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Begriff Definition
Baal-Urheberrechtsstreit

Am 15. Januar 2015 hatte am Münchner Residenztheater Bertolt Brechts Baal in der Regie von Frank Castorf Premiere. Brechts Stück wurde in den Vietnam-Krieg verlegt, u.a. mit Francis Ford Coppolas "Apocalypse Now" und Texten Carl Schmitts verschnitten, weshalb aus Sicht der Brecht-Erben die "Werkeinheit" nicht gewahrt wurde. Der Suhrkamp-Verlag als ihr Vertreter erstritt deshalb Mitte Februar vor dem Landgericht München 1 die Absetzung der zum Theatertreffen 2015 geladenen Inszenierung. Der Vergleich zwischen dem Verlag und dem Theater lautete dahingehend, dass die Inszenierung noch einmal in München und einmal beim Theatertreffen in Berlin gezeigt werden dürfe.

Texte zum Urheberrechtsstreit um "Baal":

Meldung vom 30. Januar 2015: Absetzung von Frank Castorfs "Baal" soll erklagt werden

Presseschau vom 17. Februar 2015: Stimmen zum Verbotsverfahren gegen Castorfs "Baal"

Meldung vom 18. Februar 2015: Einigung zwischen Suhrkamp und Residenztheater

Bericht vom Prozess Suhrkamp vs. Residenztheater von Rupprecht Podszun

Presseschau 22. Februar 2015: Leander Haußmann mischt sich in "Baal"-Streit ein

Blog vom 5. März 2015: Thomas Pigor liefert die Begleitmusik zum Urheberrechtsstreit

Presseschau vom 15. März 2015: Sibylle Berg zum Urheberrechtsstreit um "Baal"

Magazinrundschau März 2015, u.a. mit Kommentaren zum "Baal"-Fall

Presseschau vom 19. März 2015: Im Zeit-Interview spricht Frank Castorf über "Baal"-Verbot

Meldung 17. April 2015: Keine Neuauflage für Frank Castorfs Münchner "Baal"-Inszenierung

Magazinrundschau April 2015, u.a. über die Sicht der Verleger auf den Fall "Baal"

Nach Baal: Dürfen Regisseure remixen? Eine kleine Theatergeschichte der jüngeren Urheberrechtsdebatte von Rupprecht Podszun (Der Text wurde mit dem Michael-Althen-Kritikerpreis 2015 ausgezeichnet.)

Gemeinsame Erklärung dreier Theaterverlage zum Urheberrechtsstreit

Das Recht der Regisseure auf freie Nutzung der Theaterstücke von Jan Froehlich

Presseschau vom 19. Juli 2015 – Die Süddeutsche Zeitung rollt die Urheberrechtsdebatte um Castorfs "Baal" noch einmal auf

Presseschau vom 22. Juli 2015 – Die Süddeutsche Zeitung legt noch einmal zur "Baal"-Debatte nach

Bachmann, Stefan

Stefan Bachmann, 1966 in Zürich geboren, ist Theaterregisseur und Intendant des Schauspiel Köln.

Bachmann begann seine Theaterlaufbahn 1989 als Hospitant bei Luc Bondy an der Berliner Schaubühne. 1992 war er in Berlin einer der Mitbegründer des Theaters Affekt, zu dem auch Thomas Jonigk, Lars-Ole Walburg und Ricarda Beilharz gehörten. Nach Regiearbeiten an der Berliner Volksbühne, dem Zürcher Neumarkt Theater und dem Hamburger Schauspielhaus war er von 1998 bis 2005 Schauspieldirektor am Theater Basel. Seitdem arbeitet er als freier Regisseur.

Mehrfach wurde Bachmann zum Berliner Theatertreffen eingeladen, erstmals 1996 mit Goethes "Die Wahlverwandtschaften" vom Zürcher Neumarkt Theater, zuletzt 2011 mit Kathrin Rögglas Stück Die Beteiligten vom Wiener Burgtheater. Mit der Spielzeit 2013/14 übernahm Bachmann die Intendanz am Schauspiel Köln und wurde damit Nachfolger von Karin Beier.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Stefan Bachmann:

Die Gottlosen am Berliner Maxim Gorki Theater (3/2007)

Verbrennungen am Burgtheater Wien (9/2007 – eine Arbeit, die 2008 mit dem österreichischen Theaterpreis Nestroy ausgezeichnet wurde)

Maß für Maß am Hamburger Thalia Theater (10/2007)

Maria Stuart am Düsseldorfer Schauspielhaus (2/2008)

Das Leben ein Traum am Hamburger Thalia Theater (6/2008)

Zauberberg am Berliner Maxim Gorki Theater (9/2008)

Trilogie des Wiedersehens am Burgtheater Wien (3/2009)

Martin Salander am Schauspielhaus Zürich (9/2009)

Lorenzaccio am Burgtheater Wien (10/2009)

Ach, da bist du ja! am Schauspielhaus Düsseldorf (1/2010)

Geschichten aus dem Wiener Wald am Burgtheater Wien (4/2010)

Die Beteiligten am Akademietheater Wien (10/2010)

Geri am Schauspielhaus Zürich (12/2010)

Perikles im Kasino des Burgtheaters Wien (9/2011)

Das steinerne Brautbett am Staatsschauspiel Dresden (10/2011)

Winterreise am Akademietheater Wien (4/2012)

Genesis. Die Bibel, Teil 1 am Zürcher Schauspielhaus (9/2012)

Der Parasit bei den Internationalen Schillertagen am Nationaltheater Mannheim, in Koproduktion mit dem Staatsschauspiel Dresden (6/2013)

Der Streik am Schauspiel Köln (10/2013)

Der Kaufmann von Venedig am Schauspiel Köln (2/2014)

Habe die Ehre am Schauspiel Köln (5/2014)

Das Käthchen von Heilbronn am Schauspiel Köln (10/2014)

Parzival am Schauspiel Köln (2/2015)

Lehman Brothers. Aufstieg und Fall einer Dynastie am Staatsschauspiel Dresden (6/2015)

Geschichten aus dem Wiener Wald am Schauspiel Köln (10/2015)

Hamlet am Schauspiel Köln (9/2016)

Wilhelm Tell am Theater Basel (2/2017)

 

Weitere Beiträge zu Stefan Bachmann

Stefan Bachmann über sein erstes Jahr als Intendant des Schauspiels Köln (Presseschau vom 31. August 2014)

 

Badora, Anna

Anna Badora, geboren 1951 Częstochowa/Polen, ist Regisseurin und Intendantin.

Nach einer Schauspielausbildung an der Staatlichen Hochschule für Darstellende Künste in Krakau studierte Anna Badora als erste Frau am Max-Reinhardt-Seminar in Wien Regie. Zwischen 1982 und 1984 war Badora als Regieassistentin am Schauspielhaus Köln engagiert, wo sie auch zu inszenieren begann. Später arbeitete sie frei in München, Wien und Darmstadt und von 1986 bis 1988 als Hausregisseurin in Basel.

Von 1991 bis 1996 übernahm Badora die Schauspieldirektion am Staatstheater Mainz, von 1996 bis 2006 die Generalintendanz des Düsseldorfer Schauspielhauses. 2006 wurde sie geschäftsführende Intendantin des Schauspielhauses Graz. Für ihre Uraufführungsinszenierung von Daniel Kehlmanns "Geister in Princeton" erhielt Anna Badora 2012 einen Nestroy-Preis. Seit der Saison 2015/16 leitet Anna Badora das Wiener Volkstheater.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Anna Badora:

Medea am Schauspielhaus Graz (9/2006, als Teil eines Essays über Antike-Inszenierungen)

Antigone am Schauspielhaus Graz (4/2008)

Geister in Princeton am Schauspielhaus Graz (9/2011)

Klytaimnestra am Schauspielhaus Graz (3/2013)

Thalerhof am Schauspielhaus Graz (9/2013)

Fasching am Volkstheater Wien (9/2015)

Medea am Volkstheater Wien (11/2016)

Bärfuss, Lukas

Lukas Bärfuss, geboren am 30. Dezember 1971 in Thun/Schweiz, ist Autor und Dramatiker.

Gemeinsam mit dem Regisseur Samuel Schwarz und Udo Israel gründete er 1998 die Schweizer Off-Theatergruppe 400asa, für die er mehrere Stücke schrieb. 2003 kürte ihn Theater heute zum Nachwuchsautor des Jahres. 2005 erhielt Bärfuss für sein Stück "Der Bus" den Mülheimer Dramatikerpreis. Sein Romandebüt legte er 2008 mit "Hundert Tage", einem Buch über den Völkermord in Ruanda, vor.

Bärfuss ist Träger zahlreicher Literaturpreise, darunter der Anna-Seghers-Preis 2008, der Hans-Fallada-Preis 2010, der Nicolas-Born-Preis 2015 und der Johann-Peter-Hebel-Preis 2016.

Nachtkritiken zu Stücken von Lukas Bärfuss:

Die Probe (der brave Simon Korach) in der Box des Deutschen Theaters Berlin (4/2007)

Die sexuellen Neurosen unserer Eltern als Gastspiel des Moskauer Zentrums für Dramatik und Regie am Maxim Gorki Theater Berlin (6/2007)

Ebenda – Ein Gedächtnistheater am Stadttheater Bern (10/2008)

Biffy und Wutz (mit Noël Dernesch) beim Steirischen Herbst in Graz (10/2008)

Amygdala. Vollständige Fragmente einer unvollständigen Stadt in der Langen Nacht der Autoren bei den Autorentheatertagen 2009 am Thalia Theater Hamburg (5/2009)

Öl am Deutschen Theater Berlin (9/2009)

Parzival am Schauspiel Hannover (1/2010)

Malaga am Schauspielhaus Zürich (5/2010)

Parzival am Stadttheater Bern (12/2010)

Zwanzigtausend Seiten am Schauspielhaus Zürich (2/2012)

"Die schwarzen Hallen" im Rahmen von Arm und Reich am Schauspielhaus Zürich (5/2013)

Öl am Theater Heidelberg (6/2013)

20.000 Seiten am Staatsschauspiel Dresden (1/2014)

Frau Schmitz am Schauspielhaus Zürich (10/2016)

 

Weitere Beiträge zu Lukas Bärfuss:

Buchkritik zu seinem Roman Koala (3/2014)

Meldung – Lukas Bärfuss erhält Berliner Literaturpreis 2013 (10/2012)

Meldung Schweizer Buchpreis an Lukas Bärfuss (11/2014)

Meldung Nicolas-Born-Preis für Lukas Bärfuss (8/2015)

Presseschau – Der Zürcher Tagesanzeiger dokumentiert die Rede von Lukas Bärfuss zum Abschluss des Schweizer Theatertreffens (6/2015)

 

Bauer, Claudia

Claudia Bauer, 1966 in Landshut geboren, wo sie mit Thomas Ostermeier und Jens Hillje zur Schule ging, ist Regisseurin.

An der Berliner Hochschule für Regie und Schauspielkunst "Ernst Busch" absolvierte sie ein Schauspiel- und Regiestudium. Von 1999 bis 2004 war Bauer künstlerische Leiterin des Theaterhauses Jena.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Claudia Bauer:

Vor der Sintflut am Staatstheater Stuttgart (3/2008)

Auferstehungsblues bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (5/2008)

Kabale und Liebe am Staatstheater Stuttgart (3/2009)

Das Prinzip Meese, szenische Lesung des Stücks von Oliver Kluck beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens (5/2009)

Virgin Queen im Prater der Berliner Volksbühne (6/2009)

Im Dickicht der Städte am Schauspielhaus Wuppertal (10/2009)

Don Quichote am Theater Magdeburg (12/2009)

Macbeth am Schauspielhaus Wuppertal (9/2010)

Peer Gynt am Theater Chemnitz (1/2011)

Der Reigen am Theater Magdeburg (4/2011)

Der Balkon am Theater Heidelberg (10/2011)

King Kong Theorie am Neuen Theater Halle (11/2011)

Seymour oder ich bin nur aus Versehen hier am Schauspiel Hannover (1/2012)

Endstation Sehnsucht am Schauspielhaus Wuppertal (2/2012)

Salome am Theater Chemnitz (5/2012)

Welt am Draht am Schauspiel Dortmund (6/2013)

Und dann am Schauspiel Leipzig (10/2013)

Republik der Wölfe am Theater Dortmund (2/2014)

Faust am Konzert Theater Bern (9/2014)

Die Verwirrungen des Zöglings Törleß am Schauspiel Hannover (2/2015)

Antonius und Cleopatra am Staatstheater Mainz (6/2015)

Metropolis am Schauspiel Leipzig (2/2016)

Der Menschen Feind am Theater Basel (4/2016)

89/90 am Schauspiel Leipzig (9/2016)

Amerika am Schauspiel Hannover (1/2017)

Bauer, Markus

Markus Bauer, 1973 in Heilbronn geboren, ist Autor und Regisseur.

Bauer studierte Theater- und Literaturwissenschaft in Leipzig und Wien und war Regieassistent an Theatern in Stuttgart und Konstanz. Sein Stück "stehende gewässer" wurde 2008 mit dem Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet und 2009 zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens eingeladen. Sein Stück "Verachtung" lief 2012 im Autorenwettbewerb des Heidelberger Stückemarktes.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Markus Bauer:

A Clockwork Orange am Landestheater Schleswig-Holstein / Rendsburg (12/2011)

Baumann, Catja

Catja Baumann, 1980 in Tübingen geboren, ist Regisseurin.

Baumann studierte Theater- und Medienwissenschaften, Geschichte und Pädagogik an der Universität Erlangen und absolvierte ein Regiestudium am Mozarteum in Salzburg. Von 2010 bis 2012 leitete sie die Spielstätte Nord am Staatstheater Stuttgart..

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Catja Baumann:

La Línea am Staatstheater Stuttgart (9/2009)

Die Demjanjuk-Prozesse am Theater Heidelberg (3/2010)

Romeo & Julia am Staatstheater Stuttgart (12/2010)

Die dunkle Unermesslichkeit des Todes am Staatstheater Stuttgart (2/2011)

Verrücktes Blut am Staatstheater Braunschweig (11/2011, Co-Regie)

Salmans Kopf am Staatstheater Stuttgart (9/2012)

Der Kaufmann von Venedig am Rheinischen Landestheater Neuss (5/2013)

Jenny Jannowitz bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (6/2014), später Staatstheater Braunschweig

Baumeister, Eva-Maria

Eva-Maria Baumeister, geboren 1978 in Arnsberg (Westfalen), ist Regisseurin.

Sie studierte Theaterwissenschaft an der Universität von Amsterdam und Regie an der Schule des Theaters der Keller in Köln sowie an der Folkwang Hochschule in Essen. Von 2006 bis 2007 war sie Künstlerische Leiterin des Kaltstart-Festivals in Hamburg.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Eva-Maria Baumeister:

Verschwinden oder Die Nacht wird abgeschafft am Staatstheater Mainz (01/2008)

Bermudadreieck am Schauspielhaus Bochum (11/2009)

Orangenhaut am Theater Trier (1/2011)

Baumgarten, Sebastian

Sebastian Baumgarten, 1969 in Ost-Berlin geboren, ist Theater- und Opernregisseur.

Baumgarten stammt aus einer Künstlerfamilie, sein Großvater ist der langjährige Intendant des Staatsoper Unter den Linden, Hans Pischner. 1989 begann Baumgarten ein Regiestudium an der Berliner Hochschule für Musik "Hanns Eisler" und begann seine Laufbahn als Regieassistent von Ruth Berghaus, Einar Schleef und Robert Wilson. Seit 1992 inszeniert er selbst. Von 1999 bis 2002 war er Oberspielleiter und stellvertretender Operndirektor am Staatstheater Kassel, von 2003 bis 2005 Chefregisseur am Theater Meiningen. Seit dem Studienjahr 2013/14 leitet Baumgarten den Studiengang Regie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Sebastian Baumgarten:

Faust am Staatstheater Hannover (10/2007)

Europa im Düsseldorfer Schauspielhaus (11/2007)

Tosca an der Berliner Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz (2/2008)

Der Meister und Margarita im Düsseldorfer Schauspielhaus (4/2008)

Requiem/In der Schlangengrube an der Berliner Komischen Oper (9/2008)

Der Fremde am Schauspiel Frankfurt (12/2008)

Professor Unrat im Berliner Maxim Gorki Theater (6/2009)

Sojas Wohnung im Düsseldorfer Schauspielhaus (9/2009)

Die Flucht am Staatstheater Stuttgart (11/2009)

Der goldene Topf im Staatsschauspiel Dresden (2/2010)

Dantons Tod am Berliner Maxim Gorki Theater (4/2010)

Die Banditen im Zürcher Theater am Neumarkt (6/2010)

Im Weißen Rößl an der Komischen Oper Berlin (11/2010)

Die Affäre Rue de Lourcine am Schauspielhaus Zürich (2/2011)

Der gute Mensch von Sezuan am Centraltheater Leipzig (4/2011)

Tannhäuser bei den Bayreuther Festspielen (7/2011)

Das Spiel ist aus am Staatstheater Stuttgart (2/2012)

Die Räuber am Staatsschauspiel Dresden (4/2012)

Die heilige Johanna der Schlachthöfe am Schauspielhaus Zürich (9/2012)

Die Macht der Finsternis am Düsseldorfer Schauspielhaus (11/2012)

Die heilige Johanna der Schlachthöfe als Gastspiel beim Theatertreffen (5/2013) (an der Inszenierung entzündete sich eine Debatte wg. Blackfacing)

Die Ballade vom Fliegenden Holländer am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (2/2014)

Antigone am Staatsschauspiel Dresden (3/2014)

Die Dreigroschenoper am Schauspiel Stuttgart (6/2014)

Schuld und Sühne am Schauspielhaus Zürich (9/2014)

Zement am Maxim Gorki Theater (1/2015)

Die göttliche Komödie am Schauspiel Köln (4/2015)

Die Nibelungen am Staatsschauspiel Dresden (10/2015)

Tote Seelen am Schauspiel Stuttgart (6/2016)

 

Weitere Beiträge zu Sebastian Hartmann:

Blackfacing in Sebastian Baumgartens "Johanna der Schlachthöfe" – In einer Sonderveranstaltung der Berliner Festspiele treffen Welten aufeinander (6/2013)

Bechtel, Clemens

Clemens Bechtel, geboren 1964 in Heidelberg, ist Regisseur.

Bechtel studierte Angewandte Theaterwissenschaften an der Universität Gießen. Seit 1995 arbeitet er als freier Regisseur in Deutschland, der Schweiz, in Ungarn, Rumänien, Dänemark und Afrika. Für seine Inszenierung "Staats-Sicherheiten" am Hans-Otto-Theater Potsdam wurde er 2009 mit dem Friedrich-Luft-Preis der Berliner Morgenpost ausgezeichnet. Im westafrikanischen Mali realisierte er 2008 mit afrikanischen Schauspielern ein Theaterprojekt zum Thema Migration, in der Spielzeit 2013/14 war er künstlerischer Leiter des globalen Theaternetzwerks "Hunger for Trade" und entwickelte den deutschen Beitrag "Cargo Fleisch".

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Clemens Bechtel:

Staats-Sicherheiten am Hans-Otto-Theater Potsdam (10/2008), ausgezeichnet mit dem Friedrich-Luft-Preis 2009

Vom Widerstehen am Hans-Otto-Theater Potsdam (11/2009)

Potsdam - Kundus am Hans-Otto-Theater Potsdam (1/2011)

Nkhata Bay am Thater Konstanz (4/2011)

Welt 3.0 – Maschinerie Hilfe (UA) am Theater Konstanz (6/2012)

Cargo Fleisch am Schauspielhaus Hamburg (4/2014)

Soldaten am Staatsschauspiel Dresden (3/2015)

For Sale am Theater Freiburg (3/2016)

 

Weitere Beiträge von und zu Clemens Bechtel:

Theaterbrief aus Burundi – Bechtel berichtet für nachtkritik.de über das Theaterfestival "Buja Sans Tabou" in der Hauptstadt Bujumbura (4/2015)