Freitag, 29. August 2014

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Presseschau vom 29. August 2014 – Im NDR zieht Karin Beier Bilanz ihrer ersten Spielzeit am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und schaut nach vorne

Wenn, dann brutal

29. August 2014. "Schon jetzt weiß sie, dass die Arbeit von Frank Castorf, den sie erstmals wieder ans Schauspielhaus holt, das Hamburger Publikum vermutlich nicht in Begeisterungsstürme versetzen wird", tut die Intendantin des Deutschen Schauspielhauses Hamburg Karin Beier Katja Weise vom NDR kund, nachdem sie gut erholt aus den Sommerferien nach ihrer ersten Spielzeit zurückgekehrt ist. "Aber: Das müsse einfach sein", so der verschriftlichte Radiobeitrag. Dafür gebe es in der kommenden Spielzeit "quasi als Ausgleich" zusätzlich eine Komödie, von Beier selbst inszeniert.

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Presseschau vom 29. August 2014 – Die Wiener Tageszeitung Die Presse findet zu wenig Innovation bei den Salzburger Festspielen

Teilweise zu altvaterisch

29. August 2014. "Klar, Salzburg braucht in der Kunst große Namen und verlässliche Partner, die Qualität ist hoch, echte Pleiten sind selten. Aber der Spielraum für wirklich Originelles und Risiko wird augenscheinlich seit Jahren immer kleiner, und das liegt nicht nur an der Unlust der öffentlichen Hand, mehr Geld zu geben", schreibt Barbara Petsch in einer ins Universelle ausholenden Bilanz der diesjährigen Salzburger Festspiele in der heutigen Ausgabe der Wiener Tageszeitung "Die Presse".

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Presseschau vom 27. August 2014 – CDU-Kultursprecher sieht Ziel der Theaterreform in Mecklenburg-Vorpommern nicht erreicht

Ziel nur gemeinsam zu erreichen

27. August 2014. Wie das Neue Deutschland berichtet (22.8.2014), hat der kulturpolitische Sprecher der CDU im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Marc Reinhardt, zugestanden, dass das Ziel der Theaterreform im Lande verfehlt worden sei.

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Presseschau vom 26. August 2014 – Ein-Milo Rau-Interview im Zürcher Tagesanzeiger

Im geraubten Reichtum eingerichtet

26. August 2014. Morgen kommt in Zürich beim Theaterspektakel Milo Raus neues Projekt "Civil Wars" heraus: Ein Kammerspiel mit Bach-Untermalung und Schauspieler-Quartett, mit Tschechow-Szenen und Seelen-Erforschung, wie der Zürcher Tagessanzeiger herausgefunden hat. "Ist das noch Milo Rau?", will das Blatt also wissen und hat Alexandra Kedves zum Interview mit Rau geschickt.

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Presseschau vom 25. August 2014 – Rostocker Internetzeitung spricht mit dem Geschäftsführer des Volkstheaters Rostock Stefan Rosinski

Stattliche Verzichtleistung

Rostock, 25. August 2014. In einem Gespräch mit der Internetzeitung Das ist Rostock.de freut sich der kaufmännische Geschäftsführer des Volkstheaters Rostock Stefan Rosinski über einen leichten Gewinn der Theater GmbH von 100.000 Euro für das Jahr 2013.

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Presseschau vom 24. August 2014 – Der NDR über Mängel beim Metrum-Gutachten für Theater in Mecklenburg-Vorpommern

Falsch gerechnet

24. August 2014. Das vom Schweriner Kultusminsterium in Auftrag gegebene Metrum-Gutachten zur Finanzsituation der Mecklenburg-Vorpommerschen Theater weise erhebliche Rechenmängel auf. Das habe die Landtagsfraktion der Grünen kritisiert, wie der NDR (online 23.8.2014) berichtet. So werde das erwartete Defizit des Theaters Vorpommern im Gutachten um 1,8 Millionen Euro zu hoch beziffert. Das Kultusministerium habe Rechenfehler eingeräumt, wolle aber weiter an seinen Kürzungsplänen festhalten, die vorsehen bis zum Jahr 2020 an den Theaterstandorten in Vorpommern 102 Stellen abzubauen.

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Presseschau vom 23. August 2014 – In der Welt schreibt Tilman Krause, warum Regisseure aus dem Osten nicht nach Bayreuth eingeladen werden dürfen

Provinzielle Fixierung

23. August 2014. In der Welt empfiehlt Tilman Krause Katharina Wagner, "nach dem 'Ring'-Desaster" von Frank Castorf endlich dazu überzugehen, "nach Leuten mit weiterem Horizont Ausschau zu halten".

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Presseschau vom 21. August 2014 – Die Zeit leistet indirekt Abitte bei Ex-Burgtheaterdirektor Matthias Hartmann und beugt sich noch mal über die Burgtheaterkrise

Gefährlich nahe

21. August 2014. Als dem Burgtheaterdirektor Matthias Hartmann im März gekündigt wurde, habe er geschrieben, dies geschehe zu Recht, schreibt Peter Kümmel in der Zeit (online ist lediglich eine verkürzte Version des Textes verfügbar). "Inzwischen sind Dinge ans Licht gekommen, die darauf schließen lassen, dass die Entlassung Hartmanns eher ein ritueller Akt – die Benennung und Beseitigung des großen Schuldigen – als die Wiederherstellung von Gerechtigkeit war."

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Presseschau vom 21. August 2014 – Die Berliner Zeitung interviewt Hans-Thies Lehmann zur Tragödie, zum Drama und zur Institution Stadttheater

Erschüttere uns, Theater!

21. August 2014. Für die Berliner Zeitung (16./17.8.2014, in der Frankfurter Rundschau am 26.8.2014) hat Arno Widmann mit dem Theaterwissenschaftler Hans-Thies Lehmann gesprochen – über Drama, Tragödie und die Institution Stadttheater. "Das Tragische ist keine Lebensrealität", sondern "eine Perspektive, unter der wir das Leben betrachten", so Lehmann. "Es ist eine künstlerische Form. Die Geschichte von König Lear können Sie auch ganz ohne Tragik erzählen, etwa als Groteske." Man nenne "Natur- und persönliche Katastrophen" im Alltag deshalb oft "tragisch", "weil es einen Echoraum tragischer Kunst gibt". "Zur tragischen Erfahrung" könnten Erfahrungen von Schmerz, Leid, Scheitern "erst durch eine pointierte, ästhetische Formulierung werden."

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