Freitag, 19. September 2014

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Blog – Die Krimiserie "Tatort" oder Die Wiederkehr des Verdrängten

Verbrechen und Vaterland

von Esther Slevogt

21. März 2014. Der Tod ist ein Meister aus Deutschland, hat Paul Celan befunden. Nein, Paul Celan war kein "Tatort"-Kommissar, sondern ein deutscher Dichter, der trotzdem wusste, wovon er schrieb. Doch die ARD-Krimiserie, die Ende 1970 zuerst auf Sendung ging, hat diesen berühmten Satz auf das Schönste popularisiert. Auf ihre Art wurde sie DER deutsche Heimatfilm schlechthin. An der Hand regionaler Gesetzeshüter konnten die Nachkriegsdeutschen die Städte und Landschaften ihres schuldbefleckten Vaterlandes neu entdecken. Über das Verbrechen (worüber sonst?!), das jede dieser TV-Entdeckungsreisen natur- und genregemäß grundieren musste, eroberten sich die Deutschen die Provinzen ihrer geschundenen Heimat zurück.

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Das Festival "Szene Ungarn – Ausschnitte einer Theaterlandschaft" am Wiener Burgtheater

Im Schatten der Krise

von Martin Thomas Pesl

Wien, 20. März 2014. Etwas Einzigartiges hat am Burgtheater stattgefunden: ein Festival mit Schwerpunkt auf einem anderen Land. Wie sehr das Ungarn-Festival angesichts anderer Geschehnisse ins Hintertreffen geraten würde, war nicht zu ahnen, als sein Programm Mitte Februar in einer Pressekonferenz des Burgtheaters im Detail angekündigt wurde. Die Reporter kamen in großer Zahl, ihre Fragen blieben auch brav ungarnzentriert, eigneten sich aber nicht dazu, Burgchef und Festivalmitanstoßer Matthias Hartmann als Retter der ungarischen Kultur zu profilieren, sondern gingen eher in Richtung: Warum lädt man gerade diese Gruppen ein, die eh schon fleißig touren und daher vielleicht nicht so stark existenzbedroht sind wie andere? Und: Was kostet das denn jetzt? Kurz zuvor hatte Attila Vidnyánszky, der Intendant des Ungarischen Nationaltheaters, das Gastspiel seiner "Johanna auf dem Scheiterhaufen", die im Programm schon mit leicht naserümpfender Konnotation als "spektakuläre Inszenierung mit großen Chören" annonciert worden war, wegen der finanziellen Unsicherheit am Burgtheater abgesagt.

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Blog – die FAZ bittet Wolfgang Engel und Enrico Lübbe zum Interview

(K)ein Gespräch über den abwesenden Herrn Hartmann

17. März 2014. In der Frankfurter Allgemeinen findet sich heute ein bemerkenswertes Gespräch, das Irene Bazinger mit Wolfgang Engel und Enrico Lübbe geführt hat. Die beiden werden darin als Vorgänger bzw. Nachfolger auf dem Posten des Leipziger Schauspielintendanten angesprochen, was ja grundsätzlich nicht falsch ist, allerdings unterschlägt, dass zwischen den beiden noch jemand Drittes diese Position inne hatte. So ist denn auch das Bemerkenswerteste an dem Gespräch, dass die Fügung aus den beiden Wörtern "Sebastian" und "Hartmann" nicht ein einziges Mal verwendet wird.

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Blog – Wie sich Claus Peymanns Vorschlag an Harald Schmidt, die Leitung des Wiener Burgtheaters zu übernehmen, als Trojaner entpuppt

Der eiserne Trojaner

von Christian Rakow

Berlin, 15. März 2014. Die großen Ablenkungsmanöver der Menschheit: das trojanische Pferd, ganz sicher. Oder Hermann der Cherusker alias Arminius. Der hatte auch einige Finten drauf, um die römischen Legionen von Varus anno 9. n. Chr. im Teutoburger Wald zu übertölpeln. Und die US-Regenten natürlich. Die machen schon mal Shakehands mit Angela Merkel am Strand von Heiligendamm und lauschen hinten rum ihr Handy ab.

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