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Begriff Definition
Jäggi, Ueli

Ueli Jäggi, 1954 in Olten/Kanton Solothurn geboren, ist Schauspieler und Regisseur.

Bevor er die Zürcher Schauspielakademie besuchte, absolvierte Jäggi ein Studium der Germanistik, Romanistik und Geschichte. Als Schauspieler am Theater Basel traf er während der Intendanz von Frank Baumbauer auf Christoph Marthaler, zu dessen Kernschauspielern er seitdem gehört. Darüber hinaus ist Jäggi auch als Sprecher tätig. 2004 erhielt er den Deutschen Hörbuchpreis für seine Einlesung von "Bartleby, der Schreiber" von Herman Melville. Mit Malte Ubenauf, einem Dramaturgen aus der Marthaler-Family, begann Jäggi 2009, literarische Stoffe für die Bühne zu adaptieren.

Nachtkritiken zu Inszenierungen mit Ueli Jäggi als Schauspieler:

Platz Mangel in der Roten Fabrik in Zürich (12/2007)

Das Theater mit dem Waldhaus im Hotel Waldhaus/Sils-Maria (6/2008)

Riesenbutzbach. Eine Dauerkolonie bei den Wiener Festwochen (5/2009)

La Grande Duchesse de Gérolstein am Theater Basel (12/2009)

Papperlapapp bei Festival d'Avignon (7/2010)

Wüstenbuch am Theater Basel (3/2010)

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Ueli Jäggi als Regisseur:

Der Gehülfe am Luzerner Theater (2/2009)

Amrains Welt. Auf der Suche nach der wiedergefundenen Zeit am Luzerner Theater (12/2010)

Amerika (Der Verschollene) am Konzert Theater Bern (12/2016)

Jakubaschk, Ronny

Ronny Jakubaschk, 1979 in Guben geboren, ist Regisseur.

Von 2001 bis 2006 absolvierte Jakubaschk ein Dramaturgiestudium an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig. Danach war er drei Jahre lang Regieassistent am Berliner Maxim Gorki Theater in der Intendanzzeit von Armin Petras. Seit 2009 arbeitet er als freier Regisseur unter anderem in Basel, Bielefeld, Berlin, Dortmund, Dresden, Frankfurt/Main, Leipzig, Oldenburg.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Ronny Jakubaschk:

Glaube, Liebe, Hoffnung am Maxim Gorki Theater (besprochen bei radikal jung) (4/2009)

Tell the Truth am Theater Basel (11/2009)

Das Herz ist ein lausiger Stricher am Theaterhaus Jena (2/2010)

Das war ich nicht am Theater Basel (12/2010)

Harper Regan am Theater Aachen (3/2011)

Alle anderen am Theater Bielefeld (4/2013)

Wir sind keine Barbaren! am Neuen Theater Halle (1/2015)

Miss Sara Sampson am Rheinischen Landestheater Neuss (1/2016)

Djihad Paradise am Thalia Theater Halle (5/2016)

Faust am Theater Trier (10/2016)

Jelinek, Elfriede

Elfriede Jelinek, geboren 1946 in Mürzzuschlag in der Steiermark/Österreich, ist Lyrikerin, Dramatikerin und Prosautorin. Sie ist die Büchner-Preisträgerin des Jahres 1998 und erhielt 2004 den Literaturnobelpreis.

Den ersten Theaterskandal löste 1985 die Uraufführung ihres Stücks "Burgtheater" aus, das sich mit der österreichischen (Nicht-)Vergangenheitsbewältigung der NS-Zeit auseinandersetzt. Nachdem das Theaterstück "Raststätte oder Sie machens alle" eine ähnlich skandalisierende Rezeption erfahren hatte, wie der 1989 erschienene Roman "Lust", und sie auf Wahlplakaten der FPÖ 1995 persönlich angegriffen worden war, zog sich Jelinek aus der österreichischen Öffentlichkeit zurück und erließ ein Aufführungsverbot ihrer Stücke in ihrem Heimatland. 1998 brachte Einar Schleef am Burgtheater seine legendäre Inszenierung von Jelineks "Ein Sportstück" heraus. Als Reaktion auf die Regierungsbildung von 2000 ließ die Schriftstellerin allerdings wiederum die Aufführung ihrer Stücke in Österreich verbieten.

15 mal wurde sie zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen, vier mal gewann sie dort den renommierten Mülheimer Dramatikerpreis: für "Macht nichts" (2002), "Das Werk" (2004),  "Rechnitz (Der Würgeengel)" (2009) und "Winterreise" (2011). Ihre Theatertexte sind flächige Kompositionen ohne klare Rollenzuweisung und Handlung, mit einer Tendenz zur wortspielerischen Sprechoper.

Jelineks Stücke wurden in den letzten Jahren regelmäßig von Nicolas Stemann und Jossi Wieler uraufgeführt. 2003 inszenierte Christoph Schlingensief am Wiener Burgtheater Jelineks "Bambiland". Regisseure werden von Jelinek als Co-Autor*innen angesehen.

Nachtkritiken zu Stücken von Elfriede Jelinek:

Ulrike Maria Stuart am Thalia Theater Hamburg (Kritik des Gastspiels beim Theatertreffen 5/2007)

Über Tiere am Wiener Burgtheater (5/2007)

Über Tiere am Deutschen Theater Berlin (5/2007)

Prinzessinnendramen am Schauspiel Frankfurt (10/2008)

Rechnitz (Der Würgeengel) an den Münchner Kammerspielen (11/2008)

Urlesung der "Kontrakte des Kaufmanns" am Burgtheater Wien (3/2009)

Die Kontrakte des Kaufmanns am Schauspiel Köln (4/2009)

Macht Nichts am Staatstheater Kassel (6/2009)

"Abraumhalde Nathan" innerhalb der Inszenierung Nathan der Weise am Thalia Theater Hamburg (11/2009)

Die Kontrakte des Kaufmanns am Staatstheater Saarbrücken (11/2009)

Rechnitz (Der Würgeengel) am Zürcher Schauspielhaus (12/2009)

Die Kontrakte des Kaufmanns am NT Gent (Gastspiel am Berliner HAU, 1/2010)

Die Kontrakte des Kaufmanns an der Berliner Schaubühne (4/2010)

Die Kontrakte des Kaufmanns am Hans-Otto-Theater Potsdam (6/2010)

Das Werk/Im Bus/Ein Sturz am Schauspiel Köln (10/2010)

Rechnitz (Der Würgeengel) am Theater Freiburg (12/2010)

Die Kontrakte des Kaufmanns im Theater St. Gallen (1/2011)

Winterreise an den Münchner Kammerspielen (2/2011)

Die Kontrakte des Kaufmanns am Schauspiel Frankfurt (2/2011)

Ulrike Maria Stuart am Theater Konstanz (3/2011)

Prinzessinnendramen am Staatstheater Braunschweig (5/2011)

Winterreise im Deutschen Theater Berlin (9/2011)

Kein Licht am Schauspiel Köln (9/2011)

Ulrike Maria Stuart am Schauspiel Essen (10/2011)

Winterreise am Theater Oberhausen (11/2011)

Der ideale Mann nach Oscar Wilde am Wiener Akademietheater (11/2011)

Winterreise am Staatstheater Mainz (12/2011)

Was geschah, nachdem Nora ihren Mann verlassen hatte oder Die Stützen der Gesellschaften an der Garage X in Wien (2/2012)

FaustIn and Out als Teil von "Faust 1-3" am Schauspielhaus Zürich (3/2012)

Winterreise am Akademietheater Wien (4/2012)

Winterreise am Staatstheater Stuttgart (6/2012)

Ulrike Maria Stuart am Theater Augsburg (10/2012)

Ein Sportstück am Staatstheater Nürnberg (10/2012)

Die Straße. Die Stadt. Der Überfall an den Münchner Kammerspielen (10/2012)

Die Kontrakte des Kaufmanns am Staatstheater Braunschweig (11/2012)

Schatten (Eurydike sagt) am Burgtheater Wien (1/2013)

Aber sicher! am Theater Bremen (3/2013)

Die Straße. Die Stadt. Der Überfall als Gastspiel beim Berliner Theatertreffen (5/2013)

Kein Licht (ÖEA) in Graz (9/2013)

Die Schutzbefohlenen Thalia Theater Hamburg in der St. Pauli-Kirche (9/2013)

Tod-krank.Doc am Theater Bremen (11/2013)

Rein Gold an der Staatsoper Berlin (3/2014)

Die Schutzbefohlenen beim Festival "Theater der Welt" in Mannheim (5/2014)

FaustIn and out am Residenztheater München (6/2014)

Das schweigende Mädchen an den Münchner Kammerspielen (9/2014)

Die Schutzbefohlenen am Theater Bremen (11/2014)

Wolken.Heim. am Schauspiel Essen (3/2015)

Die Schutzbefohlenen am Theater Oberhausen (3/2015)

Die Schutzbefohlenen am Burgtheater Wien (3/2015)

Die Schutzflehenden / Die Schutzbefohlenen am Schauspiel Leipzig (10/2015)

Die Schutzbefohlenen im Rahmen des Projekts "In unserem Namen" am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2015)

Das schweigende Mädchen am Theater Dortmund (12/2015)

Die Schutzbefohlenen am Konzerttheater Bern (3/2016)

Die Schutzbefohlenen / Appendix / Coda / Epilog auf dem Boden am Schauspielhaus Bochum (4/2016)

Wut an den Münchner Kammerspielen (4/2016)

Die Schutzbefohlenen an den Zürcher Theatern Schauspielhaus, Fabriktheater, Theater am Neumarkt, Winkelwiese und Theaterhaus Gessnerallee (5/2016)

Wut/Rage am Thalia Theater Hamburg (9/2016)

Schatten (Eurydike sagt) an der Schaubühne Berlin (9/2016)

Wut am Landestheater Coburg (12/2016)

Rechnitz (Der Würgeengel) am Volkstheater Wien (12/2016)

Das Licht im Kasten (Straße? Stadt? Nicht mit mir!) am Düsseldorfer Schauspielhaus (1/2017)

Ein europäisches Abendmahl am Burgtheater Wien (1/2017)

Wut am Deutschen Theater Berlin (2/2017)

Link:

www.elfriedejelinek.com

Jochymski, Jan

Jan Jochymski, 1969 in Leipzig geboren, ist Schauspieler und Regisseur.

Nach einem Schauspielstudium an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater begann Jochymski zunächst in der Freien Szene zu arbeiten: 1992 gründete er mit Stefan Ebeling die Gruppe "TheaterschaffT". Von 1995-1997 gehörte Jochymski als Schauspieler und Regisseur zum Ensemble des Theaterhauses Jena. Danach arbeitete als Regisseur sowohl in der Freien Szene als auch an Staats- und Stadttheatern. Von 2009 bis 2014 war Jochymski als Schauspieldirektor am Theater Magdeburg tätig.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Jan Jochymski:

Liliom am Schauspiel Leipzig (10/2007)

Durst am Theater Magdeburg (5/2011)

Leonce und Lena am Theater Osnabrück (5/2012)

Sonnenallee am Theater Magdeburg (9/2013)

 

Jonigk, Thomas

Thomas Jonigk, geboren 1966 in Eckernförde, ist Autor, Dramaturg und gelegentlich auch Regisseur.

Jonigk studierte Mediävistik, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Theaterwissenschaft. In Berlin gründete er Anfang der 1990er Jahre mit dem Regisseur Stefan Bachmann das freie "Theater Affekt", zu dem auch Lars-Ole Walburg, Tom Till und Ricarda Beilharz gehörten. 1997 bis 1999 war er Chefdramaturg am Schauspielhaus Wien. Ab der Spielzeit 2006/2007 arbeitete Jonigk am Düsseldorfer Schauspielhaus (unter Intendantin Amélie Niermeyer) als Hausautor, Dramaturg und Leiter des Autorenlabors, das der Förderung junger Dramatiker diente. 2009 trat er als Autor und Dramaturg ins Team der Züricher Intendantin Barbara Frey ein (siehe den Bericht zum Neustart des Schauspiel Zürich unter Intendantin Frey).

Nachtkritiken zu Stücken von Thomas Jonigk:

Donna Davison am Deutschen Theater Berlin (1/2009)

Diesseits am Cuvilliés Theater des Bayerischen Staatsschauspiels München (5/2009)

Martin Salander, Stückbearbeitung nach Gottfried Keller am Schauspielhaus Zürich (9/2009)

Ach, da bist Du ja! am Düsseldorfer Schauspielhaus (1/2010)

Weiter träumen am Schauspielhaus Zürich (10/2011)

Diesseits am Theater für Niedersachsen Hildesheim (1/2013)

Link:

www.thomasjonigk.de

Jordan, Peter

Peter Jordan, geboren 1967 in Dortmund-Gartenstadt, ist Film- und Theaterschauspieler. Er arbeitet auch als Regisseur.

Jordan studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Nach seinem Abschluss ging er ans Volkstheater Rostock, ein Jahr später ans Schauspielhaus Bochum. Dort arbeitete er u.a. mit Jürgen Kruse und Dimiter Gotscheff zusammen (letzterem widmete er einen Text in dem Band Das Schweigen des Theaters). 2000 wechselte er ans Thalia Theater Hamburg. Seit 2009 lebt Jordan mit seiner Frau Maren Eggert in Berlin und arbeitet als freier Schauspieler.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von und mit Peter Jordan:

Tartuffe bei den Salzburger Festspielen (7/2006, Nachtkritik vom Theatertreffen 5/2007)

Maria Stuart am Thalia Theater Hamburg (2/2007)

Fräulein Smillas Gespür für Schnee am Thalia Theater Hamburg (4/2007)

Die Beißfrequenz der Kettenhunde am Thalia Theater Hamburg (10/2007)

Nostalgie 2175 am Thalia Theater Hamburg (4/2008)

Leonce und Lena am Thalia Theater Hamburg (9/2008)

Vor Sonnenaufgang am Thalia Theater Hamburg (2/2009)

Der Kaufmann von Venedig am Maxim Gorki Theater Berlin (10/2009)

Der Krieg an den Münchner Kammerspielen (3/2010)

Jedermann bei den Salzburger Festspielen (7/2010)

Die Jüdin von Toledo am Burgtheater Wien (9/2010)

Kleinbürger am Deutschen Theater Berlin (5/2011)

Getränk Hoffnung bei der Langen Nacht der Autoren am Deutschen Theater Berlin (6/2011)

Verkommenes Ufer / Medeamaterial.... am Deutschen Theater Berlin (11/2011)

Shakespeare. Spiele für Mörder am Deutschen Theater Berlin (11/2012)

Macbeth am Theater Dortmund (3/2011) (Regie)

Wolf unter Wölfen am Deutschen Theater Berlin (4/2013)