Donnerstag, 24. April 2014

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Zu den Umständen des 400.000-Euro-Defizits am Theater Leipzig

Einen großen Bogen machen

von Matthias Weigel

Leipzig, 5. Dezember 2013. Verlierer sind längst schon alle. Ob es stimmt, wie die Stadt nun nach einer Prüfung durch ihre Tochtergesellschaft mitteilt, dass Ex-Intendant Sebastian Hartmann für das 400.000-Euro-Defizit am Theater Leipzig verantwortlich ist, macht da auch keinen Unterschied mehr. Denn der eigentliche Schaden ist bereits entstanden: Zwei Intendanten schieben sich öffentlich den Schwarzen Peter zu, die Stadtverwaltung schaut regungslos zu und braucht drei Wochen zum Nachrechnen, während eine Boulevard-Zeitung populistische Lügen darüber verbreitet, wofür das fehlende Geld angeblich verprasst worden sei. Reaktionäre Stimmen freuten sich über das Öl in ihrem Feuer, während Stadt und Theater erst einmal ihr Gesicht wieder finden müssen.

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Frank Krolls Wunschzettel für einen neuen Stückewettbewerb

Lieber Dramatikernikolaus...

Berlin, 4. Dezember 2013. Das Berliner Theatertreffen hat seinen angegliederten Stückemarkt wenn nicht abgeschafft, dann doch radikal verändert. Wie sollte ein neuer Wettbewerb idealerweise aussehen? Was sollten die Rahmenbedingungen sein? Nach seinem persönlichen Wunschzettel fragten wir Frank Kroll, der im Suhrkamp-Verlag die Abteilung Theater und Medien leitet und in den Kommentaren zur Stückemarkt-Debatte bereits "ein Klagenfurt für neue Dramatik" gefordert hatte.

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Christoph Schlingensief – Die Berliner Kunst-Werke versuchen sich an einer ersten Gesamtschau seines Schaffens

Schrei nach Neu-Schöpfung

von Dirk Pilz

30. November 2013. Christoph Schlingensief ist tot. Er starb nach schwerer Krankheit am 21. August vor drei Jahren in Berlin. Es wird sehr viel geredet von Schlingensief seitdem, sehr viel in Superlativen, sehr viel mit dem kunstmarktüblichen Goldstaub in den Augen. Schlingensief, der größte Künstler seiner Zeit. Der Einzigartige. Der Super-Mann. Der Kunstbetrieb, zu dem man selber gehört, verleibt ihn sich ein. Es ist zum Kotzen. Es widert einen an. Aber was soll man machen. So geht das eben zu.

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Blog – Was hat das Berliner Ensemble mit dem SO 36 zu tun?

Manierlich

von Christian Rakow

Berlin, 28. November 2013. Das war eigentlich nicht zu erwarten, dass man den legendären Kreuzberger Szene-Club "SO 36" mal in einem Atemzug mit dem Berliner Ensemble von Claus Peymann nennen würde.

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