Dienstag, 21. Oktober 2014

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Twitter und Theater – Wie die Sozialen Medien im Theater funktionieren (könnten)

Der digitale Spiralblock

von Anne Peter

23. April 2014. Leuchtende Displays im dunklen Theatersaal, tippende Zuschauer, die auf ihr Handy statt auf die Bühne schauen – das ist die reinste Horrorvorstellung. Für die allermeisten Theateraffinen zumindest. Auch manch einer der Redaktionskollegen hält das Livetwittern aus Theatervorstellungen für eine "megadumme Idee". Doch es gibt auch ein paar Verrückte, die meinen, Mobiltelefone im Theater seien nicht der Untergang des Abendlandes, sondern könnten eine neue Art der Kulturvermittlung befördern, ja vielleicht sogar eine neue Art der Rezeption und des Austauschs ermöglichen, womöglich die Kunst verändern.

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Über Livestreaming und das Theater als Router – ein Appell

Auf die Plätze, fertig, stream!

von Tina Lorenz

16. April 2014. Liebe Theater. Das ist ein Appell. Ich weiß, ihr hasst Appelle. Aber ich bin genau der Teil eurer Publikumsstruktur, der euch zunehmend abgeht, und ich hätte da mal einen Vorschlag. Wie ihr, die Theater, und wir, die User, zusammenkommen können.

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Festival Internationale Neue Dramatik (F.I.N.D.) – die Schaubühne Berlin blickt panoramatisch aufs politische Theater

Bankrott und Wiederauferstehung

von Georg Kasch

Berlin, 14. April 2014. Wie politisch ist das Private? Ziemlich, wenn man dem gerade zu Ende gegangenen Festival Internationale Neue Dramatik F.I.N.D. an der Berliner Schaubühne glaubt. Das begann schon mit der Bühnenfassung des Bolaño-Romans "2666", dieser virtuosen Höllenfahrt in die Grabkammern der Gegenwart, auch wenn die Umsetzung schwächelte. Das ging weiter mit der 240-Stunden-Performance "Meat" und der menschenleeren Installation "33 RPM and a few Seconds" von Rabih Mroué und Lina Saneh – in beiden wurde Facebook zur virtuellen Spur, auch wenn sie in verschiedene Richtungen wies (nämlich in die von kapitalistischer Narzissmus-Mimikry einerseits, von biografischen Spuren andererseits, aus denen sich Bilder politischer Realitäten puzzeln lassen).

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Radikal jung 2014 – beim Regienachwuchs-Festival am Münchner Volkstheater gab's diesmal viele Formexperimente

Geknutscht wird ohne Klassiker

von Michael Stadler

München, 13. April 2014. Vielleicht sollte man tatsächlich mit so etwas Schönem wie dem Küssen anfangen, um sich einen Überblick über das gerade vergangene Festival Radikal jung im Volkstheater zu verschaffen. Auf dem Plakat sieht man zwei Nazis, im Kuss vertieft, hinter ihnen, hart, eine Backsteinmauer. Körper- und Lippenkontakte konnte man viele beim zehnten Festival junger Regisseure beobachten. Das Publikum selbst kam bei Life & Strive und besonders bei "The Lottery" ins Spiel: auf sich gestellt, allein mit einem Computerterminal, das Handlungsanweisungen gibt. Zum Beispiel: "Spiel mit Nr. 25 Doktor und Patient". Oder der Befehl, dass man jeden, den man berührt, küssen soll. Endlich durfte man.

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