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Begriff Definition
#RefugeesWelcome

#RefugeesWelcome

Als sich im Frühjahr 2015 die Medien-Berichte über im Mittelmeer ertrinkende Flüchtende häuften, begannen die Theater, sich verstärkt der Themen Flucht und Asyl anzunehmen. Das aktivistische Engagement vieler Häuser im deutschsprachigen Raum im "Sommer der Willkommenskultur" und darüber hinaus dokumentiert unsere von September bis Dezember 2015 geführte Liste

#RefugeesWelcome – wie die Theater in der Flüchtlingshilfe aktiv werden

Weitere Kommentare und Berichte zu Theaterveranstaltungen zu den Themen Flucht, Asyl und Einwanderungsgesellschaft:

Festung Europa oder das Theater mit den Flüchtlingen – Schafft Verzweiflung ein neues politisches Theater? (4/2015)

Say it loud, say it clear – Ein Thementag zu Flucht, Einwanderungspolitik und Asylgesetzgebung beim Theatertreffen (5/2015)

Empathie-Schulung, konkrete Hilfe oder Flagge zeigen – wie die Theater sich in der Flüchtlingsdebatte positionieren (9/2015)

Werden die Theater in der "Flüchtlingskrise" wieder wichtig? – Eine Reise nach Mannheim und München (10/2015)

Einwanderung als Aufgabe der Kultur? – Drei Berliner Veranstaltungen beleuchten kulturelle Praxis im Einwanderungsland Deutschland (10/2015)

Das neue Wir – ein "Bürgergipfel" bei den Lessingtagen des Thalia Theaters Hamburg (1/2016)

"Welches Land wollen wir sein?" – Interview mit dem Sozialpsychologen Harald Welzer zu der von ihm und Alexander Carius initiierten Gesprächsreihe "Die offene Gesellschaft" (2/2016)

Meldungen und Presseschauen:

Offener Brief: Theatermacher*innen fordern veränderte Asylpolitik (7/2014)

Deutscher Bühnenverein: Bekenntnis zur Einwanderungsgesellschaft (10/2015)

Regisseur Alvis Hermanis sagt aus Protest gegen Flüchtlings-Engagement Thalia-Inszenierung ab (12/2015)

Presseschau vom 8. Dezember 2015 – im Wiesbadener Kurier argumentiert Regisseur Michael Thalheimer gegen das Theater als sozialen "Zukunftsort"

Antisemitismus-Vorwurf gegen Berliner Theatergruppe Refugee Club Impulse (4/2016)

In der Porträtserie "die neuen deutschen" nähern nachtkritik.de-Redakteur*innen und -Autor*innen sich dem Thema persönlich an:

"Ich wollte nicht weggehen, ich musste..." – Ahmed Shakib Pouya aus Augsburg (4/2015)

Refugee Club Impulse – wie die Schauspieler*innen der selbstorganisierten Flüchtlings-Theatergruppe als Experten des Fluchtalltags auf die Theaterbühne treten (6/2015)

 "Let the people work!" – die Tänzerin Esther Jacobs (8/2015)

Von der Kontaktsuch-Odyssee mit Rooble, der im Berliner Heimathafen Neukölln in "Ultima Ratio" mitspielt und der Schwierigkeit, seine Geschichte zu erzählen (10/2015)

Performerin mit klarer politischer Botschaft – Fatuma Musa, Motivational Speaker aus Kenia (11/2015)

Aus dem zerbombten Homs ins bürgerlich-friedliche Osnabrück – der syrische Theatermann Anis Hamdoun (1/2016)

 

Rabe, Anne

Anne Rabe, 1986 in Wismar geboren, ist Dramatikerin.

Rabe studierte Germanistik und Theaterwissenschaften an der Berliner FU und ist Absolventin des Studiengangs "Szenisches Schreiben" der Berliner Universität der Künste. 2008 erhielt sie den Kleist-Förderpreis für junge Dramatik. 2009 nahm Anne Rabe am Kooperationsprojekt von nachtkritik.de, UdK und UniT Graz szenen.nachtkritik.de teil.

Nachtkritiken zu Stücken von Anne Rabe:

Das erste Stück über Martin im Rahmen der Deutschlandsaga an der Berliner Schaubühne (3/2008)

Achtzehn Einhundertneun-Lichtenhagen am Theater Chemnitz (11/2008)

Als ob schon morgen wär am Nationaltheater Mannheim (12/2010)

Ohne Netz am Stadttheater Gießen (2/2011).

Rabtaldirndln

Die Rabtaldirndln aus Graz/Österreich arbeiten als freies "Theaterkombinat" seit 2003 an Themen im Spannungsfeld von Stadt und Land. Zu dem fünfköpfigen Frauenkollektiv gehören Rosi Degen, Bea Dermond, Barbara Carli, Gudrun Maier und Gerda Strobl. Den Arbeiten treten regelmäßig Gäste hinzu.

Mit ihrer Arbeit "aufplatzen" wurden sie zur 2011er Ausgabe des Theatertreffens der Freien Szene Impulse eingeladen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen der Rabtaldirndln:

Berge versetzen beim Transport-Festival des Pathos München (6/2011)

Aufplatzen beim Festival Impulse (07/2011)

Schwarze Wolle am Wiener brut (2/2013)

Link:

www.dierabtaldirndln.wordpress.com

Radikal jung

Radikal jung ist ein Festival für Nachwuchsregisseure, das seit 2005 alljährlich am Münchner Volkstheater stattfindet.

Zum Festival werden junge Regisseure mit fertigen Inszenierungen eingeladen. Jurymitglieder sind derzeit der Chefdramaturg des Münchner Volkstheaters und Leiter des Festivals Kilian Engels, die Schauspielerin Annette Paulmann und der Theaterkritiker C. Bernd Sucher. Auf dem Festival wird ein mit 2.500 Euro dotierter Publikumspreis vergeben. PreisträgerInnen der letzten Jahre sind: Florian Fiedler und David Bösch (2006),  Hanna Rudolph (2007), Bettina Bruinier (2008), Jette Steckel (2009), Bastian Kraft (2010), Nicole Oder (2011) und wieder Bastian Kraft (2012).

- Die Auswahl der letzten Jahrgänge von Radikal jung 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2015 sowie die Meldungen zu den Gewinnern des Publikumspreises 2013, 2014 und 2015.
- Die Festivalberichte und Nachtkritiken von nachtkritik.de zu den Jahrgängen 2009, 2010, 2014 und 2015 sowie die internationalen Teilnehmer 2011. Die internationalen Gastspiele 2012 finden sich hier (Ungarn) und hier (Niederlande).

Link:

www.muenchner-volkstheater.de

Rasche, Ulrich

Ulrich Rasche, geboren 1969, ist Regisseur und hat sich mit seinen formstrengen Chorprojekten einen Namen gemacht.

Nach einem Kunstgeschichts-Studium in Bochum sammelte Rasche erste Theatererfahrungen bei Jürgen Kruse in Bochum und bei Edith Clever und Dieter Sturm an der Berliner Schaubühne. Außerdem war er Stipendiat an Robert Wilsons Watermill Center bei Southampton (USA). In den Berliner Sophiensaelen zeigte er 2002 "Betrogen" von Harold Pinter und die szenische Installation "231 East 47th Street" nach Andy Warhol sowie 2006 eine Bearbeitung der "Kinder vom Bahnhof Zoo". In der Zwischennutzungsphase des Palastes der Republik war dort im Oktober 2004 sein Chorprojekt "Singing! Immateriell arbeiten" zu sehen. Für das Staatstheater Stuttgart inszenierte er auch "Kirchenlieder" (Chorprojekt, 2005) und "Die Wellen" nach Virginia Woolf (2007). Bei den Wiener Festwochen kam 2007 sein Projekt "This is not a love song" heraus.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Ulrich Rasche:

Salome am Staatstheater Stuttgart (10/2009)

Seestücke an der Berliner Volksbühne (11/2009)

Die Entführung aus dem Serail in den Sophiensaelen Berlin (2/2010)

Wilhelm Meister am Schauspiel Frankfurt (8/2010)

30. September am Staatstheater Stuttgart (9/2011)

Die Apokalypse am Staatstheater Stuttgart (1/2013)

Die kosmische Oktave an den Sophiensaelen Berlin (3/2014)

Dantons Tod am Schauspiel Frankfurt (3/2015)

Das Erdbeben in Chili am Theater Bern (10/2015)

Die Räuber am Residenztheater München (9/2016)

Sieben gegen Theben/Antigone am Schauspiel Frankfurt (2/2017)

 

Rast, Christina

Christina Rast, geboren 1968 in Luzern, ist eine Schweizer Theaterregisseurin.

Rast studierte Germanistik, Filmwissenschaft und Russistik an der Universität Zürich und assistierte am Schauspielhaus Zürich. 2002 gründete sie ebenda mit Michel Schröder und Ingo Berk die Spielstätte "bunk r!". Es folgten Inszenierungen u.a. am Schauspielhaus Graz, am Thalia Theater Hamburg, am Luzerner Theater, am Theater Rampe in Stuttgart, am Landestheater in Tübingen und am Theater Aachen. 2012 und 2015 waren Inszenierungen Rasts zu den Autorentheatertagen des Deutschen Theaters Berlin eingeladen.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Christina Rast:

Friss und stirb am Theater Rampe Stuttgart (4/2010)

wirkinderdesnetzes am Schauspielhaus Graz (1/2009)

Willkommen in Theben am Staatstheater Oldenburg (9/2012)

Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend
am Schauspielhaus Graz (4/2014)

Das Haus mit Verein für Raum und Zeit e.V. in Spangenberg (8/2014)

89/90 am Staatsschauspiel Dresden (8/2016)

Man bleibt wo man hingehört ... am Theater Luzern (11/2016)

Rau, Milo

Milo Rau, geboren 1977 in Bern, ist Theatermacher, Wissenschaftler und Journalist.

Er studierte Germanistik, Romanistik und Soziologie in Zürich, Berlin und Paris und promovierte 2010 an der Universität Zürich mit einer Arbeit über die "Ästhetik des Reenactments". Seit 2000 arbeitet er als Journalist, Übersetzer, Schriftsteller, Theater- und Filmemacher. Seine Theaterarbeiten werden dem Dokumentartheater zugeordnet. Er bloggt unter althussers-haende.org.

Als Theaterautor und -regisseur ist Rau ebenso in der freien Szene wie an Stadttheatern tätig, u.a. am Staatsschauspiel Dresden, am Berliner Maxim Gorki Theater und am Theaterhaus Gessnerallee Zürich. Seit 2008 leitet er das International Institute of Political Murder (IIPM), das es sich zur Aufgabe gemacht hat, "den Austausch zwischen Film, Theater, bildender Kunst, Belletristik und Forschung auf dem Gebiet des Reenactments – der Re-Inszenierung geschichtlicher Ereignisse – zu intensivieren und theoretisch zu reflektieren" (so heißt es bei seinem Verlag schaefersphilippen).

2012 wurde Rau mit "Hate Radio", einem Reenactment einer Sendung des Völkermordradios RTLM in Ruanda, zu "Radikal jung" und zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2014 wurde er mit einem der neu ins Leben gerufenen Schweizer Theaterpreise sowie für "Civil Wars" mit dem Preis des Festivals Politik im Freien Theater ausgezeichnet. Rau war außerdem Mitglied der Jury für den Theatertreffen-Stückemarkt 2015. Im Mai 2015 inszenierte Milo Rau in Bukavu/Demokratische Republik Kongo "Das Kongo Tribunal", dessen Eröffnungsrede auf nachtkritik.de veröffentlicht ist und durch Esther Slevogt kritisiert wurde, auf deren Kritik wiederum der Schweizer Journalist Andreas Tobler mit einer Entgegnung auf nachtkritik.de reagierte.

Im November 2015 erhält Milo Rau den ersten Konstanzer Konzilspreis "für europäische Begegnungen und Dialog". 2017 übernimmt er die Saarbrücker Poetikdozentur. 

Nachtkritiken zu Arbeiten von Milo Rau:

Die letzten Tage der Ceaușescus am Hebbel-am-Ufer in Berlin (12/2009)

Hate Radio am Hebbel-am-Ufer in Berlin (12/2011)

Breiviks Erklärung am Nationaltheater Weimar (10/2012)

Die Moskauer Prozesse am Andrej-Sacharow-Zentrum Moskau (03/2013)

Die Zürcher Prozesse. Erster Sitzungstag am Zürcher Theater Neumarkt (5/2013)

Die Enthüllung des Realen in den Sophiensaelen Berlin (11/2013)

Moskauer Prozesse Filmkritik (3/2014)

The Civil Wars beim Zürcher Theaterspektakel (8/2014)

The Dark Ages am Münchner Residenztheater (4/2015)

Das Kongo Tribunal in den Sophiensaelen in Berlin (6/2015)

Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs an der Schaubühne Berlin (1/2016)

Five Easy Pieces beim Kunstenfestival Brüssel (5/2016)

Empire beim Zürcher Theaterspektakel (9/2016)

Die 120 Tage von Sodom am Schauspielhaus Zürich (2/2017)

 

Weitere Beiträge:

Dirk Pilz über die Werkschau von Milo Rau an den Berliner Sophiensälen (11/2013)

Eröffnungsrede zu "Das Kongo Tribunal" von Milo Rau (5/2015), auch auf Französisch

Kritik der Eröffnungsrede zu Milo Raus "Kongo Tribunal"Kritik der Eröffnungsrede zu Milo Raus "Kongo Tribunal" von Esther Slevogt (5/2015)

Sophie Diesselhorst setzt sich in einem Text über aktivistisches Theater auch mit Milo Raus Werk auseinander (12/2015)

Meldung: Milo Rau übernimmt Saarbrücker Poetikdozentur 2017 (11/2016)


Links:

international-institute.de

althussers-haende.org

Rausch, Tobias

Tobias Rausch, 1972 in Frankfurt/Main geboren, ist Regisseur und Autor.

Nach dem Studium der Philosophie, Biologie und Literaturwissenschaften promovierte er am Lehrstuhl für Kulturphilosophie und Philosophische Anthropologie der Berliner Humboldt-Universität.

Inszeniert hat er u.a. am Deutschen Theater Berlin, Schauspiel Hannover, Staatstheater Stuttgart, Schauspiel Frankfurt, Theater Basel, Nationaltheater Mannheim, Theater Kiel, Hebbel am Ufer Berlin, LOFFT Leipzig, an den Sophiensaelen Berlin, und den Three Mills Island Studios London. Arbeitsschwerpunkt sind Rechercheprojekte auf der Basis von dokumentarischen Recherchen und Interviews, die er meist mit dem von ihm gegründeten Theater- und Preformancekollektiv "lunatiks produktion" realisiert.

Er wurde ausgezeichnet mit dem Dr.-Otto-Kasten-Preis 2012, dem Bremer Autoren- und Produzentenpreis 2007, dem Humboldt-Preis 2001 sowie dem Literaturförderpreis der Stadt Mainz 1997. Seit 2009 ist er Jurymitglied beim Fonds Heimspiel der Kulturstiftung des Bundes.

Gemeinsam mit der Dramaturgin Ruth Feindel legte Rausch im Januar 2016 einen Überblick zum gegenwärtigen Stand des Recherchetheaters auf nachtkritik.de vor.

Nachtkritiken zu Inszenierungen und Projekten von Tobias Rausch:

Statisten des Skandals am Theater Kiel (4/2009)

Wachsen oder weichen – Drei Jahre nach dem Ende der Menschheit am Schauspiel Hannover ("Botanisches Langzeittheater" ab 11/2010)

Oder Bruch am Deutschen Theater Berlin (2/2012)

Felix Krull und seine Erben am Theater Kiel (4/2012)

Einigkeit und … am Theater Heidelberg (6/2012)

Fluchtpunkt Berlin am Deutschen Theater Berlin (1/2013)

Dunkle Materie. Ein Weltraumabenteuer über Liebe am Theater Bielefeld (5/2015)

Links:

www.tobiasrausch.de

www.lunatiks.de

Reese, Oliver

Oliver Reese, geboren 1964 in Schloss Neuhaus bei Paderborn, ist Dramaturg, Regisseur und Intendant des Schauspiel Frankfurt.

Er studierte Neuere Deutsche Literatur, Theaterwissenschaft und Komparatistik in München. Danach war er Regieassistent an den Münchner Kammerspielen, am Schauspielhaus Düsseldorf und am Bayerischen Staatsschauspiel, wo er 1989 Dramaturg wurde. 1991 wechselte Reese als Chefdramaturg an das Ulmer Theater, 1994 ging er mit Bernd Wilms ans Maxim Gorki Theater Berlin. Als Wilms 2001 als Intendant das Deutsche Theater übernahm, wurde Reese sein Stellvertreter und Chefdramaturg.

Am DT arbeitete er u.a. mit Hans Neuenfels, Robert Wilson, Michael Thalheimer und Jürgen Gosch zusammen. In der Spielzeit 2008/9 überbrückte Oliver Reese als Interims-Intendant die Zeit zwischen Bernd Wilms Weggang und dem Amtsantritt von Ulrich Khuon. Seit der Spielzeit 2009/10 leitet er das Schauspiel Frankfurt. Die Entscheidung für Oliver Reese als Nachfolger für die umstrittene Intendantin Elisabeth Schweeger kommentierte Esther Boldt. Über Oliver Reeses Pressekonferenz zum Neustart berichtete Shirin Sojitrawalla.

Im Dezember 2014 gab der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit bekannt, dass Oliver Reese am Sommer 2017 die Nachfolge von Claus Peymann am Berliner Ensemble antreten wird. Die Reaktionen der Presse finden sich hier. Auch von ersten Pläne wird in der Presse berichtet.

Nachtkritiken zu Inszenierungen und Texten von Oliver Reese:

Ritter Dene Voss am Deutschen Theater Berlin (10/2008)

Phädra am Schauspiel Frankfurt (12/2009)

Bartsch, Kindermörder am Theater Trier (Text, 11/2011)

Hamlet am Schauspiel Frankfurt (12/2011)

Bacon talks am Städel Museum in Frankfurt (5/2012)

Wir lieben und wissen nichts am Schauspiel Frankfurt (12/2012)

Wille zur Wahrheit. Bestandsaufnahme von mir am Schauspiel Frankfurt (11/2013)

Die Blechtrommel am Schauspiel Frankfurt (1/2015)

Terror / Der zerbrochne Krug am Schauspiel Frankfurt (10/2015)

Auslöschung im Theater in der Josefstadt Wien (2/2016)

Eine Familie am Schauspiel Frankfurt (1/2017)

Reinhardt, Max

Max Reinhardt, 1873 in Baden bei Wien geboren und 1943 im New Yorker Exil gestorben, war Schauspieler, Regisseur, Theaterleiter und -erfinder.

Max Reinhardt ist ebenso legendär wie verkannt. 1894 engagierte ihn Otto Brahm ans Deutsche Theater in Berlin, wo er bis 1902 Schauspieler war. 1901 war er darüber hinaus unter den Mitbegründern der Berliner Kleinkunstbühne Schall und Rauch. Max Reinhardt gründete 1905 die Berliner Schauspielschule (Heute HfS Ernst Busch). Von 1905 bis 1930 leitete Reinhardt das Berliner Deutsche Theater, in dessen Nebengebäude er die Kammerspiele gründete. Von 1915-1918 leitete Reinhardt auch die Berliner Volksbühne. Am Kurfürstendamm gründete er 1924 die Komödie am Kurfürstendamm. 1920 gründete er die Salzburger Festspiele. 1933 ging Reinhardt ins Exil, erst nach Österreich, dann in die USA, wo er 1943 verarmt gestorben ist.

Nachtkritik-Texte zu Max Reinhardt:

Max Reinhardt und das Deutsche Theater (2005)

Buchkritik: Peter W. Marx Vom bürgerlichen Theater zur metropolitanen Kultur (1/2007)

Nachtkritik: Sommernachtstraum - Die Salzburger Festspiele feiern ihren Erfinder (7/2010)

Filmkritik: Da geht ein Mensch - Alexander Granach (12/2012

Siehe auch: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Salzburger Festspiele