Donnerstag, 24. Juli 2014

Anzeige

    

@nachtkritik

test


Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. | Drucken |

Magazinrundschau Juli 2014 – Twitternde Kritiker, eine antifeministische Performerin und die neue Frankfurter Internationale

Wir müssen unsere Strukturen mit dem Ausland infizieren

von Wolfgang Behrens

Juli 2014. In diesem Monat blicken die Theatermagazine in die Schweiz, in den Frankfurter Mousonturm, auf die Extrem-Performerin Angélica Liddell und auf ein theaterkritisches Twitter-Experiment.

Die deutsche Bühne

deutschebuehne7.14 140Im Juli-Heft lässt Die deutsche Bühne noch einmal ein Twitter-Experiment Revue passieren, das beim Berliner Theatertreffen während einer Aufführung von Frank Castorfs Inszenierung Reise ans Ende der Nacht stattgefunden hat: 18 Blogger und Kritiker twitterten dort (unter Verwendung des Hashtags #TTreise) direkt aus der Vorstellung. Die deutsche Bühne präsentiert das Ergebnis nun als eine Art kollektiver Kritik, wobei "alle Twittertexte als Material benutzt und in zwei Kapitel geteilt" wurden. "Ziel war, möglichst aufschlussreichen Lesestoff zu bieten: sowohl zur Inszenierung als auch über die Erlebnisse beim Vorgang der Twitterkritik." Tja, da kommen natürlich wieder komplexe Autorschafts-Fragen ins Spiel: Eignet dieser Zusammenstellung nicht doch eine arg subjektive Färbung durch das Ordnungsbedürfnis des Sampelnden (des Redakteurs Detlev Baur), der sich so zum Autor aufschwingt, zumal die Namen der jeweiligen Twitterer gestrichen sind? "Dieser Text soll eine Reflexion über die Aktion sein und eine konzentrierte Auslese der Twitterkritik bieten." Konzentriert, genau! Es bedarf tatsächlich einiger Konzentration, um aus diesem Schnipsel-Konglomerat so etwas wie Sinn zu ziehen.

Doch auch Detlev Baur selbst zeigt sich in einem kurzen Resümee ernüchtert von der Aktion: "Beim gleichzeitigen Sehen und Schreiben leidet, wie ich erfuhr, nicht nur die Aufmerksamkeit, sondern auch die Fähigkeit des Kritikers zum reflektierten Urteil. Erschreckender aber war die Beobachtung (mich eingeschlossen), dass soziale Medien dazu verleiten, auf Kosten des Gegenstandes geistreich sein zu wollen." Zudem zeige sich, "dass Twittern keinesfalls live ist, da zwischen kommentierter Aktion, Schreiben eines kurzen Textes und Erscheinen dieses Textes im Netz etwa zwei Minuten vergehen können, man also selbst bei größter Dialogbereitschaft aneinander vorbeischreiben kann."

Der Schwerpunkt der Juli-Ausgabe gilt der Schweiz, die politisch zu Beginn des Jahres Furore machte, als eine Mehrheit (im Übrigen nicht die Mehrheit der Schweizer, sondern die Mehrheit der Volksabstimmungs-Teilnehmer) sich für eine Begrenzung der Einwanderung von Ausländern aussprach. Wie ein roter Faden zieht sich dieses Abstimmungsergebnis durch den Schwerpunkt: In einem einleitenden Text vertritt etwa Elisabeth Maier die These, dass sich ein Großteil der Schweizer Dramatik "vehement mit der Angst der Eidgenossen im Umgang mit Fremden" auseinandersetze (wobei zu bedenken wäre, dass sich vermutlich ein gar nicht so kleiner Teil der Dramatik überhaupt mit der Angst der Menschen, auch der nicht eidgenössischen, vor dem Fremden auseinandersetzt). Darüber hinaus hat Die deutsche Bühne einige schweizerische oder in der Schweiz arbeitende Theaterleute zu dem Volksentscheid befragt, und ihr schlug – naturgemäß – eine Welle der Empörung über das Ergebnis entgegen. Peter Theiler, schweizerischer Intendant des Staatstheaters Nürnberg (nicht in der Schweiz), gibt sich immerhin besonnen: "Die Schweizer Regierung hat ja jetzt drei Jahre lang Zeit und den Auftrag, eine Gesetzesvorlage zu erarbeiten. Man wird dann sehen, ob das Resultat und seine Auswirkungen so scharfkantig sein werden, wie es die Kommentare zu der Abstimmung befürchten lassen." Und Andreas Homoki, Intendant des Zürcher Opernhauses, möchte sich ohnehin als Deutscher "nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Ich möchte jedenfalls nicht darüber spekulieren, wie ein solches Referendum wohl in Deutschland ausgefallen wäre."

Theater der Zeit hat für Juli und August anstelle des regulären Heftes ein Arbeitsbuch herausgebracht, das ebenfalls der Schweiz gewidmet ist, genauer: dem Schweizer Theaterkünstler der letzten Jahrzehnte schlechthin, nämlich Christoph Marthaler. Dieses Arbeitsbuch bleibt hier ausgeklammert, weil nachtkritik.de ihm in Bälde eine eigene Rezension angedeihen lassen wird.

Theater heute

theaterheute7.14 140Im Juli schlägt Theater heute dem nachtkritik.de-Rundschauer ein Schnippchen, indem das August-Heft am 21. Juli und somit bereits vor unserer Juli-Rundschau erschienen ist. Wir nehmen's als Mahnung zur Pünktlichkeit! Hier also nun erst einmal der Blick ins Juli-Heft. Franz Wille genehmigt sich darin indirekt einen kleinen Seitenhieb auf nachtkritik.de: In seinem Bericht über das Festival Theater der Welt kommt er nämlich auch auf die von nachtkritik.de veröffentlichte Eröffnungsrede Jacob Appelbaums zu sprechen. Appelbaum habe erklärt, dass sich Der Spiegel und die Süddeutsche Zeitung geweigert hätten, den Text dieser Rede zu drucken, "obwohl sie das vorher angekündigt hätten", und habe den Eindruck erweckt, dies habe mit seinen vermeintlichen Enthüllungen über Henri Nannen zu tun, in dessen Namen Appelbaum wenige Tage vorher geehrt worden war. Dazu bemerkt Franz Wille trocken: "Vielleicht hatten 'Spiegel' und 'Süddeutsche' einfach abgesagt, weil sie nicht den Schnee von gestern drucken wollten? Man kann sich als großer Aufklärer auch ziemlich blamieren."

Doch zurück zum Theater! Gerald Siegmund unterhält sich mit Matthias Pees, der seit einem Jahr Intendant des Frankfurter Künstlerhauses Mousonturm ist. Pees erläutert in dem Gespräch seine programmatische Vorliebe für internationale Projekte: "Wenn man aus einer relativ gesettelten Welt wie Westeuropa mit seiner kolonialen Tradition kommt, dann schaut man mit einem gewissen Selbstverständnis auf alles andere und den Rest der Welt. Zumeist herunter. Diesen unseren Blick auf die Welt zu irritieren, mal andere auf uns und auf die Zustände hier und in der Welt gucken zu lassen, das lohnt sich für uns doch weit über die Kunst hinaus."

Neben diesen "ganz platt" politischen Grund tritt aber noch ein ästhetischer: "Ich habe aus dem Ausland wiederkommend erlebt, was für eine ängstliche Ästhetik und wie wenig Haltung wir am Theater und gerade auch im Stadttheater mit seinem Repertoirebetrieb haben. (…) Am Mousonturm versuche ich, Schauspieler, Performer und Gruppen aus anderen Ländern zu zeigen, in deren Arbeit manchmal eben eine andere Unmittelbarkeit und Dringlichkeit steckt." Pees wünscht sich zudem, dass sich auch die Stadttheater trauten, "nicht nur die Regisseure aus dem Ausland (…) zu holen, sondern auch ihre Gruppen einzuladen, zu umfangreichen Residenzen, mit denen sie ihre Arbeitsprozesse und ihr Theaterverständnis in unsere Strukturen hineintragen, uns mit sich infizieren …"

Eine der von Pees als exemplarisch erwähnten Künstlerinnen ist Angélica Liddell, die Christine Wahl im selben Heft porträtiert. Wahl erwähnt, dass man im Kollegenkreis nach ihrem Treffen mit Liddell habe wissen wollen: "'Und? Wie ist die so?' Besonders empathische Naturen lassen sich sogar zu der No-Go-Frage hinreißen: 'Ist die auch im Gespräch so extrem?'" Wahl führt daraufhin aus, dass sich "der gordische Knoten zwischen Bühnen- und Privatperson auch im Gespräch unter gar keinen Umständen löst. 'Im normalen Leben fühle ich mich maskiert, verkleidet und kostümiert (…). Aber auf der Bühne habe ich tatsächlich das Gefühl, ich zu sein.'" Schließlich konfrontiert Wahl Liddell mit der auf nachtkritik.de (bezüglich "Yo no soy bonita") gefallenen Vokabel "feministische Performance". Antwort: "'Der Feminismus interessiert mich null!" (…) De facto könne man sie geradezu als Antifeministin bezeichnen, korrigiert Liddell und beharrt auf dem 'persönlichen Schmerz' als dem exklusiven Ausgangspunkt ihrer Arbeit. 'Den gesellschaftlichen Kontext sehe ich nicht, den berücksichtige ich nicht, den greife ich nicht auf und den will ich auch nicht.'" Nun ja – was die Künstler wollen und was in der Kunst letztlich zu sehen ist, das waren halt schon immer zwei verschiedene Paar Schuhe!

Sämtliche Magazinrundschauen seit 1/2014 finden Sie hier.

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. | Drucken |

Presseschau vom 22. Juli 2014 – Der Tagesspiegel interviewt den Operndorf-Architekten Francis Kéré

Der Stolz von Burkina Faso

22. Juli 2014. "Das Dorf ist entstanden, es funktioniert, Frauen können hier ihre Kinder zur Welt bringen, und Kinder bekommen Unterricht", sagt der Architekt Francis Kéré im Interview mit Rüdiger Schaper vom Tagesspiegel über das von Christoph Schlingensief und ihm initiierte Operndorf Remdoogo in Burkina Faso. Über Visionen rede er nicht, aber er hoffe, dass das Dorf sich stabilisiert. "Die finanziellen Probleme bleiben." Geld sei zum generellen Weiterbauen und im speziellen für das ideelle Zentrum des Operndorfs, das Festspielhaus, notwendig.

weiter...

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. | Drucken |

Presseschau vom 21. Juli 2014 – Frank Castorf teilt im Spiegel-Interview gen Bayreuth aus und denkt über Vertragsverlängerung nach

Verfeinern ist für mich nicht möglich

21. Juli 2014. Wolfgang Höbel hat den Volksbühnen-Intendanten und aktuellen Bayreuther "Ring"-Regisseur Frank Castorf zum großen Spiegel-Sommerinterview (Ausgabe Nr. 30 vom 21.7.2014) gebeten. Und Castorf wäre nicht Castorf, wenn er nicht wenigstens ein paar Mal knackig austeilte. Nicht zuletzt lässt er aber auch durchblicken, das er sich nicht sicher ist, "ob es gut ist, 2016 [an der Volksbühne] aufzuhören", und zwar rein "aus Egoismus": "Ich bin kein guter Theaterleiter oder Regisseur in dem Sinne, dass ich mich mit jemandem hinsetze und ihm beim Überlebenskampf helfe."

weiter …

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. | Drucken |

Presseschau vom 18. Juli 2014 – Gerhard Stadelmaier durchstreift die Spielzeithefte der kommenden Theatersaison

Mobile Hungerküchen-Stationen

18. Juli 2014. "Wieso soll die öffentliche Hand einem Theater hinterher laufen, das vor sich selbst davon läuft?" fragt Gerhard Stadelmaier in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beim Durchstreifen der Spielpläne für die kommende Spielzeit. Denn dort manifestiert sich aus seiner Sicht erneut die anhaltende "doppelte Fluchtbewegung des Schaugewerbes: ins beliebig Epische und ins beliebig Soziale".

weiter ...

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. | Drucken |

Presseschau vom 14. Juli 2014 – Plöchinger, Kappes et. al. über das Kommentarwesen bei SZ, FAZ und anderen

Ghettos mit Kommentarforen?

14. Juli 2014. "Wir haben einen Fehler im System. Nämlich in den Foren der Nachrichtenseiten. Es ist Zeit, das zuzugeben. Wir müssen den Leserdialog neu denken." Mit diesen dramatischen Worten leitet Stefan Plöchinger, Online-Chef von sueddeutsche.de und seit Mai diesen Jahres auch Mitglied der SZ-Chefredaktion, einen langen (und lesenswerten) Text über das Kommentarwesen auf Nachrichtenseiten ein, der am 6. Juli 2014 in seinem Blog erschienen ist.

weiter ...

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. | Drucken |

Presseschau vom 14. Juli 2014 – Die Frankfurter Rundschau interviewt den scheidenden Wiesbadener Intendanten Manfred Beilharz

Ex-Intendant sucht Festivalstätte

14. Juli 2014. Im Interview mit Judith von Sternburg von der Frankfurter Rundschau lässt der langjährige Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden Manfred Beilharz, der den Staffelstab soeben an seinen Nachfolger Uwe Eric Laufenberg übergeben hat, seine Karriere Revue passieren und spricht über tabulose Zeiten: Weder in Bonn (wo er elf Jahre lang Intendant war, bis er 2002 das Hessische Staatstheater übernahm) noch in Wiesbaden hätte er die Situation erlebt, dass sich Stadtrat oder Landtag mit politischen Vorgaben für das Theater beschäftigt hätten. "Ein Politiker, der das heute machen würde, würde nicht nur von den Theaterleuten, sondern auch vom Publikum und den Medien auf die Finger kriegen."

weiter...

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. | Drucken |

Presseschau vom 14. Juli 2014 – Die Berliner Tageszeitungen bilanzieren das Festival Foreign Affairs

Zentrum für den urbanen Kulturkonsumenten

In der Berliner Zeitung (14.7.2014) schreibt Dirk Pilz: Das Festival sei "vor allem eine Messe für jene Theaternerds auf Macher- wie auf Zuschauerseite, die glauben, geistiger Fortschritt sei am Sprengen von Fesseln und dem Beseitigen von Schranken zu erkennen." Die Altare dieser Entfesselungsdogmatiker seien entsprechend "jenen grenzensprengenden Kräften gewidmet, die unter allen Umständen anders als die Bühnennorm sein wollen, wobei völlig offen bleibt, was diese ausmacht" – wahrscheinlich, weil sich solcherlei Norm nicht mehr finde.

"Festspiele-Intendant Thomas Oberender und von Hartz haben sich wirklich Mühe gegeben, die Kartoffelsalat-und-Buletten-Atmosphäre der Sartorius-Ära auszutreiben", indem sie das Haus der Festspiele in ein "Feierzentrum für den urbanen Kulturkonsumenten verwandelt" hätten, schreibt Patrick Wildermann im Tagesspiegel (14.7.2014). Auch programmatisch stehe einiges auf der Habenseite. "Zumindest die Tanzfreunde hat der 'Foreign Affairs'-Leiter glücklich gemacht." Im Bereich Performance und Schauspiel habe das diesjährige Festival leider weniger überzeugt – trotz (oder vielleicht gerade wegen?) seiner hohen Ansprüche an sich selbst: "Es will neue Theaterformen an der Schnittstelle zur Bildenden Kunst präsentieren. Pop und Performance fusionieren. Und natürlich politisch sein." Dabei sei es im Profil diffus geblieben. Die leidige Frage nach der innerstädtischen Konkurrenz stelle sich ja gar nicht in erster Linie inhaltlich. "Wohl aber finanziell." Das Festival bewerbe sich schließlich um die gleichen Fördertöpfe wie die freie Szene.

(sd)

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. | Drucken |

Presseschau vom 12. Juli 2014 – taz-Interview mit der Gorki-Chefin Shermin Langhoff zum Abschluss ihrer ersten Saison

Bitte keine Arschlöcher

12. Juli 2014. Für die taz (12.7.2014) hat Lea Streisand die Chefin des Berliner Gorki-Theaters Shermin Langhoff interviewt, zum Abschluss ihrer ersten Saison. "Wem gehört die Stadt", sei für sie eine zentrale Frage in diesem ersten Jahr gewesen. Es gehe dabei "um Zugänge, Verteilung von Ressourcen, aber auch um Repräsentation: Werde ich repräsentiert, finde ich mich wieder? (...) Wir leben in einer Gesellschaft, die auch der Wertkonservativste als divers anerkennen muss. Und da entsteht die Frage: Wo ist der Common Ground?" In Berlin würden "Konflikte ganz anders verhandelt werden können, mit sehr viel weniger Ideologie, sehr viel weniger Vorgaben und Grenzen, die gegeben sind, als wenn ich jetzt in der Türkei das Thema der Kurden oder in Israel das Thema Palästina auf die Bühne bringen würde. Berlin ist schon eine besondere Stadt, die sicher alle Reibungen, die man sich so vorstellen kann heute, beinhaltet: Fragen von Ost/West, ökonomische Fragen, Migrationsfragen, Genderfragen."

weiter...

 
 

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. | Drucken |

Presseschau vom 11. Juli 2014 – Das österreichische Nachrichtenmagazin News spricht mit dem ehemaligen Intendanten der Salzburger Festspiele Alexander Pereira

"Leider hat man mich nicht verstanden"

11. Juli 2014. "'Natürlich gehe ich mit Wehmut aus Salzburg', sagt er, und in den Augen blitzt (…) der Hintersinn", berichten H. Sichrovsky und S. Zobl in der aktuellen Ausgabe des österreichischen Nachrichtenmagazins News aus ihrem Gespräch mit dem ehemaligen Intendanten der Salzburger Festspiele Alexander Pereira, der nächstes Jahr nach Mailand geht, um dort La Scala zu übernehmen. Die Journalisten lassen Pereira zunächst Salzburg-Bilanz ziehen. Seine Rührung, dass ihn die Heimat gerufen habe, sei schon seinerzeit so groß gewesen, erklärt Pereira, dass er etwas Selbstverständliches unterlassen habe: "nämlich die finanzielle Analyse".

weiter...

 
 

Seite 1 von 73