Avignon

Das 70. Festival d'Avignon startete Mitte dieser Woche, und zwar ziemlich spektakulär – mit der besten Eröffnungspremiere seit langem, Ivo van Hoves "Die Verdammten". Es könnte ein guter Jahrgang werden, sind sich die Berichte der Süddeutschen Zeitung und der Welt einig. Mehr in der Zusammenfassung.

7. Juli 2016: Unsere große Presseschau zum Volksbühnen-Streit

Auch heute wird im Blätterwald wieder das Thema Volksbühne gewälzt. Im Freitag legt Matthias Dell scharf nach, diagnostiziert das Fehlen einer kulturpolitischen Erzählung, die mehr vermittle als mit Dercon einen prominenten Menschen gewonnen zu haben. Unsere gesammelten Frontberichte der Debatte hier.

7. Juli 2016: Der Bund über die Einigung zwischen Stephanie Gräve und dem KT Bern

Das Konzert Theater Bern und die Schauspieldirektorin Stephanie Gräve haben sich auf die Auflösung ihres Vertrages geeinigt. Der Bund berichtet über die Hintergründe eines langen Streits.

6. Juli 2016: Interview mit dem Geschäftsführer des Burgtheaters im Standard

"Wir werden mit Stichtag 31. August 2016 jedenfalls wieder positives Eigenkapital ausweisen," sagt Thomas Königstorfer, Geschäftsführer des Wiener Burgtheaters. Im Interview mit dem Wiener Standard berichtet er, was sonst noch geschah, seit er 2013 den Posten der geschassten Silvia Stantejsky übernahm, einer Schlüsselfigur des Finanzskandals um das Burgtheater. Hier unsere Zusammenfassung.

4. Juli 2016: Der Zürcher Tagesanzeiger basht die Drehbühne

Die Drehbühne ist das liebste Spielzeug der Regisseur*innen. Zu unrecht, wie Susanne Kübler vom Tages-Anzeiger findet. Sie empfiehlt: "Sorgfältig inszenieren, meinetwegen im guten alten Guckkastenformat. Und die Drehbühne nach dem Fallen des Vorhangs zum Abräumen nutzen." Zum Artikel.

 

Ältere Presseschauen finden Sie in der Übersicht.