lexikon

Suche nach Begriffen
Begriff Definition
Becker, Marc

Marc Becker, geboren 1969 in Bremen, ist Regisseur und Autor.

Becker studierte Theater- und Politikwissenschaften und Neuere deutsche Literatur in Erlangen und begann seine Theaterkarriere in der freien Szene als Schauspieler. Mitte der 1990er Jahre verlegte er sich aufs Inszenieren und Stücke-Schreiben.

2004 wurde er für seine Inszenierung "Margot und Hannelore – ein deutsches Königinnendrama" am Theaterhaus Jena mit dem Impulse-Preis ausgezeichnet. 2006 war er mit seinem Fußballkrimi "Wir im Finale" für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert. Von 2006 bis 2014 war Becker Hausautor und Hausregisseur am Oldenburgischen Staatstheater.

Nachtkritiken zu Stücken und Inszenierungen von Marc Becker:

Faust I am Oldenburgischen Staatstheater (10/2007)

Glück für alle (UA) am Oldenburgischen Staatstheater (5/2008)

Don Quijote und Sancho Pansa am Oldenburgischen Staatstheater (9/2008)

Wir im Finale am Theater Freiburg, inszeniert von Marcus Lobbes (12/2009)

Tartuffe am Oldenburgischen Staatstheater (3/2011)

Im Namen der Sicherheit (UA) am Staatstheater Braunschweig (12/2011)

Avanti Infantilitanti (UA) am Oldenburgischen Staatstheater (4/2012)

Die Kontrakte des Kaufmanns am Staatstheater Braunschweig (11/2012)

Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui am Staatstheater Oldenburg (6/2013)

Munch und Van Gogh am Theater Bremen, inszeniert von Jo Strömgren (3/2014)

Behnke, Frank

Frank Behnke, 1962 in Hannover geboren, ist Regisseur und Theatermacher.

Behnke studierte Literaturwissenschaft in Hamburg und begann seine Laufbahn am Theater als Dramaturgie- und Regieassistent an der Landesbühne Niedersachsen (Wilhelmshaven). Er arbeitete als Regisseur und Dramaturg unter anderem in Osnabrück und Nürnberg, wo er zehn Spielzeiten lang stellvertretender Schauspieldirektor und Chefdramaturg war. 2011 holte ihn Friedrich Schirmer als leitenden Dramaturgen ans Deutsche Schauspielhaus Hamburg. Seit 2012 ist er Schauspieldirektor am Theater Münster. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit lag an allen Wirkungsstätten auf der zeitgenössischen Dramatik, mit zahlreichen Uraufführungen und deutschsprachigen Erstaufführungen.

 

Nachtkritiken zu Regiearbeiten von Frank Behnke:

Die Juden / Jubiläum am Staatstheater Nürnberg (2/2009)

Paradiesische Zustände am Staatstheater Nürnberg (10/2010)

Lametta am Staatstheater Nürnberg (11/2010)

Die Räuber am Theater Münster (9/2012)

Frühlingsstürme am Theater Münster (2/2013)

Ein Volksfeind am Theater Münster (12/2013)

Licht unter Tage am Theater Münster (1/2015)

Die Verschwörung des Fiesco zu Genua am Theater Münster (12/2015)

Three Kingdoms am Theater Hof (3/2017)

BRD-Trilogie am Theater Münster (9/2019)

Mein Vater und seine Schatten am Theater Münster (2/2020)

Julius Caesar / Die Politiker am Staatstheater Meiningen (10/2021)

Beier, Karin

Karin Beier, 1965 in Köln geboren, ist Regisseurin und seit der Spielzeit 2013/14 Intendantin des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg.

In Köln studierte die Tochter einer britischen Mutter Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft und Anglistik. Gemeinsam mit Elmar Goerden gründete sie 1986 die international zusammengesetzte freie Gruppe "Countercheck Quarrelsome" (CCQ), mit der sie originalsprachige Shakespeare-Aufführungen herausbrachte.

1991 ging sie als Regieassistentin ans Düsseldorfer Schauspielhaus. Ihre erste Düsseldorfer Regiearbeit war 1992 George Taboris "Die 25. Stunde". Beiers 1993 ebenfalls am Düsseldorfer Schauspielhaus entstandene Romeo-und-Julia-Inszenierung wurde 1994 zum Berliner Theatertreffen eingeladen, es folgen weitere Einladungen, zuletzt 2016 mit "Schiff der Träume". 2006 gewann sie mit ihrer Inszenierung von Maxim Gorkis Stück "Kleinbürger" am Akademietheater den österreichischen Theaterpreis "Nestroy" und erhielt 2009 für ihre Kölner Inszenierung von Franz Grillparzers "Das goldene Vlies" den Faust-Theaterpreis. Von 2007 bis 2013 war Karin Beier Intendantin des Schauspiel Köln. Ihr aktueller Vertrag in Hamburg läuft bis 2025.


Nachtkritiken zu Inszenierungen von Karin Beier:

Die Nibelungen am Schauspiel Köln (10/2007)

Maß für Maß am Burgtheater Wien / Schauspiel Köln (11/2007)

Gott des Gemetzels am Schauspiel Köln (12/2007)

Das goldene Vlies am Schauspiel Köln (5/2008)

Peer Gynt am Schauspiel Köln (11/2008)

Das Leben ein Traum am Burgtheater Wien (2/2009)

König Lear am Schauspiel Köln (9/2009)

Die Schmutzigen, die Häßlichen & die Gemeinen am Schauspiel Köln (1/2010)

Das Werk/Im Bus/Ein Sturz (UA) am Schauspiel Köln (10/2010)

Demokratie in Abendstunden & Kein Licht am Schauspiel Köln (9/2011)

Die Troerinnen am Schauspiel Köln (1/2013)

Die Rasenden am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (1/2014)

Pfeffersäcke im Zuckerland & Strahlende Verfolger. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2014)

Onkel Wanja am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (1/2015)

Ab jetzt am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (2/2015)

Schiff der Träume am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (12/2015)

Unterwerfung am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (2/2016)

Hysteria am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2016)

The Who and the What am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (1/2017)

Tartare Noir am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2017)

Der Kaufmann von Venedig am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (1/2018)

König Lear am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (10/2018)

Wer hat Angst vor Virginia Woolf? am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (1/2019)

Die Nase an der Hamburger Staatsoper (9/2019)

Ivanov am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (1/2020)

Reich des Todes am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2020)

Lärm. Blindes Sehen. Blinde sehen! am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (6/2021)

Kindeswohl am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2021)

Aus dem Leben am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (12/2021)

Anthropolis I: Prolog/Dionysos am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2023)

Anthropolis II: Laios am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2023)

Anthropolis III: Ödipus am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (10/2023)

Iokaste (Anthropolis IV) am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (10/2023)


Weitere Beiträge und Meldungen zu Karin Beier:

Meldung Faust-Theaterpreise 2009 verliehen (11/2009)

Ein Brief von Frank-Patrick Steckels in Sachen Abriss und Neubau des Kölner Opern- und Theaterkomplexes (12/2009)

Chronik der Debatte um Neubau oder Sanierung des Kölner Opern-Theater-Komplexes am Offenbachplatz (ab 3/2010)

Meldung Kölns Intendantin Karin Beier verlängert Vertrag (7/2010)

Meldung Karin Beier wechselt von Köln nach Hamburg (2/2011)

Buchauszug: Wolfgang Höbel – Karin Beier. Den Aufstand proben. Ein Theaterbuch, 3. Kapitel (3/2013)

Spielzeitpressekonferenz 2013/14: Karin Beiers Pläne für ihren Start am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (4/2013)

Theaterbrief aus Brasilien (4) – Das Land ist in Aufruhr und mittendrin sucht Regisseurin Karin Beier Echos deutscher Geschichte in der Fremde (7/2013)

Presseschau Die SZ bilanziert die erste Saison von Karin Beier am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (5/2014)

Presseschau Im NDR zieht Karin Beier Bilanz ihrer ersten Spielzeit am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und schaut nach vorne (8/2014)

Presseschau Hamburgs Theaterleiter Joachim Lux und Karin Beier im Interview zu Flüchtlingsinitiativen an ihren Häusern (10/2015)

Ben Yishai, Sivan

Sivan Ben Yishai, 1978 in Tel Aviv / Israel geboren, ist Dramatikerin, Regisseurin und Performerin.

Ben Yishai studierte Szenisches Schreiben und Theaterregie an der Universität Tel Aviv. Erste Theatererfahrungen sammelte sie am Nissan Nativ Acting Studio und im Improvisationszentrum Tel Aviv. Seit 2012 lebt sie in Berlin und arbeitet als freie Autorin und Regisseurin. 2015 inszenierte sie zwei eigene Stücke in Berlin: "3RDLND/If you know what I mean and I think you do" beim Future Forum der Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum und "I know I’m ugly but I glitter in the dark" beim ID Festival im Radialsystem V. 2017 wurde Ben Yishais "Your very own double crisis club", der erste Teil ihrer Tetralogie "Let the blood come out to show them", zu den Autorentheatertagen eingeladen und am Deutschen Theater Berlin uraufgeführt. Es folgten Aufführungen ihrer Stücke u. a. am Gorki Theater Berlin, am Theater Konstanz sowie in Helsinki, Luxemburg, Tel Aviv und New York City. Sivan Ben Yishai arbeitet eng mit der Schriftstellerin Maren Kames zusammen, die ihre Stücke ins Deutsche überträgt.

Seit 2019 ist Sivan Ben Yishai Hausautorin am Nationaltheater Mannheim. 2022 wurde sie für "Wounds Are Forever (Selbstportrait als Nationaldichterin)" mit dem Mülheimer Dramatikpreis ausgezeichnet. 2023 erhält die den mit 20.000 Euro dotierten Theaterpreis Berlin.

Nachtkritiken zu Stücken von Sivan Ben Yishai:

Your very own double crisis club am Deutschen Theater Berlin im Rahmen der Langen Nacht der Autor*innen (6/2017)

Die Geschichte vom Leben und Sterben des neuen Juppi Ja Jey Juden am Maxim Gorki Theater (11/2017)

Papa liebt dich am Maxim Gorki Theater Berlin (2/2018)

Die tonight, live forever oder Das Prinzip Nosferatu am Theater Lübeck (11/2018)

Oder: Du verdienst deinen Krieg (Eight Soldiers Moonsick) am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2019)

Liebe / eine argumentative Übung an den Münchner Kammerspielen (10/2020)

Liebe / eine argumentative Übung am Schauspielhaus Bochum (5/2021)

Wounds Are Forever (Selbstportrait als Nationaldichterin) am Nationaltheater Mannheim (6/2021)

Like Lovers Do (Memoiren der Medusa) an den Münchner Kammerspielen (10/2021)

Liebe / eine argumentative Übung am Kosmos Theater Wien (11/2021)

Like Lovers Do (Memoiren der Medusa) beim Berliner Theatertreffen (5/2022)

Nora & Die Freiheit einer Frau an den Münchner Kammerspielen (Textbeitrag, 10/2022), eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2023

Bühnenbeschimpfung am Maxim Gorki Theater Berlin (12/2022)

Bühnenbeschimpfung am Schauspielhaus Wien (11/2023)

Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert am Schauspiel Hannover (1/2024)

Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert am Deutschen Theater Berlin (1/2024)

Nora. Ein Thriller am Theater Heidelberg (6/2024)


Andere Beiträge zu Sivan Ben Yishai:

Essay von Henning Bochert: Plädoyer für einen erweiterten Begriff des Übersetzens – Warum ein deutsches Theaterstück kein zwingend deutschsprachiges mehr sein muss (1/2017)

Sammelbesprechung: Die Lange Nacht der Autor*innen am Deutschen Theater Berlin (6/2017)

Meldung: Sivan Ben Yishai wird Hausautorin in Mannheim (5/2019)

Meldung: Mülheimer Stückepreis: Nominierte benannt (2/2020)

Meldung: Auswahl Radikal jung in München 2020 (3/2020)

Sammelbesprechung: 2170: Was wird die Stadt gewesen sein, in der wir leben werden? am Schauspiel Dortmund (9/2020)

Sammelbesprechung: Die neuen Todsünden am Badischen Staatstheater Karlsruhe (10/2020)

Meldung: Mülheimer Dramatikpreis 2022 an Sivan Ben Yishai (5/2022)

Meldung: "Theater heute"-Umfrage kürt Sivan Ben Yishai zur Dramatikerin des Jahres (8/2022)

Meldung: Einladungen zum Berliner Theatertreffen (1/23)

Meldung: Theaterpreis Berlin für Sivan Ben Yishai (3/2023)

 

Link:

sivanbenyishai.com

Benbenek, Ewe

Ewe Benbenek, geboren 1985 in Kamienna Góra/Polen, ist Dramatikerin und Literaturwissenschaftlerin.

Ewe alias Ewelina Benbenek kam Ende der 1980er Jahre mit ihren Eltern nach Deutschland und wuchs in Niedersachsen auf. Sie studierte Kulturwissenschaften an der Europa-Universität Viadrina, Politik- und Literaturwissenschaften mit Schwerpunkt Osteuropa am University College London sowie Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt.

Mit ihrem Debütstück "Tragödienbastard" wurde sie 2021 zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen und gewann den Mülheimer Dramatikpreis. Außerdem wurde das Stück 2022 mit der Fördergabe des Schiller-Gedächtnispreises ausgezeichnet. In der Spielzeit 2023/24 ist Benbenek Atelierautorin des Deutschen Theater Berlin und nahm in dieser Rolle an der Langen Nacht der Autorinnen teil.

Nachtkritiken zu Stücken von Ewe Benbenek:

Tragödienbastard am Schauspielhaus Wien (10/2020)

Juices am Nationaltheater Mannheim (6/2023)

Ix im Rahmen der "Langen Nacht der Autorinnen" am Deutschen Theater Berlin (6/2024)

Berg, Sibylle

Sibylle Berg, 1962 in Weimar geboren, ist Dramatikerin, Prosaschriftstellerin, Essayistin und Kolumnistin. Sie lebt in Zürich.

Vier Mal wurde Sibylle Berg zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen: 2000 mit "Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot" (basierend auf ihrem gleichnamigen Romandebüt von 1997), "Helges Leben" (2001), "Hund, Frau, Mann" (2002) und mit "Die goldenen letzten Jahre" (2009). Zu letzterer Einladung findet sich ein umfangreiches Dossier über Autorin und Werk auf nachtkritik-stuecke09.de.

Bergs oft farcenhaft überzeichnete, zeitgeistgesättigte, experimentierfreudige Stücke werden u.a. regelmäßig von Sebastian Nübling uraufgeführt. 2008 erhielt Sibylle Berg den Wolfgang-Koeppen-Preis der Stadt Greifswald, der für ein künstlerisches Werk, das wie Koeppens das Projekt der literarischen Moderne fortschreibt, verliehen wird. 2016 wurde sie mit dem Else-Lasker-Schüler-Preis ausgezeichnet, 2018 mit dem Kasseler Literaturpreis. 2019 erhielt sie für ihren Roman "GRM" den Schweizer Buchpreis.

Texte von Sibylle Berg auf nachtkritik.de:

Wie können wir behaupten, wir machten politisches Theater? – Ein Vortrag. (12/2017)

Die Normalität des gemeinschaftlichen Arbeitens (3/2021)

Nachtkritiken zu Stücken von Sibylle Berg:

Die goldenen letzten Jahre am Theater Bonn (2/2009; siehe zur Mülheim-Einladung dieses Stückes auch das Dossier auf nachtkritik-stuecke09.de)

Nur Nachts am Akademietheater Wien (2/2010)

Hauptsache Arbeit am Staatstheater Stuttgart (3/2010)

Missionen der Schönheit am Staatstheater Stuttgart (9/2010)

Wenn Tiere zu sehr lieben im Rahmen des Uraufführungsprojekts "Paradiesische Zustände" am Staatstheater Nürnberg (10/2010)

Nur Nachts in den Kammerspielen des Deutschen Theaters Berlin (11/2010)

Lasst euch überraschen! Ein Weihnachtsstück am Theater Bonn (12/2010)

Die Damen warten am Theater Bonn (12/2012)

Angst reist mit am Staatstheater Stuttgart (3/2013)

Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2013)

Die Damen warten an den Hamburger Kammerspielen (1/2014)

Angst reist mit am Schauspiel Leipzig (6/2014)

Viel gut essen am Schauspiel Köln (10/2014)

Mein ziemlich seltsamer Freund Walter am Consol-Theater Gelsenkirchen (11/2014)

Und dann kam Mirna am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2015)

How to sell a Murder House (Text und Regie) am Theater Neumarkt Zürich (10/2015)

Viel gut essen am Schauspielhaus Zürich (2/2016)

How to sell a Murder House am Theater Rampe Stuttgart (3/2017)

Nach uns das All am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2017)

Missionen der Schönheit: Holofernesmomente im Werk X Wien (2/2018)

Wonderland Ave. am Schauspiel Köln (6/2018)

Hass-Tryptichon. Wege aus der Krise bei den Wiener Festwochen (5/2018)

In den Gärten oder Lysistrata Teil 2 am Theater Basel (11/2019)

PAUL oder Im Frühling ging die Erde unter beim Kunstfest Weimar (8/2020)

Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden am Maxim Gorki Theater Berlin (10/2020)

Viel gut essen am Schauspielhaus Bochum (5/2021)

GRM Brainfuck am Düsseldorfer Schauspielhaus (7/2021)

GRM Brainfuck am Schauspiel Dortmund (10/2022)

In den Gärten oder Lysistrata Teil 2 am Hans Otto Theater Potsdam (12/2021)

Helges Leben am Schauspiel Köln (12/2022)

Es kann doch nur noch besser werden am Berliner Ensemble (9/2023)

In den Gärten oder Lysistrata Teil 2 am Münchner Volkstheater (3/2024)

RCE #Remotecodeexecution am Berliner Ensemble (4/2024)

RCE #Remotecodeexecution am Theater Münster (5/2024)


Weitere Beiträge zu Sibylle Berg:

Buchkritik: Vielen Dank für das Leben (12/2012)

Meldung: Sibylle Berg erhält Kassler Literaturpreis (8/2018)

Meldung: Schweizer Buchpreis 2019 an Sibylle Berg (11/2019)

Buchkritik: RCE: #RemoteControlExecution (5/2022)

 

Links:

www.sibylleberg.com

twitter.com/sibylleberg

Bergmann, Anna

Anna Bergmann, geboren 1978 in Stendal, ist Schauspiel- und Opernregisseurin. Seit der Spielzeit 2018/19 leitet sie die Schauspielsparte des Staatstheaters Karlsruhe.

Bergmann studierte Theaterwissenschaft, Philosophie und Anglistik an der Freien Universität Berlin, anschließend von 1999 bis 2003 Regie an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin.

Sie inszenierte unter anderem in Oldenburg, Saarbrücken, Bochum, Weimar, am Maxim Gorki Theater Berlin und dem Münchner Volkstheater. Mit ihrer Inszenierung von "Bunbury" am Thalia Theater Hamburg wurde sie 2010 zum Nachwuchsregie-Festival Radikal Jung in München eingeladen. Für ihre Inszenierung von "Fräulein Julie" am Wiener Theater in der Josefstadt war sie 2016 für den Nestroy-Preis in der Kategorie "Beste Regie" nominiert. 2019 erhielt sie ihre ersten Einladung zum Berliner Theatertreffen für ihre deutsch-schwedische Produktion "Persona" nach dem Film von Ingmar Bergman.


Nachtkritiken zu Inszenierungen von Anna Bergmann:

Bunbury am Thalia Theater Hamburg (11/2009)

Breaking the Waves in am Staatstheater Oldenburg (2/2010)

Leonce und Lena am Schauspielhaus Bochum (4/2010)

Fieber am Maxim Gorki Theater Berlin (6/2010)

Eine Unbekannte aus der Seine am Münchner Volkstheater (3/2011)

Yerma am Theater Lübeck (9/2011)

Die Froschfotzenlederfabrik im Casino des Wiener Burgtheaters (12/2011)

Ciała obce – Fremde Körper als szenische Lesung beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens (5/2012)

Radikal (UA) am Maxim Gorki Theater Berlin (10/2012)

Die Frau vom Meer am Akademietheater Wien (9/2013)

Homo Faber am Staatstheater Braunschweig (1/2014)

Szenen einer Ehe am Theater Lübeck (10/2014)

Drei Schwestern am Badischen Staatstheater Karlsruhe (3/2015)

The Homemaker am Staatstheater Braunschweig (5/2015)

Maria Stuart am Schauspiel Essen (6/2016)

Frühstück bei Tiffany am Staatstheater Kassel (12/2016)

Nora, Hedda und ihre Schwestern am Badischen Staatstheater Karlsruhe (10/2018)

Persona am Deutschen Theater Berlin und am Stadsteater Malmö (11/2018)

The Broken Circle am Badischen Staatstheater Karlsruhe (4/2019)

Persona beim Berliner Theatertreffen (5/2019)

Passion - Sehnsucht der Frauen am Badischen Staatstheater Karlsruhe (10/2019)

Die neuen Todsünden am Badischen Staatstheater Karlsruhe (10/2020)

Medea. Stimmen am Badischen Staatstheater Karlsruhe (20/2021)

Rechnitz (Der Würgeengel) am Theater in der Josefstadt in Wien (1/2022)

[Blank] am Badischen Staatstheater Karlsruhe (3/2022)

[BLANK] am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (4/2022)

Anna Iwanowa am Badischen Staatstheater Karlsruhe (10/2022)

Der Gott des Gemetzels am Badischen Staatstheater Karlsruhe (12/2022)

Die bitteren Tränen der Petra von Kant am Theater Basel (5/2023)

Miss Golden Dreams am Badischen Staatstheater Karlsruhe (12/2023)

Die Unbekannte aus der Seine am Volkstheater Wien (3/2024)

Andere Beiträge zu Anna Bergmann:

Presseschau: Anna Bergmann spricht in der SZ über die Probleme junger Regisseure im deutschen Stadttheatersystem (9/2010)

Meldung: Anna Bergmann wird Schauspieldirektorin in Karlsruhe (11/2017)

Meldung: Frauen-Leitungsquintett am Staatstheater Karlsruhe (3/2018)

Presseschau: Die Süddeutsche Zeitung berichtet über das Treffen der Theatermacherinnen "Burning Issues" (3/2018)

Report: Geschlechterungerechtigkeit im Theaterbetrieb – Gründe für die strukturelle Benachteiligung von Frauen und mögliche Lösungsansätze Geschlechterungerechtigkeit im Theaterbetrieb – Gründe für die strukturelle Benachteiligung von Frauen und mögliche Lösungsansätze (5/2018)

Videodokumentation: Symposium zur Volksbühne in der Berliner Akademie der Künste (6/2018)

Interview: Die Regisseurin und Karlsruher Schauspieldirektorin Anna Bergmann spricht über Geschlechtergerechtigkeit und die Frauenquote im Theater (2/2019)

Interview: Führungskrise am Badischen Staatstheater Karlsruhe: Schauspieldirektorin Anna Bergmann im Interview (7/2010)

Berk, Ingo

Ingo Berk, Jahrgang 1975, ist Regisseur.

Berk begann seine Karriere als Regieassistent am Schauspielhaus Zürich, wo auch erste eigene Arbeiten entstanden. Es folgen Inszenierungen u.a. an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin, beim Young Directors Project der Salzburger Festspiele, am Schauspiel Hannover und am Konzert Theater Bern.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Ingo Berk:

Schwarzes Tier Traurigkeit am Schauspiel Hannover (10/2007)

Der Stein bei den Salzburger Festspielen (7/2008)

Schatten eines Jungen am Deutschen Theater in Göttingen (4/2018)

 

Websitewww.ingoberk.com

Berkenhoff, Donald

Donald Berkenhoff, geboren 1951 in Marburg, ist Regisseur und Dramaturg.

Nach einem Studium der Germanistik und Amerikanistik in Frankfurt/Main arbeitete Berkenhoff zunächst als Schauspieler und Texter am Frankfurter Kabarett "Die Schmiere". Von 1984 bis 1999 leitete er das Theater stükke in Berlin, das ausschließlich Ur- und Erstaufführungen zur Aufführung brachte. Währenddessen inszenierte er als freier Regisseur u.a. an Theatern in München, Hannover, Konstanz und Kiel. Nach Stationen als Oberspielleiter an den Städtischen Bühnen Münster, am Landestheater Tübingen und am Badischen Staatstheater Karlsruhe ist er seit der Spielzeit 2011/2012 Dramaturg, Regisseur und stellvertretender Intendant am Stadttheater Ingolstadt.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Donald Berkenhoff:

Eines langen Tages Reise in die Nacht am Badischen Staatstheater Karlsruhe (4/2007)

Der moderne Tod am Badischen Staatstheater Karlsruhe (11/2007)

Kabale und Liebe bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall (6/2009)

Eine Zierde für den Verein (UA) am Stadttheater Ingolstadt (10/2011)

Wie es euch gefällt am Stadttheater Ingolstadt (12/2013)

Foxfinder am Stadttheater Ingolstadt (10/2014)

Der Fall der Götter am Stadttheater Ingolstadt (10/2017)

Wasted am Stadttheater Ingolstadt (1/2018)

Bernhard, Thomas

Thomas Bernhard, 1931 im niederländischen Heerlen geboren, 1989 im Gmunden/Östreich gestorben, war ein östereichischer Schriftsteller. Er gilt immer noch als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sein Großvater mütterlicherseits war der Schriftsteller Johannes Freumbichler. Viele seiner Dramen wurden von Claus Peymann uraufgeführt.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Stücken Thomas Bernhards:

Der Ignorant und der Wahnsinnige am Schauspielhaus Bochum, R: Burghart Klaußner (3/2008)

Am Ziel am Bayrischen Staatsschauspiel, R: Thomas Langhoff (6/2008)

Ritter Dene Voss am Deutschen Theater Berlin, R: Oliver Reese (10/2008)

Der Schein trügt am Wiener Burgtheater, R: Nicolas Brieger (1/2009)

Minetti am Pariser Théâtre National de la Colline, R: André Engel (1/2009)

Immanuel Kant am Schauspielhaus Zürich, R: Matthias Hartmann (1/2009)

Une Fête pour Boris beim Festival d'Avignon, R: Denis Marleau (7/2009)

Immanuel Kant am Berliner Ensemble, R: Philip Tiedemann (12/2010)

Einfach kompliziert am Burgtheater/Berliner Ensemble, R: Claus Peymann (2/2011)

Elisabeth II. am Berliner Ensemble, R: Ursula und Gert Voss (6/2012)

Der Ignorant und der Wahnsinnige am Burgtheater Wien, R. Jan Bosse (12/2012)

Wille zur Wahrheit. Bestandsaufnahme von mir am Schauspiel Frankfurt (11/2013)

Holzfällen am Theater Graz (1/2014) (wofür Regisseur Krystian Lupa 2014 den Nestroy-Preis erhielt)

Die Macht der Gewohnheit am Berliner Ensemble (3/2015)

Auslöschung im Theater in der Josefstadt Wien (2/2016)

Der Theatermacher bei den Luisenburg Festspielen Wunsiedel (7/2017)

Der Theatermacher am Schauspiel Dortmund (3/2018)

Alte Meister im Deutschen Theater Berlin (9/2018)

Die Jagdgesellschaft am Akademietheater Wien (5/2021)

Andere Beiträge
zu Thomas Bernhard:

Thomas Bernhard und Salzburg: Die Notlicht Affäre (7/2007)

Grabtafel von Thomas Bernhard gestohlen (1/2014)


Link:

www.thomasbernhard.at