zeitungen 280 imago6. Mai 2016

Frank Castorf sagt Danke

Die Dankesrede von Volksbühnen-Intendant Frank Castorf bei der Verleihung des Großen Kunstpreises der Stadt Berlin im März 2016 an der Akademie der Künste ist jetzt auf der Website der Volksbühne veröffentlicht.

6. Mai 2016: Was lief auf der Internet-Konferenz re:publica dieses Jahr unter dem Stichwort Immersion und performative Künste 2.0? Das Neue Deutschland gibt einen Überblick.

5. Mai 2016: rbb-Feature zum Fall Ku'damm-Bühnen Berlin

Der Streit um die Berliner Ku'damm-Bühnen spitzt sich zu: Es stehen gegeneinander – als Fassade undurchsichtiger Besitzverhältnisse (#PanamaPapers) – eine Immobilienfirma, die das Gebäude umgestalten will, in dem sich die Boulevard-Theater befinden – und die Familie, die sie seit mehreren Generationen betreibt. Und was sagen die Politiker? Das rbb-Kulturradio versammelt in einem Feature viele Stimmen.

4. Mai 2016: Geburtstags-Gratulationen an Gerlind Reinshagen

Die SZ und die FAZ würdigen Gerlind Reinshagen als große Autorin und Dramatikerin, als "zeitlos Unzeitgemäße" und werfen einen Blick zurück auf das Leben der Schriftstellerin, die heute neunzig Jahre alt wird. Mehr in der Zusammenfassung.

4. Mai 2016: Die taz portraitiert Simon Stone

Der in diesem Jahr mit John Gabriel Borkman für das Theatertreffen nominierte Stone ist, wie Robert Matthies schreibt, für die einen "der Retter des Schauspielertheaters" und für die anderen "ein ärgerlich weit über Wert verkaufter Theaterstrauchdieb." Zum Artikel.

2. Mai 2016: Berichte zum Abschluss von Radikal jung  am Münchner Volkstheater

In der Frankfurter Rundschau und Süddeutschen Zeitung resümieren die Kritiker angetan, dass das Festival teils reizvolle neue Perspektiven eröffnete. Mehr in der Zusammenfassung.

2. Mai 2016: Deutschlandradio über den Trierer Intendanten Karl M.Sibelius

Wie der flamboyante Trierer Intendant, Schauspieler und Musical-Star Karl M. Sibelius nach der niederbayrischen Provinz nun auch das südwestliche Hinterland aufmischt, kann man in einem Beitrag von Deutschlandradio lesen und hören.

2. Mai 2016: Kritik an der Freistellung der Berner Schauspieldirektorin Gräve

Der frühere Kultursekretär der Stadt Bern Christoph Reichenau sieht in der Freistellung der Berner Schauspieldirektorin Stephanie Gräve  eine grobe Verletzung der arbeitsrechtlichen Fürsorgepflicht durch den Stiftungsrat des Theaters. Zum Artikel in Journal B.

2. Mai 2016: Deutschlandradio befasst sich mit Shakespeares Der Kaufmann von Venedig

Und immer wieder neu: ist William Shakespeare Der Kaufmann von Venedig ein antisemitisches Stück? Zum Beitrag auf Deutschlandradio, der sich ausführlich mit dieser Frage beschäftigt, geht es hier entlang.

30. April 2016: SZ-Interview mit Frank Castorf

Regisseur und noch Volksbühnen-Intendant Frank Castorf hat der Süddeutschen Zeitung in München ein ausführliches Interview gegeben. Über Theater als Serviceunternehmen, über den Trinker Jaroslav Hašek, über das Ende seiner Zeit als Intendant der Volksbühne und vieles mehr sprechen Christian Mayer und Christine Dössel mit Castorf. Die Zusammenfassung gibt es hier.

30. April 2016: Die SZ über den Verfall der Sprechkultur auf deutschsprachigen Bühnen

Von brillant artikulierter Spracherkundung zur individuellen Diktion: das Sprechen hat sich auf den Theaterbühnen verändert, bilanziert Christine Dössel in der Süddeutschen Zeitung im Feuilleton-Aufmacher, auch wegen des (durchaus missbräuchlichen) Einsatz von Mikrofonen und Video. Hier der Link zum Text. 

28. April 2016: Die Süddeutsche Zeitung über Whitewashing und Yellowfacing

2012 flammte im hiesigen Theaterbetrieb die Blackfacing-Debatte auf, die das Schwarzschminken weißer Schauspieler problematisierte. Im US-amerikanischen Film-Business ist Blackfacing zwar längst nicht mehr denkbar, dafür sorgt dort jetzt die Besetzung Scarlett Johanssons als japanische Cyborg-Frau für heftige Kritik. Die Süddeutsche Zeitung berichtet über die Diskussion um Whitewashing und Yellowfacing – hier unsere Zusammenfassung.

28. April 2016: Peng! Kollektivs Deutschland sagt Sorry! in den Medien

Das Arbeitsministerium entschuldigt sich. Nicht." Bei dem jüngsten Projekt Deutschland sagt Sorry! des Peng! Kollektivs handelt es sich um eine Medien-Aktion, in der sich das Arbeitsministerium – im Video und auf einer Website – vermeintlich bei "Benachteiligten der Agenda 2010" entschuldigt. Das sorgt mal wieder für Aufsehen, zumindest medientechnisch. Mehr in der Zusammenfassung verschiedener Berichte.

28. April 2016: Porträt der großen Sandra Hüller, die in Zürich Wolfgang Herrndorf spielt

Sich immer mit Haut, Haar und jeder Hirnzelle in jede Rollen werfen? Funktioniert auf Dauer auch nicht. Sandra Hüller wünscht sich im Porträt von Andreas Tobler im Züritipp jedenfalls, sich für das Spielen nicht mehr "adrenalintechnisch oder sonst wie emotional aufbretzeln" zu müssen. Heute hat sie Premiere im Zürcher Theater Neumarkt. Hier der Link.

27. April 2016. Hymnisches Porträt von Ersan Mondtag in der Süddeutschen Zeitung

27. April 2016. Hymnisches Porträt von Ersan Mondtag in der Süddeutschen Zeitung

Eine Hymne! Theatertreffen-Juror Till Briegleb schreibt ein Porträt über die Arbeiten des auch bei uns hoch gehandelten Ersan Mondtag, in diesem Jahr mit "Tyrannis" nominiert für das Berliner Theatertreffen. Briegleb entdeckt einen "Künstler". Und: "Echte Störenfriede, die weder Marke noch Masse sein wollen, findet man unter den Aufstrebenden eher selten." Mehr Sätze wie diesen gibt es bei der Süddeutschen Zeitung.

26. April 2016. Neues aus Mecklenburg – doch Theaterneubau für Rostock?

In Mecklenburg hat Kultusminister Mathias Brodkorb (SPD) der Stadt Rostock zusätzliche fünf Millionen Euro für den Bau eines neuen Theaters in Aussicht gestellt, wenn die Hochschule für Musik und Theater (HMT) dort Räume bekommt. Bisher hatte das Land signalisiert unter Bedingungen einen Theaterneubau mit bis zu 25 Millionen Euro zu unterstützen. Plötzlich ist also Geld da? Mehr auf ostsee-zeitung.de.

26. April 2016. Der große Schauspieler Rudolf Wessely ist tot

Die Nachwelt windet Wessely zu Ehren Kränze: in der Süddeutschen Zeitung ebenso wie in der Neuen Zürcher Zeitung.

25. April 2016: Die Schriftstellerin Julya Rabinowich über die Wahl in Österreich

 Österreich hat gewählt – der Kandidat der rechtspopulistischen FPÖ hat in der ersten Runde die meisten Stimmen erhalten. In der Zeit bringt die Schriftstellerin Julya Rabinowich die rechte Störaktion einer Aufführung von Elfriede Jelineks Stück "Die Schutzbefohlenen", kürzlich in der Universität Wien, in Zusammenhang mit der politischen Gemengelage in Österreich. Unsere Zusammenfassung.

25. April 2016: Die FAZ spricht mit Schriftsteller*innen über Moral

"Moraldiskussionen haftet in der kollektiven Meinung fast etwas Abstoßendes an", erklärt Sibylle Berg ihren Diskussionpartnern Lukas Bärfuss und Peter von Matt. Die FAZ hat die drei Schriftsteller*innen eingeladen, über Sittlichkeit und politische Literatur in Zeiten der Krisen zu sprechen. Unsere Zusammenfassung.

25. April 2016: Der britische Prince Charles spielt Hamlet

Prince Charles spielt Hamlet: Der britische Thronfolger enterte bei einer Shakespeare-Hommage die Bühne, um die berühmtesten sechs Worte der Dramengeschichte vorzutragen. Wir finden: nicht die schlechteste Interpretation. Hier geht's zum Video.

25. April 2016: Über Finanzierungsstreitigkeiten in Weimar

Die Thüringische Landeszeitung berichtet über einen schwelenden Konflikt zwischen dem Land Thüringen und der Stadt Weimar über die Finanzierung der Klassik-Stiftung Weimar (Goethes Gartenhaus etc.) – der auch etwas mit der Finanzierung des Deutschen Nationaltheaters Weimar zu tun hat. Der Hintergrundbericht auf 

25. April 2016: Der Tagesspiegel spricht mit Berlins Kulturstaatssekretär Tim Renner

"Man muss (...) Veränderungen lustvoll angehen, auch wenn es, wie im Fall Volksbühne, kommunikativ manchmal schwierig ist", sagt Berlins Kulturstaatssekretär Tim Renner im Interview mit Rüdiger Schaper vom Tagesspiegel.

24. April 2016: Der Spiegel feiert Shakespeare

Der Spiegel lässt sich nicht lumpen: Zehn Seiten Titelgeschichte zu Shakespeare. Volker Weidermann schreibt, sein Werk sei lebendiger als je zuvor. Interessant die Aussagen zeitgenössischer Theatermacher. Hier die Zusammenfassung.

23. April 2016: Botho Strauß findet Shakespeare anderswo als im Theater

Shakespeare? Ist der Größte! Nur im Theater sollte man ihn nicht suchen. Sondern in der Lektüre und in Laurence Oliviers Blackfacing. Sagt Botho Strauß, selbst Dramatiker, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Mehr hier.

23. April 2016: Shakespeare-Gratulation in der Süddeutschen Zeitung

Auch die Süddeutsche Zeitung gratuliert Shakespeare – mit den Antworten prominenter Künstler wie Meryl Streep, Angela Winkler, Dieter Dorn auf drei immergleiche Fragen. Nachzulesen ist das auf sueddeutsche.de.

23. April 2016: dradio über Shakespeare-Übersetzungsfragen

Das Deutschlandradio Kultur wiederum ehrt den Barden mit einem Beitrag über Shakespeares letzte Worte auf der Bühne und ein Interview mit Frank-Patrick Steckel zu Übersetzungsfragen.

21. April 2016: Das Theater als aktuelle Anstalt der politischen Kunst im Art Magagzin

Im Art Magazin diagnostiziert der Kurator und Kritiker Raimar Stange dem Kunstbetrieb eine "apolitische Conditio" und schaut neidisch aufs öffentlich finanzierte Theater als aktuelle Anstalt der politischen Kunst – vielleicht sei so gar Chris Dercons Wechsel ins raue Berlin zu erklären? Unsere Zusammenfassung.

21. April 2016: Proteststrategie des Theater Dortmund gegen Nazi-Demos

Über eine kreative Proteststrategie des Schauspiels Dortmund in Vorbereitung auf den alljährlichen Neonazi-Aufmarsch in Dortmund am 4. Juni berichten die Ruhrnachrichten.

21. April 2016: Bilanz des Berliner Festivals F.I.N.D. in der SZ

In der Süddeutschen Zeitung ist Mounia Meiborg angetan vom diesjährigen F.I.N.D. der Schaubühne Berlin, das geschafft habe, von einer komplizierten Welt zu erzählen und dabei ohne einfache Wahrheiten auszukommen. Die Festival-Bilanz auf sueddeutsche.de

20. April 2016: Doku-Film übers Belarus Free Theatre auf arte

In einem sehr sehenswerten etwa einstündigen Film porträtiert der Regisseur Friedemann Hottenbacher die widerständige Theatergruppe Belarus Free Theatre und ihre Arbeit in Minsk und London ( wo bei ihrem "Staging a revolution"-Festival vergangenen November auch wir waren). Der Film ist nachzusehen in der arte Mediathek.

19. April 2016: Die Welt porträtiert den Regisseur und Intendanten Kay Voges

In einem ausführlichen Porträt stellt die Welt den Dortmunder Intendanten Kay Voges vor: "Voges ist für seine provokativen Experimente im Theater bekannt – und hat es so geschafft, dem Spielort Dortmund einen Namen zu verschaffen." Mehr auf welt.de.

19. April 2016: Porträt der traditionsreichen Perfomancegruppe Gob Squad

Die Gruppe Gob Squad kommt mit ihrem Abend War and Peace nach Berlin, was die Berliner Zeitung zum Anlass nimmt, ihr ein Porträt zu widmen. Mehr auf berliner-zeitung.de.

17. April 2016: Regisseurin der gestürmten "Schutzbefohlenen" spricht über den Abend

Nachdem im Audimax der Uni Wien eine "Schutzbefohlenen"-Vorstellung von Rechtsextremen gestürmt wurde, hat Regisseurin Tina Leisch der Süddeutschen Zeitung erzählt, wie sie den Abend erlebte. "Eine Frau aus Syrien sagte, sie hätte die ganze Zeit nur Angst gehabt, dass die Männer jetzt gleich Waffen ziehen und um sich schießen." Hier der Link zum Interview.

16. April 2016: Bühnenvereinschefin Barbara Kisseler über die Funktion des Theaters

"Fungiert das Theater als Reparaturbetrieb der Gesellschaft?" fragt Bühnenvereinschefin und Kulturpolitikerin Barbara Kisseler in einem Gastbeitrag für die Kieler Nachrichten. Das Theater könne "ganz unmittelbar und direkt die Frage stellen, wie wir in unserer Gesellschaft leben wollen. Es kann mit Witz und Sinnlichkeit, aber auch mit Provokation Kritik äußern. Es führt uns die Werte vor Augen, die in unserer Gesellschaft gelten." Hier der komplette Beitrag.

15. April 2016: Das BE denkt über die Absage eines Türkei-Gastspiels nach

Ein Gastspiel des Berliner Ensembles in Istanbul stehe auf der Kippe, berichtet Claus Peymann den Stuttgarter Nachrichten. Grund sei die Politik Erdogans, für den Peymann in der Causa Böhmermann Verständnis hat. "Dass er nach all dem Spott zurückschlägt, überrascht mich nicht." Unsere Zusammenfassung.

15. April 2016: Masterplan zur Zukunft des Theaters Chemnitz

15. April 2016: Masterplan zur Zukunft des Theaters Chemnitz

Die Zukunft des Theater Chemnitz ist ungewiss. 2018 läuft der Hausvertrag aus, danach muss gespart werden. Aber wie? Spartenschließung? Entlassungen? Gekürzte Spielpläne? Der Freien Presse liegt ein Masterplan vor, der drei Szenarien durchspielt. Unsere Zusammenfassung. 

15. April 2016: Was denkt ein Schauspieler über klingelnde Handys in der Vorstellung?

Oder über erleuchtete Bildschirme? Über Türen knallende Zuschauer? Auf Süddeutsche.de erzählt ein Betroffener vom alltäglichen Leid mit unaufmerksamen Zuschauern. Hier geht es zum Artikel.

13. April 2016: Architekturbüro prozessiert gegen das Theater in Görlitz-Zittau

Die Sächsische Zeitung berichtet über ein erstes Urteil in einem Prozess eines Architekturbüros gegen das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau, in dem es um Geld geht, um so viel Geld, dass die Zukunft des Theaters bedroht sein könnte. Mehr hier.

13. April 2016: Streit um die Finanzierung des Landestheaters Eisenach

Die Ostthüringische Zeitung berichtet darüber, wie in Eisenach um die Finanzierung des Theaters gestritten wird. Kurzversion: Die Stadt hat kein Geld, die Finanzierung des Landestheaters Eisenach hängt wegen mehrere Fusions-artiger Verbindungen mit der Finanzierung des Orchesters in Gotha und des Südthüringischen Staatstheaters in Meiningen zusammen. Hier ist die Langversion.

11. April 2016: Die SZ macht eine Stichprobe zu Theaterreaktionen auf den Hass

Wie Theatermacher*innen "auf aktuelle politische Aggressivität" von "besorgten Bürgern" reagieren, untersucht Andreas Zielcke in der Süddeutschen Zeitung anhand dreier Inszenierungen aus München und Dresden. Mehr dazu hier

11. April 2016: Interview miit der weißrussischen Threatermacherin Natalia Kaliada

Deuschlandradio Kultur sendet ein Interview mit der in London lebenden weißrussischen Theatermacherin Natalia Kaliada vom Belarus Free Theatre, das aus Angst vor Geheimdienst, staatlichen Repressalien und Ermordung seiner Mitglieder im Untergrund operiert. Ein Dokumentarfilm über das Theater "Acting for Freedom" hat am 11. April in Berlin Premiere. ARTE strahlt die Doku am 20. April aus.  Hier geht es zum Gespräch.

11. April 2016: Interview mit Markus Trabusch, designierter Intendant in Würzburg

Mainpost.de spricht mit Markus Trabusch, dem designierten Intendanten des Würzburger Mainfranken Theaters. Und zwar hier.

11. April 2016: Der NDR über Besetzungspolitik und Hautfarbe

Immer noch werden schwarze Schauspieler*innen vor allem in Rollen besetzt, die etwas mit ihrer Hautfarbe zu tun haben, konstatiert der NDR. Mehr in der Zusammenfassung.

11. April 2016: Die Berliner Morgenpost über das Engagement des DT für Geflüchtete

Wie ist es weiter gegangen mit dem Engagement der Theater für Geflüchtete? Am Deutschen Theater zu Berlin zum Beispiel? Die Berliner Morgenpost berichtet

11. April 2016: Zuschauertypologie für den deutschsprachigen Raum in der NZZ

Wo krachen die Türen am lautesten bei Nicht-Gefallen der Inszenierung? Wo ist Utopia im Theater auf dem Weg? Wie steht's um die Bildungsbürger und wie wichtig sind die Theater im Osten? Der freie Kritiker Bernd Noack berichtet in der Neuen Zürcher Zeitung von den verschiedenen Zuschauern auf seinen Reisen durch die Theaterrepubliken. Mehr dazu hier.

11. April 2016:  Ein Porträt des Regisseurs Antú Romero Nunes

Und zwar in den Stuttgarter Nachrichten.

11. April 2016: SZ-Interview mit dem Münchner Schauspieler Thomas Loibl

Die Süddeutsche Zeitung unterhält sich mit dem ans Münchner Residenztheater zurückgekehrten Schauspieler Thomas Loibl.

8. April 2016: Neue Enthüllungen zum Burgtheater

Noch ist der Skandalsumpf im Burgtheater offenbar nicht trockengelegt. Das Nachrichtenportal News.at berichtet unter anderem von einem älteren Herren, der mit einigen Theatergranden befreudet und für sinistre Vergabepraktiken im Burgtheater verantwortlich war. Dafür wurde er in dessen Räumen sogar zum Kommerzienrat befördert. Näheres hier.

8. April 2016: Interview mit Rostocks Intendanten Latchinian zur Lage des Volkstheaters

Im Interview mit der Ostsee-Zeitung reagiert der Rostocker Volkstheater-Intendant Sewan Latchinian auf das Ultimatum, das ihm vom Theateraufsichtsrat gestellt wurde: und sagt, ob er das Theater in ein Zwei-Sparten-Theater umwandeln wird. Mehr in der Zusammenfassung.

8. April 2016: Ärger in Wiesbaden um Salman Rushdies Die satanischen Verse

Am Staatstheater Wiesbaden wurde der Regisseur für Salman Rushdies "Die satanischen Verse" ausgetauscht, der Wiesbadener Kurier vermutet Mutlosigkeit. Ein Skandal? Oder ein Sturm im Wasserglas? Mehr in der Zusammenfassung.

8. April 2016: Zehn-Punkte-Liste für Projekte mit Geflüchteten

Die Zehn-Punkte-Liste, die Tania Canas, Arts Director der australischen Organisation RISE, für Künstler*innen verfasst hat, die Projekte mit Geflüchteten machen möchten, kursiert schon seit ein paar Monaten. Jetzt gibt's sie auch auf Deutsch. Mehr auf kultur-oeffnet-welten.de.

8. April 2016: Die Augsburger wehren sich gegen die Sanierung ihres Theaters

Berichten der SZ und der Augsburger Allgemeinen Zeitung zufolge formiert sich ein Bürgerbegehren gegen die geplante Theatersanierung.  Unsere Zusammenfassung. Jetzt warf Intendantin Votteler den Initiator der Kampagne sogar aus dem Theater und kündigte die Zusammenarbeit mit dem Buchhändler auf, berichtet die Augsburger Allgemeine.

7. April 2016: Porträt des in Osnabrück arbeitenden Theatermachers Anis Hamdoun

Im Januar gewann der syrische Theatermacher Anis Hamdoun das nachtkritik-Theatertreffen. In der SZ portraitiert Mounia Meiborg ihn nun und spricht mit Hamdoun über seinen Blick aufs moderne Theater. Unsere Zusammenfassung.

7. April 2016: Marius von Mayenburg über das Shakespeare-Übersetzen

Warum sollte man Shakespeare heute neu übersetzen? Der Dramatiker und Übersetzer Marius von Mayenburg begründet das heute ausführlich und mit lustigen Beispielen. Unsere Zusammenfassung.

7. April 2016: Interview mit Schaubühnen-Chef und Regisseur Thomas Ostermeier

Berlin könnte sich ruhig ein bisschen offener gegenüber internationalen Theatermachern zeigen", sagt Thomas Ostermeier im Radio-Interview. Und promotet damit sein F.I.N.D.-Festival. Mehr auf rbb-online.de.

6. April 2016: Der Aufsichtsrat des Volkstheater Rostock stellt ein Ultimatum

Bemängelt werden erhebliche Versäumnisse bei der Planung der kommenden Spielzeit. Berichten der Schweriner Volkszeitung und der Ostsee-Zeitung zufolge, stellt der Aufsichtsrat Intendant Latchinian nun ein Ultimatum. Unsere Zusammenfassung.

4. April 2016: Ein Spaziergang mit Nis-Momme Stockmann über die Insel Föhr

Ijoma Mangold verbindet seine Besprechung des Nis-Momme-Stockmann-Romans "Der Fuchs" in der ZEIT mit einem Gang über die Insel Föhr mit Autor Stockmann himself, der sagt: "Ich habe eher den Eindruck, wir fürs Theater Schreibende sind für Literaturkritiker mindere Autoren." Mehr auf zeit.de.

4. April 2016: NDR-Interview mit dem Schauspieler Bastian Reiber

Boy-Gobert-Preisträger Bastian Reiber, bekannt u.a. aus Inszenierungen von Herbert Fritsch, spricht auf NDR Kultur über seine Arbeit als Schauspieler. Mehr auf ndr.de.

3. April 2016: Günter Beelitz über seine Interims-Intendanz in Düsseldorf

Günther Beelitz übernahm vor zwei Jahren übergangsweise die Intendanz des Düsseldorfers Schauspielhauses. "Das Vertrauen sei zurück" zieht er im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur Bilanz. Hier geht es zum Interview.

2. April 2016: Michael Rothe, Chef der Dresdener Semperoper im Interview

Früher habe man für die Hits in der Semperoper jede angebotene Karte zweimal verkaufen können, jetzt nicht mehr. Zudem fehlen den Dresdner Museen die russischen Touristen, meint Rothe im Gespräch mit dem Merkur.

2. April 2016: Wuppertals kommende Tanzcheffin Adolphe Binder wehrt sich

"Das ist ganz klar eine Verleumdung", reagiert Adolphe Binder, designierte Intendantin des Wuppertaler Tanztheaters, auf Vorwürfe einer Göteborger Zeitung, sie habe als Leiterin der Göteborg Danskompani Tänzer gemobbt. "Es macht mich nur für die Truppe traurig, dass unsere erfolgreiche Arbeit so in Misskredit gebracht wird. Ich finde es auch unfair, dass der Einstieg in Wuppertal davon überschattet wird." Hier das ganze Interview.

1. April 2016: Der Dramaturg Bernd Stegemann und Der Gute Mensch Merkel

 Der Dramaturg und Buchautor Bernd Stegemann liest in der neusten Ausgabe der Zeit die deutsche Flüchtlingspolitik anhand von Bertolt Brechts Drama "Der gute Mensch von Sezuan". Wir fassen zusammen.

31. März 2016: Die SZ vergleicht Burg- und Volkstheater in Wien

 In der Süddeutschen Zeitung vergleicht Wolfgang Kralicek das Wiener Burg- mit dem Wiener Volkstheater. Das Ergebnis: 1:0 für den Underdog. Mehr in der Zusammenfassung.

31. März 2016: Die Thürnger Allgemeine über Pläne mit dem Theater Nordhausen

Das Land Thüringen will dem Theater Nordhausen mehr Geld geben, aber nur wenn die kommunalen Gesellschafter mitziehen. Die aber meinen: Fifty-Fifty geht nicht auf. Unsere Zusammenfassung.

31. März 2016: Sophie Rois vor der Pollesch-Premiere im Visier der Zürcher Presse

"Schliesslich sind wir am Theater alle Dampfplauderer und nicht Atomphysiker", sagt Sophie Rois zu Alexandra Kedves, die die Schauspielerin für den Tagesanzeiger (29.3.) porträtiert – Anlass: Rois' Zürich-Debüt in einer Inszenierung von René Pollesch, über den und Frank Castorf sie Schönes zu sagen hat – alles nachzulesen hier. Nach dem Tagesanzeiger porträtiert auch die NZZ (31.3.) die Schauspielerin vor ihrem Zürcher Schauspielhaus-Debüt. Mehr auf nzz.ch.

29. März 2016: Das Market Theatre Johannesburg wird 40

Das Deutschlandradio Kultur gratuliert dem Market Theatre Johannesburg zum 40. Geburtstag – einst ein wichtiger Ort des künstlerischen Widerstands gegen die Apartheid. Der Beitrag ist hier nachzulesen und zu hören.

27. März 2016: Radio-Beitrag zur Kunst mit den Flüchtlingen

Im Deutschlandfunk bringt Isabelle Klein Eindrücke aus der Flüchtlingsakademie der Freien Künste, die der Beuys-Schüler Hermann Josef Hack im rheinischen Siegburg gegründet hat, mit pauschalen Zweifeln an der Neigung der Künste zu den Geflüchteten des Kurators und Magazinmachers Jörg Heiser zusammen – Stichwort: narzisstisches Helfersyndrom. Der Beitrag ist hier nachzuhören und zu -lesen.

26. März 2016: Radio-Interview zum Hildesheimer Archiv des freien Theaters

In Hildesheim entsteht das bundesweit erste Archiv des freien Theaters. Ein Deutschlandradio-Gespräch mit Henning Fülle, einem der Initiatoren des Gemeinschaftsprojektes.

25. März 2016: The Guardian zum 60. Geburtstag des Royal Court Theatre London

Das Royal Court Theatre in London wird sechzig, und Kritiker des Guardian schauen auf die wichtigsten Arbeiten der letzten Jahre und Jahrzehnte. Hier der Link zum Text.

24. März 2016: Der Tagesspiegel zum 90. Geburtstag von Dario Fo

Im Berliner Tagesspiegel gratuliert Rüdiger Schaper dem italienischen Polit- und Volkstheater-Macher Dario Fo zum 90. Geburtstag und erzählt fürstliche Restaurant-Anekdoten. Wir schließen uns den Gratulationen an und verweisen auf den Grußtext auf tagesspiegel.de.

24. März 2016: Gesammelte Stimmen zur Zürcher ZpS-Aktion Schweiz entköppeln

In der Schweiz schlagen die Wellen hoch nach der Aktion "Schweiz entköppeln" vom Zentrum für politische Schönheit. Drohen dem Theater Neumarkt, das die Aktion gehostet hat, jetzt finanzielle Konsequenzen? Gesammelten Stimmen zur Debatte in der Presseschau.

23. März 2016: Die "Presse" zur Rolle von Georg Springer im Burgtheater-Skandal

In einem Kommentar gibt die Tageszeitung "Die Presse" dem früheren Aufsichtsratschef der Bundestheater-Holding Georg Springer eine Hauptverantwortung an der Krise des Burgtheaters. Springer sei dafür verantworlich, dass die interne Revision nicht bereits 2014 ausgelagert wurde. Ferner habe er dem "überfordert(en)" Intendanten Matthias Hartmann sowie Silvia Stantejskys zu ihren Posten verholfen. Hier unsere Zusammenfassung.

23. März 2016: Oliver Reese zur Rolle des Theaters in der digitalisierten Welt

Anlässlich der Thementage Digitale Welten am Schauspiel Frankfurt fragt Deutschlandradio Kultur nach der Rolle des Theaters in der digitalisierten Welt. Intendant Oliver Reese selbst ist "heilfroh", dass wir das immer noch aushalten: "Handys aus, auf dem Popo sitzen, zwei Stunden, drei Stunden, solange eine Aufführung eben dauert." Hier geht's zum Beitrag.

23. März 2016: zum Strukturwandel der Stadttheater in Mecklenburg-Vorpommern

"Wer spricht denn da von Untergang?" Deutschlandradio Kultur widmet sich ausführlich dem Strukturwandel der Stadttheater in Mecklenburg-Vorpommern. Den Beitrag gibt es hier.

23. März 2016: Der Präsident des Schweizer Bühnenverbandes zur Zürcher ZpS-Aktion

Stephan Märki, Präsident des Schweizerischen Bühnenverbandes, zur Zürcher ZpS-Aktion|closed} äußert sich im Interview mit dem Deutschlandfunk zur viel kritisierten Aktion Schweiz entköppeln des Zentrums für politsche Schönheit. "Die ganze Aufgeregtheit entspricht, glaube ich, nicht unbedingt dem Kunstwert dieser Aktion." Diese halte er für "unterkomplex" – deswegen aber Subventionen und Freiheit der Kunst infrage zu stellen, sei "maßlos". Hier das gesamte Interview.

22. März 2016: Falk Richter im Interview über AfD und Pegida

"Hinter AfD und Pegida, vielleicht auch hinter dem Front National, stehen unter dem Vorwand der Volksnähe antidemokratische Kräfte", sagt der Dramatiker und Regisseur Falk Richter im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. "Sie wollen die bestehende Staatsform stürzen. Sie wollen eine andere Art von Presse, wollen Einfluss auf die Spielpläne der Theater nehmen." Zur Zusammenfassung geht's hier.

22. März 2016: Deutschlandradio-Porträt von Bruno Ganz zum 75.

Bruno Ganz, der große Theater- und Filmschauspieler, wird heute 75 Jahre alt. Im Deutschlandradio gratuliert Hartmut Krug mit einen Porträt des Schauspielers, dessen Palette von Goethes Tasso (Peter Stein, Bremen 1965) über den Engel Damiel (Wim Wenders, 1987) und Adolf Hitler (Oliver Hirschbiegel, 2004) bis zum Almöhi (Alain Gsponder, 2015) reicht. Wir gratulieren auch!

21. März 2016: SRF-Interview mit dem Zürcher Neumarkt-Intendanten Kastenmüller

Im Interview mit dem SRF zeigt Peter Kastenmüller, Direktor des Zürcher Theaters Neumarkt, Verständnis für die heftige Kritik an der Aktion Schweiz entköppeln des Zentrums für politische Schönheit an seinem Haus. Es sei nicht gelungen, den "satirischen Charakter" der Aktion herauszustellen. Hier unsere Zusammenfassung.

21. März 2016: Reaktionen auf den Berliner Karneval der Geflüchten

Der rbb beobachtete in Berlin-Kreuzberg, wie beim Karneval der Geflüchteten trotz Regen 5.000 Menschen "gegen eine ausgrenzende Flüchtlingspolitik" auf die Straße gingen. Mit dabei auf eigenen Wagen: das Deutsche Theater, das Maxim-Gorki-Theater, das Grips-Theater und die Schaubühne. In den sozialen Netzwerken wird der Umzug dafür kritisiert, dass an ihm auch "israel-feindliche Gruppierungen" teilnahmen. Mehr auf rbb-online.de.

21. März 2016: Die Verleihung des Kunstpreis Berlin an Frank Castorf

Die Süddeutsche Zeitung notierte auf der Verleihung des Kunstpreises des Landes Berlin an Frank Castorf und einen bleibenden Satz von Laudator und Schauspieler Ulrich Matthes: "Ich bin tatsächlich auf eine mich selbst überraschende Weise davon überzeugt, anders zu spielen oder anders spielen zu können, weil es die Arbeit von Frank Castorf gibt."Mehr von der Veranstaltung gibts auf tagesspiegel.de und berliner-zeitung.de. Deutschlandradio hat eine "geniale Stelle" aus der Dankesrede von Frank Castorf im O-Ton.

21. März 2016: Der Zürcher Tagesanzeiger stellt sich vor das Theater Neumarkt

Im Tagesanzeiger nimmt Andreas Tobler das Zürcher Theater Neumarkt in Schutz, das sich durch die von ihm gehostete umstrittene Aktion Schweiz entköppeln Anfeindungen und Kürzungsdrohungen ausgesetzt sieht. "Wenn im Fussball ein Foul geschieht, entlässt man ja auch nicht den Trainer und die anderen Spieler." Mehr auf tagesanzeiger.ch.

20. März 2016: Stimmen zur Aktion Schweiz entköppeln vom ZpS

Der Tagesanzeiger trägt Stimmen zusammen, die die Aktion des Zentrums für politischen Schönheit Schweiz entköppeln verurteilen und gar eine Kürzung der Neumarkt-Subventionen fordern. Mehr auf tagesanzeiger.ch.

20. März 2016: Wie zeitgemäß ist Hochkultur? Theater-Promis antworten in Wien 

Und Stimmen auch in der Wiener "Presse": Karin Bergmann, Anna Badora, Barbara Frey, Jürgen Flimm, Sven-Eric Bechtolf und andere haben Fragen danach beantwortet, wie zeitgemäß die Hochkultur ist, wie politisch Kunst sein darf, soll oder muss. Hier der Link zum Text.

19. März 2016: Laserstrahlen gegen Smartphones im Theater?

Laserstrahlen sollen künftig nicht nur gegen gefährliche Aliens sondern auch gegen einfache Theaterbesucher*innen eingesetzt werden, die während der Vorstellung ihre Smartphones anschauen. Das schreibt das IT-Fachportal Golem.de und beruft sich auf Berichte aus London und Peking, wo solcherlei bereits praktiziert wird. Hier gehts zum Originalbeitrag.

17. März 2016: Die NZZ untersucht Terror, das Erfolgsstück der Saison

Das nennt man Erfolgt. 16 Theater haben Ferdinand von Schirachs Terror in dieser Saison auf dem Spielplan. Warum, darüber denkt Dirk Pilz in der Neuen Zürcher Zeitung nach. Hier der Link zum Text.

16. März 2016: Die Wiener Zeitungen über den Finanzskandal am Wiener Burgtheater

Die in Wien erscheinenden Presse fasst den Rohbericht des österreichischen Rechnungshofs zum Finanzskandal am Wiener Burgtheater zusammen. Der Bericht, der noch keine Gegenstellungnahmen der geprüften Einrichtungen enthält, zeichne "ein desaströses Bild". Mehr in der Zusammenfassung.

16. März 2016: Bayrischer Rundfunk über prekäre Arbeitsbedingungen

Der Bayrische Rundfunk beteiligt sich an der Debatte um prekäre Arbeitsbedingungen Kulturschaffender. Zum Beitrag geht es hier.

16. März 2016: Volkstheater Rostock – OB Methling vs. Intendant Latchinian

Der peinliche Kampf zwischen Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling und Sewan Latchinian, Intendant des Volkstheaters Rostock, geht in eine neue Runde. Nachzulesen auf ndr.de.

16. März 2016: Regisseurin Sabine Harbeke über das Theater als moralische Anstalt

Die Dramatikerin und Regisseurin Sabine Harbeke glaubt an das Theater als moralische Anstalt. "Theater ist ein Instrument der Gesellschaftskritik und ein Unruhestifter, es schubst uns vom Sofa – und ist auch ein Ort des Trosts." Das gesamte Interview mit dem Tagesanzeiger gibt es hier.

14. März 2016: Deutschlandradio über das kulturpolitische Wahlprogramm der AfD

 Hier ein Blick aufs Wünschen und Wollen der AfD.

14. März 2016: Berichte über rote Zahlen am Theater Vorpommern

Die Presse im Nordosten berichtet über rote Zahlen am Theater Vorpommern in Stralsund und Greifswald. Hier unsere Zusammenfassung.

14. März 2016: Das Schweizer Radio trifft die Schauspielerin Sophie Rois bei René Pollesch

Die Schauspielerin Sophie Rois hat den deutschen Hörbuchpreis als "Beste Interpretin" gewonnen. Das Schweizer Radio nimmt den Anlass, Dame Rois bei einer René Pollesch-Probe in Zürich zu treffen und zu porträtieren.

14. März 2016: Die Zeit besucht den Schauspieler Ulrich Matthes zum Filmgucken

Beneidenswert. Peter Kümmel von der Zeit hat den Schauspieler Ulrich Matthes besucht, mit ihm Rioja getrunken und Woody Allen geschaut: Manhattan. Dannach hat er darüber naturgemäß fast ein Porträt des berühmten Spielers geschrieben

12. März 2016: Über Steuerhinterziehung und Bilanzfälschung am Burgtheater bei News

Ein Gerichtsgutachten sieht die jahrelange Steuerhinterziehung und Bilanzfälschung am Burgtheater als erwiesen an. Fragt sich nur, wer wusste davon? Zur Zusammenfassung eines Artikels aus dem Nachrichtenmagazin News.

11. März 2015: Autor Nis-Momme Stockmann schimpft über Theaterkritiker

Der Dramatiker und Autor Nis-Momme Stockmann schimpft über Theaterkritiker. Hier die Zusammenfassung.

10. März 2016: Die Zeit über die Relevanz der Theater

Theater sind nicht die Reparaturwerkstätten der Gesellschaft, sagt Volker Hagedorn in der Wochenzeitung Die Zeit. Mehr in der Zusammenfassung.

10. März 2016: Die Schauspielerin Stephanie Eidt im Zeit-Porträt

Zeit Online hat das Porträt der Frankfurter-Berliner-Limburger Schauspielerin Stephanie Eidt, das in der Printausgabe erschienen war, jetzt nachgereicht.

8. März 2016: Podiumsdiskussion zur "Brandnacht" von Bautzen

In der Sächsischen Zeitung berichtet Miriam Schönbach von einer Podiumsdiskussion im Theater Bautzen – zur "Brandnacht", in der jüngst in der sächsischen Stadt ein Gebäude, bestimmt für die Unterkunft Geflüchteter, brannte und applaudierende Anwohner*innen der Feuerwehr den Weg versperrten. Welche Positionen dazu nun Stadtpolitik, Zivilgesellschaft (ein Bäckermeister) und der Intendant des Theaters einnahmen, ist hier nachzulesen.

7. März 2016: Ausgeglichene Bilanz bei den Österreichischen Bundestheatern

Was wir Ihnen, den Leser*innen noch schuldig waren: die Österreichischen Bundestheater haben eine ausgeglichene Bilanz für 2014/15 vorgelegt. Wie geht das? Wo doch alleine das Burgtheater 20 Mio. Schulden angehäuft hatte? Lesen Sie hier.

6. März  2016: Peter Stoltzenberg über fehlende Gegenwartsdramatik(er*innen)

Im Berliner Tagesspiegel bemängelt Altintendant Peter Stoltzenberg den geringen Stellenwert der Autor*innen in der Gegenwartsdramatik. Mehr in der Zusammenfassung.

6. März 2016: Falk Richter auf ARTE über seine Kunst & den Populismus

Im Arte Journal spricht Autor und Regisseur Falk Richter über seine kritische Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Strömungen. Mehr auf arte.tv.

6. März 2016: Die Welt über Pegida und die Semper-Oper in Dresden

Morgen marschieren wieder die Deppinnen und Deppen in Dresden. Wie die Semperoper damit umgeht, die Hintergrundfassade für Fremdenhass abzugeben, beschreibt ausführlich Die Welt.

6. März 2016: Keine Theaterreform in Thüringen

Die von der Landesregierung angestrebte große Theaterreform in Thüringen fällt wohl aus. Zur Zusammenfassung einer Bestandsaufnahme der Thüringer Allgemeinen.

5. März 2016: Claus Peymann über Peter Handke und die Wonne, gehasst zu werden

Im Interview mit dem österreichischen Nachichtenmagazin News verrät Claus Peymann, dass er nicht wisse, ob Peter Handke jemals ein Abend von ihm gefallen habe. Einer aber ganz sicher nicht: Die legendäre Uraufführung der Publikumsbeschimpfung. Außerdem verrät Peymann, warum er lieber gehasst als geliebt wird. All das und mehr in der Zusammenfassung.

4. März 2016: Die neue Zeit ist ein "Alptraum", sagt Claus Peymann in Wien

Er sehe keinen Ausweg in der Flüchtlingskrise, seine Generation habe es "nicht geschafft" - nach der Premiere seiner Handke-Inszenierung lässt Peymann im Interview mit dem Wiener Kurier seinem Pessimismus freien Lauf. Hier die Zusammenfassung.

3. März 2016: Michael Haneke empfiehlt dem Nachwuchs die Theaterprovinz

Michael Haneke, preisgekrönter Filmregisseur, empfiehlt Nachwuchskolleg*innen, am Theater anzufangen: "Ich sage jedem, der es hören will: Geh nach Hinterdupfing, ans kleinste Theater, mach völlig wurscht was für ein Stück, mit zwei oder drei Personen und quäle dich mal zwei Monate mit den Schauspielern und schau, dass was Gescheites herauskommt. Auch mit schlechten Schauspielern, da lernt man noch mehr." Das ganze Interview gibt's auf revolver-film.com.

2. März 2016: Der Freitag über Schauspielschulen

Der Freitag kritisiert die Absolventenzahlen an den Schauspielschulen. Die viel zu großen Jahrgänge würden nicht nur zu Existenzängsten führen, der Konkurrenzdruck verhindere auch systematisch sperrige Charaktere – und damit große Schauspieler. Mehr in der Zusammenfassung.

2. März 2016: Wilfried Schulz' erste Pläne für Düsseldorf

Die Rheinische Post stellt erste Pläne und das Team des designierten Düsseldorfer Intendanten Wilfried Schulz vor. Hier der Artikel.

2. März 2016: Interview mit der Berliner HAU-Intendantin Annemie Vanackere

Im Interview mit Rüdiger Schaper vom Tagesspiegel spricht HAU-Intendantin Annemie Vanackere u.a. über die Aufgaben des Theaters in der Gegenwart und den Volksbühnen-Wandel in Berlin und sagt zum Schluss – eher überraschend – mit Heiner Müller: "Ich glaube an Konflikt. Sonst glaube ich an nichts."

2. März 2016: Porträt der Schauspielerin Jana Zöll in der SZ

"Das Problem ist, dass der Fokus in der Presse immer auf meiner Behinderung liegt", sagt Jana Zöll, Schauspielerin im Ensemble des Staatstheaters Darmstadt, im Rahmen eines Porträts über sie in der Süddeutschen Zeitung.

28. Februar 2016: Interview mit Alwara Höfels in der FAS

Alwara Höfels ist eine der beiden neuen Dresdener "Tatort"-Kommissarinnen (zusammen mit Karin Hanczewski). Im Interview mit Harald Staun in der FAS spricht sie auch übers Theater und übers Verbrennen im Festengagement. Mehr in der Zusammenfassung.

26. Februar 2016: Ein Handke-Prä-Premieren-Peymann-Porträt in der Berliner Zeitung

Claus Peymann inszeniert Peter Handke, annonciert Dirk Pilz in der Berliner Zeitung "das Theaterereignis des Jahres", und zwar "am Wiener Burgtheater. Peymann bringe das Schauspiel "Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße" zur Uraufführung. "Ein gewagtes, verrücktes Drama, so Pilz, "und es sind die aberwitzigsten Länder, durch die es führt." Hier zum ganzen Text.

25. Februar 2016: Geburtstagsglückwünsche für Franz-Xaver Kroetz

Heute gratulieren alle dem Dramatiker und Schauspieler Franz Xaver Kroetz zum 70. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung würdigt ihn als "unverkennbar", die Süddeutsche Zeitung nennt ihn den "ewig Querständigen", dem Münchner Merkur wiederum sagt er im Interview: "Das Theater interessiert doch in diesem Land keine Sau mehr." Wir gratulieren mit den gesammelten Nachtkritiken seiner Stücke!

25. Februar 2016: Sewan Latchinian über Rostocks Opernpläne

Rostocks Intendant Sewan Latchinian sagt, warum das mit dem Opernhaus statt der vier Sparten nicht klappen kann: Dafür gibt's gar kein Publikum! Die Ostseezeitung fasst ihr Interview mit Latchinian hier zusammen.

25. Februar 2016: Zur Renaissance der Sozialdramen in den USA

Sozialdramen erleben zur Zeit eine Renaissance in den USA. Immer mehr Stücke werden produziert, die sich mit der harschen ökonomischen Realität und dem systemimmanenten Rassismus auseinandersetzen, berichtet der Deutschlandfunk.

24. Februar 2016: Wird Coburg zum reinen Gastspielhaus?

Ein SPD-Stadtrat regt an, aus dem Coburger Dreisparten-Haus einen Gastspielbetrieb zu machen. Jetzt ist die Aufregung natürlich groß in der oberfränkischen 41 000-Gemeinde. Die Süddeutsche Zeitung berichtet im Lokatteil, hier der Link.

23. Februar 2016: Peter Handke gibt der Wiener Presse ein Interview

"Ich habe eine Scheu entwickelt, ins Theater zu gehen, das ich einmal sehr gern hatte," sagt Peter Handke im Interview mit der Wiener Presse. Sein neues Stück "Die Unschuldigen" wird am Wochenende im Wiener Burgtheater von Claus Peymann uraufgeführt – nachtkritik.de wird berichten! "Wenn Theater wirklich stark ist, ist es mit nichts zu vergleichen, aber ich erlebe das selten. Theater soll kein Film und kein Fernsehspiel sein. Man muss sich konzentrieren auf sprechende Menschen. Wenn ich diese Fotos von Aufführungen sehe, in denen die Leute herumhüpfen und Grimassen schneiden! Nein! " Hier das komplette Interview.

23. Februar 2016: Der Dramatiker Franz-Xaver Kroetz wird siebzig Jahre alt

Die Münchner Abendzeitung gratuliert.

23. Februar 2016: Fernseh-Porträt von Thorsten Merten

Kleines Fernseh-Porträt des Schauspielers Thorsten Merten, der am Theater in Schwerin und Filmen von Andreas Dresen bekannt wurde.

22. Februar 2016: Die SZ über den Zustand der deutschen Tanzszene

In der Süddeutschen Zeitung findet Dorion Weickmann nach einer Soirée beim Bundespräsidenten zum Auftakt des "Tanzjahrs 2016" klare Worte für den Zustand der Tanzszene – und sieht sowohl einen kulturpolitischen Skandal als auch viel zu viel Mittelmaß. Die Zusammenfassung.

22. Februar 2016: Simon-Mc-Burney-Porträt auf The Stage

Das britische Theatermagazin The Stage porträtiert den Regisseur Simon McBurney, der unlängst an der Berliner Schaubühne arbeitete, und in dem Text zu Protokoll gibt: "Theatre only exists in the eyes and minds of the audience." Mehr auf thestage.co.uk.

21. Februar 2016: Die SZ zur Absage der Handke-Premiere am Münchner Resi

Skandal! Das Münchner Residenztheater hat eine Premiere abgesagt, nämlich Peter Handkes "Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße" in der Regie von Philipp Preuss. Die Süddeutsche Zeitung hält das für eine reife Entscheidung. Hier geht's zur Zusammenfassung.

18. Februar 2016: Bedrohliche Tariferhöhungen am Theater Freiberg

Wie anstehende Tariferhöhungen das kleine sächsische Theater Freiberg belasten, berichtet heute die Sächsische Zeitung. Mehr in der Zusammenfassung.

17. Februar 2016: Keine Antworten in der Theater-Strukturdebatte Thüringen

In Thüringen geht die Debatte über eine Strukturreform der Theaterlandschaft weiter. Im Interview mit der Thüringischen Landeszeitung fehlt es Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein in entscheidenden Fragen an Antworten. Mehr in der Zusammenfassung.

17. Februar 2016: Theaterneubau im Wirtschaftswunderdorf Zielitz in Sachsen-Anhalt

Die Elbgemeinde Zielitz hat viele theaterbegeisterte Bewohner. Der Bürgermeister des Wirtschaftswunderdorfs in Sachsen-Anhalt investiert zukunftsweisend – zum Beispiel in einen Theaterneubau. Mehr auf dradio.de.

17. Februar 2016: Jubiläums-Tagung zu Heiner Müller in Frankfurt

Zum zwanzigster Todestag von Heiner Müller hat sich eine internationale Tagung an der Frankfurter Goethe-Universität mit den Grenzen des Menschlichen in Müllers Werk beschäftigt. Mehr auf faz.de.

15. Februar 2016: Der Bund bilanziert die Krise am KonzertTheater Bern

In einem Kommentar bilanziert die Berner Zeitung Der Bund noch einmal die Krise, in die das Theater Bern durch die Freistellung von Schauspieldirektorin Stephanie Gräve durch Intendant Stefan Märki geraten ist. Beide taugten wohl nicht als Integrationsfiguren, wird festgestellt. Teil des Problems sei aber auch das Verhalten des Stiftungsrats. Hier die Zusammenfassung.

15. Februar 2016: Nicolas-Stemann-Interview im Freitag

Im Interview mit dem Freitag vor seiner Berliner Premiere der TV-Adaption "Borgen" ätzt Regisseur Nicolas Stemann gegen den "Wohlfühlserienfilter" und bekennt: "Das Theater, das mich interessiert, steht mit einem Bein im Rationalen und mit dem anderen im extrem Irrationalen." Mehr auf freitag.de.

15. Februar 2016: Ex-Minister Jürgen Trittin kritisiert Nicolas Stemann

In der Frühkritik für Deutschlandradio Kultur wirft Ex-Umweltminister Jürgen Trittin der Stemann-Inszenierung von Borgen eine "fast pegidahafte Simplifizierung" der politischen Verhältnisse vor. Mehr in unserer Kritikenrundschau.

12. Februar 2016: Die SZ zur Causa Rostocker Volkstheater wird Opernhaus

Für die Süddeusche Zeitung blickt Thomas Hahn auf den Umbau des Rostocker Volkstheaters zum Opernhaus: Das "Sprechtheater als Resonanzraum für lokale Konfliktthemen wäre so gut wie abgeschafft. Es droht eine inhaltliche Beliebigkeit." Zum ganzen Artikel geht's hier lang.

11. Februar 2016: Postmigrantische Theatermacher*innen Berlins im Deutschlandradio

Deutschlandradio Kultur stellt einige der Protagonist*innen des mipostmigrantisch geprägten Theaters in Berlin vor: Shermin Langhoff, Nurkan Erpulat, Neco Çelik und Lorna Ishema. Was sie über ihre Arbeit erzählen, steht hier in der Zusammenfassung.

11. Februar 2016: Wie man Schauspieler*in wird

Warum wird mensch Schauspieler*in? Und was passiert dann weiter? Damit beschäftigt sich Andreas Tobler ausführlich in der Zeitung Der Bund aus Bern.

10. Februar 2016: Die neue Leiterin des Globe Theatre London mag's crossgender

Die NZZ hat die neue Direktorin des Londoner Globe Theatre Emma Rice getroffen, die mehr Frauen in Hosenrollen am Shakespearetheater-Nachbau auftreten lassen will. Mehr auf nzz.ch.

10. Februar 2016: Inklusion – Eva Mattes spielt im inklusiven Theater RambaZamba

Der Berliner Tagesspiegel hat Schauspielerin Eva Mattes im inklusiven Theater RambaZamba besucht, wo sie am Freitag in "Der gute Mensch von Downtown" mitspielt (nachtkritik.de wird berichten). Mehr über die Probenarbeit auf tagesspiegel.de.

10. Februar 2016: Über das Zürcher Neumarkt Theater in der Süddeutschen Zeitung

Für die Süddeutsche Zeitung war Charlotte Theile beim Festakt zum 50. Geburtstag des Zürcher Theaters Neumarkt und berichtet, dass das Haus nach einer schwierigen ersten Saison (mit 11.000 Besuchern) mit nunmehr 18.000 Besuchern in der vergangenen Spielzeit wieder zurück in ruhigeren Fahrwassern ist.

10. Februar 2016: 20. Geburtstag des Theater Kosmos in Bregenz

Dem freien Theater Kosmos in Bregenz gratuliert die Wiener Tageszeitung Der Standard zum 20. Geburtstag. Mehr dazu hier.

9. Februar 2016: Dramaturg Bernd Stegemann über TV-Serien im Theater

"Das große epische Format unserer Zeit ist natürlich die Fernsehserie", und "wir befreien das epische Format der Fernsehserie von seinem Illusionsgewand, das es anlegen muss, damit es massenkompatibel ist", sagt Bernd Stegemann im Interview mit der Berliner Zeitung – über seine derzeitige Arbeit an einer Dramatisierung der dänischen Polit-Serie "Borgen" mit Regisseur Nicolas Stemann, mehr demnächst in der Nachtkritik zur Premiere an der Schaubühne Berlin (14.2.).

5. Februar 2016: Die taz interviewt Edgar Selge vor der Premiere von "Unterwerfung"

Ihn persönlich provoziere der Islam dazu, so der Schaupieler Edgar Selge im taz-Interview, "den Zusammenhang zwischen Christentum und Aufklärung positiv zu sehen." In Hamburg probiert Selge gerade mit Karin Beier "Unterwerfung" von Michel Houllebecq. (Morgen gibt's dazu die Nachtkritik.) Natürlich sei Christus die Figur, die zum Humanismus und letzten Endes zu den Menschenrechten geführt habe. "Wenn man das als Fortschritt betrachtet, dann kann man auch zum Christentum wieder ein vitales Verhältnis entwickeln. Das ist ja die Provokation, die dieses Buch darstellt: dass Houellebecq die Gretchen-Frage stellt: Wie halten wir es mit unserer eigenen Kultur. Das ist der zentrale Punkt, die Frage, die dieses Buch und auch der Theaterabend stellen". Hier geht's zum vollständigen Interview.

4. Februar 2016: Medienreaktionen auf die Auswahl zum Theatertreffen 2016

Die Einladungen zum Berliner Theatertreffen 2016 sind verkündet und die Printmedien kommentieren. Hier geht's zur Zusammenfassung.

4. Februar 2016: Die Situation der freien Szene in Spanien

Der spanische Blog Cultura es política (Kultur ist politisch) fasst die Situation der freien Szene in Spanien zusammen. Auf Englisch. Kurz: Es sieht nicht gut aus. Mehr auf culturaespolitica.com.

4. Februar 2016: Ein Manon-Pfrunder-Porträt in der NZZ

Die Neue Zürcher Zeitung prorträtiert die Schauspielerin und Regisseurin Manon Pfrunder. Auf nzz.ch.

3. Februar 2016: Kommentar zur Thüringer Spardebatte

"Provinz bedeutet 'Fläche', in der die enge Verzahnung von Bildung und Kultur wirksam werden kann", sagt der Komponist Klaus J. Rathjens in einem Kommentar zur Thüringer Spardebatte auf Deutschlandradio Kultur. "Ein Umstand, der gerade mit dem Aufkommen vermehrter rechtspopulistischer Strömungen nicht unterschätzt werden darf."

1. Februar 2016: Simon Strauss zeichnet in der FAZ ein Theaterbetriebs-Stimmungsbild

Liegt ein Problem des Theaters in der "ungeschulten Empfindlichkeit vieler Theaterleute gegenüber der Sendungskraft ihres Mediums?" Das und anderes überlegt Simon Strauss in der FAZ in seinem Text über die Berliner Konferenzen der Dramaturgischen Gesellschaft und der Akademie der Künste. Mehr in der Zusammenfassung.

30. Januar 2016: Hermann Nitsch im dradio-Interview über Aktions- und Afterregisseure

Auf Deutschlandradio Kultur darf der Aktionskünstler Hermann Nitsch ein wenig über die heutigen Theaterregisseure lästern, "diese faden domestizierten Epigonen", für die er das Etikett Afterregisseure bereithält. Hier kann man's nachhören.

29. Januar 2016: Volksbühne Berlin und Flüchtlingsquartiere auf dem Tempelhofer Feld?

Berlin hat gestern eine Gesetzesänderung für die Errichtung neuer Flüchtlingsquartiere auf dem Tempelhofer Feld beschlossen. Modemessen und Pop-Festivals, die Tempelhof nutzten, ziehen an andere Orte. Und die Volksbühne? Hält an ihren Plänen zur Bespielung fest, hat der Tagesspiegel recherchiert. Hier der Link zum Text.

28. Januar 2016: Mark Terkessidis auf dradio über Theater als alternative Öffentlichkeit

"Das Theater kann ja sozusagen eine alternative Öffentlichkeit darstellen", sagt Mark Terkessidis heute morgen im Interview mit Deutschlandradio Kultur. "Und das Theater würde die Möglichkeit bieten, die Debatten nicht mit der panischen Intensität zu führen, die wir dieser Tage in der großen Öffentlichkeit haben." Damit sagt Terkessidis ungefähr das gleiche wie letzte Woche Ulrich Khuon und Armin Petras bei der Schlusskonferenz eines Gipfeltreffens der Intendant*innen in Stuttgart (Presseschau hier).

28. Januar 2016: Lesung aus den NSU-Prozess-Protokollen in München

"Gespenstisch unterhaltsam" fand Tim Neshitov von der Süddeutschen Zeitung die Lesung aus den NSU-Prozess-Protokollen, die Schauspieler*innen von Kammerspielen, Volkstheater und Residenztheater München zusammen als einmaliges Ereignis veranstaltet haben  – hier der Link zu Neshitovs Bericht.

27. Januar 2016: Was VT-Rostock-Intendant Latchinian über Spartenschließungen denkt

In einem Positionspapier diskutiert Rostocks Volkstheater-Intendant Sewan Latchinian die aktuellen Vorschläge zu Spartenschließungen an seinem Haus, u.a. auch die Vorschläge seines scheidenden Geschäftsführers Stefan Rosinski. Hier entlang zu den Thesen.

27. Januar 2016: Die NZZ zum Auftakt der Lessingtage am Thalia Theater Hamburg

Für die NZZ berichtet Theatercheffin Barbara Villiger Heilig u.a. vom Bürgergipfel am Thalia Theater zum Auftakt der Hamburger Lessingtage. Hier zusammengefasst.

27. Januar 2016: Die taz über eine Theaterdiskussion in der Berliner AdK

Etwas frustriert berichtet René Hamann von der taz über eine Diskussionsveranstaltung in der Berliner Akademie der Künste zum Thema Was soll das Theater?: Vier Panels; über "den gefühlten Abstieg des Theaters in Sachen sozialer Relevanz aber kaum ein Wort". Mehr auf taz.de.

24. Januar 2016: Zum Rauswurf der Berner Schauspieldirektorin Stephanie Gräve

Die Berner Zeitung ist überrascht vom Rauswurf der Schauspieldirektorin Stephanie Gräve in Bern und stellt ihr ein gutes Zeugnis aus. Hier kurz zusammengefasst.

24. Januar 2016: ZDF-Interview mit Frank Castorf

"Wir sind trainierte Egoisten, und da muss Kunst manchmal wenigstens Spielverderber sein, viel mehr kann’s ja leider nicht", sagt Frank Castorf im Interview mit dem ZDF.

24. Januar 2016: Der BR über Ärger um Sanierungspläne für das Theater Augsburg

Bayerische Rundfunk bringt einen ausführlichen Bericht über die geplante Theatersanierung in Augsburg und die Stimmung dagegen, die sich zu einem Bürgerbegehren verdichten könnte.

23. Januar 2016: Gipfeltreffen der deutschen Theater-Intendanten in Stuttgart

In Stuttgart haben sich die deutschen Intendanten getroffen, um über Kunst in der "Flüchtlingskrise", Möglichkeiten des Widerstands gegen Pegida & Co. und das Theater als sozialarbeiterische Anstalt zu reden. Hier die Zusammenfassung der Berichte.

22. Januar 2016: Zur Schließung des Musical-Theaters am Potsdamer Platz Berlin

In Berlin wird das Musical-Theater am Potsdamer Platz, das von der Stage Entertainment betrieben wird, Ende August 2016 geschlossen: Zu wenig Gewinn! Die ökonomischen Hintergründe dieser Entscheidung, die den Mitarbeiter*innen des Hauses am Montag bekannt gegeben worden war, beleuchtet Birgit Walter in einem sehr lesenswerten Artikel in der Berliner Zeitung.

22. Januar 2016: Braunschweiger Studie zur Theaterunlust

Das Staatstheater Braunschweig hat eine Studie in Auftrag gegeben, die u.a. fragt, warum es Menschen gibt, die nicht ins Theater gehen. Eine Antwort: "Viele der Nicht-Theaterbesucher empfinden das angebotene Programm elitär und stoßen sich am Konzept des Theaters an sich". Mehr Antworten auf ndr.de.

21. Januar 2016: Alternativen für das Volkstheater Rostock von Stefan Rosinski

Stefan Rosinski, noch bis zum Sommer Geschäftsführer des Rostocker Volkstheaters, hat gestern in der in Rostock erscheinenden Ostsee Zeitung ein Variantenmodell veröffentlichen lassen, in dem er Alternativen fürs Theater aufzeigt und Stadt und Land kulturpolitisch die Leviten liest. Zur Zusammenfassung.

21. Januar 2016: Die Mitteldeutsche Zeitung fragt: Quo vadis – Kulturpolitik Sachsen?

Am 13. März wird in Sachsen-Anhalt gewählt. Dass Stephan Dorgerloh (SPD) weiter Kultusminister bleibt, scheint der Freundeskreis des Neuen Theaters Halle nicht zu glauben und lud Dorgerloh deshalb nicht zu seiner kulturpolitischen Diskussionsveranstaltung "Quo vadis – Sachsen-Anhalt?" ein. Ministerpräsident Haseloff (CDU) dagegen war eingeladen, erschien aber nicht. Worum es dann ging, steht in der Mitteldeutschen Zeitung.

20. Januar 2016: Der Deutschlandfunk über politisches Theater heute

In einem Feature für Deutschlandradio Kultur befasst sich der Radiojournalist Thomas Klug mit dem politischen Theater heute und der Frage, warum "Theater mehr ist, als das deutliche Aufsagen schöner Texte". Hier geht's zur Zusammenfassung.

19. Januar 2016: Joachim Lux über Flüchtlingsinitiativen am Thalia Theater

Im Vorfeld der Hamburger Lessingtage spricht der Intendant des ausrichtenden Thalia Theaters Joachim Lux mit der taz über Flüchtlingsinitiativen an seinem Haus, die Begegnungsplattform "Embassy of Hope" und den Streit mit dem Regisseur Alvis Hermanis: Mehr auf taz.de.

18. Januar 2016: Nutzer-Zahlen zum Livestreaming des Theaters Ulm

Die Augsburger Allgemeine berichtet über die Erfolge der Livestreaming-Initiative des Theaters der Nachbarstadt Ulm – und nennt Zahlen, die auch Aufschluss über das Alter der Internet-Zuschauer*innen geben: "Etwa ein Drittel sind über 65 Jahre alt, gefolgt von der Gruppe der 25- bis 34-Jährigen, die 17 Prozent der Zuschauer ausmachen." Genaueres hier.

18. Januar 2016: Das Festival Fluchtpunkt Frankfurt

Die Frankfurter Rundschau berichtet über das Festival "Fluchtpunkt Frankfurt". "Die engen Grenzen der Realpolitik sind auf den unterschiedlichsten Ebenen des Festivals erkennbar", schreibt Andrea Pollmeier. Mehr auf ww.fr-online.de.

17. Januar 2016: Gerüchte um die Besetzung der Bochumer Intendanz

Laut welt.de verdichten sich Gerüchte, dass Bochums Kulturdezernent Michael Townsend sich nicht mehr um die Suche nach dem neuen Intendanten für das Schauspiel kümmern darf. Zum einen lehne Townsend es ab, mit einer Findungskommission zu arbeiten. Zum anderen bringe der Nicht-Theaterfachmann Townsend Kandidaten wie den Ex-Wiener-Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann ins Gespräch, der in einen Finanzskandal verwickelt ist. Hartmann kämpfe um seine Rehabilitierung, der Job in Bochum wäre für ihn ein Rettungsanker. Doch was gut für Hartmann wäre, müsse nicht gut für Bochum sein. Hier der Link zum vollständigen Artikel.

15. Januar 2016: Ausblick auf das Augsburger Brechtfestival

Die Süddeutsche Zeitung schaut vor aufs Brechtfestival Augsburg (Ende Februar/Anfang März), das heuer zum letzten Mal von Joachim A. Lang geleitet wird – seine Nachfolger*in steht noch nicht fest.

14. Januar 2016: The Guardian porträtiert Katie Mitchell

In einem sehr langen und ausführlichen Porträt würdigt der britische Guardian die Regisseurin Katie Mitchell als "britische Theaterkönigin im Exil". Nebenbei erfährt man auch jede Menge über das britische Theater. Mehr auf theguardian.com.

13. Januar 2016: Shermin Langhoff in der SZ über deutsche Kultur

"Was ist deutsch" lautet eine Reihe in der Süddeutschen Zeitung, in der Shermin Langhoff, Intendantin des Maxim Gorki Theaters, heute über deutsche Kultur schreibt. Was das sei? Jedenfalls kein Integrationskurs. Hier der Link

13. Januar 2015: Der NDR über die Initiative Ensemble Netzwerk

Wie neulich schon die Süddeutsche Zeitung berichtet jetzt auch der NDR über die Initiative Ensemble Netzwerk – hier der Link zum Videobeitrag.

11. Januar 2016: Die NZZ über den 50. Geburtstag des Zürcher Theater Neumarkt

Zum 50. Geburtstag des Theaters Neumarkt blickt Daniele Muscionico in der Neuen Zürcher Zeitung auf die Geschichte des Hauses und seine gegenwärtige schwierige Position in der Zücher Theaterlandschaft: Wie kann die einstige Alternativbühne weiter "Stein des Anstoßes" sein, wo doch alle anderen Häuser längst auch experimentell und risikofreudig sind? Mehr auf nzz.ch.

11. Januar 2016: Annemie Vanackere im rrb Inforadio über die Situation in Berlin

Im rrb Inforadio spricht die jüngst bis 2022 verlängerte Leiterin des Berliner Hebbel-am-Ufer (HAU) Annemie Vanackere über die Situation in Berlin. In Chris Dercons Plänen für die künftige Volksbühne sieht sie keine Konkurrenz für ihr ähnlich aufgestelltes Haus. Mehr auf inforadio.de.

11. Januar 2016: Sven-Eric Bechtolf-Portrat in der FAZ

Wer ist der mächtigste Mann der Theaterwelt? Sven-Eric Bechtolf! So porträtiert ihn jedenfalls Irene Bazinger auf faz.net und zeichnet das Bild eines Mannes, viel netter und weniger schnöselig als sein Ruf. Hier der Link zum Text.

8. Januar 2016: Der Konstanzer Intendant Christoph Nix über die Rolle der Ensembles

Der Konstanzer Intendant Christoph Nix schreibt in einem Text in der Süddeutschen Zeitung über die historische Konstante, dass die Interessen der Kollektive am Theater (Orchester, Chor, Ballett) gewerkschaftlich immer schon stärker geschützt wurden, während die einzelnen Künstler (vor allem Schauspieler) zusehends in den Hintergrund traten. Und mutmaßt, dass sich dies mit der Initiative Ensemble Netzwerk doch noch ändern könnte. Hier der Link zum Text.

7. Januar 2016: Die  SZ über den Schauspieler H. Rittig und die Theatersituation in MV

Und nochmal die Süddeutsche Zeitung mit einem schönen Text, nämlich über den Schauspieler Hannes Rittig, der vor drei Jahren am Theater Vorpommern entlassen wurde und nun ein Café im Greifswalder Koeppen-Haus führt, in dem er auch Theater macht. Hier der Link.

7. Januar 2016: Milo Rau legt in der Zeit noch einmal gegen die Wohlfühlethik nach

Heute legt der Recherche-Theatermacher Milo Rau in der ZEIT noch einmal mit Thesen und Argumenten nach, die er vor zwei Tagen schon in der Schweizer Sonntagszeitung formuliert hatte: gegen einen zynischen Humanismus, für einen global orientierten Realismus. Hier die Zusammenfassung.

5. Januar 2016: Ein Philipp-Ruch-Interview – jetzt auch in der Mitteldeutschen Zeitung

In der Mitteldeutschen Zeitung rührt Philipp Ruch (Zentrum für politische Schönheit) die Werbetrommel für sein Buch und haut standesgemäß auf die Pauke. Über den Bundesinnenminister heißt es etwa: "Ein echter Kinderschreck! Jedes Kleinkind läuft weg, wenn es den Kerl erblickt." Mehr auf mz-web.de.

4. Januar 2016: Die NZZ beschwert sich über das Benehmen der Theaterzuschauer

"Der Respekt des Zuschauers gegenüber der Institution Theater lässt nach", konstatiert die Neue Zürcher Zeitung. Eine "unbeschwerte Kino-Mentalität" herrsche oft im Parkett. Mehr in der Zusammenfassung

4. Januar 2016: 100-Tage-Bilanz von Wiens neuer Volkstheater-Intendantin Anna Badora

"Erfolg oder Misserfolg lassen sich nicht an einer Kennziffer allein festmachen", sagt Anna Badora über die ersten hundert Tage ihrer Intendanz am Volkstheater Wien. Mehr auf diepresse.com. 

4. Januar 2016: Bruno Ganz basht das Gegenwartstheater

Und wieder singt einer der großen Alten den Abgesang aufs Theater. Diesmal Bruno Ganz im NDR-Interview. Zur Zusammenfassung.

4. Januar 2016: 2016 ist Shakespeare-Jahr

2016 ist mal wieder ein Shakespeare-Jahr. Was so alles ansteht, fasst die Augsburger Allgemeine mit dpa-Hilfe zusammen. Mehr auf augsburger-allgemeine.de.

3. Januar 2015: Der Freitag empfiehlt Fernsehserien als Theaterrettung

Schon wieder verkündet ein Medium den Tod des Theaters. Beziehungsweise den Exitus seiner Relevanz. Heute ist es die Wochenzeitung Der Freitag, wo Axel Brüggemann allerdings auch sagt, wo das Rettende für das Theater wächst: Bei den Fernsehserien. Hier unsere Zusammenfassung.

2. Januar 2015: Sibylle Bergs Augenzeugenbericht eines Terroranschlags in Tel Aviv

Die Schrifstellerin Sibylle Berg hält sich gerade in Tel Aviv auf. Dort wurde sie gestern zufällig Zeugin des Anschlags eines jungen Mannes, der in einem Café im Zentrum der Stadt zwei Menschen erschoß und weitere schwer verletzte. In der Tageszeitung Die  Welt schreibt sie heute darüber. Hier eine kurze Zusammenfassung mit  O-Tönen.

31. Dezember 2015: Claus Peymann konstatiert das Verstummen des Theaters

Das Theater ist verstummt ... aber nicht Claus Peymann, der das Verstummen des Theaters wortreich im Gespräch mit Peter Kümmel in der Zeit erörtert. Und auch noch einmal Richtung Berliner Kulturpolitik keilt. Hier ein paar O-Töne.

31. Dezember 2015: Der Theatervideo-Künstler Philip Bußmann

Auf FAZ.net gibt es ein Porträt des Theater-Video-Künstlers Philip Bußmann. Hier der Link zum Text.

30. Dezember 2015: Zum 20. Todestag von Heiner Müller schreibt u.a. Alexander Kluge

Heute vor 20 Jahren starb Heiner Müller. Im Radiogespräch auf mdr spricht der Theaterkritiker und stellvetretende Vorsitzende der Internationalen Heiner-Müller-Gesellschaft Thomas Irmer über den Dramatiker. Hier das Gespräch zum nachhören.  Auf FAZ.net schreibt Alexander Kluge. Sein Text ist illustriert mit vielen Video-Schnipseln aus Interviews, die Kluge mit Heiner Müller gemacht hat. Wer lesen, hören und schauen will, bitte hier entlang!

30. Dezember 2015: Sophie Diesselhorst im Deutschlandradio über Theater & Flucht

Kunst und Flucht – der Umgang damit war an den Theatern das Thema des Jahres. Darüber hat Deutschlandradio Kultur mit nachtkritik.de-Redakteurin Sophie Diesselhorst gesprochen. Und zwar hier.

30. Dezember 2015: Der Berliner Tagesspiegel zum 20. Todestag von Heiner Müller

Im Berliner Tagesspiegel schreibt Peter von Becker zum 20. Todestag von Heiner Müller. Hier geht es zum Text.

29. Dezember 2015: Spiegel-online blickt auf das Theaterjahr 2015

Auf Spiegel-online blicken die fürs Theater zuständigen Redakteur*innen auf das ablaufende Theaterjahr: Theater hätten sich als Sozialarbeiter bemüht, weniger als Künstler. Fortschrittliche Erzähltechniken seien zu Marotten verkommen und zwei Punkte werden ausgeführt, die an der Berliner Volksbühne zu Wut und Tränen führten. Hier geht's zum ganzen Text.

28. Dezember 2015: Im Radiointerview blickt Ulrich Khuon zurück auf das Theaterjahr

Auf Radio Eins blickt Ulrich Khuon, Intendant des Deutschen Theaters Berlin, zurück auf das Theaterjahr 2015 und seine Debatten: auf die Neubesetzung der Volksbühnen-Intendanz und den neuen Theaterpreis der Kulturstaatsministerin zum Beispiel. In der Behandlung Flüchtlingsfrage sei das Theater in Diskurs und Praxis der Gesellschaft weit vorausgewesen, sagt er auch. Hier das Interview zum Nachhören.

26. Dezember 2015: Der Schauspieler Ulrich Tukur schimpft über das Theater

In einem Weihnachtsinterview gibt der Schauspieler Ulrich Tukur, einstmals von Peter Zadek für das Theater entdeckt, bei der Deutschen Presseagentur zu Protokoll, was er über das Theater denkt. Hier eine Zusammenfassung.

24. Dezember 2015: Lars-Ole Walburg wehrt sich gegen die Vereinnahmung

 In der tageszeitung wehrt sich Hannovers Intendant Lars-Ole Walburg gegen die Vereinnahmung der Kunst durch Politik und Gesellschaft, die versuchten, dem Theater Themen und Aufgaben vorzuschreiben. Mehr in der Zusammenfassung.

24. Dezember 2015: Der Schauspieler Dan Thy Nguyen über Flucht und Rassismus

Im Interview mit der tageszeitung spricht Schauspieler und Performer Dan Thy Nguyen über Rassimus in Deutschland und am Theater. Mehr auf taz.de.

24. Dezember 2015: Interview mit Bühnenvereinsdirektor Rolf Bolwin

Die Deutsche Presseagentur hat ein Interview mit Rolf Bolwin geführt, geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins, über politisches Theater. Mehr auf welt.de.

24. Dezember 2015: Über das Medium Krippenspiel

Die Welt denkt über das Krippenspiel als halb theatrales, halb missionarisches Medium nach. Mehr auf welt.de.

23. Dezember 2015: Tim Renner über Kultur und Digitales

Berlins Kulturstaatssekretär Tim Renner hat im Magazin Das Netz über die Berührungsängste der Kulturpolitik und des Kulturbetriebs mit der Welt des Digitalen geschrieben. Und er hat den Grund ausgemacht, weshalb die Berufung Chris Dercons an die Volksbühne so große Widerstände hervorrief. Hier die Zusammenfassung.

23. Dezember 2015: Katharina Stemberger über die unpolitischen Salzburger Festspiele

Die Schauspielerin Katharina Stemberger wird im nächsten Jahr nicht mehr beim "Jedermann" bei den Salzburger Festspielen dabei sein und lässt im Interview mit dem Kurier nicht allzuviele gute Haare an der unpolitischen Ausrichtung des Festivals. Hier die Zusammenfassung.

22. Dezember 2015: Der Tagesspiegel über die Freie Szene

Der Berliner Tagesspiegel denkt über die Freie Szene nach, in der "der Geist der Professionalisierung" herrsche. Und die Langeweile, so geistert es durch die Zeilen. Mehr in der Zusammenfassung.

22. Dezember 2015: Kölns Intendant Stefan Bachmann über das Bau-Desaster

"Ich empfinde mich im Nachhinein als naiv", sagt Stefan Bachmann über die Bau-Situation in Köln und seine Rolle als Intendant. Im Interview mit der Stadtrevue spricht er auch für das Engagement seines Hauses für Flüchtende und (Miss-)Erfolg. Mehr auf stadtrevue.de.

21. Dezember 2015: 100 Tage Matthias Lilienthal an den Münchner Kammerspielen

In der Abendzeitung München zieht Michael Stadler nach den ersten 100 Tagen Kammerspiele unter Lilienthal Bilanz.

21. Dezember 2015: Milo Rau und die Wohlmeinenden

Milo Rau erklärt dem Zürcher Tagesanzeiger im Interview, warum der "neohumanistische Aufstand der Wohlmeinenden" nicht reicht.

21. Dezember 2015: Theater und Glaube

Deutschlandradio Kultur berichtet, wie das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin katholische und evangelische Theologen zu Theater-Live-Kommentaren einlädt.

21. Dezember 2015: Theater und Aberglaube

Der NDR bringt einen kleinen Film über die Spielarten des Aberglaubens im Theater.

20. Dezember 2015: Theater und Flüchtlingshilfe

Viele deutsche Theater sind in der Flüchtlingshilfe engagiert. Welche Folgen hat das, wie politisch oder manchmal auch plakativ ist das eigentlich, fragt die Neue Zürcher Zeitung in einem Überblickstext. Hier der Link. Und auch Alexandra Kedves schreibt im Zürcher Tagesanzeiger darüber, wieviel politisches Engagement das Theater eigentlich verträgt.

19. Dezember 2015: Was ist ein Volkstheater?, fragt Anna Badora

Im Interview mit dem Wiener Standard erklärt sie: "Ist es ein Theater der Völker, ein Vielvölkertheater? Auf alle Fälle muss ein Volkstheater eine gesellschaftspolitische Relevanz aufweisen." Außerdem spricht sie über ihren Start in Wien. Mehr auf derstandard.at.

18. Dezember 2015: Hitzige Strukturdebatte mit Minister in Weimar

In Thüringen will Kulturminister Hoff die Theaterlandschaft umstrukturieren und stellte sich gestern bei einer Diskussionsveranstaltung in Weimar seinen Kritikern – die, so berichtet der MDR, recht radikal daherkamen. Mehr in unserer Zusammenfassung.

18. Dezember 2015: Schluss für das Odeon in Goslar

In Goslar gibt es mit dem Odeon ein Bespieltheater, das schon seit 2012 nicht mehr bespielt wird. Jetzt wurde bekannt, dass es für das Haus keine Zukunft gibt – es fehlt das Geld. Mehr auf ndr.de.

16. Dezember 2015: Über die Verhandlung zu Falk Richters "Fear"

Ein Genrebild wie aus dem Zerbrochnen Krug zeichnet der Tagesspiegel von der Verhandlung um die Verletzung der Menschenwürde zweier konservativer Politikerinnen durch die Aufführung von Falk Richters "Fear" an der Schaubühne. Hier die Zusammenfassung.

16. Dezember 2015: Zur Zukunft der Thüringer Theater

Von einer Diskussionsveranstaltung der Weimarer Bürgerinitiative "Kein halbes DNT" zur Zukunft der Thüringer Theater mit dem Weimarer Oberbürgermeister, dem Erfurter Intendanten und DNT-Chef Hasko Weber (nur per Video) berichtet die Thüringische Landeszeitung.

15. Dezember 2015: Dieter Dorn spricht über sein Theaterverständnis

Anlässlich seiner Inszenierung von La Traviata, die am Wochenende an der Berliner Staatsoper Premiere hat, spricht Dieter Dorn im Interview mit der Berliner Morgenpost über Oper, Theater und auch darüber, ob sich Theater nicht lieber aus der Tagespolitik heraushalten sollte. Mehr in der Zusammenfassung.

14. Dezember 2015: Verteidigungen von Alvis Hermanis in der Welt und im Tagesspiegel

Zwei Autoren springen Alvis Hermanis bei, der aktuellen Persona non grata des Theaterbetriebs: In der Welt verteidigt Leander Haußmann den Regisseur vor "Staatskundelehrern" wie Joachim Lux, im Tagesspiegel wirft Joachim Huber dem Theater langweiliges Kuscheln vor. Zur Zusammenfassung.

12. Dezember 2015: Die Presse über einen Musiktheaterskandal

Die Wiener Zeitung Die Presse berichtet, wie ein Regisseur einem Kapellmeister an der Scala einmal sagte, was er ihm schon die ganze Zeit sagen wollte. Zur Zusammenfassung.

12. Dezember 2015: Die NZZ über Ursina Lardi

Die Neue Zürcher Zeitung porträtiert die famose Schauspielerin Ursina Lardi aus Graubünden.

12. Dezember 2015: Die Stuttgarter Nachrichten über Julischka Eichel

Für alle Fans der Schauspielerin Julischka Eichel: die Theaterkritikerin der Stuttgarter Nachrichten ist mit ihr Kaffee trinken gegangen und hat sich an Eichel gefreut.

10. Dezember 2015: Geht das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin pleite?

Der Streit zwischen Mecklenburg-Vorpommerns Kultusministerium und der Stadt Schwerin spitzt sich zu und könnte auf eine Insolvenz des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin hinauslaufen, wie der NDR berichtet.

10. Dezember 2015: Intendantin Barbara Mundel über Tanz in Freiburg

In der Badischen Zeitung sprechen Freiburgs Intendantin Barbara Mundel und Tanzkuratorin Anne Kersting über den Wandel des Tanzes am Haus. Die entsprechende Sparte heißt jetzt "Tanz und Performance". "Wir wollten klar machen, dass es diese Grenzgänge gibt. Dinge, die ausfransen", sagt Mundel. Mehr auf badische-zeitung.de.

9. Dezember 2015: Linkhinweise zur Causa Alvis Hermanis

In den Linkhinweisen auf Kommentare zur Causa Alvis Hermanis contra Thalia Theater Hamburg in Fragen der Flüchtlingshilfe verweisen wir heute auch auf einen Bericht, der die Situation in Lettland schildert, wo man Verständnis für die Position des Regisseurs und Leiters des Neuen Theaters Riga Alvis Hermanis hat.

9. Dezember 2015: Viktor Bodó spricht im Interview über Ungarn

Mangels Subventionen habe er seine Szputnyik Shipping Company quasi auflösen müssen, sagt der Regisseur Viktor Bodó im Interview mit dem Zürcher Tagesanzeiger. Und sieht auch sonst schwarz für sein Heimatland Ungarn. Idealistisch ist Bodó dagegen, was die Wirkungsmöglichkeiten des Theaters auf die Gesellschaft angeht. Die Zusammenfassung des Gesprächs.

8. Dezember 2015: Michael Thalheimer über sein Theaterverständnis

"Wenn neue Intendanten ihr Programm vorstellen, habe ich häufig den Eindruck, dass Amnesty International, die Obdachlosenhilfe und das Flüchtlingshilfswerk einen gemeinsamen Zukunftsort kreiert haben", sagt der Regisseur Michael Thalheimer in einem Interview mit dem Wiesbadener Kurier, das schon am 28.11. erschien. "Was aber komplett vergessen wird: es handelt sich um ein Theater". Zur Zusammenfassung.

7. Dezember 2015: Bericht von Matthias Lilienthal über eine Libanonreise

 Die Münchner Kammerspiele sind mit Rabih Mroues Produktion "Ode to Joy" in den Libanon gereist. Der Bericht von Matthias Lilienthal, der im Berliner Tagesspiegel erschien, lässt sich hier nachlesen.  

6. Dezember 2015: Gemunkel um die Bochumer Intendanz

Wer in anderthalb Jahren Nachfolger von Anselm Weber als Intendant des Bochumer Schauspielhauses wird, steht noch nicht fest – in der Welt baut Stefan Keim jetzt politischen Druck auf, indem er auf ein (schon länger kursierendes) Gerücht hinweist, das mit Matthias Hartmann und seinem Freund Dietrich Mateschitz, zahlungskräftigem Chef von Red Bull, zu tun hat – und mit einem eigenwilligen Kulturdezernenten. Hier unsere Zusammenfassung.

6. Dezember 2015: Besuch in Schlingensiefs Operndorf in Burkina Faso

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung berichtet Sarah Hegenbart von einer Reise in Christoph Schlingensiefs Operndorf in Burkina Faso, wo zwar noch kein Opernhaus steht, aber sich das Alltagsleben als Gesamtkunstwerk präsentiert. Die Reportage ist hier auf www.faz.net nachzulesen.

6. Dezember 2015: Radio BR2 besucht die Münchner Kammerspiele

Münchner-Kammerspiele-Festival beim Bayerischen Rundfunk: Christine Hamel vom Radiosender BR2 ist mit Matthias Lilienthal ausgiebig und immer wieder durch die Kammerspiele spaziert und hat sich auch mit vielen Lilienthal-Weggefährten von früher schon und neuerdings unterhalten – hier lässt sich das einstündige Feature nachhören und -lesen. Und heute nachmittag ab 16.05 ist Kammerspiele-Schauspielerin Anna Drexler für eine Stunde zu Gast bei dem Sender.

6. Dezember 2015: Deutschlandradio über ein Showcase des ukrainischen Theaters

Von einem Showcase ukrainischen Theaters in Kiew berichtet auf Deutschlandradio Kultur Oliver Kranz.

5. Dezember 2015: Die Süddeutsche Zeitung porträtiert Meike Droste

Für alle Fans von Meike Droste gibt's hier mal ein paar Zeilen Porträt und Unterhaltung mit ihr, die in der Süddeutschen vor der Premiere von Das Goldene Vlies morgen Abend (wir berichten Montag früh) erschienen sind.

5. Dezember 2015: Die Presse porträtiert Michael Klammer

Für alle Fans von Michael Klammer: Die Wiener Zeitung Die Presse veröffentlicht anlässlich der Premiere von Hotel Europa im Akademietheater (11.12.2015 - wir werden berichten) ein großes Gespräch mit dem Schauspieler.

4. Dezember 2015: Die FAZ zu den Thüringer Fusionsplänen

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kommentiert Jan Brachmann die Fusionspläne des Thüringer Kulturministers Hoff und seine Strategie, die Theater und Orchester gegeneinander auszuspielen. Die Thüringische Landeszeitung meldet, dass Nordhausen sein im Zuge dieser Pläne zwischenzeitliches bedrohtes Ballett doch behalten wird. Zusammenfassungen hier.

4. Dezember 2015: Über Theater-Livestreaming in Großbritannien

In ihrem Blog auf der Seite von The Guardian macht Lyn Gardner sich Sorgen um die Effekte, die das in Großbritannien bereits äußerst populäre Theater-Livestreaming für die Vielfalt der Theaterlandschaft haben könnte – nachzulesen hier.

3. Dezember 2015: Die Wiener Tageszeitung Die Presse interviewt Joachim Meyerhoff

In der Wiener "Presse" spricht Autor und Schauspieler Joachim Meyerhoff über sein neues Buch ( hier unsere Rezension), über den Mangel an visionären Regisseuren und über seine Arbeit mit Herbert Fritsch (an Molières "Der eingebildete Kranke"): Fritsch "wirft so viel Ballast aus diesem Fesselballon Theater ab, da hat man gar nicht gewusst, warum man so am Boden klebt, und plötzlich fliegt man – spielen, spielen, spielen." Mehr Meyerhoff auf diepresse.com.

2. Dezember 2015: Soziologe Harald Welzer startet eine Debatten-Initiative 

Weil die Medien offenbar versagen, ein Gespräch über die Frage nach den Flüchtlingen und der offenen Gesellschaft herzustellen, will der Sozialpsychologe Harald Welzer das jetzt selbst in die Hand nehmen. Ihm schwebt eine Reihe von Versammlungen vor, auf denen die Deutschen in den kommenden Monaten in den Theatern, den Kulturhäusern und Stadthallen zusammenkommen und miteinander sprechen. Über den Beginn die Debatten-Initiative berichtet Felix Stephan auf Zeit-online. Mehr in der Zusammenfassung.

2. Dezember 2015: Ein Plädoyer für die freie Theaterszene 

Deutschlandradio Kultur interviewt den Kulturwissenschaftler Wolfgang Schneider zum Thema Freies Theater: "Es gibt geradezu eine gesellschaftliche Verantwortung, die insbesondere Freie Theater wahrnehmen: Sozusagen zurück zu spiegeln und zurück zu spielen, also so etwas wie die Selbstvergewisserung in der Gesellschaft darzustellen." Warum er für eine Umverteilung der Mittel plädiert, lässt sich auf deutschlandradiokultur.de nachhören.

2. Dezember 2015: Abdul Haq Haqjoo über Theater in Kabul

Der Deutschlandfunk stellt Abdul Haq Haqjoo vor, Theater-Dozent an der Kabuler Fakultät der Künste. Fazit: "Theater machen in Kabul ist ein Akt von Zivilcourage." Mehr auf deutschlandfunk.de.

2. Dezember 2015: Herbert Fritsch im Interview in Wien

"Ich bin auch ein Befürworter von Bad Acting!", gesteht Herbert Fritsch im Interview vor seinem Regie-Debüt am Wiener Burgtheater. Mehr auf standard.de.

1. Dezember 2015: Thomas Bernhards Städte-Beschimpfungen interaktiv

Die Twitter-Timeline hat es heute angeschwemmt. Wir wollen es unseren Lesern nicht vorenthalten: Mit Google Maps kann man jetzt auch die Städte-Beschimpfungen von Thomas Bernhard ansteuern: "Ich habe .... IMMER GEHASST!" Bitte sehr, hier entlang.

30. November 2015: Interview mit der Berliner Schauspielerin Ruth Reinecke

Sehr viel über Schauspielkunst im Wandel der Zeiten erfährt man im Interview der Gorki-Schauspielerin Ruth Reinecke mit der Berliner Zeitung. Hier die Kernpunkte.

30. November 2015: Interview mit Düsseldorfs Intendanten in spe Wilfried Schulz

Wie sieht der designierte Düsseldorfer Intendant Wilfried Schulz die Theaterlandschaft in Nordrhein-Westfalen? Das Kulturmagazin k.west hat ihn gefragt.  Die Antwort geht über den Anlass hinaus. Wir geben die entsprechende Passage im Wortlaut.

30. November 2015: Linkliste mit Nachrufen auf Luc Bondy

Die Theaterkritiker*innen trauern über den Tod von Luc Bondy und würdigen einen großen gefühlvollen Theatermacher. Unsere Linkliste zu den Nachrufen.

30. November 2015: Milo Rau über europäische Dschihadisten

Im SRF spricht Dokutheatermacher Milo Rau über den "Kriegstourismus" junger Europäer, die in den Dschihad nach Syrien ziehen, und über den politischen Islam als einzige wirksame Ideologe in unserer Gesellschaft. Mehr auf srf.ch.

30. November 2015: Die SZ über das Nordwind Festival und Nacktheit

Der Auftakt des "Nordwind"-Festivals in Hamburg gibt der Süddeutschen Zeitung den Anlass, einige Beobachtungen zu Nacktheit im öffentlichen Raum zu sammeln. Mehr auf sueddeutsche.de.

29. November 2015: Interview mit dem scheidenden Rostocker Geschäftsführer Rosinski

Stefan Rosinskis Vertrag als Geschäftsführer läuft bis Sommer 2016 und danach wird er das Volkstheater Rostock in Richtung Halle verlassen. das-ist-rostock.de hat aus diesem Anlass mit dem künstlerischen Leiter Sewan Latchinian gesprochen, zumal die Rostocker Bürgerschaft nächste Woche die Struktur-Reform des Theaters verabschieden soll. Hier der Link zum Interview.

29. November 2015: Rückblick auf die Würzburger Intendanz von Hermann Schneider

Die Main Post aus Würzburg gibt einen kleinen Rückblick auf das Wirken von Intendant Hermann Schneider am Mainfranken Theater Würzburg. Zum Ende des Jahres verlässt er Franken und geht nach Oberösterreich, nach Linz.

29. November 2015: Der Osnabrücker Intendant über die Funktion des Theaters

Vor Rotary und Lions Club erklärt Osnabrücks Intendant Ralf Waldschmidt die grundlegende Funktion der Theater in unserer Gesellschaft. Die Landeszeitung aus Lüneburg berichtet.

28. November 2015: Die NZZ porträtiert den Extremperformer Pjotr Pawlenski

Der russische Performancekünstler Pjotr Pawlenski wird wegen "Vandalismus aus ideologischem Hass" angeklagt, informiert die Neue Zürcher Zeitung – und porträtiert ihn. Die Kurzzusammenfassung des lesenswerten Artikels unter unserer Meldung über Pawlenskis Verhaftung nach seiner jüngsten Aktion in Moskau

28. November 2015: Die SZ blättert in Bert Neumanns Skizzenbuch

Auf ihrer Samstags-Seite "Grossformat" zeigt die Süddeutsche Zeitung heute eine Zeichnung aus Bert Neumanns Skizzenbuch. Ein Haus mit brennendem Dach: die Volksbühne? Nein. Hier der Link.

28. November 2015: Florian Fiedler über das Engagement der Theater für Geflüchtete

Es gibt immer weniger gesellschaftliche Räume, in denen so was wie eine Art von Gemeindezentrum oder Polis stattfindet", sagt der Regisseur Florian Fiedler im Gespräch mit dem NDR über das Engagement der Theater für Geflüchtete. "Und dafür sind die Theater mehr denn je da."

28. November 2015: Was wird aus den Orchestern von Jena und Altenburg-Gera?

Gestern wurde in Jena über die Zukunft der Thüringer Theaterlandschaft diskutiert, in der gerade so einiges im Umbruch ist. Die Thüringische Landeszeitung berichtet, was die Entwicklung für die Orchester von Jena und Altenburg-Gera bedeuten würde. Hier geht's zum Text.

28. November 2015: Ein Gespräch über freie Szene und Stadtgesellschaft

Vor welchen Herausforderungen steht die freie Theaterszene in der modernen Stadtgesellschaft? Auf die Frage geben Anne Bonfert und Harald Schandry (Freies Theater Hannover) und Martine Dennewald (Leiterin Festival Theaterformen) in der Hannoverschen Allgemeinen Antwort. Hier der Link.

27. November 2015: Vorberichte zu Volker Löschs Graf Öderland/Wir sind das Volk

Die Zeit und die Süddeutsche Zeitung erlebten in Dresden die Montagsdemo der Pegida auf dem Theaterplatz und vernahmen die Hass-Parolen. Dieselben Sätze hörten sie später auf eine Chor-Probe zu Graf Öderland (Premiere am Samstag, wir werden berichten) wieder. Zur Zusammenfassung beider Artikel.

27. November 2015: Ein neuer Verlag für Thomas Bernhard

Suhrkamp-Lektor Raimund Fellinger hat einen Verlag gegründet, der nur einem einzigen Autor gilt: Thomas Bernhard. "In Sachen Thomas Bernhard leistet sich der Korrektur-Verlag, was sich der Suhrkamp-Verlag nicht leisten kann." Mehr dazu heute in der Neuen Zürcher Zeitung.

26. November 2015: Die NZZ über eine Kulturdebatte im Zürcher Stadtparlament

Die Neue Zürcher Zeitung berichtet von einer denkwürdigen Kulturdebatte im Zürcher Stadtparlament, bei der es u.a. um die Zukunft des Theater Winkelwiese, indirekt aber um die der gesamten Kultur in Zürich ging. Mehr in der Zusammenfassung.

26. November 2015: Der Dresdener Chefdramaturg Robert Koall im Gespräch

Die Berliner Zeitung denkt mit dem Dresdner Chefdramaturgen Robert Koall über Pegida nach. Und zweifelt, ob der Westen vor der Pest gefeit ist. Zur Zusammenfassung.

25. November 2015: Milo Rau über seine Recherche in belgischen Migrantenvierteln

Der Theatermacher Milo Rau hat 2013 auch in belgischen Vierteln recherchiert, wo junge Islamisten für den Terror rekrutiert werden. Auf Zeit Online spricht er darüber.

25. November 2015: Die taz über das Zentrum für Politische Schönheit

Über die jüngste Aktion von Philipp Ruch oder des Zentrums für politische Schönheit berichtet die taz.

25. November 2015: Die Berliner Zeitung über die Vorstellung der Eberth-Tagebücher

Die Berliner Zeitung hat der Vorstellung von Michael Eberths Tagebüchern beigewohnt. Unsere Besprechung des Bandes hier, ein Radio-Gespräch mit Eberth hier.

25. November 2015: Ein Gespräch mit dem Berliner Schauspieler Alexander Khuon

Ein freundliches Home-Story-Gespräch mit dem Schauspieler Alexander Khuon gibt es hier.

25. November 2015: Harald Martenstein über Maren Kroymann

Der Kolumnist Harald Martenstein über die Schauspielerin und Kabarettistin Maren Kroymann wird hier dokumentiert.

25. November 2015: Die SZ zum 30. Jubiläum des Münchner Teamtheaters

Die Süddeutsche Zeitung gratuliert dem Münchner Teamtheater zum 30. Geburtstag. Mehr auf süddeutsche.de.

23. November 2015: Droht Kahlschlag in der Zürcher Theaterlandschaft?

Das Theater Winkelwiese soll, wenn es nach einem in den Zürcher Gemeinderat eingebrachten Antrag geht, auf ein Viertel seiner Zuschüsse verzichten. Das berichtet heute Daniele Muscionico in der Neuen Zürcher Zeitung. Hier zur Zusammenfassung.

22. November 2015: Frank Castorf und die russische Frage

Gunnar Decker nutzt im Neuen Deutschland Frank Castorfs Inszenierung der Brüder Karamasow, um über das Verhältnis des Volksbühnen-Intendanten zur russischen Frage nachzudenken. Was so etwas wie die eigene Positionierung meint in dem Bild, das West und Ost einst voneinander hatten. Hier der Link zum Text.

21. November 2015: Die Badische Zeitung über Freiburgs Intendanten in spe

Die Badische Zeitung porträtiert Peter Carp, noch Intendant in Oberhausen, ab 2017/18 in Freiburg – hier.

20. November 2015: Die SZ über den Millionenübergangsetat für Chris Dercon

Die Süddeutsche Zeitung berichtet vom Übergangsetat für Chris Dercon, der 2016 und 2017 zur Vorbereitung seiner Intendanz an der Berliner Volksbühne satte 2,98 Millionen Euro bekommt, während Oliver Reese für seine Übernahme des Berliner Ensembles "nur" 700.000 Euro erhält. Mehr in der Zusammenfassung.

20. November 2015: Die SZ porträtiert den Dramatiker Konstantin Küspert

Die Süddeutsche Zeitung porträtiert den Dramatiker Konstantin Küspert, dessen Stück "Pest" demnächst uraufgeführt wird. Mehr auf sueddeutsche.de.

20. November 2015: Die WAZ porträtiert den Schauspieler Jürgen Hartmann

Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung porträtiert den Schauspieler Jürgen Hartmann, der derzeit in Bochum engagiert ist und im Tatort spielt. Mehr auf derwesten.de 

19. November 2015: Katie Mitchell im Porträt

Der Tages-Anzeiger aus Zürich porträtiert die Regisseurin Katie Mitchell, die mit einem Gastspiel in die Schweizer Metropole kommt.

19. November 2015: Warum Paulus Manker ein Preis aberkannt wurde

Haarsträubendes schreibt Der Standard über die Gründe, wieso dem Regisseur, Schauspieler und Nestroy-Preis-Träger Paulus Manker der niederösterreichische Tourismuspreis aberkannt wurde. Hier nur soviel: auch eine Lokomotive spielt dabei eine Rolle.

19. November 2015: Armin Petras über seine Zukunft am Stuttgarter Schauspiel

Armin Petras will "mutig bleiben" und weiter die Gratwanderung versuchen zwischen geplanten Publikumserfolge und dem riskanten Engagement von nicht arrivierten, umstrittenen Regisseuren für sein Stuttgarter Schauspiel. Sagt er den Stuttgarter Nachrichten im Gespräch

18. November 2015: Laudatio von Gerhard Stadelmaier auf Andrea Breth

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung druckt heute die Schillerpreis-Laudatio ihres ehemaligen Theaterkritikers Gerhard Stadelmaier auf die Regisseurin Andrea Breth ab – in der Breth erwartungsgemäß über den grünen Klee gelobt, andere Namenlose schlimm getadelt werden. Unsere Zusammenfassung.

18. November 2015: Über das Mülheimer Kunstprojekt mit Geflüchteten Ruhrorter

"Wir dürfen uns nicht vormachen, wir wüssten, wie es ist, ein Flüchtling zu sein", sagt Adem Köstereli, der am Mülheimer Theater an der Ruhr das Theater- und Kunstprojekt mit Flüchtlingen und Asylsuchenden "Ruhrorter" leitet. Was sie machten, sei Kunst, keine Politik. Mehr auf ruhrnachrichten.de.

17. November 2015: Die Kuratorin Stefanie Wenner über den Nutzen von Kunst

Ist Theater mit Geflüchteten eigentlich wohlfeiles Theater für die Bundeskanzlerin, wie Milo Rau behauptet? Um diese und andere Fragen zum Nutzen von Kunst dreht sich ein Gespräch, das die Berliner Zeitung mit Kuratorin Stefanie Wenner geführt hat. Mehr in der Zusammenfassung.

17. November 2015: Thomas Ostermeier im Radiointerview über die Pariser Anschläge

Im Deutschlandradio Kultur spricht Thomas Ostermeier, kurz vor dem Gastspiel seiner Schaubühnen-Inszenierung "Bella Figura" von Yasmina Reza in Paris, über seine Erschütterung angesichts der Pariser Anschläge, die auf die "Offenheit und Toleranz" in unserer Gesellschaft zielten und zugleich aus der "Mitte unserer Gesellschaft" kämen. Mehr im Podcast auf deutschlandradiokultur.de.

17. November 2015: Die NZZ über das Berliner Gorki Theater

In der Neuen Zürcher Zeitung würdigt Dirk Pilz das Gorki Theater als das "energiegeladenste, geisteswachste Theater in Berlin derzeit". Mehr auf nzz.ch.

16. November 2015: Lyn Garder über den Vorteil der Anonymität für Dramatiker

Im Guardian-Blog hat Lyn Gardner einige Argumente, warum es für Dramatiker*innen sinnvoll seien könnte, ihre Werke anonymisiert in den Betrieb zu spielen. Die Kernpunkte in unserer Zusammenfassung.

16. November 2015: Die Rede von Rainald Goetz zu Verleihung des Büchnerpreises

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat die Dankesrede von Rainald Goetz zur Verleihung des Georg Büchner Preises 2015 veröffentlicht. Hier ist sie nachzulesen.

15. November 2015: 100 Fragen zu den Anschlägen von Paris von Jan Böhmermann

Satiriker und Journalist Jan Böhmermann stellt sich auf seiner Facebook-Seite hundert Fragen zu den Terroranschlägen von Paris und den sie begleitenden Debatten. Hier ein Eindruck von seinen Reflexionen.

15. November 2015: Über die Unterfinanzierung des Berliner Grips Theaters

Im Tagesspiegel bricht Rüdiger Schaper eine Lanze fürs unterfinanzierte Grips Theater und ein wenig auch für die anderen karg ausgestatteten Kinder- und Jugendtheater Berlins. Hier seine Punkte.

15. November 2015: Wer stellt das Kunstblut für's Theater her?

Wo kommt eigentlich das ganze Kunstblut auf unseren Bühnen her? Die Neue Osnabrücker Zeitung hat die Berliner Produzenten besucht. Mehr auf noz.de.

14. November 2015: Die FAZ über den Schauspiel-Nachwuchs

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung beobachtet ein Vorsprechen von Schauspielstudent*innen in Neuss, Sie sieht starke Frauen und die Männer als Opfer. Und fragt sich, ob das so richtig ist.

14. November 2015: Interview mit Burgtheaterintendantin Karin Bergmann

Über das Schauspieler*innen-Ensemble ihres Hauses, das derzeit 68 Menschen umfasst, spricht Burgtheater-Verweserin Karin Bergmann mit dem Wiener Standard.

14. November 2015: Interview mit zwei Thüringer Intendanten

Zur Frage der Umstrukturierung der Thüringer Theater- und Orchesterlandschaft hat die Thüringische Landeszeitung mit dem Rudolstädter Intendanten Steffen Mensching und dem Intendanten des Fusionstheaters Altenburg-Gera Kay Kuntze gesprochen.

12. November 2015: Stimmen zur Kontroverse um Falk Richters Stück Fear

Die Aufregung um die Inszenierung Fear an der Schaubühne schwelt weiter. Nachdem sich Regisseur Falk Richter und Theater-Chef Thomas Ostermeier in Interviews zu Wort gemeldet hatten, kommentierte die Süddeutsche Zeitung und der Cicero. Hier die ausführliche Presseschau zur "Fear"-Auseinandersetzung.

12. November 2015: Gerhard Stadelmaier im FAZ-Kurzporträt

Nachdem die Tageszeitung Die Welt die Theaterkritik unlängst in der Krise sah und das daran festmachte, dass die Frankfurter Allgemeine Zeitung ihrem langjährigen Theaterkritiker Gerhard Stadelmaier zu seinem Abschied in die Rente noch nicht einmal eine Notiz gewidmet habe, wirft die FAZ Stadelmaier nun doch noch eine Kusshand nach: Hubert Spiegel über Stadelmaiers allerersten Auftritt als Laudator (zum Schillerpreis an Andrea Breth) – ein Kurzporträt der Kritikerlegende. Wir fassen zusammen.

12. November 2015: Die SZ porträtiert den Berliner Schauspieler Dimitri Schaad

In der Süddeutschen Zeitung porträtiert Mounia Meiborg den Gorki-Theater-Spieler Dimitrij Schaad, den Gorki-Co-Chef Jens Hillje aufgrund seiner Eigenständigkeit als "eine Art Schauspieler von morgen" beschreibt. Den ganzen Text gibt's hier.

10. November 2015: Das Abschiedfsfest der Volksbühne für Bert Neumann

In der Nacht von Sonntag zu Montag feierte die Volksbühnengemeinde Abschied und posthum den 55. Geburtstag ihres Chefausstatters Bert Neumann. Mit dabei: Ulrich Seidler von der Berliner Zeitung: "Um Mitternacht schossen hoch oben unter der rotweiß gleißenden Saalrückwand vier Techniker die Magazine ihrer Faustfeuerwaffen leer. 'Salute, Bert!', rief der Intendant Frank Castorf von der Bühne gegenüber. Und Hunderte von Feiernden, die den von den Sitzreihen befreiten Saal füllten, kippten ihre Wodka-Becher und warfen sie hinter sich." Zum ganzen Text hier.

10. November 2015: Die Laudatio von Adolf Muschg auf Konzilspreisträger Milo Rau

Milo Rau hat den ersten Konstanzer Konzilspreis erhalten. Die Neue Zürcher Zeitung dokumentiert die Laudatio des Schriftstellers Adolf Muschg. Und zwar hier.

9. November 2015: Protestaktion des Rostocker Volkstheater

Mit einer mittelalterlich inspirierten Protestaktion wehrt sich das Rostocker Volkstheater gegen die anstehende Spartenschließung. Hier zum neuesten Kapitel im Fall Rostock.

7. November 2015: Radio-Diskussion zur Rolle der Theater in der Flüchtlingspolitik

Auf SWR2 diskutierten der Theaterkritiker und Publizist Gerhard Jörder, der Intendant der Münchner Kammerspiele Matthias Lilienthal und der Schauspielchef des Nationaltheaters Mannheim Burkhard C. Kosminski das Thema Das Flüchtlingsdrama – Wie politisch soll das Theater sein?, brauchen die Theater die Flüchtlinge, um wieder wichtig zu werden, wie auch nachtkritik.de fragt?

7. November 2015: Sewan Latchinians tragische Rolle in Rostock 

Wie das Deutschlandradio Sewan Latchinian als tragische Figur darstellt und in seiner Inszenierung von Ibsens Ein Volksfeind Latchinians Kampf mit Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling entdeckt, können Sie hier nachhören.

7. November 2015: Theater und Religion. Ein Essay in der Neuen Zürcher Zeitung

In einem Essay in der Neuen Zürcher Zeitung (6.11.2015) denkt Dirk Pilz über den Zusammenhang von Religion und Theater nach.

7. November 2015: Neue Querelen um die Bad Hersfelder Festspiele

Weil die Stadtverordneten von Bad Hersfeld nicht anstandslos sein diesjähriges Festspiel-Defizit von 175.000 Euro ausgleichen wollen, sieht sich der Intendant der Bad Hersfelder Festspiele Dieter Wedel verfolgt. Einzelheiten dazu auf der Website von Deutschlandradio.

5. November 2015: Der Freitag über das Umsetzungstempo von Romanen auf die Bühne

Bald schon, bemerkte jüngst eine Spötterin, würden die Theater Romane inszenieren, die noch gar nicht geschrieben seien. Anlass für diese Bemerkung gab die Ankündigung, Armin Petras werde Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969 für die Berliner Schaubühne bearbeiten und inszenieren. Die Ankündigung kam 1 Tag nach der Verleihung des Deutschen Buchpreises an Witzel. Thomas Irmer hat sich über diese Verhältnisse im Freitag Gedanken gemacht.

5. November 2015: Milo Rau im Interview zu seinem Tribunalwesen

Den neuen Konstanzer Konzilspreis erhält als erster der Schweizer Theatermacher Milo Rau. Der Konstanzer Südkurier hat Rau im Interview gefragt, ob er mit seinem Tribunal-Wesen nicht Gefahr laufe, sich zum Richter aufzuschwingen. Lesen Sie Raus Antwort hier.

4. November 2015: Die taz über Flüchtlingsinitiativen der Theater

Die taz berichtet heute über die flächendeckenden Flüchtlingsinitiativen der Theater. Die entsprechende nachtkritik.de-Liste kommt auch darin vor. Hier geht es zum Text auf taz.de.

4. November 2015: Wieder Zoff in Rostock zwischen OB und Volkstheaterleitung

Wieder Zoff in Rostock. Der Bürgermeister schließt die Theaterleitung des Volkstheaters von der Zukunftsplanung aus. Berichtet die Ostseezeitung. Mehr in der Zusammenfassung.

3. November 2015: Die SZ über die Theaterszene in der Ukraine

Auf einem Treffen von ukrainischen Stipendiat*innen in Leipzig erfuhr die Süddeutsche Zeitung einiges über die Theaterszene in der Ukraine. Mehr in der Zusammenfassung.

3. November 2015: Radiointerview mit Regiealtstar Hans Neuenfels

Im Deutschlandradio spricht Regie-Sprengmeister Hans Neuenfels u.a. über die Skandale, die seine Karriere begleiteten, und über seine Auffassung von Regietheater. Zum Nachhören hier entlang.

3. November 2015: Die Welt  würdigt FAZ-Kritiker Stadelmaier zum Abschied

Für alle, die es noch nicht bemerkt haben: Gerhard Stadelmaier langjähriger Chef-Theaterkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat sich in den Ruhestand verabschiedet. Anlass für Jan Küveler von der "Welt" (1.11.2015), eine Würdigung aufzusetzen. Hier in der Zusammenfassung.

2. November 2015: Porträt des Resi-Schauspielers Frank Pätzold

Der Freitag porträtiert den Schauspieler Frank Pätzold vom Residenztheater in München. Mehr auf freitag.de.


Ältere Presseschauen finden Sie in der Übersicht.

 

«Ich würde mir wünschen, dass ich mich für das Spielen nicht mehr adrenalintechnisch oder sonst wie emotional aufbretzeln müsste»

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