Ein Hundeleben

Berlin, 29. Dezember 2011. Ja, ein Hundeleben ist es manchmal für die nachtkritik-Redakteure, die Kommentare auf Unterstellungen, unüberprüfbare Tatsachenbehauptungen und Sittenwidrigkeiten aller Art zu durchkämmen. Aber dann gibt es auch immer wieder Erhellendes, Witziges, Debattenförderndes, Interpretationsstarkes oder einfach Meinungsfreudiges. Eben das ganze Spektrum der Reaktionen auf das Bühnengeschehen. Diese Beiträge zogen 2011 die meisten Kommentatoren an:

Von Wikileaks bis Winterreise

Berlin, 29. Dezember 2011. In der Woche morgens um 9 Uhr, am Wochenende um 10 Uhr pünktlich zum Frühstückskaffee erscheinen die Nachtkritiken aus allen deutschsprachigen Landen. Welche Rezensionen über das Jahr hinweg die meisten Zugriffe sammelten, steht hier:

Lulu schlägt Don Carlos

Berlin, 29. Dezember 2011. Die meistgelesene Seite in diesem Jahr waren – wer hätte es nicht geahnt – die verhöhnten und gepriesenen nachtkritik-Charts. Aber die Textinhalte von nachtkritik.de wurden selbstredend auch angeschaut. Für die Nachtkritiken gibt es auch noch einmal eine gesonderte Liste; hier nun der große Gemischtwarenladen aus denjenigen Meldungen, Kritiken und sonstigen Beiträgen, die über das Jahr hinweg auf die absolut größten Zugriffszahlen kamen.

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Ekel bis in den Polstersitz

Berlin, 31. Dezember 2011. nachtkritik.de lebt davon, dass die Texte hier nicht im echolosen Raum verhallen, sondern oft nur der Anfang sind – der Anfang eines Gesprächs über Theater. Diese Gespräche sind bisweilen laut, manchmal schrill, sie sind scharfzüngig, gnadenlos, aus- oder auch abschweifend, nervig, rechthaberisch oder einfach ziemlich lustig. Sie gehen krumme Wege, sind unberechenbar in ihrer Dynamik. Sie können argumentgesättigt, kenntnisreich sein, spitzfindig, kulturpolitisch engagiert, in die Detailwinkel einer Inszenierung oder eines Textes kriechend, Frag- und Merkwürdiges hervorkehrend. Fast immer ist dabei Leidenschaft im Spiel.