Dienstag, 30. September 2014

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Begriff Definition
Dorn, Dieter

Dieter Dorn, geboren am 31. Oktober 1935 in Leipzig, ist Regisseur und bedeutender Theaterintendant.

Dorn studierte 1954 bis 1956 an der Leipziger Theaterhochschule. 1956 verließ er die DDR. Nach einer Schauspielausbildung bei Lucie Höflich und Hilde Körber in West-Berlin begann Dorn als Schauspieler und Regieassistent am Staatstheater Hannover. Zwischen 1964 und 1968 war er Dramaturg und Regisseur an der Landesbühne Hannover. Über Essen, Oberhausen, Wien und Hamburg kam er 1972 zu Hans Lietzau an die Staatlichen Schauspielbühnen Berlin. Von 1976 bis 1983 war Dorn Oberspielleiter, danach Intendant der Münchner Kammerspiele. 2001 wechselte er auf die andere Seite der Maximilianstraße und wurde Intendant am Bayerischen Staatsschauspiel. 2011 endete sein Vertrag, der Kärntner Regisseur Martin Kušej (geboren 1961) wurde sein Nachfolger in München. Zum Ende seiner Intendanz würdigte Gabriella Lorenz die Münchner Ära Dorn – und das Ensemble des Bayerischen Staatsschauspiels verabschiedete sich im Juli 2011 mit dem Theaterabend From Dusk till Dorn.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Dieter Dorn:

Gott des Gemetzels am Bayerischen Staatsschauspiel München (1/2008)

Idomeneus (UA) am Bayerischen Staatsschauspiel München (6/2008)

Das Ende vom Anfang am Bayerischen Staatsschauspiel München (12/2008)

Leichtes Spiel. Neun Personen einer Frau (UA) am Bayerischen Staatsschauspiel München (4/2009)

Alkestis am Bayerischen Staatsschauspiel München (11/2009)

Das Käthchen von Heilbronn am Bayerischen Staatsschauspiel München (2/2011)

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