Donnerstag, 02. Oktober 2014

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Herbert Fritsch probt Molières "Schule der Frauen" am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Eva Biringer hospitiert.

Voll Karacho aus dem Ruder

von Eva Biringer

Hamburg, 1. April 2014. Für Herbert Fritsch bedeutet der Wechsel von der Probebühne auf die große Bühne ein Vielfaches an Laufweg. Wenn er, selten genug, auf seinem Platz in der fünften Reihe sitzt, dann in Erdmännchenhaltung, pfeilgerade auf der Sesselkante, die Hände auf dem Vordersitz. Wenn er, wie meistens, nicht auf seinem Platz sitzt, rast er durchs Parkett. Gäbe es so etwas wie "Kilometergeld", Fritsch wäre ein reicher Mann.

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Blog - Warum das Staatstheater Oldenburg nicht im Kloster Blankenburg spielen darf

Image-Verlust-Ängste in Oldenburg

31. März 2014. "Immobilien GmbH verhindert Theaterprojekt über Kloster Blankenburg vor Ort" meldet das Oldenburgische Staatstheater heute vormittag an die Presse und liefert die Kontaktadresse zu besagtem Immobilienunternehmen gleich mit. Beim ersten Überfliegen der Pressemitteilung erscheint dieser Satz hier kurios: "Möglicherweise befürchtet der Immobilienkonzern einen Imageverlust des Geländes durch das Theaterprojekt und verhindert aus diesem Grund dessen Realisierung."

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Blog – Brett Baileys Botschaft zum Welttheatertag

Der ununterdrückbare Geist der Darstellung

27. März 2014. Heute ist Welttheatertag. Er ist eine Erfindung des Internationalen Theaterinstituts (ITI) und wird weltweit mit Bepreisungen, Theaterfesten und anderen Aktionen begangen. Außerdem verleiht das deutsche Zentrum des ITI seit 1985 einen Preis, "mit dem herausragende Persönlichkeiten des Theaterlebens in Deutschland ausgezeichnet werden" – in diesem Jahr geht er an Johan Simons.

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Blog – Die Krimiserie "Tatort" oder Die Wiederkehr des Verdrängten

Verbrechen und Vaterland

von Esther Slevogt

21. März 2014. Der Tod ist ein Meister aus Deutschland, hat Paul Celan befunden. Nein, Paul Celan war kein "Tatort"-Kommissar, sondern ein deutscher Dichter, der trotzdem wusste, wovon er schrieb. Doch die ARD-Krimiserie, die Ende 1970 zuerst auf Sendung ging, hat diesen berühmten Satz auf das Schönste popularisiert. Auf ihre Art wurde sie DER deutsche Heimatfilm schlechthin. An der Hand regionaler Gesetzeshüter konnten die Nachkriegsdeutschen die Städte und Landschaften ihres schuldbefleckten Vaterlandes neu entdecken. Über das Verbrechen (worüber sonst?!), das jede dieser TV-Entdeckungsreisen natur- und genregemäß grundieren musste, eroberten sich die Deutschen die Provinzen ihrer geschundenen Heimat zurück.

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