Samstag, 25. Oktober 2014

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@nachtkritik

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Blog – Livestreams, die Tim Renner fordert, gibts zum Beispiel am Theater Ulm. Ein Testbericht.

In Ulm, um Ulm und um Ulm herum

von Georg Kasch

Berlin, 23. Oktober 2014. Waren Sie schon mal in Ulm? Ich nicht. Im Ulmer Theater also auch noch nicht. Bis gestern. Da hat mich der Livestream zu "Refugium" geführt, einer Stückentwicklung von Michael Sommer. Der langjährige Chefdramaturg, der seit dieser Spielzeit frei arbeitet, hat Interviews mit Ulmer Flüchtlingen geführt. Daraus ist ein Stück entstanden, dessen Gedankenspiel so geht: Was, wenn es eine Firma gäbe, die versuchte, Menschlichkeit und Ökonomie miteinander zu versöhnen? Eine Firma, die Mittelmeer-Flüchtlinge rettet – und damit auch noch Geld verdient?

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Blog – Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier redet im Maxim Gorki Theater ein bisschen über die Nibelungen

Vom grünen Hügel ins Gorki Theater

Berlin, 19. Oktober 2014. Außenminister Frank-Walter Steinmeier im Berliner Maxim Gorki Theater: 39 Minuten dauerte es, bis der erlauchte Podiumsgast des Werkstattgesprächs "Wir Nibelungen" überhaupt zu Wort kam. Vorher erläuterten Chefdramaturg Jens Hillje und Regisseur Sebastian Nübling ausgesprochen ausufernd ihren Zugriff auf Hebbels Rachedrama, die hier am 23.10. Premiere hat. Es hört einem schließlich nicht alle Tage ein Außenminister zu.

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Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XVII – Wir müssen die alten Texte festhalten, indem wir sie loslassen, sagt der Dortmunder Dramaturg Alexander Kerlin

Der Bauschutt der Moderne

von Alexander Kerlin

Dortmund, 16. Oktober 2014. Müssen wir in den Theatern eine Stunde Null ausrufen? Der Vorschlag, den Matthias Weigel hier in der vergangenen Woche in seinem Plädoyer "Reißt die Mauern der Tradition ein!" gemacht hat – die Images der Theater mit "Pools und Party" zu neutralisieren, ist vermutlich augenzwinkernd gemeint. Und doch legt er dem Theater nahe, sich von einem bestimmten Strang seiner Geschichte zu trennen, zumindest zu distanzieren.

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Blog – Welches Theaterbild vermittelt eigentlich der "Tatort"?

Staub husten

15. Oktober 2014. Die gefühlte Wahrheit ist: Angesichts der auf Twitter versprühten Begeisterung über den "Tatort" vom vergangenen Sonntag (hier geht's zum Livestream) muss man sich um die Zukunft des Stadttheaters wohl keine Sorgen machen. "Im Schmerz geboren" nämlich wilderte lustvoll bei Kino, klassischer Musik, Bildender Kunst und Theater. Und die Leute twitterten sinngemäß zuhauf: "Muss unbedingt mal wieder ins Theater gehen." Der Gedanke, sich dieser Art Abendunterhaltung hinzugeben, lag in letzter Zeit offenbar fern. Jetzt prophezeite @IrgendwieJuna:

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