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Begriff Definition
Nature Theater of Oklahoma

Das Nature Theater of Oklahoma ist eine Performance-Gruppe, die 1996 in New York von Kelly Copper und Pavol Liska gegündet wurde.

Der Name der Gruppe ist inspiriert von Franz Kafkas unvollendetem Roman "Amerika", dessen Protagonist im letzten Kapitel in den Straßen New Yorks auf das Plakat eines "Nature Theater of Oklahoma" stößt, das jedem eine Arbeit und Heimat verspricht. Wie Kafkas Karl wanderte auch Nature-Theater-Mitgründer Pavol Liska, 1974 im slowakischen Skalica geboren, als Teenager in die USA ein. Am Dartmouth-College in New Hampshire studierte er Theater, in New York unterrichtete ihn Richard Foreman. Bereits in Dartmouth lernte Liska auch die zwei Jahre ältere Kelly Copper kennen, seine spätere Frau und Co-Regisseurin.

Nachtkritiken zu Inszenierunges des Nature Theater of Oklahoma:

Romeo und Julia in der Hamburger Kampnagel Fabrik (8/2008)
2009 mit dem Young Director's Award der Salzburger Festspiele ausgezeichnet

Life and Times, Episode 1 im Kasino des Wiener Burgtheaters (9/2009)
2010 zum Berliner Theatertreffen eingeladen

Life and Times, Episode 2 im Kasino des Wiener Burgtheaters (11/2010)

Life and Times, Episodes 3 & 4 im Kasino des Wieder Burgtheaters (1/2012)

Life and Times, Episodes 4.5 & 5 im Berliner HAU 1 (7/2013)

Links:
www.oktheater.org

Naumann, Laura

Laura Naumann, 1989 in Leipzig geboren, ist Dramatikerin und Performerin.

Laura Naumann studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Für ihr Stück "süßer vogel undsoweiter" erhielt sie 2009 den Münchner Förderpreis für neue Dramatik. 2010 wählte als Alleinjuror Michael Althen das Stück (hier seine Juroren-Rede mit Exkurs zum Stück) für eine szenische Präsentation bei der Langen Nacht der Autoren der Autorentheatertage am Deutschen Theater aus. Laura Naumann gehört zum Theaterkollektiv machina eX.

Nachtkritiken zu Stücken von und mit Laura Naumann:

wir aber erwachen... am Berliner Hebbel am Ufer (Co-Autorin und Performerin) (4/2012)

Demut vor deinen Taten Baby am Theater Bielefeld (9/2012)

Hedge Knights am Berliner Hebbel am Ufer (Co-Autorin und Performerin) (3/2013)

Right of Passage am Forum Freies Theater Düsseldorf (Co-Autorin und Performerin) (3/2014)

Raus aus dem Swimmingpool, rein in mein Haifischbecken am Schauspielhaus Bochum (3/2014)

Manchmal hat die Liebe regiert und manchmal einfach niemand am Schauspielhaus Bochum (9/2016)

Grand Prix de la Vision am Schauspiel Leipzig (11/2016)


Link:
machina eX

Siehe auch: machina eX

NDiaye, Marie

Marie NDiaye, geboren 1967 in Pithiviers bei Orléans, ist eine französisch-senegalesische Schriftstellerin.

Sie wuchs bei ihrer französischen Mutter auf und lernte ihren senegalesischen Vater erst im Alter von 11 Jahren kennen. Ihren ersten Roman, "Quant au riche avenir", veröffentlichte NDiaye mit knapp 18 Jahren.

Ihr Theaterstück "Die Schlangen" eröffnete im Oktober 2008 Primeurs, das Festival für französische Gegenwartsdramatik in Saarbrücken und wurde im Sommer 2009 bei den 5. Deutsch-Französischen Autorentagen mit dem Autorenpreis des Badischen Staatstheaters Karlsruhe auszeichnet. Ute Nyssen beschreibt in ihrem Theaterbrief aus Paris, wie Marie NDiaye – sowie die französischen Gegenwartsdramatiker Fabrice Melquiot, Ronan Chéneau, Fabrice Melquiot – in ihren Stücken mit dem Erbe der französischen Geschichte umgehen.

Im November 2009 wurde NDiaye für ihren Roman "Trois femmes puissantes" mit dem renommierten Prix Goncourt ausgezeichnet.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Texten von Marie NDiaye:

Nach Europa am Landestheater Salzburg (2/2015)

Needcompany

Die Needcompany ist eine internationale Performancegruppe mit Sitz in Brüssel.

Sie wurde 1986 von Jan Lauwers gegründet, der seitdem auch der künstlerische Leiter der Gruppe ist. Ko-Direktorin ist die Regisseurin und Choreografin Grace Ellen Barkley.

Nachtkritiken zu Stücken der Needcompany:

Deconstruction 07 beim Münchner Spielart Festival (11/2007)

Sad Face / Happy Face bei den Salzburger Festspielen (8/2008)

This door is too smal (for a bear) im Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm (5/2010)

Die Kunst der Unterhaltung am Burgtheater Wien (3/2011)

All Tomorrows Parties  beim steirischen herbst 2014 (9/2014)

The Ohno Cooperation Conversation / What do you mean what do you mean and other Pleasantries beim Festival Fidena Bochum (5/2014)

The Blind Poet bei den Kunstfestspielen Herrenhausen (6/2015)

Link:
www.needcompany.org

Siehe auch: Jan Lauwers

Nerlich, Alexander

Alexander Nerlich, geboren am 23. Mai 1979 in Reinbek bei Hamburg, ist Regisseur.

Nach dem Abitur 1998 begann Nerlich ein Regie-Studium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und an der Hochschule für Musik und Theater in München. In der Theatersaison 2003/04 und 2004/05 arbeitete er als Regieassistent am Theater Basel, danach als freier Regisseur. Für "Philotas" am Bayerischen Staatsschauspiel erhielt er den Regie-Preis der Bayerischen Theatertage 2007.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Alexander Nerlich:

Das Leben ein Traum am Bayerischen Staatsschauspiel (12/2007)

Daddy am Bayerischen Staatsschauspiel (6/2009)

Jekyll und Hyde am Theater Basel (10/2009)

Empire V am Theater Basel (1/2012)

Urfaust am Hans Otto Theater Potsdam (1/2014)

Lupus in fabula am Theater Heidelberg (4/2014)

Hamlet am Hans Otto Theater Potsdam (1/2015)

Geschichten aus dem Wiener Wald am Hans Otto Theater Potsdam (4/2015)

Peer Gynt am Hans Otto Theater Potsdam (4/2016)

Das goldene Vlies am Hans Otto Theater Potsdam (2/2017)

Neue Dramatik

Über Neue Dramatik wurde auf nachtkritik.de bereits mehrmals umfänglich diskutiert:

Auf die Vergabe des Mülheimer Dramatikerpreises '07 an die Dokumentartheatermacher von Rimini Protokoll folgte eine Debatte um die Frage, wie Autorschaft heute zu definieren sei. Aus diesem Anlass stellte sich Michael Börgerding im Juni 2007 die Frage, was ein Dramatiker eigentlich ist, und Oliver Bukowski entwarf eine kleine Dramatiker-Typologie.

Die Battle-Autoren veröffentlichten hier im September 2007 ihre 10 Wünsche für ein künftiges Autorentheater.

Im Mai 2008 hielt Joachim Lux den Eröffnungsvortrag des Theatertreffen-Stückemarktes und vertrat darin die These, dass die wesentlichen ästhetischen Impulse im Theater schon seit Längerem nicht mehr vom Text ausgingen. Beim Stückemarkt-Expertentisch hielt Moritz Rinke außerdem ein Plädoyer fürs Dramenlesen.

Im September 2009 wurde gemeldet, dass die Wiener Werkstatttage in diesem Jahr ob des "Mangels an qualifizierten Bewerbungen" ausgesetzt würden. Elena Philipp berichtete im Oktober 2009 vom Berliner Symposium "Schleudergang Neue Dramatik", auf dem wiederum Moritz Rinke eines der drei Impulsreferate hielt.

Viel Aufsehen erregte im Mai 2010 die Entscheidung der Juroren des Heidelberger Stückemarktes, die Preissumme aller drei Preise zwischen allen Autoren zu teilen, da "aus den zur Auswahl stehenden Stücken keine derartig heraus ragen, dass wir eindeutig und konsensfähig die zu vergebenden Preise (...) verleihen können." Einer der Juroren, der Vorjahressieger Nis-Momme Stockmann, veröffentlichte kurz zuvor im Vorfeld der Mülheimer Theatertage 2010 auf nachtkritik-stuecke2010.de einen Text gegen die Bewertungsmacht der Kritik und für eine Dramaturgie der Zukunft, entstanden im Rahmen eines E-Mail-Interviews. Jurorin Christine Dössel reagierte in ihrem SZ-Blog auf die Kritik an der Heidelberger Jury-Entscheidung.

Ebenfalls im Mai 2010 erschien in der taz eine Unmutsbekundung der Berliner Stückemarkt-Jurorin Marlene Streeruwitz über die neoliberal verkümmerte Gegenwartsdramatik. Auf nachtkritik-stuecke2010.de verteidigte wiederum Oliver Bukowski, langjähriger Leiter des Studiengangs Szenisches Schreiben an der UdK, im Gespräch mit Petra Kohse die neue Dramatik.

Im Hinblick auf den Wettbewerb um den Mülheimer Dramatikerpreis 2010 konstatierte Christian Rakow in einem Überblickstext auf nachtkritik-stuecke2010.de einen Realismus der kleinen Anzeichen und plädierte für experimentelle Gegenangebote.

Im Rahmen der Theaterbiennale Neue Stücke aus Europa 2010 hielt Nis-Momme Stockmann die Rede Vom Verschwinden des Autors und dem anschwellenden Theater, die im Juni 2010 auf nachtkritik.de veröffentlicht wurde.

2011 hielt der britische Dramatiker Simon Stephens bei der Eröffnung des Theatertreffen-Stückemarkts ein Impulsreferat, in dem er gegen die Hybris der Autorenschaft plädierte: Fast alles, was er persönlich über gutes und starkes Schreiben gelernt habe, habe er im Prozess der Inszenierung gelernt.

Im Vorfelde des Heidelberger Stückemarkts 2013 schrieb die Dramatikerin Theresia Walser auf dem nachtkritik-Festivalportal, dass es durchaus die innere Wahrheit eines Textes gebe, die sich auch für die Regie zu prüfen lohne.

Ende Oktober 2013 gaben die Berliner Festspiele bekannt, dass der Stückemarkt des Berliner Theatertreffens grundsätzlich neu ausgerichtet würde: Statt eine Auswahl aus eingesandten Texten zu treffen und diese in Werkstattinszenierungen zu präsentieren, werden ab 2014 drei von künstlerischen "Paten" ausgewählte "internationale Theater-Nachwuchskünstler/-gruppen" eingeladen, die "neue Formen von theatraler Sprache und außergewöhnliche performative Erzählweisen entwickeln". Sascha Krieger sprach mit den Entscheidungsträgern und beleuchtete die Hintergründe dieser Entscheidung. Ulf Schmidt reflektierte den dahintersteckenden Autorbegriff, erläuterte, warum Autoren am Theater nicht mehr gebraucht, Schreiber aber dringend benötigt würden, und schlug vor, an jedem Theater einen Writers' Room mit zehn festangestellten Schreibern zu installieren.

Im April 2014 fand wieder das traditionelle Festival der Internationalen Dramatik (F.I.N.D.) an der Berliner Schaubühne statt, nachtkritik brachte einen Festivalbericht.

Beim Berliner Theatertreffen im Mai 2014 diskutierte eine Runde aus Theater, Verlag, Kritik Neue Formen der Autorschaft und kreative Prozesse am Theater. Derweil beschwert sich der Stifter Heinz Dürr über die Neuausrichtiung des Stückemarktes, die FAZ hat ihm zugehört.

Über den Stückemarkt des Theatertreffens in neuer Gestalt schrieb André Mumot. Die im Herbst 2014 angekündigten abermaligen Veränderungen des Auswahlmodus lösen heftiges Rumoren unter den KommentatorInnen vauf nachtkritik.de aus.

Auch bei den Autorentheatertagen mit ihrer langen Nacht der Autoren, erfunden von Ulrich Khuon und derzeit am Deutschen Theater Berlin jeweils zu Ende der Saison veranstaltet, werden Neuerungen angekündigt. Simone Kaempf kommentierte.

RealFiktionenEinen Fragenkatalog zur Rolle des Textes im zeitgenössischen Theater erarbeiten im Februar 2015 eine Reihe jüngerer AutorInnen um Jörg Albrecht, Michel Decar und Jakob Nolte, Olga Grjasnowa, Wolfram Lotz, Maxi Obexer und Kathrin Röggla.

Zur Eröffnung des Theatertreffen-Stückemarkts 2015 hielt Thomas Oberender eine programmatische Rede über "Narration heute" und die Zukunft des Theaterstücks. Über den TT-Stückemarkt 2015, der sowohl mit szenischen Lesungen als auch mit Performances aufwartete, berichtete Eva Biringer.

Nach seinem Buch "Kritik des Theaters" veröffentlichte der Dramaturg und Hochschul-Professor Bernd Stegemann "Lob des Realismus" (besprochen von André Mumot im Mai 2015), in dem er sein Plädoyer für die Wiedergewinnung dialektischen Denkens und Weltbeschreibung am Theater konkretisierte, auch zugunsten einer Stärkung des Autors und eines Theaters, das es sich zutraut, gesellschaftliche Wirklichkeiten in ihrer Komplexität zu analysieren. Die Buchvorstellung von Lob des Realismus in der Berliner Akademie der Künste am 13. Mai 2015 provozierte den Regisseur und Autor Kevin Rittberger zu einer Polemik. Auf seine Kritik der Veranstaltung antwortete die Schriftstellerin Kathrin Röggla, die mit auf dem Podium saß.


Weitere nachtkritik-Seiten zur Neuen Dramatik:

Zwischen Januar und Juni 2009 betrieb nachtkritik.de mit szenen.nachtkritik.de in Kooperation mit den Studiengängen Szenisches Schreiben in Berlin und uniT Graz ein Fenster für Neue Dramatik.

Mit eigenen Festivalseiten begleitete nachtkritik.de die Mülheimer Theatertage 2008, 2009 und 2010, den Heidelberger Stückemarkt 2012, 2013, 2014 und 2015 sowie das Erstaufführungsfestival Spieltriebe 3 (2009) in Osnabrück.

 

Weitere Berichte zur Neuen Dramatik:

Buchbesprechung: Junge Stücke – Ein Band zur jungen deutschen Dramatik von Andreas Englhart und Artur Pełka herausgegeben (7/2014)

Presseschau: Mülheim-Jurorin Christine Wahl stellt im Tagesspiegel der Gegenwartsdramatik ein Gütesiegel aus (4/2015)

Nachtkritik: Spieltriebe 6 – Mit großer Realitätsnähe eröffnet das Neue-Dramatik-Festival in Osnabrück  (9/2015)

Neuenfels, Hans

Hans Neuenfels, 1941 in Krefeld geboren, ist Regisseur.

Hans Neuenfels studierte Schauspiel und Regie am Max-Reinhardt-Seminar in Wien sowie an der damaligen Folkwang Hochschule in Essen-Werden, heute Folkwang Universität der Künste. 1964 debütierte er mit eigenen Inszenierungen im Theater am Naschmarkt in Wien. Acht Jahre später ging er nach Frankfurt am Main, wo er unter der Intendanz von Peter Palitzsch im Mitbestimmungsmodell das Schauspiel mitprägte.

1974 begann Neuenfels seine Karriere als Opernregisseur mit Verdis "Troubadour" in Nürnberg. Von 1986 bis 1990 war er Intendant am Theater der Freien Volksbühne in West-Berlin. 2010 inszenierte er Richard Wagners Lohengrin bei den Bayreuther Festspielen.

Seit 2005 ist Neuenfels Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und seit 2006 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. Mehrfach wurde er für sein Werk ausgezeichnet, u.a. dreimal als Opernregisseur des Jahres. 2016 erhält er den deutschen Theaterpreis DER FAUST  für sein Lebenswerk.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Hans Neuenfels:

Richard Wagner – Wie ich Welt wurde in Zürich (6/2013)

Quartett am Theater in der Josefstadt Wien (2/2014)

Antigone am Residenztheater München (12/2016)

Andere Beiträge zu Hans Neuenfels:

Meldung: Hans Neuenfels in Opernwelt-Umfrage Regisseur des Jahres (10/2016)

Meldung: Niederrheinischer Literaturpreis an Hans Neuenfels (9/2012)

Buchkritik: Das Bastardbuch (10/2011)

Neuhäuser, Karin

Karin Neuhäuser, 1955 in Leonberg bei Stuttgart geboren, ist Schauspielerin und Regisseurin. Sie spielt oft lebenshungrige Frauen und bringt die Geschlechterordnung auf der Bühne auch sonst gerne durcheinander. Ein Porträt von Petra Kohse.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Karin Neuhäuser:

Die Fledermaus im Schauspiel Frankfurt (10/2008).

Was ihr wollt im Mülheimer Theater an der Ruhr (9/2011)

Minna von Barnhelm im Mülheimer Theater an der Ruhr (12/2012)

Hedda Gabler am Schauspiel Köln (11/2014)

Neumann, Bert

Bert Neumann, 1960 in Magdeburg geboren, 2015 gestorben, war Bühnenbildner.

Neumann war seit 1992 Chefbühnenbildner in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und mit seiner Agentur LSD auch lange zuständig für das Corporate Design des Hauses (vom legendären Räuber-Logo bis zur Gestaltung der Programmzettel auf grobem Ostpapier). Neumann erdachte neue Raumordnungen und Bühnenformen, in denen Containerwelten ebenso vorkamen wie die Antike, und überhöhte die Accessoires kleinbürgerlicher Wohnästhetiken zu politischen und ökonomischen Zeichen. Er war und ist stilprägend für das Theater von Frank Castorf ebenso wie für die Arbeit von René Pollesch. Seit 2004 hat Neumann auch immer wieder Bühnen für Inszenierungen von Johan Simons gebaut.

2003 wurde Bert Neumann mit dem Theaterpreis der Stiftung Preußische Seehandlung Berlin ausgezeichnet. In diesem Jahr erhielt er den Hein-Heckroth-Preis für Bühnenbild. Seit 2009 war Neumann Mitglied der Berliner Akademie der Künste. Am 30. Juli 2015 ist Neumann überraschend in seinem Mecklenburger Haus verstorben.

Nachtkritiken zu Inszenierungen in Bert Neumann-Bühnenbildern:

L'Affaire Martin! in der Berliner Volksbühne (10/2006)

Nord bei den Wiener Festwochen (6/2007) und später in der Berliner Volksbühne

Liebe ist kälter als das Kapital in Stuttgart (9/2007)

Diktatorengattinen in der Berliner Volksbühne (10/2007)

Emil und die Detektive in der Berliner Volksbühne (12/2007)

Die Zofen bei den Wiener Festwochen (4/2008) und im Prater der Berliner Volksbühne

Hiob an den Münchner Kammerspielen (4/2008)

Darwin-Win & Martin Loser-Drag-King & Hygiene auf Tauris auf der Hinterbühne der Berliner Volksbühne (4/2008)

Ruhrtrilogie Teil 1 in Mülheim/Ruhr (6/2008) und Teil 2 in Mülheim/Ruhr (6/2009)

Fantasma im Burgtheater Wien (12/2008)

Ein Chor irrt sich gewaltig im Prater der Berliner Volksbühne (4/2009)

Amanullah Amanullah im Prater der Berliner Volksbühne (4/2009)

Medea in der von ihm entworfenen Freilichtspielstätte Agora vor der Berliner Volksbühne (6/2009)

Kasimir und Karoline in Athen (7/2009), Avignon und Köln

Ozean in der Berliner Volksbühne (11/2009)

Ich schau dir in die Augen, gesellschaftlicher Verblendungszusammenhang! in der Berliner Volksbühne (1/2010)

Mädchen in Uniform im Hamburger Schauspielhaus (2/2010)

Soldaten in der Berliner Volksbühne (2/2010)

Nach Moskau! Nach Moskau! im Moskauer Mossowjet-Theater (5/2010)

Das Badener Lehrstück vom Einverständnis an der Berliner Volksbühne (6/2010)

Schmeiß Dein Ego weg! an der Berliner Volksbühne (1/2011)

Hotel Savoy an den Münchner Kammerspielen (10/2010)

XY Beat an den Münchner Kammerspielen (11/210)

Der Kaufmann von Berlin an der Berliner Volksbühne (22/2010)

Jeff Koons an den Münchner Kammerspielen (1/2011)

Mjunik Disco an den Münchner Kammerspielen (4/2011)

Fahrende Frauen am Zürcher Schauspielhaus (5/2011)

Der Spieler bei den Wiener Festwochen (6/2011)

Die Kunst war viel populärer als ihr noch keine Künstler wart! an der Berliner Volksbühne (6/2011)

Die Liebe zum Nochniedagewesenen am Burgtheater Wien (12/2012)

Kill your Darlings an der Berliner Volksbühne (1/2012)

Die Marquise von O. an der Berliner Volksbühne (3/2012)

Der Geizige an der Berliner Volksbühne (6/2012)

Der eingebildete Kranke an der Berliner Volksbühne (6/2012)

E la nave va an den Münchner Kammerspielen (9/2011)

Neues vom Dauerzustand am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2012)

Don Juan an der Berliner Volksbühne (9/2012)

Die Wirtin an der Berliner Volksbühne (11/2012)

Fucking Liberty! an der Berliner Volksbühne (1/2013)

König Lear an den Münchner Kammerspielen (3/2013)

Der General an der Berliner Volksbühne (5/2013)

Glanz und Elend der Kurtisanen an der Berliner Volksbühne (9/2013)

Cavalcade or Being a holy Motor am Akademietheater Wien (9/2013)

Das Schottenstück an der Berliner Volksbühne (10/2013)

Gasoline Bill an den Münchner Kammerspielen (11/2013)

La Cousine Bette an der Berliner Volksbühne (12/2013)

Herein! Herein! Ich atme euch ein! am Schauspielhaus Zürich (1/2014)

Je t'adorno am Schauspiel Frankfurt (3/2014)

Die Krönung Richards III. am Burgtheater Wien (3/2014)

Trompe l'amour an der Berliner Volksbühne (4/2014)

Baumeister Solness an der Berliner Volksbühne (5/2014)

House for sale an der Berliner Volksbühne (9/2014)

Kaputt an der Berliner Volksbühne (11/2014)

Von einem, der auszog ... an der Berliner Volksbühne (3/2015)

Love / No Love am Schauspielhaus Zürich (5/2015)

Die Brüder Karamasow bei den Wiener Festwochen (5/2015)

Keiner findet sich schön an der Berliner Volksbühne (6/2015)

Die Brüder Karamasow im umgestalteten Bühnenraum der Berliner Volksbühne (11/2015)

Service/No Service an der Berliner Volksbühne (12/2015)

Judith an der Berliner Volksbühne (1/2016)

 

Andere Texte über Bert Neumann

Die Laudatio von René Pollesch zur Verleihung des Hein-Heckroth-Bühnenbildpreises an Bert Neumann (5/2015)

Blogeintrag Bert Neumanns letzter Raum zur Berliner Premiere der "Brüder Karamasow" (11/2015)

Link:

www.lsd-berlin.de

Chronik des Berliner Theaterstreits 2015

  

Neumann, Jan

Jan Neumann, 1975 in München geboren, ist Autor, Schauspieler, Regisseur. Esther Boldt hat ihn 2008 als Wiederbeleber des Erzähltheaters porträtiert.

Nachtkritiken zu seinen Arbeiten:

Kredit am Schauspiel Frankfurt (1/2008, Autor und Rgisseur)

Vom Ende der Glut im Theater Aalen (5/2008, Autor und Regisseur)

Herzschritt am Düsseldorfer Schauspielhaus (9/2008, Autor)

Herzschritt am Schauspiel Frankfurt (11/2008, Autor und Regisseur)

Königs Moment am Nationaltheater Mannheim (3/2009, Autor)

Die Leiden des jungen Werther am Schauspiel Essen (10/2009, Stückbearbeiter und Regisseur)

Herzschritt am Theater Altenburg-Gera (11/2009, Autor)

Fundament am Staatstheater Stuttgart (11/2009, Autor und Regisseur)

Gott allein am Staatsschauspiel Dresden (4/2010, Autor und Regisseur)

Amazonas am Maxim Gorki Theater (10/2010, Stückbearbeiter und Regisseur)

Hochstapeln am Schauspielhaus Bochum (12/2010, Autor und Regisseur)

Chihuahua am Nationaltheater Mannheim (4/2011, Autor und Regisseur)

Tod eines Handlungsreisenden am Staatstheater Stuttgart (6/2011, als Regisseur)

Bagdad 3260 km am Schauspiel Hannover (6/2012, Autor und Regisseur)

Baumeister Solness am Nationaltheater Weimar (2/2014, Regisseur)

Don Karlos am Schauspielhaus Bochum (11/2015, Regisseur)