Dienstag, 16. September 2014

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Zur fristlosen Kündigung des Intendanten der Bad Hersfelder Festspiele Holk Freytag

Ruinöses aus Amazon Stadt

von Frank-Patrick Steckel

26. August 2014. Der Bürgermeister von Amazon Stadt träumt. "Wir arbeiten auf höchstem Niveau ... Bundesweit sind Spezialisten am Werk, die alle wichtigen Kennzahlen im Blick behalten, umfangreiches Controlling betreiben und durch ihre detaillierten Geschäftsanalysen neue Wege und Möglichkeiten aufzeigen. Es verlangt Durchblick, um jedes Glied der Logistikkette betriebswirtschaftlich beleuchten zu können. Und auch Weitblick, um durch scharfsinnige Analysen unsere ambitionierten Wachstumspläne zu stützen." (Amazon, Bad Hersfeld).

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Theaterszene Schweiz – Wie es ist, als junge deutsche Dramatikerin in der Schweiz zu arbeiten

Grüsse von der Insel

von Esther Becker

24. August 2014.

Prolog

Sie kamen in Massen und stiessen nicht überall auf Gegenliebe.

(Dossier: "Deutsche in der Schweiz", Berner Zeitung)

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Flausen. Young Artists in Residence – In Oldenburg hat Winfried Wrede ein Stipendienprogramm ins Leben gerufen, das überregional in die Freie Szene wirkt. Ein Porträt.

Raum zum Ausprobieren

von Benno Schirrmeister

August 2014. Als Winfried Wrede Anfang der 1980er-Jahre wieder in Deutschland ankommt, am Ende einer fast ewigen Rucksacktour durch die Welt, zu der er schon kurz nach dem Abi aufgebrochen war, da weiß er: Fortan wird er Theater machen. "Ich bin da Schritt für Schritt reingerutscht", sagt er, "im Dialog mit anderen Kulturen". Er hat in Indien Katakali, in Neuseeland die Ausdruckstänze der Maoris kennengelernt, ihre Rhythmen, die Bewegungen. Und so kommt es, dass in Oldenburg, im westlichen Niedersachsen, ein Theater entsteht, das seinen Namen trägt, ein freies Theater, das seine eigenen Formen und Konventionen ständig befragt. Ein Theater, das forscht.

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Das Grazer Straßenkunstfestival La Strada 2014

Eine Stadt voller Kunststücke

von Leopold Lippert

Graz, 8. August 2014. Dass Straßenkunst und Figurentheater in der Prestigeskala der performativen Künste nicht gerade an oberster Stelle rangieren, ist bekannt. Zu viel Körperarbeit, zu wenig Bedeutungsproduktion, scheint es; zu viele Fertigkeiten, zu wenig ästhetisches Feingefühl. Dabei stellen gerade diese Formen grundlegende Fragen an das Theatrale: Was unterscheidet einen lebendigen Körper vom bloßen Objekt, und wie kann er sich verändern und verändert werden? Was ist "echt", und was nur Effekt? Was macht einen theatralen Raum eigentlich aus, und was ist das "Öffentliche" daran?

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