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Right here, right now

von Jan Lazardzig

Chicago, 1. Mai 2011. Historische Reenactments waren die längste Zeit in den Händen von heißblütigen Freizeithistorikern, kriegsverliebten Kostümfetischisten und national gestimmten Memorabiliensammlern. Nun machen sich in Pittsburgh (Howling Mob Society) und Chicago (Pocket Guide to Hell) Akteure der Freien Szene daran, die vielleicht amerikanischste aller Theaterformen (neben American Football) für ihre Zwecke umzuwidmen.

Körperkunst nach den Katastrophen

von Sascha Just

September 2010. In diesem Sommer, als sich wie alljährlich der New Yorker Theaterbetrieb von Broadway bis Off-Broadway in der Sommerpause oder bei Freiluftshows wie "Shakespeare in the Park" erholte, wollte die politische Bühne nicht zur Ruhe kommen. Zwischen Teaparty und der aus Opposition gegründeten Coffeeparty, der Kontroverse um das Islam Kultur Zentrum nahe Ground Zero und den Immigrationsgesetzen in Arizona lag Amerika mit sich im Streit. Für konkrete Antworten von Theatermachern auf diese Themen ist es zu früh, doch ein Blick auf die Off-Off Theaterszene illustriert, wie weit kulturelle Welten in den USA auseinanderklaffen können.

Verpönt, anarchisch, spektakulär

von Sascha Just

New York, Juni 2010. Chaos zelebrieren, Selbstbilder hinterfragen – das ist es, was derzeit in der New Yorker Off-Szene betrieben wird. Passend für eine Zeit, in der Amerika von Ökologie bis Ökonomie mit Krisenbewältigung beschäftigt ist.