Montag, 22. Dezember 2014

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Presseschau vom 16. Dezember 2014 – Im Tagesanzeiger plädieren Christoph Fellmann und Andreas Tobler für eine gründliche Reform der Schweizer Theaterlandschaft

Stadttheater auflösen!

16. Dezember 2014. In der heutigen Ausgabe des Tagesanzeigers fragen Christoph Fellmann und Andreas Tobler sich, wie mit der Situation umgegangen werden sollte, dass "im Parkett unserer Stadttheater (…) überwiegend weisse, augenscheinlich gut situierte, gut gebildete Menschen mit Schweizer Pass" sitzen. "Warum ist das so? Ist Theater kein Forum mehr? Ist es als Kunst der realen Versammlung noch relevant in einer Ära, in der alles mit einem Klick verfügbar ist?"

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Presseschau vom 16. Dezember 2014 – Christine Dössel von der Süddeutschen Zeitung amüsiert sich über die Berliner Kollegenschaft

Geläuterte Miesmuffel?

16. Dezember 2014. In der Süddeutschen Zeitung bescheinigt Christine Dössel der Berliner Theaterkritik in einer kurzen Glosse "ein Weihnachtswunder". Der Berliner Theaterkritiker als solcher sei ein eher freudloser Geselle. "Im Gegensatz zu seinen Kollegen in anderen – wie er denkt: kulturell viel leichter zu schulternden – Städten hat der Berliner Kritiker die Last der ganzen Hauptstadtkultur zu tragen", so Dössel: "Uff! Das lässt ihn immer ein bisschen gebeugt erscheinen, gram und miesmuffelig." Besonders auf das Deutsche Theater Berlin habe sich die Schar der Freudlosen eingeschossen.

Nun aber habe ein Interview des Tagesspiegels mit dem DT-Intendanten Ulrich Khuon und dem "allseits geschätzten DT-Star Ulrich Matthes" (hier unsere Zusammenfassung) zu einer "großen Aussprache" geführt – und in der Folge zu deutlich milderen Kritiken. Wer die Berliner Rezensionen zu der jüngsten DT-Premiere Das weite Land lese, reibe sich die Augen ob so viel Sanftmut und Schauspielerbelobigung, so Dössel: "Als hätten sie alle Kreide gefressen."

(sd)

 
 

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Magazinrundschau Dezember 2014 – Wie zeitgenössisch ist Shakespeare, wie konservativ ist Livestreaming, und was will man eigentlich in Mainz?

… und wer fehlt? Schlingensief!

von Wolfgang Behrens

11. Dezember 2014. Mit den Monatsmagazinen reisen wir diesmal nach Polen und in die Ukraine, aber auch nach Dortmund und Mainz (was nichts mit Jürgen Klopp zu tun hat). Blackfacing und Livestreaming bleiben diskutierte Themen, doch über allem thront Papa Shakespeare – den man aber auch scheiße finden kann.

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Presseschau vom 9. Dezember 2014 – Der Dortmunder Intendant Kay Voges spricht im Deutschlandfunk über das Livestreaming von Theater

Auf der Couch im Theater

9. Dezember 2014. Im Vorfeld der morgen stattfindenden Diskussion über Theater-Streaming in der Heinrich Böll Stiftung Berlin hat der hierzu eingeladene Regisseur und Dortmunder Intendant Kay Voges im Deutschlandfunk über Livestreaming gesprochen. Er hat die Hoffnung, dass dadurch die "Hemmschwelle", ins Theater zu gehen, gesenkt werden könne und glaubt außerdem, dass "eine Interaktion" (so wie sie etwa am Ende seiner "Hamlet"-Inszenierung per SMS und Twitter stattgefunden hat) "ganz neue Möglichkeiten mitbringt." Er stellt sich vor, dass man sich zukünftig beim Livestream "von zu Hause aus in die Inszenierung einschalten" oder vielleicht "auch neue Perspektiven auswählen" kann: "Wollen wir nur diesen einen Sitzplatz haben, in Reihe 8 ganz außen? Oder wollen wir vielleicht mal einen Kamerawechsel vornehmen und uns das Stück aus einer anderen Perspektive, aus einer anderen Sichtweise heraus anschauen?" Das Theater der Zukunft brauche Videokünstler, Programmierer und Bildmischer genauso wie Schauspieler, Autoren und Regisseure.

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Presseschau vom 8. Dezember 2014 – Ulrich Matthes im Spiegel-Interview über Expertenjournalismus und die Kommentarkultur auf nachtkritik.de

"Ich glaube nicht an Schwarmintelligenz"

8. Dezember 2014. Schauspieler Ulrich Matthes spart derzeit nicht mit herzerwärmenden Botschaften für Journalisten und Theaterkritiker. Jüngst im Tagesspiegel bescheinigte er der Kritik seiner Stadt und seiner Bühne (des Deutschen Theaters Berlin), "hart, sehr selbstbewusst und manchmal ein bisschen zu kulturpolitisch", aber in der Mehrzahl doch "okay" zu sein.

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Presseschau vom 4. Dezember 2014 – Frankfurts Intendant Oliver Reese über seinen designierten Wechsel ans Berliner Ensemble

Intimes Theater

4. Dezember 2014. Den Journalisten Claus-Jürgen Göpfert und Christian Thomas von der Frankfurter Rundschau (4.12.2014) steht Frankfurts Intendant Oliver Reese heute Rede und Antwort zu seinem für 2017 anstehenden Wechsel in die Leitung des Berliner Ensembles.

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Presseschau vom 3. Dezember 2014 – Die taz porträtiert die Regisseurin Susanne Kennedy

Was aus unseren Münder kommt

3. Dezember 2014. Dreizehn Jahre lang hat Susanne Kennedy in Holland gearbeitet und gelebt. Seit Fegefeuer in Ingolstadt kann sie sich aussuchen, was sie machen will. Für die taz hat Annette Walter die Regisseurin porträtiert. 

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Presseschau vom 2. Dezember 2014 – Die Medien über Oliver Reeses Berufung zum neuen Intendanten des Berliner Ensembles

"Spielbetriebsleiter" folgt "Kaukausischem Kreidegreis"

2. Dezember 2014. Die Berliner, aber auch die überregionalen Zeitungen schreiben alle über die Kür Oliver Reeses zum Nachfolger als Intendant des Berliner Ensembles ab 2017. Und zwar mit durchaus einander widerstreitenden Bewertungen.

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Presseschau vom 30. November 2014 – Helene Hegemann kotzt in der FAS über Politik im Freien Theater ab

Möglicherweise wichtiger denn je

30. November 2014. "Drei Stunden lang Protokolle einer Abgeordnetensitzung zu lesen ist ähnlich anstrengend wie eine Neubearbeitung von Goethes 'Faust', kombiniert man beides, kann der Zuschauer die abschreckendsten Elemente der einen Angelegenheit mit denen der anderen kompensieren", mutmaßt Helene Hegemann in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in ihrem Rundumschlag über die diesjährige Ausgabe von Politik im Freien Theater in Freiburg, wo sie in der Preisjury saß.

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