Donnerstag, 24. April 2014

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Blog - Shakespeare im Webcomic zum 450. Geburtstag

Kurzer Geburtstagsgruß

23. April 2014. Letzte Woche widmete ihm die "Zeit" gleich mehrere Seiten anlässlich des 450. Geburtstags, der auf den heutigen Tag datiert ist.

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Twitter und Theater – Wie die Sozialen Medien im Theater funktionieren (könnten)

Der digitale Spiralblock

von Anne Peter

23. April 2014. Leuchtende Displays im dunklen Theatersaal, tippende Zuschauer, die auf ihr Handy statt auf die Bühne schauen – das ist die reinste Horrorvorstellung. Für die allermeisten Theateraffinen zumindest. Auch manch einer der Redaktionskollegen hält das Livetwittern aus Theatervorstellungen für eine "megadumme Idee". Doch es gibt auch ein paar Verrückte, die meinen, Mobiltelefone im Theater seien nicht der Untergang des Abendlandes, sondern könnten eine neue Art der Kulturvermittlung befördern, ja vielleicht sogar eine neue Art der Rezeption und des Austauschs ermöglichen, womöglich die Kunst verändern.

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Über Livestreaming und das Theater als Router – ein Appell

Auf die Plätze, fertig, stream!

von Tina Lorenz

16. April 2014. Liebe Theater. Das ist ein Appell. Ich weiß, ihr hasst Appelle. Aber ich bin genau der Teil eurer Publikumsstruktur, der euch zunehmend abgeht, und ich hätte da mal einen Vorschlag. Wie ihr, die Theater, und wir, die User, zusammenkommen können.

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Festival Internationale Neue Dramatik (F.I.N.D.) – die Schaubühne Berlin blickt panoramatisch aufs politische Theater

Bankrott und Wiederauferstehung

von Georg Kasch

Berlin, 14. April 2014. Wie politisch ist das Private? Ziemlich, wenn man dem gerade zu Ende gegangenen Festival Internationale Neue Dramatik F.I.N.D. an der Berliner Schaubühne glaubt. Das begann schon mit der Bühnenfassung des Bolaño-Romans "2666", dieser virtuosen Höllenfahrt in die Grabkammern der Gegenwart, auch wenn die Umsetzung schwächelte. Das ging weiter mit der 240-Stunden-Performance "Meat" und der menschenleeren Installation "33 RPM and a few Seconds" von Rabih Mroué und Lina Saneh – in beiden wurde Facebook zur virtuellen Spur, auch wenn sie in verschiedene Richtungen wies (nämlich in die von kapitalistischer Narzissmus-Mimikry einerseits, von biografischen Spuren andererseits, aus denen sich Bilder politischer Realitäten puzzeln lassen).

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