Dienstag, 16. September 2014

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Minority Report oder Mörder der Zukunft – Klaus Gehre stellt Steven Spielberg nach und unterwirft sich lustvoll dem Dortmunder Dogma

Der freie Wille im Apple-Zeitalter

von Dorothea Marcus

Dortmund, 14. September 2014. Washington D.C. im Jahr 2041. Morde sind abgeschafft. Dank dreier "Precogs", in Protonenmilch lagernden Drogenmütter-Abkömmlingen, gelingt es dem Projekt "Precrime" seit sechs Jahren, jede unrechtmäßige Tötung eines Menschen vorherzusehen – und mit Hilfe von Agenten in selbstfliegenden Anzügen sekundenschnell zu verhindern. Immer, wenn demnächst einer potentiell ermordet zu werden droht, kullert ein Ball, der aussieht wie bei der Lottoziehung – rote zeigen Verbrechen aus Leidenschaft. Bei denen rennt die Zeit, der Mord liegt nur eine halbe Stunde in der Zukunft.

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Leben Gundlings Friedrich von Preußen Lessings Schlaf Traum Schrei – Pedro Martins Beja verneigt sich in Osnabrück vor Heiner Müller

MüllerAssoziationsMaschine

von Kai Bremer

Osnabrück, 14. September 2014. Noch im Schlussapplaus wendet sich die Dame zu meiner Linken zu mir und fragt, ob das Stück bei Heiner Müller auch nur drei Schauspieler habe. Der letzte von ihnen, Stefan Haschke, ist just durch eine Klappe im Bühnenboden entschwunden, das Licht aus einer letzten noch leuchtenden Neonröhre unter der niedrigen Decke wird gerade gedimmt. Die Frage treibt die Dame um. Aber ich muss sie enttäuschen: "So ganz eindeutig hat Müller das nicht geregelt", sage ich knapp.

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Erotic Crisis – Yael Ronen und Ensemble beleuchten am Gorki Theater Berlin das Liebesleben in Zeiten von YouPorn

Diskurstheater XXX

von Wolfgang Behrens

Berlin, 13. September 2014. Nein, es bedarf keines besonderen Scharfsinns, um aus den Bildern, die von überall her auf uns eindringen – aus dem Film, dem Netz, der Werbung, den Modemagazinen –, den Schluss zu ziehen: Sex ist Erfolg! Hast Du Sex (und trinkst am Ende noch dieses spritzige Mineralwasser dazu), dann hast Du allen Grund fröhlich zu sein. Ist Dein Sexleben erfüllt (und siehst Du dabei auch noch so rasend geil aus wie dieses ranke und schlanke Paar hier), dann hast Du es zu etwas gebracht. Du kannst davon erzählen, ohne rot zu werden. Du wirst geachtet, Du bist wer!

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Traum eines lächerlichen Menschen – In Düsseldorf geht Subbotnik auf eigenwillige Weise Dostojewski nach

In der perfekten Welt

von Martin Krumbholz

Düsseldorf, 13. September 2014. Einerlei. Schade, dass es dieses Wort nicht mehr gibt, das so viel schöner klingt als "egal" oder "gleichgültig". Dostojewskis "Lächerlicher Mensch" benutzt es oft, ihm ist vieles einerlei, obwohl ihm gar nichts gleichgültig ist. Einerlei ist ihm, dass die anderen ihn lächerlich oder gar verrückt finden, was ja einer Beförderung gleichkäme. Mehr noch, ihm ist selbst am besten bewusst, dass er lächerlich ist. In Wahrheit ist er natürlich – wie sein Autor – ein Moralist. Er verzweifelt am Zustand der Welt und möchte sich erschießen. Den Revolver hat er bereits gekauft und auch schon geladen. Bevor er zur Tat schreitet, träumt er einen Traum, in dem die Frage untersucht wird, ob die Menschen schön und glücklich sein können, ohne die Fähigkeit einzubüßen, in dieser Welt zu existieren.

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Die Dreigroschenoper – Thorleifur Örn Arnarsson gibt mit Brecht, Bilderkraft und Bühnenkritik seinen Einstand als Hausregisseur in Wiesbaden

Die neue Kraft

von Shirin Sojitrawalla

Wiesbaden, 13. September 2014. Dass Thorleifur Örn Arnarsson in Wiesbaden ein paar kräftige Buhs kassieren würde, konnten sich all jene leicht ausrechnen, die seine Inszenierungen kennen und Wiesbaden auch. Dabei hatte seine "Dreigroschenoper" gar kein Buh nötig, auch nicht die zwanglos hingeworfenen Verfremdungseffekte; der mittelmäßige Klang und die damit einhergehende Unverständlichkeit des Gesagten und Gesungenen schon eher.

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Hamlet – Kay Voges verpixelt und parodiert Shakespeare am Theater Dortmund und lässt sich den Applaus per SMS schicken

Geisterbilder aus dem Internet

von Friederike Felbeck

Dortmund, 12. September 2014." Es ist ein Kreuz mit den Bits and Bytes: Stunde um Stunde verdaddelt man mit neuen Betriebssystemen, Software-Updates, vertrackten Spielen, unfertigen Avataren oder wartet einfach nur auf eine Antwort (texting anxiety), bis die Wanne übergelaufen ist! Der Aufmerksamkeit entgeht das Wesentliche, das, was es rechtzeitig abzustellen oder zu kanalisieren gilt, denn der Pixel-Rausch und die Zeitfressmaschine Virtualität haben ihre Klauen nach dem echten Leben ihres Warmblüter-Users ausgestreckt und ihn in die kalten Logarithmen einer cloud entführt.

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Fallen – Sebastian Nübling lässt vor dem Gorki Theater Berlin die Gewalt tanzen

Fight Club light

von Anne Peter

Berlin, 12. September 2014. Die Latte liegt hoch. Gerade freudentaumelt das Gorki über den Titel "Theater des Jahres", der sich als Label auf Programmzetteln tatsächlich hübsch ausnimmt. Und der für die Spielzeiteröffnung zuständige Regisseur Sebastian Nübling hat mit der Uraufführung von Sibylle Bergs Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen – übrigens "Stück des Jahres" – eine der tollsten Inszenierungen der wirklich tollen ersten Gorki-Saison unter dem Duo Langhoff / Hillje hingelegt.

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Schöne neue Welt – Roger Vontobel entwirft in Dresden ein hedonistisches Gesellschaftsbild frei nach Aldous Huxleys Roman

Sex, Drogen und Konsum

von Tobias Prüwer

Dresden, 12. September 2014. Was für eine Welt, die schöne neue. Zwischen Kollektivnorm und Konsumrausch lässt sie den Individuen nur die Möglichkeit, sich zu fügen. Roger Vontobel inszeniert die Theaterfassung von Aldous Huxleys "Schöne neue Welt" als Uraufführung, mit der das Staatsschauspiel Dresden technisch spektakulär, aber nicht in Gänze überzeugend in die neue Spielzeit startet.

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Die 54. Stadt. Das Ende der Zukunft – Große Theatertour durch Mülheim und Oberhausen mit kainkollektiv, LIGNA, Invisible Playground, copy & waste

Unterwegs in Metropolis

von Sascha Westphal

Mülheim/Oberhausen, 12. September 2014. Eine Reise in eine Zukunft, die wir vielleicht noch verhindern können: In dem Augenblick, in dem man den Ringlokschuppen durch eine Hintertür betritt und in einem düsteren Club landet, verwandelt sich das Jahr 2014 ins Jahr 2044. Ein einziger Schritt wird zum Sprung durch die Zeit. Noch einmal tritt hier die Riot Grrrl-Band "Die Planung" auf und beschwört in ihren treibenden Songs die Stimmung des frühen 21. Jahrhunderts. Lärm und Wut pur. Ein erster Angriff auf die Sinne, der einen einstimmt auf die nächsten sechseinhalb Stunden, in denen die Grenzen zwischen Gegenwart und Zukunft, Wirklichkeit und Spiel, Ordnung und Anarchie immer wieder neu gezogen werden.

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Die Möwe – Sebastian Kreyer zeigt Tschechow in Bonn kalt und cool mit Swimmingpool

Kein Pud Liebe

von Martin Krumbholz

Bonn, 12. September 2014. Tschechow wusste genau, was er wollte. "Eine Komödie, drei Frauenrollen, sechs Männerrollen, vier Akte, eine Landschaft, wenig Handlung, ein Pud Liebe." Der Regisseur Sebastian Kreyer, der sich "Die Möwe" am Schauspiel Bonn zur Brust nimmt, hält sich im Großen und Ganzen daran, etwas weniger, was das Pud Liebe, etwas mehr, was die Komödie betrifft, die in Tschechows Aufzählung immerhin an erster Stelle steht.

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Der Kaufmann von Venedig – In Schwerin betont Marc von Hennig den Kampf zweier Außenseiter

Die Wut der Ausgeschlossenen

von Juliane Voigt

Schwerin, 12. September 2014. Schwerin eröffnete am Abend die Spielzeit mit Shakespeares "Der Kaufmann von Venedig" im großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters. Ein Werk, das Shakespeare einen Ruf als Antisemit eingehandelt hat. Der jüdische Geldverleiher Shylock vergibt einen Kredit mit schauderhaften Bedingungen: Ein Pfund Fleisch will er von dem Kaufmann Antonio, falls der säumig, den Kredit nicht zur Zeit zurückzahlen kann. Und der Dolch blitzt bedrohlich schon beim Handschlag, mit dem der Vertrag besiegelt wird.

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Evakuieren – Der kolossale Fluchtplan von Akira Takayama zelebriert das versteckte Theater an über 30 Stationen in der Rhein-Main-Region

Krieg ist die Parole dieser Gesellschaft

von Esther Boldt

Frankfurt am Main, 13. September 2014. "Suchen Sie eine Toilette?", fragt mich der Kioskbetreiber. Seine Schneidezähne sind abgebrochen, seine Eckzähne groß, seine Haare maisgelb. Auf der Karte, die ich ihm unter die Nase halte, wird mein Ziel von einem Notausgang-Symbol markiert. Nein, ich suche keine Toilette, sondern eine Evakuierungsstation – eine von fast vierzig, die der japanische Regisseur Akira Takayama im Rhein-Main-Gebiet eingerichtet hat.

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Tabula rasa – Am Berliner DT inszenieren Tom Kühnel/Jürgen Kuttner einen ausgeklügelten Frontalangriff auf die Sozialdemokratie nach Carl Sternheim

Wer hat uns verraten?

von Sophie Diesselhorst

Berlin, 11. September 2014. Na klar kommt Jürgen Kuttner irgendwann auf die Bühne gehüpft wie ein Flummi mit Sprungfeder und macht Ansagen, bringt auf den Punkt, worum es hier geht. Das ist schließlich Tradition in den Inszenierungen des Regieduos Kühnel / Kuttner. Allerdings passiert es an diesem Abend im Deutschen Theater erstaunlich spät, und Kuttner räumt auch erstaunlich bald wieder die Bühne für Cindy und Bert, die per Video aus der Popkulturgeschichte zugeschaltet werden und mit grotesk gelangweilten Mienen ihr Black Sabbath-Cover Der Hund von Baskerville trällern.

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Drei Schwestern – Barbara Frey zeigt am Zürcher Schauspielhaus Tschechows Ansichten eines verpassten Lebens

Die Kraft der Frustration

von Valeria Heintges

Zürich, 11. September 2014. Als Andrej Sergejewitsch Prosorow seine Natascha das erste Mal umarmt, da ahnt es jeder: Diese Frau wird ihm das Leben zur Hölle machen. Wie ein Bär legt er seinen Kopf an Hilke Altefrohnes Brust. Weil er Hilfe sucht. Und weil er einfach nicht höher hinaufreicht.

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House for Sale – René Pollesch taucht an der Berliner Volksbühne in die Endmoränenlandschaften der Flowerpower-Ära und sucht die Wertedebatte

Licht im Dunkel des Irrsinns

von Esther Slevogt

Berlin, 10. September 2014. Ja, darum geht es vielleicht. Einfach ganz ironiefrei und mit sich selbst identisch leben, lieben und von einem anderen Leben träumen können. Am Ende des Abends versammeln sich Christine Groß, Sophie Rois und Mira Partecke vorne an der Rampe und intonieren mit fast zärtlicher Sehnsucht leise Elvis Costellos 1970er-Hymne (What's so funny 'bout) peace, love and understanding.

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Faust – Claudia Bauer schickt Goethes Großgelehrten am Konzert Theater Bern auf einen radikalen Drogentrip

In Teufelsküche

von Geneva Moser

Bern, 10. September 2014. "Ich hätte Lust, nun abzufahren", wiederholt der torkelnde und taumelnde Faust – und schon dreht sich das Bühnen-Hamsterrad des faustischen Strebens eine Runde weiter. Dieser eine Satz genügt dem ewig flüchtigen Faust, um immer dann, wenn sein abgedrehter Road Trip zum Horrortrip wird, dem Augenblick in veloziferischer Manier zu entfliehen. Das Publikum wird mitgerissen, ob es will oder nicht.

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Never Forever – Falk Richter realisiert sein neues Tanz-und-Diskursprojekt für Städtebewohner an der Berliner Schaubühne mit Nir de Volff

Die ruhelosen Seelen

von Simone Kaempf

Berlin, 9. September 2014. Da ist er wieder, der krisengeschüttelte Mensch. Eine von den eigenen Ansprüchen erschöpfte Großstadt-Existenz. Sich biegend zwischen Sehnsüchten, Bindungswillen und regressiven Bindungsängsten. Er redet – wie der von seinen smartphone-fixierten Studenten frustrierte Hochschullehrer – monologisch auf einen leeren Stuhl ein, aber gibt den Übungsversuch eines Liebesgesprächs bald türknallend wieder auf. Oder er zählt – wie der verlassene Familienvater – seine Verluste auf: Frau, Kind, Türschlüssel, Festplatte, alle Daten futsch.

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Zorn – An den Hamburger Kammerspielen inszeniert Harald Clemen die deutsche Erstaufführung des Stücks von Joanna Murray Smith

Auf der Suche nach den vergessenen Abgründen

von Katrin Ullmann

Hamburg, 7. September 2014. Zorn war immer ihr Antrieb, sagt Alice Harper (Jacqueline Macaulay) gleich zu Beginn. "Zorn", so lautet auch der Stücktitel von Joanna Murray Smiths jüngstem Werk "The Fury". Und der Name der radikalen Protestbewegung "The Fury", der sich Alice während ihrer Studentenzeit angeschlossen hat. Was am Anfang gesagt wird, deutet auf das spätere Verhängnis hin. Oder: Wenn in einer Geschichte eine Pistole auftaucht, muss sie auch abgefeuert werden.

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Woyzeck – Leander Haußmanns beeindruckende Soldatenstudie am Berliner Ensemble

Der Aff ist Soldat

von André Mumot

Berlin, 6. September 2014. Es können nicht nur die Erbsen schuld sein. Diesmal nicht. Auch dieser Woyzeck bekommt sie eingeflößt, in grüner Suppenform, und an seiner Unterhose kann man die blutigen Durchfallspuren sehen, die das nach sich zieht. Nein, das ist nicht schön, aber es gibt noch andere Gründe für seinen Amoklauf. Und man muss auch nicht sehr lange nach ihnen suchen auf der Bühne des Berliner Ensembles.

Denn während Franz Woyzeck, Füsilier im zweiten Regiment des zweiten Bataillons irgendeiner vierten Kompanie, noch einmal splitterfasernackt über seine untreue Marie herfällt, sie vergewaltigt und mit dem Messer absticht, wieder und wieder, erwacht die traute Mooslandschaft um ihn herum zum Leben. Was eben noch grüner Untergrund war, entpuppt sich als Ansammlung seiner perfekt getarnten Kameraden, und was eben noch die fatale Privatangelegenheit eines Einzelnen war, ist schon im nächsten Moment die zügellose Eskalation einer ganzen Truppe.

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Die lächerliche Finsternis – Dušan David Pařízeks Uraufführung des Stücks von Wolfram Lotz am Akademietheater Wien

Neues aus dem aktuellen Krisengebiet

von Leopold Lippert

Wien, 6. September 2014. Ein somalischer Pirat vor einem Hamburger Gericht, der in breitestem Wienerisch erklärt, es sei ihm immer schon "blunzn" gewesen, was einmal aus ihm werden würde. Ein italienischer Offizier in Afghanistan, der sich entrüstet, dass die "Wilden" sich beim Aufs-Klo-Gehen nicht hinsetzen, sondern immer im Stehen pinkeln. Ein serbischer Händler, der die tragische Geschichte vom Tod seiner Familie durch NATO-Bombardement als Auftakt zum Geschäftemachen benutzt. Und schließlich eine Spielpause, die keine ist, weil zu den ohrenbetäubenden Ethno-Klängen von "The Lion Sleeps Tonight" zwanzig Minuten lang ebenso ohrenbetäubend Sperrholzbalken durch den Häcksler gejagt werden.

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