Sonntag, 20. April 2014

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Frank der Fünfte – Die Landesbühne Sachsen Radebeul beantwortet die Frage, warum Friedrich Dürrenmatts musikalische Komödie so selten gespielt wird

Von der Gründung einer Bank

von Matthias Schmidt

Radebeul, 19. April 2014. Nach dem ersten Blick auf den Inhalt dieses Stückes fragt man sich: warum spielt das eigentlich kaum jemand? Finanzblase, Bankenskandal – das ist ja hochaktuell! Der Antworten mögen viele sein, und die Inszenierung der Landesbühne Sachsen ist nach Kräften behilflich, sie zu erkennen. Die entscheidende Antwort aber lautet: Weill Brecht. Friedrich Dürrenmatt selbst hat es immer geärgert, dass "Frank der Fünfte" mit der "Dreigroschenoper" verglichen wurde. Da steht nämlich alles über die Banken drin. Auf den Punkt. In einem Satz. Kennt fast jeder.

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Der Besuch der alten Dame – Am Deutschen Theater Berlin stellt Bastian Kraft Dürrenmatts Klassiker mit Songs von Lady Gaga kafkaesk ein

Ein Showprozess

von Christian Rakow

Berlin, 17. April 2014. "I want your love / And I want your revenge / You and me could write a bad romance" – Ich will deine Liebe / Und ich will deine Rache / Wir beide könnten eine schlechte Romanze schreiben. Dass Songs von Lady Gaga so gut auf Friedrich Dürrenmatt passen würden, war bis dato nicht zu vermuten. Aber siehe, das Deutsche Theater Berlin, das in dieser Saison aufgebrochen ist, den Popaspekt der Klassiker aufzuspüren (jüngst etwa mit Stefan Puchers Version der "Elektra" des Sophokles), kehrt das Unvermutete hervor. Glanzvoll, glitzernd: Voilà, der Besuch der Lady Güllen.

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Regie – Monster Truck und die drei Down-Syndrom-Schauspieler aus "Dschingis Khan" spielen in den Berliner Sophiensaelen mit den Regeln des Theaters

Macht-Schabernack

von Simone Kaempf

Berlin, 17. April 2014. Einer der Regisseure dieses Abends sieht empfindlich nach einem Rainer-Werner-Fassbinder-Double aus: Lederjacke, schwarzer Schlapphut, dunkle Sonnenbrille und ein unverkennbar regressiv abgeklärter Gesichtsausdruck. Diesen verändert Oliver Rincke auch nicht, wenn er, auf einem Regiestuhl sitzend, auf die Bühne gerollt kommt. Schon das eine Parodie auf coole Regisseure hinter ihren Filmkameras, aber ebenso auf die schnurrende Mechanik beweglicher Kameraschienen und die ganze Theater- und Filmapparatur, in der mehr oder weniger despotische Regie-Meister das Sagen haben.  

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Der abentheurliche Simplicissimus Teutsch – In Dresden tanzt Simon Solberg mit Grimmelshausen auf dem Vulkan

Schelme los!

von Lukas Pohlmann

Dresden, 17. April 2014. Manchmal, wenn sich das Theater alter Stoffe bedient und sie mit aktuellen Bezügen, historischen Referenzen anreichert, fragt man sich, warum da überhaupt noch ein Klassiker-Titel drübersteht – und nicht "versuchter Diskurs über irgendwas". Simon Solberg tut all das: Er fügt dem Schelmenroman von Hans Jacob Christoffel Grimmelshausen alles mögliche hinzu, nimmt ihn ernst, nur um ihn im nächsten Moment mit Ironie zu brechen. Als Schablone und geniale Arbeitsgrundlage scheint er ihn aber zu lieben. Und so wird aus einem dreieinhalb Jahrhunderte alten Stoff ein Bühnenwerk des 21. Jahrhunderts, das taugt, die Notwendigkeit von Theater zu begründen.

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Die große zoologische Pandemie – Die grelle Uraufführung des Einbruchsstücks der Hausautorin Natascha Gangl

Worte wie Nüsse knacken

von Shirin Sojitrawalla

Mainz, 17. April 2014. Es geht, grob gesagt, um (Ein-)Brüche aller Art: um den Wohnungseinbruch wie den Einbruch eines Virus, das Einbrechen einer Beziehung wie den Bruch mit Konventionen, den Zusammenbruch von Systemen wie den Einbruch in fremde Räume etc. pp. In ihrem Text mit dem schön sperrigen Titel "Die große zoologische Pandemie" umkreist die Mainzer Hausautorin Natascha Gangl ihr Sujet mit spitzfindigem Sprachwitz und jelinekschem Furor. In sechs Kapiteln und einem Abgesang entwickelt Gangl einen ganzen Zoo an Bedeutungen und Verknüpfungen, Referenzen und Assoziationen. Das macht sie pointiert, sprachbewusst und lebensklug. Nicht weniger als der Zustand der kleinen und der großen Welt steht bei ihr auf dem Spiel.

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Hedda Gabler – In Leipzig vereist Sarantos Zervoulakos Ibsen

Auf dem Frost-Sofa

von Ute Grundmann

Leipzig, 17. April 2014. Der bürgerliche Salon ist zur Wohnlandschaft geworden. Ein riesiges blaues Sofa ist im Leipziger Schauspiel die Welt der Hedda Gabler, in der die Hochzeitsblumen schon gleich zu Beginn verdorrt scheinen. In diesem chic-kühlen Ambiente hat Sarantos Zervoulakos Henrik Ibsens Stück inszeniert. Die Kühle legt sich zunehmend auch über die relativ kurze Aufführung.

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Maienschlager – Stefan Otteni inszeniert in Karlsruhe Katharina Gerickes Stück über eine schwule Liebe im Dritten Reich vor einer Klagemauer

Im Spinnennetz der Utopie

von Elisabeth Maier

Karlsruhe, 17. April 2014. Eine Liebesgeschichte, wie sie utopischer kaum sein könnte, erzählt Katharina Gericke in ihrem Stück "Maienschlager": Der Hitlerjunge Mark Warweser und der junge Jude Jakob Glücksleben verlieben sich ineinander. Diese verbotene Liebe endet in der Reichspogromnacht am 1. November 1938 gar vor dem Traualtar eines jüdischen Rabbi – ein Happy End, während neben ihnen die Welt auch im Bühnenbild buchstäblich auseinander fällt.

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Brain and Beauty – Angela Richter hat in Beverly Hills recherchiert und bringt ihr Schönheitschirurgen-Material in Köln auf die Bühne

Was liest du beim Friseur?

von Stefan Keim

Köln, 16. April 2013. Michael Jackson will schon wieder eine Schönheitsoperation. Sein Hautarzt legt ihn auf den OP-Tisch, betäubt ihn, macht nichts und weckt ihn wieder auf. Jackson ist glücklich und lobt seinen Arzt. Es gibt einige hübsche Anekdoten in dem Dokufictiontheaterabend "Brain and Beauty".

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Waisen – Im Hannoveraner Theater an der Glocksee lässt Brit Bartkowiak mit Dennis Kelly eindringliches Sozialdrama spielen

Hell strahlt der Abgrund

von Stephanie Drees

Hannover, 16. April 2014. Er bricht herein. Ein Schlaglicht auf Liam, den Eindringling, den großen Jungen, der diesen Abend sprengt. Da steht er nun, zitternd, verwirrt, das weiße Shirt voller Blut. Dabei sollte es mal so richtig schön werden an diesem Abend für Helen und Danny, das junge, ordentliche Paar. Das Essen steht bereit, beim Tanzen flüstern sie den Text des Schmusesongs mit. Dann poltert Liam, das wandelnde Problem, herein. Und mit ihm das Draußen.

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Betrunkene – Alexander Simon überdreht am Hamburger Thalia in der Gaußstraße frohgemut Iwan Wyrypajews Texte über Lüge und Liebe

Nah bei Gott?

von Katrin Ullmann

Hamburg, 13. April 2014. Vielleicht sollte man sich diesen Abend betrunken ansehen. Oder verkatert. Zumindest mit etwas Alkohol im Blut. Das könnte helfen. Dann würden all diese pathetischen Allgemeinplätze und Sinnfälligkeiten, die ganzheitlichen Aussagen und Absagen, die überschwänglichen Gefühle nicht so schwer im Raum hängen. Sondern, gemeinsam mit dem Alkohol, nach und nach verdunsten.

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Tannhäuser – Als Opernregisseurin vergoldet die Choreografin Sasha Waltz an der Staatsoper Wagner

Kuscheln mit Goldkante

von André Mumot

Berlin, 13. April 2014. Es gibt ihn schon früh, den Moment, an dem die zwei Welten aufeinander prallen, an dem man kurz die Luft anhält, auch hören kann, wie ein unterdrücktes Raunen durch die Reihen des Schillertheaters geht. Noch schwelgt und zuckt und glänzt die Staatskapelle im Bacchanal der Pariser Tannhäuser-Fassung, in der Sex- und Rauschmusik, die Wagner eigens fürs französische Publikum komponierte – und von jetzt auf gleich rutscht das gesetzte Opern-Establishment mitten hinein ins zeitgenössische Tanztheater. Es ist Peter Seiffert persönlich, altgedienter, stets zuverlässiger Heldentenor, Jahrgang 1954, der den Tannhäuser nach eigener Aussage schon 150 mal gesungen hat. Heute aber lässt er sich in die große Röhrenöffnung hineingleiten, die Sasha Waltz für den ersten Aufzug auf die Bühne gebaut hat und in der sich ihre Tänzer so aalen wie man sich eben aalt, wenn eine Orgie dargestellt werden soll.

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Die Wildente – Stephan Rottkamp lässt die Ibsen-Maschine in Braunschweig in neuem Glanz erstrahlen

In Lügen lächeln

von Michael Laages

Braunschweig, 12. April 2014. Erstaunlich gut tut es an diesem Abend dem Ensemble und uns, dem Publikum, sich mal wieder wie zum ersten Mal einzulassen auf eines dieser Dramaturgie-Maschinchen, die in der Schreibwerkstatt von Henrik Ibsen gerattert haben müssen; gnadenlos und unausweichlich, nach Bau- und Schaltplänen, die nichts, aber auch gar nichts dem Zufall überlassen. Noch für das entlegenste Nebenröllchen findet sich gegen Ende ein anderer Baustein seinesgleichen – bis wirklich alles passt. Und gern steht dann am Ende – wie in "Die Wildente", entstanden vor 130 Jahren – die schlimmstmögliche "Lösung"; schon darum, weil sie keine ist.

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Glückliche Tage – Stéphane Braunschweig verdoppelt und vergrößert Becketts Stück in Düsseldorf

Neue Endzeit

von Sascha Westphal

Düsseldorf, 12. April 2014. Etwas stimmt nicht mit dieser Welt. Vielleicht hat ihr Schöpfer mitten in der Arbeit das Interesse an ihr verloren. Es könnte ihm auch das Geld ausgegangen sein. Oder – und diese Vermutung drängt sich noch eher auf – sie hat ihren Zweck schon längst erfüllt und wurde nur nicht vollständig abgebaut: Fünf ineinander übergehende Stahlgerüste suggerieren eine sanfte Hügellandschaft. Das im Zentrum der Bühne ist zu gut zwei Dritteln von einem blauen Überwurf bedeckt. So könnten die Kulissen für ein Science-Fiction-B-Movie aussehen.

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Agnes – Regisseurin Daniela Löffner erzählt im Zürcher Schiffbau den Erfolgsroman von Peter Stamm nach

Boy meets girl(s)

von Claude Bühler

Zürich, 12. April 2014. Der Rest ist Lesen: Der Roman schreibt sich selbst zu Ende, der Autor ist verschwunden, der dunkle Bühnenraum füllt sich wie von Geisterhand mit seinen Textzeilen, projiziert auf die kahlen Betonwände der Schiffbau Box, projiziert auch auf die durchsichtigen Plastikwände, in deren Raum sich sein Liebesdrama abgespielt hat. Eine gespenstische Installation, größer und mächtiger als die Menschen, Sinnbild für eine Geschichte, die sich verselbständigt hat. Mit tragischem Ende, wie wir von Beginn an wissen, denn: "Agnes ist tot. Eine Geschichte hat sie getötet."

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Dogville – Karin Henkel bringt Lars von Triers gefilmtes Theater mit filmischen Mitteln auf die Bühne des Schauspiels Frankfurt

Hundestadt ohne Hundegefühl

von Grete Götze

Frankfurt, 11. April 2014. "Was hat der eigensinnige Däne diesmal nur wieder angestellt? Er hat ein Theaterstück gefilmt." Das schrieb die Zeitschrift Spiegel, nachdem 2003 Lars von Triers Film "Dogville" in die Kinos gekommen war. Artikel-Titel: Theater, Theater. Ein brutaler Film, in dem Lars von Trier den Zuschauer mit ellenlangen Einstellungen, Überlänge und einer furchtbaren Dorfgemeinschaft quält, die ihre hässliche Fratze im Zusammenleben mit einer schutzlosen Fremden zeigt. Und ihm am Ende nicht einmal die Hoffnung lässt, dass Grace (Nicole Kidman) oder man selbst besser ist, weil man sich ihren Rachefeldzug nur herbeigesehnt hat.

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Orpheus steigt herab – in Potsdam setzt Elias Perrig mit Tennessee Williams auf männliches Balzgehabe

Und ewig nölt der Frauenflüsterer

von André Mumot

Potsdam, 11. April 2014. Er ist ja ganz patent, dieser Fremde in der engen Hose. Seinen letzten Job hat er auch nur verloren, weil er so viel Quatsch erzählt hat. Dafür spielt er dufte Gitarre und macht jedermann wuschig, der ihm über den Weg läuft. Die neue Chefin jedenfalls moniert seinen koketten Hüftschwung und wirft ihm etwas verklemmt vor: "Alles, was du tust, erinnert einen ... daran!" Spätestens in diesem Moment aber schaut man vom Potsdamer Zuschauerraum aus noch einmal genauer hinauf zum Bühnenrund, wo sich der junge Mann in seiner Schlangenlederjacke verbiegt und nölt und sich nicht gerade aufreizend gebärdet, eher wie ein Schluck Wasser in der Kurve, und ratlos kratzt man sich am Kopf.

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Fräulein Hallo und der Bauernkaiser – Max Claessen ebnet in Münster Liao Yiwus chinesische Sozialgeschichte von unten ein

Wo sich der chinesische Drache wölbt

von Tim Schomacker

Münster, 11. April 2014. Ob sie die Plätze der toten Seelen markieren sollen? Ein Parteitagsauditorium andeuten? Oder gleich beides? Hochgradig symbolisch jedenfalls stehen sie da, die Reihen baugleicher knochenweißer Plastikstühle, die sich im ebenerdigen schwarzen Bühnenraum bis in angedeutete Unendlichkeit fortzusetzen scheinen.

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Urteile – Christine Umpfenbachs bewegender Dokumentarabend am Münchner Residenztheater über die Opfer der NSU-Morde

Aus der Heimat rausgerissen

von Petra Hallmayer

München, 10. April 2014. Die Mörder treten nicht auf. Im Gegensatz zu den meisten der NSU-Stücke, die allerorten die Bühnen erobern, richtet die Regisseurin Christine Umpfenbach im Marstall das Scheinwerferlicht nicht auf das Zwickauer Neonazi-Trio. Sie lenkt den Blick auf die Opfer, darauf, was ihren Angehörigen angetan wurde in den qualvollen Jahren bis zur Aufdeckung der rechtsradikalen Motive der Mordserie, die zehn Menschen das Leben kostete.

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Frühlingsopfer – She She Pop und ihre Mütter inszenieren am Berliner HAU mit Igor Strawinskys Ballett weiter an ihrem Familienalbum

Was hast du aufgegeben, Mutter?

von Matthias Weigel

Berlin, 10. April 2014. Nur die allein daheim wartenden Mütter seien nicht gerade begeistert, hieß es vor vier Jahren, dass die Väter nun mit den Töchtern um die Welt reisten. 2010 hatte das Performance-Kollektiv She She Pop mit Testament seinen bis dato größten Erfolg gefeiert: Ein an Shakespeares "King Lear" angelehnter Abend, an dem die Performer ihren alternden Vätern gegenüber traten. Einladungen zum Berliner Theatertreffen und zu Festivals in der ganzen Welt folgten. Nun also der späte Ausgleich: "Frühlingsopfer", nach Igor Strawinsky, zusammen mit den Müttern, wiederum am Berliner HAU herausgebracht. Auch wenn es kein wirkliches Gegenstück ist.

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Der gute Mensch von Sezuan – Antje Schupp zündet mit Bertolt Brechts Lehrplanklassiker in Ulm die große Pop- und Verwandlungsshow

Unter rappenden Blutsaugern

von Steffen Becker

Ulm, 10. April 2014. "Wer kennt das Stück?" fragen die Schauspieler, bevor sich der Wellblechvorhang zur Aufführung von "Der gute Mensch von Sezuan" hebt. Viele Hände im Theater Ulm gehen hoch, klar, ist ja seit Generationen ein Klassiker des Deutsch-Unterrichts und so auch für diese Klasse 9 auf ihrem Theaterausflug. "Und wer mag das Stück?" Nicht mal die Hälfte der Hände bleibt oben. In Klasse 9 hat man vermutlich mehr Interesse am guten Leben – und keinen Bock auf die von Bertolt Brecht durchexerzierte Frage, was ein guter Mensch ist.

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