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Begriff Definition
Beck, Andreas

Andreas Beck, am 5. Juni 1965 in Mülheim an der Ruhr geboren, ist Dramaturg, Regisseur und Theaterleiter.

Beck studierte Kunstgeschichte, Soziologie und Theaterwissenschaft in München und Bologna. In den frühen 1990er Jahren arbeitete er als freier Regisseur, ehe er ab 1994 als Dramaturg am Bayerischen Staatsschauspiel in München, später am Schauspiel des Staatstheaters Stuttgart und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg arbeitete, wo er auch Autorenprojekte leitete. 2002 ging er als Dramaturg ans Burgtheater Wien. 2007 übernahm Beck die Künstlerische Leitung und Geschäftsführung des Schauspielhauses Wien und positionierte das Haus mit dem Schwerpunkt auf neuer Dramatik. Für seinen Neustart am Schauspielhaus Wien erhielt er 2008 den Nestroy Spezialpreis. Mit der Spielzeit 2015/16 übernahm Beck die Intendanz des Theaters Basel.

Beiträge zu Andreas Beck auf nachtkritik.de:

Presseschau: Gespräch mit dem Direktor des Wiener Schauspielhauses Andreas Beck (12/2012)

Meldung: Andreas Beck wird neuer Intendant des Theaters Basel (10/2013)

Becker, Marc

Marc Becker, geboren 1969 in Bremen, ist Regisseur und Autor.

Becker studierte Theater- und Politikwissenschaften und Neuere deutsche Literatur in Erlangen und begann seine Theaterkarriere in der freien Szene als Schauspieler. Mitte der 1990er Jahre verlegte er sich aufs Inszenieren und Stücke-Schreiben.

2004 wurde er für seine Inszenierung "Margot und Hannelore – ein deutsches Königinnendrama" am Theaterhaus Jena mit dem Impulse-Preis ausgezeichnet. 2006 war er mit seinem Fußballkrimi "Wir im Finale" für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert. Von 2006 bis 2014 war Becker Hausautor und Hausregisseur am Oldenburgischen Staatstheater.

Nachtkritiken zu Stücken und Inszenierungen von Marc Becker:

Faust I am Oldenburgischen Staatstheater (10/2007)

Glück für alle (UA) am Oldenburgischen Staatstheater (5/2008)

Don Quijote und Sancho Pansa am Oldenburgischen Staatstheater (9/2008)

Wir im Finale am Theater Freiburg, inszeniert von Marcus Lobbes (12/2009)

Tartuffe am Oldenburgischen Staatstheater (3/2011)

Im Namen der Sicherheit (UA) am Staatstheater Braunschweig (12/2011)

Avanti Infantilitanti (UA) am Oldenburgischen Staatstheater (4/2012)

Die Kontrakte des Kaufmanns am Staatstheater Braunschweig (11/2012)

Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui am Staatstheater Oldenburg (6/2013)

Munch und Van Gogh am Theater Bremen, inszeniert von Jo Strömgren (3/2014)

Beier, Karin

Karin Beier, 1965 in Köln geboren, ist Regisseurin und seit der Spielzeit 2013/14 Intendantin des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg.

In Köln studierte die Tochter einer britischen Mutter Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft und Anglistik. Gemeinsam mit Elmar Goerden gründete sie 1986 die international zusammengesetzte freie Gruppe "Countercheck Quarrelsome" (CCQ), mit der sie originalsprachige Shakespeare-Aufführungen herausbrachte.

1991 ging sie als Regieassistentin ans Düsseldorfer Schauspielhaus. Ihre erste Düsseldorfer Regiearbeit war 1992 George Taboris "Die 25. Stunde". Beiers 1993 ebenfalls am Düsseldorfer Schauspielhaus entstandene Romeo-und-Julia-Inszenierung wurde 1994 zum Berliner Theatertreffen eingeladen, es folgen weitere Einladungen, zuletzt 2016 mit "Schiff der Träume". 2006 gewann sie mit ihrer Inszenierung von Maxim Gorkis Stück "Kleinbürger" am Akademietheater den österreichischen Theaterpreis "Nestroy" und erhielt 2009 für ihre Kölner Inszenierung von Franz Grillparzers "Das goldene Vlies" den Faust-Theaterpreis. Von 2007 bis 2013 war Karin Beier Intendantin des Schauspiel Köln. Im Januar 2017 wurde bekannt gegeben, dass sie ihren Vertrag in Hamburg um drei Jahre bis 2021 verlängert.


Nachtkritiken zu Inszenierungen von Karin Beier:

Die Nibelungen am Schauspiel Köln (10/2007)

Maß für Maß am Burgtheater Wien / Schauspiel Köln (11/2007)

Gott des Gemetzels am Schauspiel Köln (12/2007)

Das goldene Vlies am Schauspiel Köln (5/2008)

Peer Gynt am Schauspiel Köln (11/2008)

Das Leben ein Traum am Burgtheater Wien (2/2009)

König Lear am Schauspiel Köln (9/2009)

Die Schmutzigen, die Häßlichen & die Gemeinen am Schauspiel Köln (1/2010)

Das Werk/Im Bus/Ein Sturz (UA) am Schauspiel Köln (10/2010)

Demokratie in Abendstunden & Kein Licht am Schauspiel Köln (9/2011)

Die Troerinnen am Schauspiel Köln (1/2013)

Die Rasenden am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (1/2014)

Pfeffersäcke im Zuckerland & Strahlende Verfolger. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2014)

Onkel Wanja am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (1/2015)

Ab jetzt am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (2/2015)

Schiff der Träume am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (12/2015)

Unterwerfung am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (2/2016)

Hysteria am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2016)

The Who and the What am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (1/2017)


Weitere Beiträge und Meldungen zu Karin Beier:

Meldung Faust-Theaterpreise 2009 verliehen (11/2009)

Ein Brief von Frank-Patrick Steckels in Sachen Abriss und Neubau des Kölner Opern- und Theaterkomplexes (12/2009)

Chronik der Debatte um Neubau oder Sanierung des Kölner Opern-Theater-Komplexes am Offenbachplatz (ab 3/2010)

Meldung Kölns Intendantin Karin Beier verlängert Vertrag (7/2010)

Meldung Karin Beier wechselt von Köln nach Hamburg (2/2011)

Buchauszug: Wolfgang Höbel – Karin Beier. Den Aufstand proben. Ein Theaterbuch, 3. Kapitel (3/2013)

Spielzeitpressekonferenz 2013/14: Karin Beiers Pläne für ihren Start am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (4/2013)

Theaterbrief aus Brasilien (4) – Das Land ist in Aufruhr und mittendrin sucht Regisseurin Karin Beier Echos deutscher Geschichte in der Fremde (7/2013)

Presseschau Die SZ bilanziert die erste Saison von Karin Beier am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (5/2014)

Presseschau Im NDR zieht Karin Beier Bilanz ihrer ersten Spielzeit am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und schaut nach vorne (8/2014)

Presseschau Hamburgs Theaterleiter Joachim Lux und Karin Beier im Interview zu Flüchtlingsinitiativen an ihren Häusern (10/2015)

Belarus

Das Theater wird in der seit 1991 unabhängigen, ehemaligen Sowjetrepublik Belarus vom Kulturministerium streng überwacht. Wer jenseits der Staatstheater mit ihren kontrollierten Spielplänen frei Theater machen will, dem bleibt im Grunde nur der Rückzug in die Illegalität.

So geht es auch dem Freien Theater Belarus, das von Natalia Koliada und Nicolai Khalezin geleitet wird. Während es im Ausland als belarussischer Kultur-Export gefragt ist – im November 2007 gastierte es etwa mit Khalezins Generation Jeans beim Spielart Festival in München –, können die Theatermacher in ihrer Heimat nur im Untergrund auftreten. Als die Regierung die Repressionen gegen Oppositionelle im März 2008 wieder einmal verstärkten, beschloss der deutsche Regisseur Kai Ohrem, der am Freien Theater schon selbst inszenierte, seine Dea-Loher-Inszenierung "Die Schere" aus dem Berliner Off-Theater Eigenreich nach Minsk zu bringen – als Geste der Solidarität. Anne Peter ist mitgereist.

Das Respublikanski Teatr Belaruskaj Dramaturgii (Dramaturgisches Theater der Weißrussischen Republik) gastierte im November 2009 auf dem Leipziger Festival euro-scene, mit dem Stück Staliza around ("Hauptstadt ringsherum") von Sergej Girgel, unter der Regie von Sara Tokina.

Benin

62 Sprachen gibt es im Benin, aber bis vor wenigen Jahren wurde auf der Bühne ausschließlich die Kolonialsprache Französisch benutzt. Im Rahmen der Veranstaltung "Theaterlandschaft Benin" waren im November 2008 Vertreter der wichtigsten theatralen Strömungen des westafrikanischen Landes zu Gast im Theater an der Ruhr Mülheim. Dorothea Marcus sah dort sowohl Voodoo-Basiertes als auch atemberaubend Modernes.

Berg, Sibylle

Sibylle Berg, 1962 in Weimar geboren, ist Dramatikerin, Prosaschriftstellerin, Essayistin und Kolumnistin. Sie lebt heute in Zürich.

Vier Mal wurde Sibylle Berg zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen: 2000 mit "Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot" (basierend auf ihrem gleichnamigen Romandebüt von 1997), "Helges Leben" (2001), "Hund, Frau, Mann" (2002) und mit "Die goldenen letzten Jahre" (2009). Zu letzterer Einladung findet sich ein umfangreiches Dossier über Autorin und Werk auf nachtkritik-stuecke09.de.

Bergs oft farcenhaft überzeichnete, zeitgeistgesättigte, experimentierfreudige Stücke werden u.a. regelmäßig von Niklaus Helbling uraufgeführt. 2008 erhielt Sibylle Berg den Wolfgang-Koeppen-Preis der Stadt Greifswald, der für ein künstlerisches Werk, das wie Koeppens das Projekt der literarischen Moderne fortschreibt, verliehen wird.

Nachtkritiken zu Stücken von Sibylle Berg:

Die goldenen letzten Jahre am Theater Bonn (2/2009; siehe zur Mülheim-Einladung dieses Stückes auch das Dossier auf nachtkritik-stuecke09.de)

Nur Nachts am Akademietheater Wien (2/2010)

Hauptsache Arbeit am Staatstheater Stuttgart (3/2010)

Missionen der Schönheit am Staatstheater Stuttgart (9/2010)

Wenn Tiere zu sehr lieben im Rahmen des Uraufführungsprojekts "Paradiesische Zustände" am Staatstheater Nürnberg (10/2010)

Nur Nachts in den Kammerspielen des Deutschen Theaters Berlin (11/2010)

Lasst euch überraschen! Ein Weihnachtsstück am Theater Bonn (12/2010)

Die Damen warten am Theater Bonn (12/2012)

Angst reist mit am Staatstheater Stuttgart (3/2013)

Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2013)

Die Damen warten an den Hamburger Kammerspielen (1/2014)

Angst reist mit am Schauspiel Leipzig (6/2014)

Viel gut essen am Schauspiel Köln (10/2014)

Mein ziemlich seltsamer Freund Walter am Consol-Theater Gelsenkirchen (11/2014)

Und dann kam Mirna am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2015)

How to sell a Murder House (Regie) am Theater Neumarkt Zürich (10/2015)

Viel gut essen am Schauspielhaus Zürich (2/2016)


Weitere Beiträge zu Sibylle Berg auf nachtkritik.de

Buchkritik Vielen Dank für das Leben (12/2012)

 

Bergmann, Anna

Anna Bergmann, geboren 1978 in Stendal, ist Schauspiel- und Opernregisseurin.

Bergmann studierte Theaterwissenschaft, Philosophie und Anglistik an der Freien Universität Berlin, anschließend von 1999 bis 2003 Regie an der Hochschule "Ernst Busch" Berlin.

Sie inszenierte unter anderem in Oldenburg, Saarbrücken, Bochum, Weimar, am Maxim Gorki Theater Berlin und dem Münchner Volkstheater. Mit ihrer Inszenierung von Bunbury am Thalia Theater Hamburg wurde sie 2010 zum Nachwuchsregie-Festival Radikal Jung in München eingeladen.

Im September 2010 gab Anna Bergmann der Süddeutschen Zeitung ein viel beachtetes Interview, in dem sie Markendenken und Talentverschleiß des deutschen Theatersystems kritisierte. Anna Bergmann lässt sich als Regisseurin von Tom Stromberg managen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Anna Bergmann:

Bunbury am Thalia Theater Hamburg (11/2009)

Breaking the Waves in am Staatstheater Oldenburg (2/2010)

Leonce und Lena am Schauspielhaus Bochum (4/2010)

Fieber am Maxim Gorki Theater Berlin (6/2010)

Eine Unbekannte aus der Seine am Münchner Volkstheater (3/2011)

Yerma am Theater Lübeck (9/2011)

Die Froschfotzenlederfabrik im Casino des Wiener Burgtheaters (12/2011)

Ciała obce – Fremde Körper als szenische Lesung beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens (5/2012)

Radikal (UA) am Maxim Gorki Theater Berlin (10/2012)

Die Frau vom Meer am Akademietheater Wien (9/2013)

Homo Faber am Staatstheater Braunschweig (1/2014)

Szenen einer Ehe am Theater Lübeck (10/2014)

Drei Schwestern am Badischen Staatstheater Karlsruhe (3/2015)

The Homemaker am Staatstheater Braunschweig (5/2015)

Maria Stuart am Schauspiel Essen (6/2016)

Frühstück bei Tiffany am Staatstheater Kassel (12/2016)

 

Berkenhoff, Donald

Donald Berkenhoff, geboren 1951 in Marburg, ist Regisseur und Dramaturg.

Nach einem Studium der Germanistik und Amerikanistik in Frankfurt/Main arbeitete Berkenhoff zunächst als Schauspieler und Texter am Frankfurter Kabarett "Die Schmiere". Von 1984 bis 1999 leitete er das Theater stükke in Berlin, das ausschließlich Ur- und Erstaufführungen zur Aufführung brachte. Währenddessen inszenierte er als freier Regisseur u.a. an Theatern in München, Hannover, Konstanz und Kiel. Nach Stationen als Oberspielleiter an den Städtischen Bühnen Münster, am Landestheater Tübingen und am Badischen Staatstheater Karlsruhe ist er seit der Spielzeit 2011/2012 Dramaturg, Regisseur und stellvertretender Intendant am Stadttheater Ingolstadt.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Donald Berkenhoff:

Eines langen Tages Reise in die Nacht am Badischen Staatstheater Karlsruhe (4/2007)

Der moderne Tod am Badischen Staatstheater Karlsruhe (11/2007)

Kabale und Liebe bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall (6/2009)

Eine Zierde für den Verein (UA) am Theater Ingolstadt (10/2011)

Wie es euch gefällt am Theater Ingolstadt (12/2013)

Foxfinder am Theater Ingolstadt (10/2014)

Bernhard, Thomas

Thomas Bernhard, 1931 im niederländischen Heerlen geboren, 1989 im Gmunden/Östreich gestoreben, war ein östereichischer Schriftsteller und gilt immer noch als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Großvater mütterlicherseits war der Schriftsteller Johannes Freumbichler.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Stücken Thomas Bernhards:

Der Ignorant und der Wahnsinnige am Schauspielhaus Bochum, R: Burghart Klaußner (3/2008)

Am Ziel am Bayrischen Staatsschauspiel, R: Thomas Langhoff (6/2008)

Ritter Dene Voss am Deutschen Theater Berlin, R: Oliver Reese (10/2008)

Der Schein trügt am Wiener Burgtheater, R: Nicolas Brieger (1/2009)

Minetti am Pariser Théâtre National de la Colline, R: André Engel (1/2009)

Immanuel Kant am Schauspielhaus Zürich, R: Matthias Hartmann (1/2009)

Une Fête pour Boris beim Festival d'Avignon, R: Denis Marleau (7/2009)

Immanuel Kant am Berliner Ensemble, R: Philip Tiedemann (12/2010)

Einfach kompliziert am Burgtheater/Berliner Ensemble, R: Claus Peymann (2/2011)

Elisabeth II. am Berliner Ensemble, R: Ursula und Gert Voss (6/2012)

Der Ignorant und der Wahnsinnige am Burgtheater Wien, R. Jan Bosse (12/2012)

Wille zur Wahrheit. Bestandsaufnahme von mir am Schauspiel Frankfurt (11/2013)

Holzfällen am Theater Graz (1/2014) (wofür Regisseur Krystian Lupa 2014 den Nestroy-Preis erhielt)

Die Macht der Gewohnheit am Berliner Ensemble (3/2015)

Auslöschung im Theater in der Josefstadt Wien (2/2016)

Texte und Beiträge zu Thomas Bernhard:

Thomas Bernhard und Salzburg: Die Notlicht Affäre (7/2007)

Grabtafel von Thomas Bernhard gestohlen (1/2014)



Link:

www.thomasbernhard.at

Bicker, Björn

Björn Bicker, 1972 in Koblenz geboren, ist Dramatiker und Dramaturg.

Bicker arbeitete von 1999 bis 2001 als Dramaturgieassistent und Dramaturg am Wiener Burgtheater, von 2001 bis 2009 war er unter Frank Baumbauer Dramaturg an den Münchner Kammerspielen. Dort erfand, entwickelte und leitete er gemeinsam mit Peter Kastenmüller und Michael Graessner die Stadtprojekte "Bunnyhill" (2003–2006) und Illegal (2007–2008). Gemeinsam mit Malte Jelden entwickelte und kuratierte er 2008 das Projekt Doing Identity – Bastard München an den Kammerspielen. Unter Intendant Johan Simons entwarf er dort 2013 das Stadtprojekt "Urban Prayers".

Björn Bicker schreibt Stücke, auch unter dem Pseudonym Polle Wilbert. Für das Abschiebe-Stück "Deportation Cast" erhielt er 2012 den Deutschen Jugendtheaterpreis. 2013 erschien sein erster Roman: Was wir erben. Im Oktober 2013 hielt er auf dem Jubiläumskongress des Wiener Burgtheaters einen Vortrag zu der Frage, wem das Theater gehört, und plädierte darin für ein Theater der Teilhabe.

Nachtkritiken zu Inszenierungen nach Texten von Björn Bicker:

Am Tag der jungen Talente am Staatstheater Nürnberg (4/2008)

Illegal an den Münchner Kammerspielen (6/2008)

Europa. Illegal am Theater Freiburg (3/2009)

Mein Teppich ist mein Orient am Theater Bielefeld (9/2010)

Cabinet – Ein deutsch-türkischer Theaterbasar am Theater Freiburg (10/2010)

Arrivals I am Zürcher Theater Neumarkt (10/2013)

Deportation Cast am Staatstheater Oldenburg (11/2013)

Urban Prayers am Deutschen Theater Berlin (9/2015) (Im Rahmen von "Götter")

Texte von Björn Bicker auf nachtkritik.de:
Für ein Theater der Teilhabe – Vortrag über die Frage, wem das Theater gehört zum 125. Burgtheater-Jubiläum (10/2013)

Weitere Beiträge zu Björn Bicker auf nachtkritik.de:

Was wir erben Roman (7/2013)

Andere Projekte von Björn Bicker:

New Hamburg loves Veddel am Hamburger Schauspielhaus (5/2014) (Mitarbeit)

Links:

www.bjoernbicker.de