23. Januar 2017: Anne Lenk zeigt Thomas Vinterbergs Das Fest am DT

Am Anfang gibts Sekt fürs Publikum, der hilft aber nicht viel. Denn das suggerierte 'Mittendrin' bleibe als Fake spürbar und die Verhältnisse seien wesentlich eindeutiger als im Film, so die Berliner Kritik über Anne Lenks Inszenierung von Das Fest. Wir sahen es ähnlich. 

22. Januar 2017: King Charles III. von Stefan Otteni inszeniert in Bremen

Eine erste lokale Kritik sah ein "spannendes, unterhaltsames Königsspektakel", wir viele Showeffekte mit Royal-Promis.  

21. Januar 2017: Christopher Rüping mit Hamlet an den Münchner Kammerspielen

Rüpings Inszenierung der Geschichte des Dänenprinzen als Amokläufer ist ein Schlachtfest. Die Kritik richtet nun ebenfalls eines an und vernichtet den Abend mit Stumpf und Stil u.a. als "Blutwurst nach Helsingörart". Wir haben lieber gechattet.

21. Januar 2017: Andreas Kriegenburg mit Macbeth am Münchner Residenztheater

Viele Kritiker vermissen an Andreas Kriegenburgs Inszenierung eine eigenständige Lesart, heute findet der Abend jedoch einen beeindruckten Fürsprecher. Wir sahen eine bildstarke Inszenierung.

21. Januar 2017: Thom Luz führt in Basel durch Dantes Inferno

Die Kritik ist zugetan, aber nicht restlos begeistert von Thom Luz' atmosphärenreicher Inszenierung und denkt zuweilen gar an Marthaler. Wir nicht.

21. Januar 2017: Roberto Ciullis magischer Peer Gynt in Mülheim

Die Kritik vor Ort verneigt sich vor den beiden Ausnahmespieler*innen, die im Theater an der Ruhr alle Rollen in Roberto Ciullis Inszenierung des Ibsen-Klassikers spielen. Wir auch.

20. Januar 2017: Molières Der eingebildete Kranke an der Berliner Schaubühne

Ein Kritiker attestiert Michael Thalheimers Inszenierung "freudlos kaltes Konzepttheater". Wir finden: Der Abend leidet an aseptischer Humorlosigkeit.

20. Januar 2017: Kafkas Roman Amerika in Hannover

Der NDR lobt Claudia Bauers Bilder. Wir sehen Kafkas Komik und Tragik gekonnt ausbalanciert.

18. Januar 2017: Vereinte Nationen von Clemens Setz in Mannheim

Die Kritik zeigt sich inspiriert von diesem Projekt, wobei Setz' Text tendenziell mehr Würdigung erfährt als Tim Egloffs Uraufführung. Wir denken ähnlich.

18. Januar 2017: Philipp Stölzls Karl-May-Fantasie Der Phantast in Dresden

Dieses Projekt hätte eine böse Bruchlandung werden können, aber es nahm ein gutes Ende, freuen sich die Kritiker*innen. Und wir mit ihnen.

 

17. Januar 2017: Das Licht im Kasten ... am Düsseldorfer Schauspielhaus

Einerlei wie die Kritiker*innen zu der Autorin Jelinek stehen, von der Umsetzung des Textes durch Jan Philipp Gloger sind sie mehr oder weniger beglückt. Wir waren am Ende auch zufrieden.

17. Januar 2017: Karin Henkel mit Tschechows Onkel Wanja am Schauspielhaus Zürich

Kalt, eiskalt ist Karin Henkels Inszenierung, da sind sich die Kritker*innen einig. Wir fanden ihn zudem ganz schön grau.

17. Januar 2017: The Who and The What am Schauspielhaus Hamburg

Das Gros der Kritiker*innen von nah und fern findet das Stück von Ayad Akhtar "ganz am Puls der Zeit" und die Inszenierung mitreißend. Wir sahen einen Abend voller Liebe.

16. Januar 2017: Eine Familie von Tracy Letts in Frankfurt

Die Kolleg*innen erfreuen sich vor allem an den tollen Schauspielerinnen in Oliver Reeses letzter Inszenierung als Intendant in Frankfurt. Uns fehlen die Zwischentöne.

16. Januar 2017: Der Mann, der Liberty Valance erschoss am Berliner Gorki Theater

Die Kolleg*innen sind sich uneins über Hakan Savaş Micans Inszenierung der Erzählung von Dorothy M. Johnson: Zwei Hymnen, ein Verriss. Wir absolvierten eine Lektion "Demokratie für Dummies".

16. Januar 2017: Der gute Gott von Manhattan von Ingeborg Bachmann in Graz

Die Kritiker*innen loben den Abend von Claudia Bossard mit Einschränkungen. Wir fanden ihnen liebenswürdig.

16. Januar 2017: Mein süßes Unbehagen am Theaterhaus Jena

Eine erste Stimme lobt an Hannes Weilers Abend "Schauspielkunst und Erfindungsreichtum". Wir erlitten "Gehampbel und Geschwafel".

16. Januar 2017: Diese Mauer … am Schauspielhaus Wien

Die Kritiker loben Franz-Xaver Mayrs Uraufführung von Miroslava Svolikovas Stück als gewitzt bis aberwitzig. Auch wir haben uns amüsiert. 

16. Januar 2017: Charlotte Salomon in Bielefeld

Die Lokalkritik ist ganz begeistert von der Deutschen Erstaufführung der Oper von Marc-André Dalbavie in der Regie von Mizgin Bilmen. So wie wir auch.

16. Januar 2017: Golden Heart am Theater Bremen

Einen Lokalkritiker stimmte Alize Zandwijk spartenübergreifender Abend "mal traurig, mal frohgemut". Wir fühlten uns verloren.

15. Januar 2017: Guillermo Calderóns Überschreibung von Blaise Cendrars Goldrausch

Wer sich für Blaise Cendrars und seinen Roman interessiere, könne sich Guillermo Calderóns Making-of-Filmfantasie schenken, so die ersten Kritiken. Amüsant sei sie allerdings doch . Was auch wir fanden.

14. Januar 2017:Utopische Realitäten – Festivalauftakt im HAU Berlin

Die Berliner Zeitungskolleg*innen sind angetan von dem Parcours "Eternal Russia" und geradezu begeistert von Mariano Pensottis "Loderndes Leuchten in den Wäldern der Nacht" – auch wir konnten mit beidem etwas anfangen, aber eher umgekehrt.

10. Januar 2017: Bov Bjergs Romanstoff Auerhaus in Düsseldorf

Die regionalen Kritiker loben Robert Gerloffs "kluge" Inszenierung des Erfolgsromans, eine überregionale Stimme ist enttäuscht. Unser Urteil: Schnörkellos und konzentriert.

10. Januar 2017: High (du weißt wovon) von René Pollesch am Schauspiel Zürich

Das Gros der Kritiker*innen ist ganz berauscht, nur eine Stimme bleibt nüchtern. Auch uns hat der Abend nicht high gemacht.

9. Januar 2017: Die Ratten am Mecklenburgischen Staatstheater

Die Lokalkritiker bejubeln Steffi Kühnerts Regie-Debüt. Wir schließen uns an. 

8. Januar 2017: Sasha Waltz eröffnet mit Figure Humaine die Elbphilharmonie Hamburg

Die Kolleg*innen sind charmiert bis begeistert. Wir fanden es spektakulär, hochkulturell doch teilweise kitschig.

6. Januar 2016: Ariane Mnouchkines Une chambre en Inde am Théâtre du Soleil in Paris

Mnochkines neues Stück Une chambre en Inde war lang erwartet, im Paris läuft es seit der Premiere im November immer ausverkauft. Aber auch eine zweite deutsche Kritik heute in der FAZ sieht das fast naive Spiel kritisch. Wie auch wir.

4. Januar 2016: Tom auf dem Lande von Marc Bouchard in Münster

Michael Letmathes Inszenierung von Michel Marc Bouchards Stück findet viel Zuspruch bei den Kolleg*innen. Auch wir wurden überzeugt.

29. Dezember 2016: Ersan Mondtags Decar-UA Schere Faust Papier in Hamburg

Die zwei Radio-Kolleg*innen sind begeistert, die Printkollegen haben Einwände gegen diese Uraufführung von Michel Decars Stück durch Ersan Mondtag. So wie wir.

28. Dezember 2016: Die Glasmenagerie von Stephan Kimmig am DT Berlin inszeniert

Die Kritik ist polarisiert. Es gibt große Begeisterung und amüsierte Verachtung. Hier stehen wir.

27. Dezember 2016: Martin Kušej inzeniert Hexenjagd am Burgtheater Wien

Düster, düster ist die Stimmung bei Martin Kušej, da sind sich die Kritiker einig. Allerdings können sie dieser Düsternis nicht allzu viel abgewinnen. Wir auch nicht. 

27. Dezember 2016: Sofja von Anne Jelena Schulte in Göttingen

Eine erste Stimme lobt die Schauspieler*innen in Antje Thoms Uraufführung. Wir sahen ein "lebendiges, zugängliches Biopic".

24. Dezember 2016: Die Hölle / Inferno inszeniert von Johann Kresnik in Wuppertal

Die lokalen Stimmen sind begeistert, die überrigionale nicht so. Wir sahen es theatern.

21. Dezember 2016: Sterben helfen von Konstantin Küspert in Karlsruhe uraufgeführt

Ein Kritiker findet die Idee gut, doch das Stück von Konstantin Küspert und die Inszenierung von Marlene Anna Schäfer vernachlässigenswert, der zweite Kritiker schreibt keine Kritik. Wir waren angetan.

21. Dezember 2016: Schönheit von Nino Haratischwili in Nürnberg

Die lokalen Kritiker*innen zeigen sich impressioniert von der Leistung der Schauspieler, zumal vom Auftreten von Nicola Lembach, die Inszenierung von Petra Luisa Meyer goutieren sie mit Abstrichen. Bei uns waren die Abstriche schon eher Absätze, aber Nicola Lembach fanden wir auch toll.

21. Dezember 2016: Peng! Peng! Boateng! am Berliner Heimathafen

Respekt, aber auch Einwände formulieren die Berliner Kritikerinnen. Sogar das Fußballkultur-Fachmagazin 11Freunde war gekommen und fand's gut. Wir erlebten Off-Charme zum Anfassen.

21. Dezember 2016: Armin Petras mit Die Erfindung der RAF ... in Stuttgart

Armin Petras' Frank-Witzel-Romandadaption "Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969" kam im April in Berlin raus und ist jetzt am Koproduktionsort Stuttgart angekommen, wo die ortsansässige Zeitung sich erfreuter über den Abend zeigt als wir.

20. Dezember 2016: Thomas Glavinics Mugshots am Wiener Volx/Margareten

Unterschiedlicher könnten die Reaktionen der Zeitungen kaum ausfallen. Um das Spektrum voll zu machen, positionieren wir uns in der Mitte.

20. Dezember 2016: Thomas Ostermeiers Professor Bernhardi an der Schaubühne Berlin

Es herrscht in der Summe eine große Zufriedenheit bei den Kritiker*innen, einen runden Theaterabend mit intellektuellem Anspruch sehen zu dürfen. Ging uns nicht anders.

19. Dezember 2016: In Formation, ein Abend zur Schweizer Zeitungskrise in Zürich

Ziemlich begeistert sind die Zeitungskritikerinnen von diesem Abgesang auf ihr Medium von Sebastian Nübling und Guy Krneta – uns hinterließ der Abend im Schauspielhaus Zürich ein bisschen skeptischer.

19. Dezember 2016: Anna Bergmann inszeniert Frühstück bei Tiffany

Die Kasseler Zeitungskritikerin fand es schwierig zu verstehen, aber immerhin kunstwillig – wir loben das Projektionsflächen-Experiment.

19. Dezember 2016: Ueli Jäggis Regiedebüt mit Kafkas Amerika in Bern

Aufregende Momente gibt es, aber nach der Pause zerfalle Ueli Jäggis Inszenierung von Amerika in seine Einzelteile, so die beiden Berner Kritiken. Was wir auch fanden.

19. Dezember 2016: She He Me beim Münchner Open Border Festival

Eine Radiokritik bespricht den Abend der libanesischen Theatermacherin Amahl Khoury im Rahmen des gelungenen Open Border Festivals. Auch wir finden das Festival eine Bereicherung.

19. Dezember 2016: Fantomas Monster als Live Comic am Wiener brut

Als Satire auf die Wahrnehmung bezeichnet eine Wiener Kritik den Abend, der Fantomas, iranisches Gewaltregime und Live Comic zusammenbringe. Wir fandens ein surreales Zusammensein.

17. Dezember 2016: Das Schweigen der Schweiz – 5 Kurzdramen in St. Gallen

Vier Schweizer Autor*innen und eine deutsche entwerfen ein eidgenössisches Panorama – die Zeitungskollegin ist – wenn auch aus anderen Gründen – ebenso angetan wie wir.

17. Dezember 2016: Macht und Widerstand in Hannover von Pařízek inszeniert

Zwei erste Kritiken sind sehr angetan, was Pařízek aus Ilja Trojanows Roman herausholt. Wir auch. 

16. Dezember 2016: Tintagiles Tod von der Digitalbühne Zürich

Gekonnte Publikums-Manipulation sah der Zeitungskollege, für uns war der Abend in der Roten Fabrik Zürich eine anregende Suche nach der Zukunft des Theaters.

16. Dezember 2016: Robert Borgmanns Iwanow in Köln

So richtig glücklich sind die Kolleg*innen nicht mit diesem Tschechow-Abend; heute kommt noch einer dazu, der immerhin ab und zu gelacht hat. Wir sahen eine Entschleunigungs-Prüfung bis zur Langeweile.

16. Dezember 2016: Tina Lanik inszeniert Geächtet von Ayad Akhtar in Wien

Die Kritiker*innen waren sich uneinig; heute kommt drei Wochen nach der Premiere noch einer nach, der das Stück für europäische Bühnen ungeeignet findet. Wir fanden es etwas harmlos.

16. Dezember 2016: Heimat Reloaded von Kroesinger/Dura im HAU Berlin

Wichtig finden zwei Kolleg*innen diese theatrale Begriffsforschung im kleinen HAU3, einer hält heute dagegen – für uns wurde Relevanz erzeugt.

15. Dezember 2016: Bastian Krafts Bilder-Malstrom Ludwig II. im Burgtheater Wien

Kraft der Bilder und Kraft seines Hauptdarstellers Markus Meyer eine Inszenierung. die von den ersten Kritikern sehr gelobt wird. Wir sahen narzisstische Selbtreflexionen.

15. Dezember 2016: Simon Stones Sommerparty-Drei Schwestern in Basel

Die Kritiker*innen sind größtenteils begeistert von Simon Stones Inszenierung der Drei SchwesternWir applaudierten eher verhaltener.

14. Dezember 2016: Top Secret International von Rimini Protokoll

Ein Audiowalk (im Auftrag der Kammerspiele) durch die Glyptothek München, Thema: Geheimdienste. Die Kolleg*innen schütteln genervt bis angeregt den Kopf. Wir fanden's kopflos und naiv.

14. Dezember 2016: Rechnitz (Der Würgeengel) am Volkstheater Wien

Nur einer von drei Zeitungskritiker*innen kann dieser Jelinek-Musicalisierung von Miloš Lolić etwas abgewinnen. Auch uns hinterließ sie ratlos.

13. Dezember 2016: Nuran David Calis' Kuffar an den DT-Kammerspielen Berlin

Die Kolleg*innen würdigen durchaus den Versuch, einen sich radikalisierenden Muslim zu verstehen, erklären ihn aber für gescheitert. So wie wir.

13. Dezember 2016: Konradin Kunze zeigt in Magdeburg Dawn Kings Foxfinder

"Seltsam distanziert" bleibe dieser Abend, findet der Zeitungskritiker, und produziere doch "viele offene Fragen". Uns bot sich ein spannendes Kammerspiel dar.

12. Dezember 2016: Hans Neuenfels' Antigone am Residenztheater München

Zur Zukunft des Theaters geht es nicht hier entlang, sind die Zeitungskolleg*innen sich einig und unterschiedlich gnädig – so sahen wir das Spektakel.

12. Oktober 2016: Mirko Borscht mit Müllers Der Auftrag am Gorki Berlin

Etwas fade finden alle Kritiker*innen diesen Abend, einer hält sie jedoch gar für die "sensationell misslungenste Inszenierung" dieses Textes seit Ulrich Mühe. Wir waren gnädiger, aber nicht gnadenvoll.

12. Dezember 2016: Gott wartet an der Haltestelle von Karabulut in Dresden inszeniert

Eine starke Sogwirkung gehe von der Erzählweise der Regisseurin Pinar Karabalut aus, so eine erste Kritik. Wir fanden das Einbeziehen der Zuschauer ziemlich bemüht.

12. Dezember 2016: Julie Van den Berghes Alkestis in Frankfurt

Der erste Zeitungskritiker fühlt sich berauscht und veräppelt. Wir sahen einen langwierigen Abend im Schauspiel Frankfurt.

9. Dezember 2016: Dieudonné Niangouna mit Nkenguégi im Frankfurter Mousonturm

Beeindruckt, überfordert aber am Ende auch etwas ratlos fühlen sich die Kritikerinnen nach diesem Abend eines Afropean-Festivals im Frankfurter Mousonturm. Dessen archaische Wucht uns in einen Schwebezustand versetzt hat.

9. Dezember 2016: Die Stunde zwischen Frau und Gitarre am Werk X Wien

Die Kollegen sind sich uneins. Ist Thirza Bruncken nun eine berauschende Dramatisierung des 1000 Seiten Romans von Clemens Setz gelungen oder doch nur langweiliger Nonsens? Oder irgendwas dazwischen? Wir sahen einen Kindergeburtstag mit dem Motto "sehr seriöse Erwachsene".

8. Dezember 2016: Hinter der Fassade von Florian Zeller in Hamburg

Die Zeitungskollegen sind von dieser deutschsprachigen Erstaufführung des neuen Stücks von Boulevard-Hit-Produzent Florian Zeller durch Ulrich Wallner am St.-Pauli-Theater tendenziell begeisterter als wir.

8. Dezember 2016: Orpheus in der Unterwelt – Armin Petras goes Operette

Funktioniert nicht, Petras' Jacques-Offenbach-Inszenierung an der Oper Stuttgart, finden die Zeitungskolleg*innen und werden teils sehr streng – auch uns konnte der Abend nicht wirklich überzeugen.

8. Dezember 2016: Die Wehleider von Christoph Marthaler in Hamburg

Die Kritikerkollegen sind mehr oder weniger beeindruckt, einer schert aus und ärgert sich. Wir fanden's "verstörend, zerfasernd".

7. Dezember 2016: Die unsichtbare Hand/Am Boden in Bochum

Anselm Weber hat die Deutsche Erstaufführung des neuen Stücks von Ayad Akhtar zusammen mit einem Stück von George Brant inszeniert, und zwei von drei Radio- und Zeitungskolleg*innen loben die Angelegenheit – anders als wir.

6. Dezember 2016: Die Verwandlung am Zürcher Schauspielhaus

Gísli Örn Garðarssons Kafka-Inszenierung bezieht von Seiten der Kolleg*innen harte Prügel. Wir finden, der Abend werde Kafka nicht gerecht.

6. Dezember 2016: Endspiel von Robert Wilson im Berliner Ensemble

Verzückt, bedrückt, hin- und hergerissen oder in Verachtung der Oberflächlichkeit sind die Kolleg*innen im Angesicht dieser Beckett-Musicalisierung – wir genossen vor allem das Ende.

Diese und ältere Kritikenrundschauen finden Sie immer auch angehängt an die jeweilige Nachtkritik.