10. Februar 2016

Nicht die Nase rümpfen

Die NZZ hat die neue Direktorin des Londoner Globe Theatre Emma Rice getroffen, die mehr Frauen in Hosenrollen am Shakespearetheater-Nachbau auftreten lassen will. Und überhaupt soll mehr Leben in die Bude (wie zu good auld Williams Zeiten): "Die Zuschauer sollen während der Vorstellung kommen und gehen, wie es ihnen beliebt. Lautes Sprechen sei erlaubt, und bei Kindergeschrei werde niemand die Nase rümpfen". Mehr auf nzz.ch.

10. Februar 2016. Der Berliner Tagesspiegel hat Schauspielerin Eva Mattes im inklusiven Theater RambaZamba besucht, wo sie am Freitag in "Der gute Mensch von Downtown" mitspielt (nachtkritik.de wird berichten). Mehr über die Probenarbeit auf tagesspiegel.de.

10. Februar 2016. Für die Süddeutsche Zeitung war Charlotte Theile beim Festakt zum 50. Geburtstag des Zürcher Theaters Neumarkt und berichtet, dass das Haus nach einer schwierigen ersten Saison (mit 11.000 Besuchern) mit nunmehr 18.000 Besuchern in der vergangenen Spielzeit wieder zurück in ruhigeren Fahrwassern ist.

10. Februar 2016. Dem freien Theater Kosmos in Bregenz gratuliert die Wiener Tageszeitung Der Standard zum 20. Geburtstag. Mehr dazu hier.

9. Februar 2016: Dramaturg Bernd Stegemann über TV-Serien im Theater

"Das große epische Format unserer Zeit ist natürlich die Fernsehserie", und "wir befreien das epische Format der Fernsehserie von seinem Illusionsgewand, das es anlegen muss, damit es massenkompatibel ist", sagt Bernd Stegemann im Interview mit der Berliner Zeitung – über seine derzeitige Arbeit an einer Dramatisierung der dänischen Polit-Serie "Borgen" mit Regisseur Nicolas Stemann, mehr demnächst in der Nachtkritik zur Premiere an der Schaubühne Berlin (14.2.).

5. Februar 2016: Die taz interviewt Edgar Selge vor der Premiere von "Unterwerfung"

Ihn persönlich provoziere der Islam dazu, so der Schaupieler Edgar Selge im taz-Interview, "den Zusammenhang zwischen Christentum und Aufklärung positiv zu sehen." In Hamburg probiert Selge gerade mit Karin Beier "Unterwerfung" von Michel Houllebecq. (Morgen gibt's dazu die Nachtkritik.) Natürlich sei Christus die Figur, die zum Humanismus und letzten Endes zu den Menschenrechten geführt habe. "Wenn man das als Fortschritt betrachtet, dann kann man auch zum Christentum wieder ein vitales Verhältnis entwickeln. Das ist ja die Provokation, die dieses Buch darstellt: dass Houellebecq die Gretchen-Frage stellt: Wie halten wir es mit unserer eigenen Kultur. Das ist der zentrale Punkt, die Frage, die dieses Buch und auch der Theaterabend stellen".
 Hier geht's zum vollständigen Interview.

4. Februar 2016: Medienreaktionen auf die Auswahl zum Theatertreffen 2016

Die Einladungen zum Berliner Theatertreffen 2016 sind verkündet und die Printmedien kommentieren. Hier geht's zur Zusammenfassung.

4. Februar 2016: Die Situation der freien Szene in Spanien

Der spanische Blog Cultura es política (Kultur ist politisch) fasst die Situation der freien Szene in Spanien zusammen. Auf Englisch. Kurz: Es sieht nicht gut aus. Mehr auf culturaespolitica.com.

4. Februar 2016: Ein Manon-Pfrunder-Porträt in der NZZ

Die Neue Zürcher Zeitung prorträtiert die Schauspielerin und Regisseurin Manon Pfrunder. Auf nzz.ch.

3. Februar 2016: Kommentar zur Thüringer Spardebatte

"Provinz bedeutet 'Fläche', in der die enge Verzahnung von Bildung und Kultur wirksam werden kann", sagt der Komponist Klaus J. Rathjens in einem Kommentar zur Thüringer Spardebatte auf Deutschlandradio Kultur. "Ein Umstand, der gerade mit dem Aufkommen vermehrter rechtspopulistischer Strömungen nicht unterschätzt werden darf."

1. Februar 2016: Simon Strauss zeichnet in der FAZ ein Theaterbetriebs-Stimmungsbild

Liegt ein Problem des Theaters in der "ungeschulten Empfindlichkeit vieler Theaterleute gegenüber der Sendungskraft ihres Mediums?" Das und anderes überlegt Simon Strauss in der FAZ in seinem Text über die Berliner Konferenzen der Dramaturgischen Gesellschaft und der Akademie der Künste. Mehr in der Zusammenfassung.

30. Januar 2016: Hermann Nitsch im dradio-Interview über Aktions- und Afterregisseure

Auf Deutschlandradio Kultur darf der Aktionskünstler Hermann Nitsch ein wenig über die heutigen Theaterregisseure lästern, "diese faden domestizierten Epigonen", für die er das Etikett Afterregisseure bereithält. Hier kann man's nachhören.

29. Januar 2016: Volksbühne Berlin und Flüchtlingsquartiere auf dem Tempelhofer Feld?

Berlin hat gestern eine Gesetzesänderung für die Errichtung neuer Flüchtlingsquartiere auf dem Tempelhofer Feld beschlossen. Modemessen und Pop-Festivals, die Tempelhof nutzten, ziehen an andere Orte. Und die Volksbühne? Hält an ihren Plänen zur Bespielung fest, hat der Tagesspiegel recherchiert. Hier der Link zum Text.

28. Januar 2016: Mark Terkessidis auf dradio über Theater als alternative Öffentlichkeit

"Das Theater kann ja sozusagen eine alternative Öffentlichkeit darstellen", sagt Mark Terkessidis heute morgen im Interview mit Deutschlandradio Kultur. "Und das Theater würde die Möglichkeit bieten, die Debatten nicht mit der panischen Intensität zu führen, die wir dieser Tage in der großen Öffentlichkeit haben." Damit sagt Terkessidis ungefähr das gleiche wie letzte Woche Ulrich Khuon und Armin Petras bei der Schlusskonferenz eines Gipfeltreffens der Intendant*innen in Stuttgart (Presseschau hier).

28. Januar 2016: Lesung aus den NSU-Prozess-Protokollen in München

"Gespenstisch unterhaltsam" fand Tim Neshitov von der Süddeutschen Zeitung die Lesung aus den NSU-Prozess-Protokollen, die Schauspieler*innen von Kammerspielen, Volkstheater und Residenztheater München zusammen als einmaliges Ereignis veranstaltet haben  – hier der Link zu Neshitovs Bericht.

27. Januar 2016: Was VT-Rostock-Intendant Latchinian über Spartenschließungen denkt

In einem Positionspapier diskutiert Rostocks Volkstheater-Intendant Sewan Latchinian die aktuellen Vorschläge zu Spartenschließungen an seinem Haus, u.a. auch die Vorschläge seines scheidenden Geschäftsführers Stefan Rosinski. Hier entlang zu den Thesen.

27. Januar 2016: Die NZZ zum Auftakt der Lessingtage am Thalia Theater Hamburg

Für die NZZ berichtet Theatercheffin Barbara Villiger Heilig u.a. vom Bürgergipfel am Thalia Theater zum Auftakt der Hamburger Lessingtage. Hier zusammengefasst.

27. Januar 2016: Die taz über eine Theaterdiskussion in der Berliner AdK

Etwas frustriert berichtet René Hamann von der taz über eine Diskussionsveranstaltung in der Berliner Akademie der Künste zum Thema Was soll das Theater?: Vier Panels; über "den gefühlten Abstieg des Theaters in Sachen sozialer Relevanz aber kaum ein Wort". Mehr auf taz.de.

24. Januar 2016: Zum Rauswurf der Berner Schauspieldirektorin Stephanie Gräve

Die Berner Zeitung ist überrascht vom Rauswurf der Schauspieldirektorin Stephanie Gräve in Bern und stellt ihr ein gutes Zeugnis aus. Hier kurz zusammengefasst.

24. Januar 2016: ZDF-Interview mit Frank Castorf

"Wir sind trainierte Egoisten, und da muss Kunst manchmal wenigstens Spielverderber sein, viel mehr kann’s ja leider nicht", sagt Frank Castorf im Interview mit dem ZDF.

24. Januar 2016: Der BR über Ärger um Sanierungspläne für das Theater Augsburg

Bayerische Rundfunk bringt einen ausführlichen Bericht über die geplante Theatersanierung in Augsburg und die Stimmung dagegen, die sich zu einem Bürgerbegehren verdichten könnte.

23. Januar 2016: Gipfeltreffen der deutschen Theater-Intendanten in Stuttgart

In Stuttgart haben sich die deutschen Intendanten getroffen, um über Kunst in der "Flüchtlingskrise", Möglichkeiten des Widerstands gegen Pegida & Co. und das Theater als sozialarbeiterische Anstalt zu reden. Hier die Zusammenfassung der Berichte.

22. Januar 2016: Zur Schließung des Musical-Theaters am Potsdamer Platz Berlin

In Berlin wird das Musical-Theater am Potsdamer Platz, das von der Stage Entertainment betrieben wird, Ende August 2016 geschlossen: Zu wenig Gewinn! Die ökonomischen Hintergründe dieser Entscheidung, die den Mitarbeiter*innen des Hauses am Montag bekannt gegeben worden war, beleuchtet Birgit Walter in einem sehr lesenswerten Artikel in der Berliner Zeitung.

22. Januar 2016: Braunschweiger Studie zur Theaterunlust

Das Staatstheater Braunschweig hat eine Studie in Auftrag gegeben, die u.a. fragt, warum es Menschen gibt, die nicht ins Theater gehen. Eine Antwort: "Viele der Nicht-Theaterbesucher empfinden das angebotene Programm elitär und stoßen sich am Konzept des Theaters an sich". Mehr Antworten auf ndr.de.

21. Januar 2016: Alternativen für das Volkstheater Rostock von Stefan Rosinski

Stefan Rosinski, noch bis zum Sommer Geschäftsführer des Rostocker Volkstheaters, hat gestern in der in Rostock erscheinenden Ostsee Zeitung ein Variantenmodell veröffentlichen lassen, in dem er Alternativen fürs Theater aufzeigt und Stadt und Land kulturpolitisch die Leviten liest. Zur Zusammenfassung.

21. Januar 2016: Die Mitteldeutsche Zeitung fragt: Quo vadis – Kulturpolitik Sachsen?

Am 13. März wird in Sachsen-Anhalt gewählt. Dass Stephan Dorgerloh (SPD) weiter Kultusminister bleibt, scheint der Freundeskreis des Neuen Theaters Halle nicht zu glauben und lud Dorgerloh deshalb nicht zu seiner kulturpolitischen Diskussionsveranstaltung "Quo vadis – Sachsen-Anhalt?" ein. Ministerpräsident Haseloff (CDU) dagegen war eingeladen, erschien aber nicht. Worum es dann ging, steht in der Mitteldeutschen Zeitung.

20. Januar 2016: Der Deutschlandfunk über politisches Theater heute

In einem Feature für Deutschlandradio Kultur befasst sich der Radiojournalist Thomas Klug mit dem politischen Theater heute und der Frage, warum "Theater mehr ist, als das deutliche Aufsagen schöner Texte". Hier geht's zur Zusammenfassung.

19. Januar 2016: Joachim Lux über Flüchtlingsinitiativen am Thalia Theater

Im Vorfeld der Hamburger Lessingtage spricht der Intendant des ausrichtenden Thalia Theaters Joachim Lux mit der taz über Flüchtlingsinitiativen an seinem Haus, die Begegnungsplattform "Embassy of Hope" und den Streit mit dem Regisseur Alvis Hermanis: Mehr auf taz.de.

18. Januar 2016: Nutzer-Zahlen zum Livestreaming des Theaters Ulm

Die Augsburger Allgemeine berichtet über die Erfolge der Livestreaming-Initiative des Theaters der Nachbarstadt Ulm – und nennt Zahlen, die auch Aufschluss über das Alter der Internet-Zuschauer*innen geben: "Etwa ein Drittel sind über 65 Jahre alt, gefolgt von der Gruppe der 25- bis 34-Jährigen, die 17 Prozent der Zuschauer ausmachen." Genaueres hier.

18. Januar 2016: Das Festival Fluchtpunkt Frankfurt

Die Frankfurter Rundschau berichtet über das Festival "Fluchtpunkt Frankfurt". "Die engen Grenzen der Realpolitik sind auf den unterschiedlichsten Ebenen des Festivals erkennbar", schreibt Andrea Pollmeier. Mehr auf ww.fr-online.de.

17. Januar 2016: Gerüchte um die Besetzung der Bochumer Intendanz

Laut welt.de verdichten sich Gerüchte, dass Bochums Kulturdezernent Michael Townsend sich nicht mehr um die Suche nach dem neuen Intendanten für das Schauspiel kümmern darf. Zum einen lehne Townsend es ab, mit einer Findungskommission zu arbeiten. Zum anderen bringe der Nicht-Theaterfachmann Townsend Kandidaten wie den Ex-Wiener-Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann ins Gespräch, der in einen Finanzskandal verwickelt ist. Hartmann kämpfe um seine Rehabilitierung, der Job in Bochum wäre für ihn ein Rettungsanker. Doch was gut für Hartmann wäre, müsse nicht gut für Bochum sein. Hier der Link zum vollständigen Artikel.

15. Januar 2016: Ausblick auf das Augsburger Brechtfestival

Die Süddeutsche Zeitung schaut vor aufs Brechtfestival Augsburg (Ende Februar/Anfang März), das heuer zum letzten Mal von Joachim A. Lang geleitet wird – seine Nachfolger*in steht noch nicht fest.

14. Januar 2016: The Guardian porträtiert Katie Mitchell

In einem sehr langen und ausführlichen Porträt würdigt der britische Guardian die Regisseurin Katie Mitchell als "britische Theaterkönigin im Exil". Nebenbei erfährt man auch jede Menge über das britische Theater. Mehr auf theguardian.com.

13. Januar 2016: Shermin Langhoff in der SZ über deutsche Kultur

"Was ist deutsch" lautet eine Reihe in der Süddeutschen Zeitung, in der Shermin Langhoff, Intendantin des Maxim Gorki Theaters, heute über deutsche Kultur schreibt. Was das sei? Jedenfalls kein Integrationskurs. Hier der Link

13. Januar 2015: Der NDR über die Initiative Ensemble Netzwerk

Wie neulich schon die Süddeutsche Zeitung berichtet jetzt auch der NDR über die Initiative Ensemble Netzwerkhier der Link zum Videobeitrag.

11. Januar 2016: Die NZZ über den 50. Geburtstag des Zürcher Theater Neumarkt

Zum 50. Geburtstag des Theaters Neumarkt blickt Daniele Muscionico in der Neuen Zürcher Zeitung auf die Geschichte des Hauses und seine gegenwärtige schwierige Position in der Zücher Theaterlandschaft: Wie kann die einstige Alternativbühne weiter "Stein des Anstoßes" sein, wo doch alle anderen Häuser längst auch experimentell und risikofreudig sind? Mehr auf nzz.ch.

11. Januar 2016: Annemie Vanackere im rrb Inforadio über die Situation in Berlin

Im rrb Inforadio spricht die jüngst bis 2022 verlängerte Leiterin des Berliner Hebbel-am-Ufer (HAU) Annemie Vanackere über die Situation in Berlin. In Chris Dercons Plänen für die künftige Volksbühne sieht sie keine Konkurrenz für ihr ähnlich aufgestelltes Haus. Mehr auf inforadio.de.

11. Januar 2016: Sven-Eric Bechtolf-Portrat in der FAZ

Wer ist der mächtigste Mann der Theaterwelt? Sven-Eric Bechtolf! So porträtiert ihn jedenfalls Irene Bazinger auf faz.net und zeichnet das Bild eines Mannes, viel netter und weniger schnöselig als sein Ruf. Hier der Link zum Text.

8. Januar 2016: Der Konstanzer Intendant Christoph Nix über die Rolle der Ensembles

Der Konstanzer Intendant Christoph Nix schreibt in einem Text in der Süddeutschen Zeitung über die historische Konstante, dass die Interessen der Kollektive am Theater (Orchester, Chor, Ballett) gewerkschaftlich immer schon stärker geschützt wurden, während die einzelnen Künstler (vor allem Schauspieler) zusehends in den Hintergrund traten. Und mutmaßt, dass sich dies mit der Initiative Ensemble Netzwerk doch noch ändern könnte. Hier der Link zum Text.

7. Januar 2016: Die  SZ über den Schauspieler H. Rittig und die Theatersituation in MV

Und nochmal die Süddeutsche Zeitung mit einem schönen Text, nämlich über den Schauspieler Hannes Rittig, der vor drei Jahren am Theater Vorpommern entlassen wurde und nun ein Café im Greifswalder Koeppen-Haus führt, in dem er auch Theater macht. Hier der Link.

7. Januar 2016: Milo Rau legt in der Zeit noch einmal gegen die Wohlfühlethik nach

Heute legt der Recherche-Theatermacher Milo Rau in der ZEIT noch einmal mit Thesen und Argumenten nach, die er vor zwei Tagen schon in der Schweizer Sonntagszeitung formuliert hatte: gegen einen zynischen Humanismus, für einen global orientierten Realismus. Hier die Zusammenfassung.

5. Januar 2016: Ein Philipp-Ruch-Interview – jetzt auch in der Mitteldeutschen Zeitung

In der Mitteldeutschen Zeitung rührt Philipp Ruch (Zentrum für politische Schönheit) die Werbetrommel für sein Buch und haut standesgemäß auf die Pauke. Über den Bundesinnenminister heißt es etwa: "Ein echter Kinderschreck! Jedes Kleinkind läuft weg, wenn es den Kerl erblickt." Mehr auf mz-web.de.

4. Januar 2016: Die NZZ beschwert sich über das Benehmen der Theaterzuschauer

"Der Respekt des Zuschauers gegenüber der Institution Theater lässt nach", konstatiert die Neue Zürcher Zeitung. Eine "unbeschwerte Kino-Mentalität" herrsche oft im Parkett. Mehr in der Zusammenfassung

4. Januar 2016: 100-Tage-Bilanz von Wiens neuer Volkstheater-Intendantin Anna Badora

"Erfolg oder Misserfolg lassen sich nicht an einer Kennziffer allein festmachen", sagt Anna Badora über die ersten hundert Tage ihrer Intendanz am Volkstheater Wien. Mehr auf diepresse.com. 

4. Januar 2016: Bruno Ganz basht das Gegenwartstheater

Und wieder singt einer der großen Alten den Abgesang aufs Theater. Diesmal Bruno Ganz im NDR-Interview. Zur Zusammenfassung.

4. Januar 2016: 2016 ist Shakespeare-Jahr

2016 ist mal wieder ein Shakespeare-Jahr. Was so alles ansteht, fasst die Augsburger Allgemeine mit dpa-Hilfe zusammen. Mehr auf augsburger-allgemeine.de.

3. Januar 2015: Der Freitag empfiehlt Fernsehserien als Theaterrettung

Schon wieder verkündet ein Medium den Tod des Theaters. Beziehungsweise den Exitus seiner Relevanz. Heute ist es die Wochenzeitung Der Freitag, wo Axel Brüggemann allerdings auch sagt, wo das Rettende für das Theater wächst: Bei den Fernsehserien. Hier unsere Zusammenfassung.

2. Januar 2015: Sibylle Bergs Augenzeugenbericht eines Terroranschlags in Tel Aviv

Die Schrifstellerin Sibylle Berg hält sich gerade in Tel Aviv auf. Dort wurde sie gestern zufällig Zeugin des Anschlags eines jungen Mannes, der in einem Café im Zentrum der Stadt zwei Menschen erschoß und weitere schwer verletzte. In der Tageszeitung Die  Welt schreibt sie heute darüber. Hier eine kurze Zusammenfassung mit  O-Tönen.

31. Dezember 2015: Claus Peymann konstatiert das Verstummen des Theaters

Das Theater ist verstummt ... aber nicht Claus Peymann, der das Verstummen des Theaters wortreich im Gespräch mit Peter Kümmel in der Zeit erörtert. Und auch noch einmal Richtung Berliner Kulturpolitik keilt. Hier ein paar O-Töne.

31. Dezember 2015: Der Theatervideo-Künstler Philip Bußmann

Auf FAZ.net gibt es ein Porträt des Theater-Video-Künstlers Philip Bußmann. Hier der Link zum Text.

30. Dezember 2015: Zum 20. Todestag von Heiner Müller schreibt u.a. Alexander Kluge

Heute vor 20 Jahren starb Heiner Müller. Im Radiogespräch auf mdr spricht der Theaterkritiker und stellvetretende Vorsitzende der Internationalen Heiner-Müller-Gesellschaft Thomas Irmer über den Dramatiker. Hier das Gespräch zum nachhören.  Auf FAZ.net schreibt Alexander Kluge. Sein Text ist illustriert mit vielen Video-Schnipseln aus Interviews, die Kluge mit Heiner Müller gemacht hat. Wer lesen, hören und schauen will, bitte hier entlang!

30. Dezember 2015: Sophie Diesselhorst im Deutschlandradio über Theater & Flucht

Kunst und Flucht – der Umgang damit war an den Theatern das Thema des Jahres. Darüber hat Deutschlandradio Kultur mit nachtkritik.de-Redakteurin Sophie Diesselhorst gesprochen. Und zwar hier.

30. Dezember 2015: Der Berliner Tagesspiegel zum 20. Todestag von Heiner Müller

Im Berliner Tagesspiegel schreibt Peter von Becker zum 20. Todestag von Heiner Müller. Hier geht es zum Text.

29. Dezember 2015: Spiegel-online blickt auf das Theaterjahr 2015

Auf Spiegel-online blicken die fürs Theater zuständigen Redakteur*innen auf das ablaufende Theaterjahr: Theater hätten sich als Sozialarbeiter bemüht, weniger als Künstler. Fortschrittliche Erzähltechniken seien zu Marotten verkommen und zwei Punkte werden ausgeführt, die an der Berliner Volksbühne zu Wut und Tränen führten. Hier geht's zum ganzen Text.

28. Dezember 2015: Im Radiointerview blickt Ulrich Khuon zurück auf das Theaterjahr

Auf Radio Eins blickt Ulrich Khuon, Intendant des Deutschen Theaters Berlin, zurück auf das Theaterjahr 2015 und seine Debatten: auf die Neubesetzung der Volksbühnen-Intendanz und den neuen Theaterpreis der Kulturstaatsministerin zum Beispiel. In der Behandlung Flüchtlingsfrage sei das Theater in Diskurs und Praxis der Gesellschaft weit vorausgewesen, sagt er auch. Hier das Interview zum Nachhören.

26. Dezember 2015: Der Schauspieler Ulrich Tukur schimpft über das Theater

In einem Weihnachtsinterview gibt der Schauspieler Ulrich Tukur, einstmals von Peter Zadek für das Theater entdeckt, bei der Deutschen Presseagentur zu Protokoll, was er über das Theater denkt. Hier eine Zusammenfassung.

24. Dezember 2015: Lars-Ole Walburg wehrt sich gegen die Vereinnahmung

 In der tageszeitung wehrt sich Hannovers Intendant Lars-Ole Walburg gegen die Vereinnahmung der Kunst durch Politik und Gesellschaft, die versuchten, dem Theater Themen und Aufgaben vorzuschreiben. Mehr in der Zusammenfassung.

24. Dezember 2015: Der Schauspieler Dan Thy Nguyen über Flucht und Rassismus

Im Interview mit der tageszeitung spricht Schauspieler und Performer Dan Thy Nguyen über Rassimus in Deutschland und am Theater. Mehr auf taz.de.

24. Dezember 2015: Interview mit Bühnenvereinsdirektor Rolf Bolwin

Die Deutsche Presseagentur hat ein Interview mit Rolf Bolwin geführt, geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins, über politisches Theater. Mehr auf welt.de.

24. Dezember 2015: Über das Medium Krippenspiel

Die Welt denkt über das Krippenspiel als halb theatrales, halb missionarisches Medium nach. Mehr auf welt.de.

23. Dezember 2015: Tim Renner über Kultur und Digitales

Berlins Kulturstaatssekretär Tim Renner hat im Magazin Das Netz über die Berührungsängste der Kulturpolitik und des Kulturbetriebs mit der Welt des Digitalen geschrieben. Und er hat den Grund ausgemacht, weshalb die Berufung Chris Dercons an die Volksbühne so große Widerstände hervorrief. Hier die Zusammenfassung.

23. Dezember 2015: Katharina Stemberger über die unpolitischen Salzburger Festspiele

Die Schauspielerin Katharina Stemberger wird im nächsten Jahr nicht mehr beim "Jedermann" bei den Salzburger Festspielen dabei sein und lässt im Interview mit dem Kurier nicht allzuviele gute Haare an der unpolitischen Ausrichtung des Festivals. Hier die Zusammenfassung.

22. Dezember 2015: Der Tagesspiegel über die Freie Szene

Der Berliner Tagesspiegel denkt über die Freie Szene nach, in der "der Geist der Professionalisierung" herrsche. Und die Langeweile, so geistert es durch die Zeilen. Mehr in der Zusammenfassung.

22. Dezember 2015: Kölns Intendant Stefan Bachmann über das Bau-Desaster

"Ich empfinde mich im Nachhinein als naiv", sagt Stefan Bachmann über die Bau-Situation in Köln und seine Rolle als Intendant. Im Interview mit der Stadtrevue spricht er auch für das Engagement seines Hauses für Flüchtende und (Miss-)Erfolg. Mehr auf stadtrevue.de.

21. Dezember 2015: 100 Tage Matthias Lilienthal an den Münchner Kammerspielen

In der Abendzeitung München zieht Michael Stadler nach den ersten 100 Tagen Kammerspiele unter Lilienthal Bilanz.

21. Dezember 2015: Milo Rau und die Wohlmeinenden

Milo Rau erklärt dem Zürcher Tagesanzeiger im Interview, warum der "neohumanistische Aufstand der Wohlmeinenden" nicht reicht.

21. Dezember 2015: Theater und Glaube

Deutschlandradio Kultur berichtet, wie das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin katholische und evangelische Theologen zu Theater-Live-Kommentaren einlädt.

21. Dezember 2015: Theater und Aberglaube

Der NDR bringt einen kleinen Film über die Spielarten des Aberglaubens im Theater.

20. Dezember 2015: Theater und Flüchtlingshilfe

Viele deutsche Theater sind in der Flüchtlingshilfe engagiert. Welche Folgen hat das, wie politisch oder manchmal auch plakativ ist das eigentlich, fragt die Neue Zürcher Zeitung in einem Überblickstext. Hier der Link. Und auch Alexandra Kedves schreibt im Zürcher Tagesanzeiger darüber, wieviel politisches Engagement das Theater eigentlich verträgt.

19. Dezember 2015: Was ist ein Volkstheater?, fragt Anna Badora

Im Interview mit dem Wiener Standard erklärt sie: "Ist es ein Theater der Völker, ein Vielvölkertheater? Auf alle Fälle muss ein Volkstheater eine gesellschaftspolitische Relevanz aufweisen." Außerdem spricht sie über ihren Start in Wien. Mehr auf derstandard.at.

18. Dezember 2015: Hitzige Strukturdebatte mit Minister in Weimar

In Thüringen will Kulturminister Hoff die Theaterlandschaft umstrukturieren und stellte sich gestern bei einer Diskussionsveranstaltung in Weimar seinen Kritikern – die, so berichtet der MDR, recht radikal daherkamen. Mehr in unserer Zusammenfassung.

18. Dezember 2015: Schluss für das Odeon in Goslar

In Goslar gibt es mit dem Odeon ein Bespieltheater, das schon seit 2012 nicht mehr bespielt wird. Jetzt wurde bekannt, dass es für das Haus keine Zukunft gibt – es fehlt das Geld. Mehr auf ndr.de.

16. Dezember 2015: Über die Verhandlung zu Falk Richters "Fear"

Ein Genrebild wie aus dem Zerbrochnen Krug zeichnet der Tagesspiegel von der Verhandlung um die Verletzung der Menschenwürde zweier konservativer Politikerinnen durch die Aufführung von Falk Richters "Fear" an der Schaubühne. Hier die Zusammenfassung.

16. Dezember 2015: Zur Zukunft der Thüringer Theater

Von einer Diskussionsveranstaltung der Weimarer Bürgerinitiative "Kein halbes DNT" zur Zukunft der Thüringer Theater mit dem Weimarer Oberbürgermeister, dem Erfurter Intendanten und DNT-Chef Hasko Weber (nur per Video) berichtet die Thüringische Landeszeitung.

15. Dezember 2015: Dieter Dorn spricht über sein Theaterverständnis

Anlässlich seiner Inszenierung von La Traviata, die am Wochenende an der Berliner Staatsoper Premiere hat, spricht Dieter Dorn im Interview mit der Berliner Morgenpost über Oper, Theater und auch darüber, ob sich Theater nicht lieber aus der Tagespolitik heraushalten sollte. Mehr in der Zusammenfassung.

14. Dezember 2015: Verteidigungen von Alvis Hermanis in der Welt und im Tagesspiegel

Zwei Autoren springen Alvis Hermanis bei, der aktuellen Persona non grata des Theaterbetriebs: In der Welt verteidigt Leander Haußmann den Regisseur vor "Staatskundelehrern" wie Joachim Lux, im Tagesspiegel wirft Joachim Huber dem Theater langweiliges Kuscheln vor. Zur Zusammenfassung.

12. Dezember 2015: Die Presse über einen Musiktheaterskandal

Die Wiener Zeitung Die Presse berichtet, wie ein Regisseur einem Kapellmeister an der Scala einmal sagte, was er ihm schon die ganze Zeit sagen wollte. Zur Zusammenfassung.

12. Dezember 2015: Die NZZ über Ursina Lardi

Die Neue Zürcher Zeitung porträtiert die famose Schauspielerin Ursina Lardi aus Graubünden.

12. Dezember 2015: Die Stuttgarter Nachrichten über Julischka Eichel

Für alle Fans der Schauspielerin Julischka Eichel: die Theaterkritikerin der Stuttgarter Nachrichten ist mit ihr Kaffee trinken gegangen und hat sich an Eichel gefreut.

10. Dezember 2015: Geht das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin pleite?

Der Streit zwischen Mecklenburg-Vorpommerns Kultusministerium und der Stadt Schwerin spitzt sich zu und könnte auf eine Insolvenz des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin hinauslaufen, wie der NDR berichtet.

10. Dezember 2015: Intendantin Barbara Mundel über Tanz in Freiburg

In der Badischen Zeitung sprechen Freiburgs Intendantin Barbara Mundel und Tanzkuratorin Anne Kersting über den Wandel des Tanzes am Haus. Die entsprechende Sparte heißt jetzt "Tanz und Performance". "Wir wollten klar machen, dass es diese Grenzgänge gibt. Dinge, die ausfransen", sagt Mundel. Mehr auf badische-zeitung.de.

9. Dezember 2015: Linkhinweise zur Causa Alvis Hermanis

In den Linkhinweisen auf Kommentare zur Causa Alvis Hermanis contra Thalia Theater Hamburg in Fragen der Flüchtlingshilfe verweisen wir heute auch auf einen Bericht, der die Situation in Lettland schildert, wo man Verständnis für die Position des Regisseurs und Leiters des Neuen Theaters Riga Alvis Hermanis hat.

9. Dezember 2015: Viktor Bodó spricht im Interview über Ungarn

Mangels Subventionen habe er seine Szputnyik Shipping Company quasi auflösen müssen, sagt der Regisseur Viktor Bodó im Interview mit dem Zürcher Tagesanzeiger. Und sieht auch sonst schwarz für sein Heimatland Ungarn. Idealistisch ist Bodó dagegen, was die Wirkungsmöglichkeiten des Theaters auf die Gesellschaft angeht. Die Zusammenfassung des Gesprächs.

8. Dezember 2015: Michael Thalheimer über sein Theaterverständnis

"Wenn neue Intendanten ihr Programm vorstellen, habe ich häufig den Eindruck, dass Amnesty International, die Obdachlosenhilfe und das Flüchtlingshilfswerk einen gemeinsamen Zukunftsort kreiert haben", sagt der Regisseur Michael Thalheimer in einem Interview mit dem Wiesbadener Kurier, das schon am 28.11. erschien. "Was aber komplett vergessen wird: es handelt sich um ein Theater". Zur Zusammenfassung.

7. Dezember 2015: Bericht von Matthias Lilienthal über eine Libanonreise

 Die Münchner Kammerspiele sind mit Rabih Mroues Produktion "Ode to Joy" in den Libanon gereist. Der Bericht von Matthias Lilienthal, der im Berliner Tagesspiegel erschien, lässt sich hier nachlesen.  

6. Dezember 2015: Gemunkel um die Bochumer Intendanz

Wer in anderthalb Jahren Nachfolger von Anselm Weber als Intendant des Bochumer Schauspielhauses wird, steht noch nicht fest – in der Welt baut Stefan Keim jetzt politischen Druck auf, indem er auf ein (schon länger kursierendes) Gerücht hinweist, das mit Matthias Hartmann und seinem Freund Dietrich Mateschitz, zahlungskräftigem Chef von Red Bull, zu tun hat – und mit einem eigenwilligen Kulturdezernenten. Hier unsere Zusammenfassung.

6. Dezember 2015: Besuch in Schlingensiefs Operndorf in Burkina Faso

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung berichtet Sarah Hegenbart von einer Reise in Christoph Schlingensiefs Operndorf in Burkina Faso, wo zwar noch kein Opernhaus steht, aber sich das Alltagsleben als Gesamtkunstwerk präsentiert. Die Reportage ist hier auf www.faz.net nachzulesen.

6. Dezember 2015: Radio BR2 besucht die Münchner Kammerspiele

Münchner-Kammerspiele-Festival beim Bayerischen Rundfunk: Christine Hamel vom Radiosender BR2 ist mit Matthias Lilienthal ausgiebig und immer wieder durch die Kammerspiele spaziert und hat sich auch mit vielen Lilienthal-Weggefährten von früher schon und neuerdings unterhalten – hier lässt sich das einstündige Feature nachhören und -lesen. Und heute nachmittag ab 16.05 ist Kammerspiele-Schauspielerin Anna Drexler für eine Stunde zu Gast bei dem Sender.

6. Dezember 2015: Deutschlandradio über ein Showcase des ukrainischen Theaters

Von einem Showcase ukrainischen Theaters in Kiew berichtet auf Deutschlandradio Kultur Oliver Kranz.

5. Dezember 2015: Die Süddeutsche Zeitung porträtiert Meike Droste

Für alle Fans von Meike Droste gibt's hier mal ein paar Zeilen Porträt und Unterhaltung mit ihr, die in der Süddeutschen vor der Premiere von Das Goldene Vlies morgen Abend (wir berichten Montag früh) erschienen sind.

5. Dezember 2015: Die Presse porträtiert Michael Klammer

Für alle Fans von Michael Klammer: Die Wiener Zeitung Die Presse veröffentlicht anlässlich der Premiere von Hotel Europa im Akademietheater (11.12.2015 - wir werden berichten) ein großes Gespräch mit dem Schauspieler.

4. Dezember 2015: Die FAZ zu den Thüringer Fusionsplänen

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kommentiert Jan Brachmann die Fusionspläne des Thüringer Kulturministers Hoff und seine Strategie, die Theater und Orchester gegeneinander auszuspielen. Die Thüringische Landeszeitung meldet, dass Nordhausen sein im Zuge dieser Pläne zwischenzeitliches bedrohtes Ballett doch behalten wird. Zusammenfassungen hier.

4. Dezember 2015: Über Theater-Livestreaming in Großbritannien

In ihrem Blog auf der Seite von The Guardian macht Lyn Gardner sich Sorgen um die Effekte, die das in Großbritannien bereits äußerst populäre Theater-Livestreaming für die Vielfalt der Theaterlandschaft haben könnte – nachzulesen hier.

3. Dezember 2015: Die Wiener Tageszeitung Die Presse interviewt Joachim Meyerhoff

In der Wiener "Presse" spricht Autor und Schauspieler Joachim Meyerhoff über sein neues Buch ( hier unsere Rezension), über den Mangel an visionären Regisseuren und über seine Arbeit mit Herbert Fritsch (an Molières "Der eingebildete Kranke"): Fritsch "wirft so viel Ballast aus diesem Fesselballon Theater ab, da hat man gar nicht gewusst, warum man so am Boden klebt, und plötzlich fliegt man – spielen, spielen, spielen." Mehr Meyerhoff auf diepresse.com.

2. Dezember 2015: Soziologe Harald Welzer startet eine Debatten-Initiative 

Weil die Medien offenbar versagen, ein Gespräch über die Frage nach den Flüchtlingen und der offenen Gesellschaft herzustellen, will der Sozialpsychologe Harald Welzer das jetzt selbst in die Hand nehmen. Ihm schwebt eine Reihe von Versammlungen vor, auf denen die Deutschen in den kommenden Monaten in den Theatern, den Kulturhäusern und Stadthallen zusammenkommen und miteinander sprechen. Über den Beginn die Debatten-Initiative berichtet Felix Stephan auf Zeit-online. Mehr in der Zusammenfassung.

2. Dezember 2015: Ein Plädoyer für die freie Theaterszene 

Deutschlandradio Kultur interviewt den Kulturwissenschaftler Wolfgang Schneider zum Thema Freies Theater: "Es gibt geradezu eine gesellschaftliche Verantwortung, die insbesondere Freie Theater wahrnehmen: Sozusagen zurück zu spiegeln und zurück zu spielen, also so etwas wie die Selbstvergewisserung in der Gesellschaft darzustellen." Warum er für eine Umverteilung der Mittel plädiert, lässt sich auf deutschlandradiokultur.de nachhören.

2. Dezember 2015: Abdul Haq Haqjoo über Theater in Kabul

Der Deutschlandfunk stellt Abdul Haq Haqjoo vor, Theater-Dozent an der Kabuler Fakultät der Künste. Fazit: "Theater machen in Kabul ist ein Akt von Zivilcourage." Mehr auf deutschlandfunk.de.

2. Dezember 2015: Herbert Fritsch im Interview in Wien

"Ich bin auch ein Befürworter von Bad Acting!", gesteht Herbert Fritsch im Interview vor seinem Regie-Debüt am Wiener Burgtheater. Mehr auf standard.de.

1. Dezember 2015: Thomas Bernhards Städte-Beschimpfungen interaktiv

Die Twitter-Timeline hat es heute angeschwemmt. Wir wollen es unseren Lesern nicht vorenthalten: Mit Google Maps kann man jetzt auch die Städte-Beschimpfungen von Thomas Bernhard ansteuern: "Ich habe .... IMMER GEHASST!" Bitte sehr, hier entlang.

30. November 2015: Interview mit der Berliner Schauspielerin Ruth Reinecke

Sehr viel über Schauspielkunst im Wandel der Zeiten erfährt man im Interview der Gorki-Schauspielerin Ruth Reinecke mit der Berliner Zeitung. Hier die Kernpunkte.

30. November 2015: Interview mit Düsseldorfs Intendanten in spe Wilfried Schulz

Wie sieht der designierte Düsseldorfer Intendant Wilfried Schulz die Theaterlandschaft in Nordrhein-Westfalen? Das Kulturmagazin k.west hat ihn gefragt.  Die Antwort geht über den Anlass hinaus. Wir geben die entsprechende Passage im Wortlaut.

30. November 2015: Linkliste mit Nachrufen auf Luc Bondy

Die Theaterkritiker*innen trauern über den Tod von Luc Bondy und würdigen einen großen gefühlvollen Theatermacher. Unsere Linkliste zu den Nachrufen.

30. November 2015: Milo Rau über europäische Dschihadisten

Im SRF spricht Dokutheatermacher Milo Rau über den "Kriegstourismus" junger Europäer, die in den Dschihad nach Syrien ziehen, und über den politischen Islam als einzige wirksame Ideologe in unserer Gesellschaft. Mehr auf srf.ch.

30. November 2015: Die SZ über das Nordwind Festival und Nacktheit

Der Auftakt des "Nordwind"-Festivals in Hamburg gibt der Süddeutschen Zeitung den Anlass, einige Beobachtungen zu Nacktheit im öffentlichen Raum zu sammeln. Mehr auf sueddeutsche.de.

29. November 2015: Interview mit dem scheidenden Rostocker Geschäftsführer Rosinski

Stefan Rosinskis Vertrag als Geschäftsführer läuft bis Sommer 2016 und danach wird er das Volkstheater Rostock in Richtung Halle verlassen. das-ist-rostock.de hat aus diesem Anlass mit dem künstlerischen Leiter Sewan Latchinian gesprochen, zumal die Rostocker Bürgerschaft nächste Woche die Struktur-Reform des Theaters verabschieden soll. Hier der Link zum Interview.

29. November 2015: Rückblick auf die Würzburger Intendanz von Hermann Schneider

Die Main Post aus Würzburg gibt einen kleinen Rückblick auf das Wirken von Intendant Hermann Schneider am Mainfranken Theater Würzburg. Zum Ende des Jahres verlässt er Franken und geht nach Oberösterreich, nach Linz.

29. November 2015: Der Osnabrücker Intendant über die Funktion des Theaters

Vor Rotary und Lions Club erklärt Osnabrücks Intendant Ralf Waldschmidt die grundlegende Funktion der Theater in unserer Gesellschaft. Die Landeszeitung aus Lüneburg berichtet.

28. November 2015: Die NZZ porträtiert den Extremperformer Pjotr Pawlenski

Der russische Performancekünstler Pjotr Pawlenski wird wegen "Vandalismus aus ideologischem Hass" angeklagt, informiert die Neue Zürcher Zeitung – und porträtiert ihn. Die Kurzzusammenfassung des lesenswerten Artikels unter unserer Meldung über Pawlenskis Verhaftung nach seiner jüngsten Aktion in Moskau

28. November 2015: Die SZ blättert in Bert Neumanns Skizzenbuch

Auf ihrer Samstags-Seite "Grossformat" zeigt die Süddeutsche Zeitung heute eine Zeichnung aus Bert Neumanns Skizzenbuch. Ein Haus mit brennendem Dach: die Volksbühne? Nein. Hier der Link.

28. November 2015: Florian Fiedler über das Engagement der Theater für Geflüchtete

Es gibt immer weniger gesellschaftliche Räume, in denen so was wie eine Art von Gemeindezentrum oder Polis stattfindet", sagt der Regisseur Florian Fiedler im Gespräch mit dem NDR über das Engagement der Theater für Geflüchtete. "Und dafür sind die Theater mehr denn je da."

28. November 2015: Was wird aus den Orchestern von Jena und Altenburg-Gera?

Gestern wurde in Jena über die Zukunft der Thüringer Theaterlandschaft diskutiert, in der gerade so einiges im Umbruch ist. Die Thüringische Landeszeitung berichtet, was die Entwicklung für die Orchester von Jena und Altenburg-Gera bedeuten würde. Hier geht's zum Text.

28. November 2015: Ein Gespräch über freie Szene und Stadtgesellschaft

Vor welchen Herausforderungen steht die freie Theaterszene in der modernen Stadtgesellschaft? Auf die Frage geben Anne Bonfert und Harald Schandry (Freies Theater Hannover) und Martine Dennewald (Leiterin Festival Theaterformen) in der Hannoverschen Allgemeinen Antwort. Hier der Link.

27. November 2015: Vorberichte zu Volker Löschs Graf Öderland/Wir sind das Volk

Die Zeit und die Süddeutsche Zeitung erlebten in Dresden die Montagsdemo der Pegida auf dem Theaterplatz und vernahmen die Hass-Parolen. Dieselben Sätze hörten sie später auf eine Chor-Probe zu Graf Öderland (Premiere am Samstag, wir werden berichten) wieder. Zur Zusammenfassung beider Artikel.

27. November 2015: Ein neuer Verlag für Thomas Bernhard

Suhrkamp-Lektor Raimund Fellinger hat einen Verlag gegründet, der nur einem einzigen Autor gilt: Thomas Bernhard. "In Sachen Thomas Bernhard leistet sich der Korrektur-Verlag, was sich der Suhrkamp-Verlag nicht leisten kann." Mehr dazu heute in der Neuen Zürcher Zeitung.

26. November 2015: Die NZZ über eine Kulturdebatte im Zürcher Stadtparlament

Die Neue Zürcher Zeitung berichtet von einer denkwürdigen Kulturdebatte im Zürcher Stadtparlament, bei der es u.a. um die Zukunft des Theater Winkelwiese, indirekt aber um die der gesamten Kultur in Zürich ging. Mehr in der Zusammenfassung.

26. November 2015: Der Dresdener Chefdramaturg Robert Koall im Gespräch

Die Berliner Zeitung denkt mit dem Dresdner Chefdramaturgen Robert Koall über Pegida nach. Und zweifelt, ob der Westen vor der Pest gefeit ist. Zur Zusammenfassung.

25. November 2015: Milo Rau über seine Recherche in belgischen Migrantenvierteln

Der Theatermacher Milo Rau hat 2013 auch in belgischen Vierteln recherchiert, wo junge Islamisten für den Terror rekrutiert werden. Auf Zeit Online spricht er darüber.

25. November 2015: Die taz über das Zentrum für Politische Schönheit

Über die jüngste Aktion von Philipp Ruch oder des Zentrums für politische Schönheit berichtet die taz.

25. November 2015: Die Berliner Zeitung über die Vorstellung der Eberth-Tagebücher

Die Berliner Zeitung hat der Vorstellung von Michael Eberths Tagebüchern beigewohnt. Unsere Besprechung des Bandes hier, ein Radio-Gespräch mit Eberth hier.

25. November 2015: Ein Gespräch mit dem Berliner Schauspieler Alexander Khuon

Ein freundliches Home-Story-Gespräch mit dem Schauspieler Alexander Khuon gibt es hier.

25. November 2015: Harald Martenstein über Maren Kroymann

Der Kolumnist Harald Martenstein über die Schauspielerin und Kabarettistin Maren Kroymann wird hier dokumentiert.

25. November 2015: Die SZ zum 30. Jubiläum des Münchner Teamtheaters

Die Süddeutsche Zeitung gratuliert dem Münchner Teamtheater zum 30. Geburtstag. Mehr auf süddeutsche.de.

23. November 2015: Droht Kahlschlag in der Zürcher Theaterlandschaft?

Das Theater Winkelwiese soll, wenn es nach einem in den Zürcher Gemeinderat eingebrachten Antrag geht, auf ein Viertel seiner Zuschüsse verzichten. Das berichtet heute Daniele Muscionico in der Neuen Zürcher Zeitung. Hier zur Zusammenfassung.

22. November 2015: Frank Castorf und die russische Frage

Gunnar Decker nutzt im Neuen Deutschland Frank Castorfs Inszenierung der Brüder Karamasow, um über das Verhältnis des Volksbühnen-Intendanten zur russischen Frage nachzudenken. Was so etwas wie die eigene Positionierung meint in dem Bild, das West und Ost einst voneinander hatten. Hier der Link zum Text.

21. November 2015: Die Badische Zeitung über Freiburgs Intendanten in spe

Die Badische Zeitung porträtiert Peter Carp, noch Intendant in Oberhausen, ab 2017/18 in Freiburg – hier.

20. November 2015: Die SZ über den Millionenübergangsetat für Chris Dercon

Die Süddeutsche Zeitung berichtet vom Übergangsetat für Chris Dercon, der 2016 und 2017 zur Vorbereitung seiner Intendanz an der Berliner Volksbühne satte 2,98 Millionen Euro bekommt, während Oliver Reese für seine Übernahme des Berliner Ensembles "nur" 700.000 Euro erhält. Mehr in der Zusammenfassung.

20. November 2015: Die SZ porträtiert den Dramatiker Konstantin Küspert

Die Süddeutsche Zeitung porträtiert den Dramatiker Konstantin Küspert, dessen Stück "Pest" demnächst uraufgeführt wird. Mehr auf sueddeutsche.de.

20. November 2015: Die WAZ porträtiert den Schauspieler Jürgen Hartmann

Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung porträtiert den Schauspieler Jürgen Hartmann, der derzeit in Bochum engagiert ist und im Tatort spielt. Mehr auf derwesten.de 

19. November 2015: Katie Mitchell im Porträt

Der Tages-Anzeiger aus Zürich porträtiert die Regisseurin Katie Mitchell, die mit einem Gastspiel in die Schweizer Metropole kommt.

19. November 2015: Warum Paulus Manker ein Preis aberkannt wurde

Haarsträubendes schreibt Der Standard über die Gründe, wieso dem Regisseur, Schauspieler und Nestroy-Preis-Träger Paulus Manker der niederösterreichische Tourismuspreis aberkannt wurde. Hier nur soviel: auch eine Lokomotive spielt dabei eine Rolle.

19. November 2015: Armin Petras über seine Zukunft am Stuttgarter Schauspiel

Armin Petras will "mutig bleiben" und weiter die Gratwanderung versuchen zwischen geplanten Publikumserfolge und dem riskanten Engagement von nicht arrivierten, umstrittenen Regisseuren für sein Stuttgarter Schauspiel. Sagt er den Stuttgarter Nachrichten im Gespräch

18. November 2015: Laudatio von Gerhard Stadelmaier auf Andrea Breth

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung druckt heute die Schillerpreis-Laudatio ihres ehemaligen Theaterkritikers Gerhard Stadelmaier auf die Regisseurin Andrea Breth ab – in der Breth erwartungsgemäß über den grünen Klee gelobt, andere Namenlose schlimm getadelt werden. Unsere Zusammenfassung.

18. November 2015: Über das Mülheimer Kunstprojekt mit Geflüchteten Ruhrorter

"Wir dürfen uns nicht vormachen, wir wüssten, wie es ist, ein Flüchtling zu sein", sagt Adem Köstereli, der am Mülheimer Theater an der Ruhr das Theater- und Kunstprojekt mit Flüchtlingen und Asylsuchenden "Ruhrorter" leitet. Was sie machten, sei Kunst, keine Politik. Mehr auf ruhrnachrichten.de.

17. November 2015: Die Kuratorin Stefanie Wenner über den Nutzen von Kunst

Ist Theater mit Geflüchteten eigentlich wohlfeiles Theater für die Bundeskanzlerin, wie Milo Rau behauptet? Um diese und andere Fragen zum Nutzen von Kunst dreht sich ein Gespräch, das die Berliner Zeitung mit Kuratorin Stefanie Wenner geführt hat. Mehr in der Zusammenfassung.

17. November 2015: Thomas Ostermeier im Radiointerview über die Pariser Anschläge

Im Deutschlandradio Kultur spricht Thomas Ostermeier, kurz vor dem Gastspiel seiner Schaubühnen-Inszenierung "Bella Figura" von Yasmina Reza in Paris, über seine Erschütterung angesichts der Pariser Anschläge, die auf die "Offenheit und Toleranz" in unserer Gesellschaft zielten und zugleich aus der "Mitte unserer Gesellschaft" kämen. Mehr im Podcast auf deutschlandradiokultur.de.

17. November 2015: Die NZZ über das Berliner Gorki Theater

In der Neuen Zürcher Zeitung würdigt Dirk Pilz das Gorki Theater als das "energiegeladenste, geisteswachste Theater in Berlin derzeit". Mehr auf nzz.ch.

16. November 2015: Lyn Garder über den Vorteil der Anonymität für Dramatiker

Im Guardian-Blog hat Lyn Gardner einige Argumente, warum es für Dramatiker*innen sinnvoll seien könnte, ihre Werke anonymisiert in den Betrieb zu spielen. Die Kernpunkte in unserer Zusammenfassung.

16. November 2015: Die Rede von Rainald Goetz zu Verleihung des Büchnerpreises

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat die Dankesrede von Rainald Goetz zur Verleihung des Georg Büchner Preises 2015 veröffentlicht. Hier ist sie nachzulesen.

15. November 2015: 100 Fragen zu den Anschlägen von Paris von Jan Böhmermann

Satiriker und Journalist Jan Böhmermann stellt sich auf seiner Facebook-Seite hundert Fragen zu den Terroranschlägen von Paris und den sie begleitenden Debatten. Hier ein Eindruck von seinen Reflexionen.

15. November 2015: Über die Unterfinanzierung des Berliner Grips Theaters

Im Tagesspiegel bricht Rüdiger Schaper eine Lanze fürs unterfinanzierte Grips Theater und ein wenig auch für die anderen karg ausgestatteten Kinder- und Jugendtheater Berlins. Hier seine Punkte.

15. November 2015: Wer stellt das Kunstblut für's Theater her?

Wo kommt eigentlich das ganze Kunstblut auf unseren Bühnen her? Die Neue Osnabrücker Zeitung hat die Berliner Produzenten besucht. Mehr auf noz.de.

14. November 2015: Die FAZ über den Schauspiel-Nachwuchs

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung beobachtet ein Vorsprechen von Schauspielstudent*innen in Neuss, Sie sieht starke Frauen und die Männer als Opfer. Und fragt sich, ob das so richtig ist.

14. November 2015: Interview mit Burgtheaterintendantin Karin Bergmann

Über das Schauspieler*innen-Ensemble ihres Hauses, das derzeit 68 Menschen umfasst, spricht Burgtheater-Verweserin Karin Bergmann mit dem Wiener Standard.

14. November 2015: Interview mit zwei Thüringer Intendanten

Zur Frage der Umstrukturierung der Thüringer Theater- und Orchesterlandschaft hat die Thüringische Landeszeitung mit dem Rudolstädter Intendanten Steffen Mensching und dem Intendanten des Fusionstheaters Altenburg-Gera Kay Kuntze gesprochen.

12. November 2015: Stimmen zur Kontroverse um Falk Richters Stück Fear

Die Aufregung um die Inszenierung Fear an der Schaubühne schwelt weiter. Nachdem sich Regisseur Falk Richter und Theater-Chef Thomas Ostermeier in Interviews zu Wort gemeldet hatten, kommentierte die Süddeutsche Zeitung und der Cicero. Hier die ausführliche Presseschau zur "Fear"-Auseinandersetzung.

12. November 2015: Gerhard Stadelmaier im FAZ-Kurzporträt

Nachdem die Tageszeitung Die Welt die Theaterkritik unlängst in der Krise sah und das daran festmachte, dass die Frankfurter Allgemeine Zeitung ihrem langjährigen Theaterkritiker Gerhard Stadelmaier zu seinem Abschied in die Rente noch nicht einmal eine Notiz gewidmet habe, wirft die FAZ Stadelmaier nun doch noch eine Kusshand nach: Hubert Spiegel über Stadelmaiers allerersten Auftritt als Laudator (zum Schillerpreis an Andrea Breth) – ein Kurzporträt der Kritikerlegende. Wir fassen zusammen.

12. November 2015: Die SZ porträtiert den Berliner Schauspieler Dimitri Schaad

In der Süddeutschen Zeitung porträtiert Mounia Meiborg den Gorki-Theater-Spieler Dimitrij Schaad, den Gorki-Co-Chef Jens Hillje aufgrund seiner Eigenständigkeit als "eine Art Schauspieler von morgen" beschreibt. Den ganzen Text gibt's hier.

10. November 2015: Das Abschiedfsfest der Volksbühne für Bert Neumann

In der Nacht von Sonntag zu Montag feierte die Volksbühnengemeinde Abschied und posthum den 55. Geburtstag ihres Chefausstatters Bert Neumann. Mit dabei: Ulrich Seidler von der Berliner Zeitung: "Um Mitternacht schossen hoch oben unter der rotweiß gleißenden Saalrückwand vier Techniker die Magazine ihrer Faustfeuerwaffen leer. 'Salute, Bert!', rief der Intendant Frank Castorf von der Bühne gegenüber. Und Hunderte von Feiernden, die den von den Sitzreihen befreiten Saal füllten, kippten ihre Wodka-Becher und warfen sie hinter sich." Zum ganzen Text hier.

10. November 2015: Die Laudatio von Adolf Muschg auf Konzilspreisträger Milo Rau

Milo Rau hat den ersten Konstanzer Konzilspreis erhalten. Die Neue Zürcher Zeitung dokumentiert die Laudatio des Schriftstellers Adolf Muschg. Und zwar hier.

9. November 2015: Protestaktion des Rostocker Volkstheater

Mit einer mittelalterlich inspirierten Protestaktion wehrt sich das Rostocker Volkstheater gegen die anstehende Spartenschließung. Hier zum neuesten Kapitel im Fall Rostock.

7. November 2015: Radio-Diskussion zur Rolle der Theater in der Flüchtlingspolitik

Auf SWR2 diskutierten der Theaterkritiker und Publizist Gerhard Jörder, der Intendant der Münchner Kammerspiele Matthias Lilienthal und der Schauspielchef des Nationaltheaters Mannheim Burkhard C. Kosminski das Thema Das Flüchtlingsdrama – Wie politisch soll das Theater sein?, brauchen die Theater die Flüchtlinge, um wieder wichtig zu werden, wie auch nachtkritik.de fragt?

7. November 2015: Sewan Latchinians tragische Rolle in Rostock 

Wie das Deutschlandradio Sewan Latchinian als tragische Figur darstellt und in seiner Inszenierung von Ibsens Ein Volksfeind Latchinians Kampf mit Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling entdeckt, können Sie hier nachhören.

7. November 2015: Theater und Religion. Ein Essay in der Neuen Zürcher Zeitung

In einem Essay in der Neuen Zürcher Zeitung (6.11.2015) denkt Dirk Pilz über den Zusammenhang von Religion und Theater nach.

7. November 2015: Neue Querelen um die Bad Hersfelder Festspiele

Weil die Stadtverordneten von Bad Hersfeld nicht anstandslos sein diesjähriges Festspiel-Defizit von 175.000 Euro ausgleichen wollen, sieht sich der Intendant der Bad Hersfelder Festspiele Dieter Wedel verfolgt. Einzelheiten dazu auf der Website von Deutschlandradio.

5. November 2015: Der Freitag über das Umsetzungstempo von Romanen auf die Bühne

Bald schon, bemerkte jüngst eine Spötterin, würden die Theater Romane inszenieren, die noch gar nicht geschrieben seien. Anlass für diese Bemerkung gab die Ankündigung, Armin Petras werde Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969 für die Berliner Schaubühne bearbeiten und inszenieren. Die Ankündigung kam 1 Tag nach der Verleihung des Deutschen Buchpreises an Witzel. Thomas Irmer hat sich über diese Verhältnisse im Freitag Gedanken gemacht.

5. November 2015: Milo Rau im Interview zu seinem Tribunalwesen

Den neuen Konstanzer Konzilspreis erhält als erster der Schweizer Theatermacher Milo Rau. Der Konstanzer Südkurier hat Rau im Interview gefragt, ob er mit seinem Tribunal-Wesen nicht Gefahr laufe, sich zum Richter aufzuschwingen. Lesen Sie Raus Antwort hier.

4. November 2015: Die taz über Flüchtlingsinitiativen der Theater

Die taz berichtet heute über die flächendeckenden Flüchtlingsinitiativen der Theater. Die entsprechende nachtkritik.de-Liste kommt auch darin vor. Hier geht es zum Text auf taz.de.

4. November 2015: Wieder Zoff in Rostock zwischen OB und Volkstheaterleitung

Wieder Zoff in Rostock. Der Bürgermeister schließt die Theaterleitung des Volkstheaters von der Zukunftsplanung aus. Berichtet die Ostseezeitung. Mehr in der Zusammenfassung.

3. November 2015: Die SZ über die Theaterszene in der Ukraine

Auf einem Treffen von ukrainischen Stipendiat*innen in Leipzig erfuhr die Süddeutsche Zeitung einiges über die Theaterszene in der Ukraine. Mehr in der Zusammenfassung.

3. November 2015: Radiointerview mit Regiealtstar Hans Neuenfels

Im Deutschlandradio spricht Regie-Sprengmeister Hans Neuenfels u.a. über die Skandale, die seine Karriere begleiteten, und über seine Auffassung von Regietheater. Zum Nachhören hier entlang.

3. November 2015: Die Welt  würdigt FAZ-Kritiker Stadelmaier zum Abschied

Für alle, die es noch nicht bemerkt haben: Gerhard Stadelmaier langjähriger Chef-Theaterkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat sich in den Ruhestand verabschiedet. Anlass für Jan Küveler von der "Welt" (1.11.2015), eine Würdigung aufzusetzen. Hier in der Zusammenfassung.

2. November 2015: Porträt des Resi-Schauspielers Frank Pätzold

Der Freitag porträtiert den Schauspieler Frank Pätzold vom Residenztheater in München. Mehr auf freitag.de.


Ältere Presseschauen finden Sie in der Übersicht.