Einstimmig empfohlen

24. März 2017. Burkhard C. Kosminski, aktuell Schauspiel-Intendant des Mannheimer Nationaltheaters, soll neuer Intendant des Schauspiels Stuttgart werden. Das berichten diverse Medien, unter anderem die Stuttgarter Nachrichten. Die zuständige Findungskommission habe, so die Stuttgarter Nachrichten unter Berufung auf das Baden-Würtembergische Kunstministerium weiter, Kosminski am Freitag einstimmig empfohlen.

Wahrnehmungssteigerung

24. März 2017. Der Kulturausschuss des Münchner Stadtrats hat Sarah Israel als Leiterin des Festivals Rodeo bestätigt. Das teilt das Festival selbst in einer Presseaussendung mit.

Eine Titelverteidigung

24. März 2017. Im zweiten Jahr in Folge geht der Publikumspreis der TheaterGemeinde Berlin ans Deutsche Theater. Nachdem die Mitglieder der TheaterGemeinde im Vorjahr noch Jan Bosses Inszenierung von Ingmar Bergmans "Herbstsonate" gewählt hatten, entschieden sie sich diesmal für Hasko Webers Inszenierung von Ferdinand von Schirachs "Terror" als "Aufführung des Jahres" der Spielzeit 2015/2016.

Eine Große sichtet den Nachwuchs

Berlin, 24. März 2017. Die Schauspielerin Imogen Kogge ist Jurorin des Alfred-Kerr-Darstellerpreises 2017, der jährlich im Rahmen des Berliner Theatertreffens an eine*n Nachwuchschauspieler*in verliehen wird. Das teilten die Berliner Festspiele mit, unter deren institutionellem Dach das Theaterteffen jährlich stattfindet. Imogen Kogge gehörte von 1985 bis 1997 zum Ensemble der Berliner Schaubühne, danach arbeitete sie als Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum, am Düsseldorfer Schauspielhaus und als Gast an vielen weiteren Bühnen. Dem Fernseh-Publikum ist sie aus den Jahren 2002 bis 2010 als "Polizeiruf 110"-Ermittlerin Johanna Herz bekannt.

Kein schöner Bundesland

24. März 2017. Die Auswahl für das NRW-Theatertreffen, das nach zweijähriger Pause vom 19. bis 28. Mai 2017 im Landestheater Detmold stattfinden wird, steht fest. Die für die Einladungen verantwortliche Jury bestand aus dem Theaterkritiker Stefan Keim, dem freien Journalisten Andreas Falentin sowie Detlef Brandenburg, Detlev Baur und Bettina Weber von der Redaktion der Zeitschrift Die deutsche Bühne. Als Vertreter des Landestheaters Detmold sind Intendant Kay Metzger, Schauspieldirektor Martin Pfaff, Chefdramaturg Christian Katzschmann und Festival-Koordinator Jens Kowsky auf Sichtungstour gegangen.

Die Kunst der Wiederholung

22. März 2017. Die US-amerikanische Tänzerin und Choreographin Trisha Brown ist am 17. März 2017 im Alter von 80 Jahren in San Antonio verstorben. Das berichtet Zeit Online. Brown gilt als eine der Protagonistinnen des postmodernen Tanzes. Sie wurde für ihre Arbeiten mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und nahm an der Documenta 12 in Kassel 2007 teil.

Früh gegangen

21. März 2017. Kostümbildnerin Marion Münch ist am 5. März 2017 verstorben. Das teilt das Staatsschauspiel Dresden mit,

Empfehlung: mehr Geld

21. März 2017. Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) hat auf seiner Delegiertenversammlung eine neue Empfehlung für Honoraruntergrenzen herausgegeben. In einer Pressemitteilung des Verbands heißt es: "Mit sofortiger Wirkung empfiehlt der BFDK eine Anhebung der Honoraruntergrenze auf 2.300 Euro im Monat für Berufsgruppen mit Versicherungspflicht in der Künstlersozialkasse (KSK) sowie auf 2.660 Euro im Monat für Berufsgruppen, bei denen eine soziale Absicherung über die KSK nicht möglich ist."

Ältestes freies Theater der ehemaligen DDR

Berlin, 21. März 2017. Das Theater o.N., eine der ältesten freien Theatergruppen Berlins, droht nach 20 Jahren seine Spielstätte zu verlieren. Der Mietvertrag soll nicht über Juli 2017 hinaus verlängert werden, hatte die Eigentümer-GbR der Immobilie am vergangenen Donnerstag beschlossen. Das teilt das Theater in einer Presseaussendung mit. Seit längerem gibt es mit den Bewohnern des Hauses, in dessen Souterrain bzw. Erdgeschoss die Spielstätte ihren Sitz hat, Ärger wegen der Lautstärke.

Eine Vollblutkomödiantin

19. März 2017. Die Schauspielerin und Kabarettistin Ingeborg Krabbe ist tot. Das berichten diverse Medien, darunter die Leipziger Volkszeitung. Krabbe galt als eine eine der bekanntesten Film- und Theaterschauspielerinnen der DDR und war auch nach der Wende als Fernsehschauspielerin sehr populär.