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Homo Deus

24. bis 26. September 2021. Vom Zahnarztbohrer bis zum MRT bringt die Medizintechnik ganz verschiedene Geräusche hervor. Wolfgang Schmiedt, in Rostock lebender Jazzguitarist, Musikproduzent und Hochschullehrer, hat sie über Monate aufgenommen und daraus eine Klangcollage produziert. Zusammen mit dem Choreografen Lars Scheibner, künstlerischer Leiter der Deutschen Tanzkompanie in Neustrelitz, der Tänzerin Katharina Wunderlich und dem Physiker Marcus Doering, ist ein experimenteller Tanzfilm entstanden, der Live Body Mappings nutzt: Homo Deus, den wir für 48 Stunden im nachtkritikstream zeigen. Der Titel ist angelehnt an Yuval Noah Hararis gleichnamiges Buch über die Evolutionsgeschichte des Menschen. Homo Deus gewann im Sommer 2020 den Preis als Best Experimental Film auf dem New York World Film Festival. Wir zeigen die Arbeit vom Freitag, 24.9, 18 Uhr, bis 26.9., 18 Uhr.


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Auf dem Rücken einer Schäferhündin

3. September 2021.Das Nationaltheater Mannheim und das Theater Rampe in Stuttgart produzierten im Juni 2021 gemeinsam das neue Stück der israelischen Autorin Sivan Ben Yishai. Wounds are forever (Selbstportrait als Nationaldichterin) erzählt "eine vielstimmige Geschichte von Verfolgung, Verbrechen, Verzweiflung, Flucht, Tod, Überleben, Krieg und wieder Krieg" zwischen dem Jaffa der Gegenwart, Deutschland 1938, der Sowjetunion des Zweiten Weltkriegs und dem Meeresgrund, wie es in der Nachtkritik zur Uraufführung heißt. Von Mittwoch, den 8. September, 19 Uhr bis Freitag, den 10. September, 19 Uhr zeigen wir die Wounds are forever in der Mannheimer Inszenierung von Marie Bues im nachtkritikstream.


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Und dann kommt einer ...

3. September 2021.Das Lichthoftheater Hamburg und das Asphalt Festival Düsseldorf intervenieren gemeinsam in den Bundestagswahlkampf. Ein Volkskanzler imaginiert den Alptraum, der in Deutschland seit dem Aufstieg von Jörg Haider im Nachbarland Österreich fiebergeträumt wird, den Alptraum vom Erscheinen eines neuen Führers. Maximilian Steinbeis hat diesem faschistischen Alp Gestalt gegeben. Helge Schmidt hat den Text mit der Schauspielerin Ruth Marie Kröger inszeniert. Am Sonntag,, den 12. September um 18 Uhr zeigen wir Ein Volkskanzler im nachtkritikstream.


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Der Theaterpreis des Bundes

8. Juli 2021.Der Theaterpreis des Bundes wurde dieses Jahr zum vierten Mal vergeben. Ausgezeichnet wurden zehn Theater (die Liste der Ausgezeichneten findet sich unten), sie erhielten neben Ruhm und Ehre ein Preisgeld in Höhe von 75.000 € pro Theater. Die Preise werden am 8. Juli 2021 in der Akademie der Künste in Berlin verliehen. Am selben Tag findet zudem das hybride Symposium #dialograumtheater statt, welches vom Internationalen Theaterinstitut Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Freie Darstellende Künste, der Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen und dem Deutschen Bühnenverein konzipiert wird. nachtkritik.de überträgt diese Konferenz am 8. Juli von 10 Uhr bis 18 Uhr live im nachtkritikstream.


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Im Stein

30. Juni 2021.Zum zweiten Mal gastiert die Oper Halle mit einer aufwändigen, multimedialen Musiktheater-Produktion im nachtkritikstream: Am 30. Juni, 18 Uhr, zeigen wir für 24 Stunden die digitale Uraufführung von Im Stein, einer Auftragsarbeit der Komponistin Sara Glojnarić nach dem gleichnamigen Roman und dem Libretto von Clemens Meyer. Regie führt Michael v. zur Mühlen, die musikalische Leitung hat Michael Wendeberg.


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Reenactment des NSU-Prozess

25. August 2021.Das Kunstfest Weimar beginnt mit dem Projekt 438 Tage NSU-Prozess — Eine theatrale Spurensuche, einem 17-tägigen Reenactment des Münchener NSU-Prozesses mit zahlreichen prominenten Gästen aus Politik, Wissenschaft und Kunst. Am Mittwoch, den 25. August um 20:30 Uhr zeigen wir das erste Kapitel des Reenactments: "Anschlag Kneipe Sonnenschein" und am Donnerstag, den 26. August, 18 Uhr das zweite Kapitel: "Mord an Enver Şimşek" im nachtkritikstream. Beide Teile sind hier noch bis Freitag, den 27. August um 16 Uhr nachschaubar. Die übrigen Kapitel des Reenactments folgen täglich auf www.kunstfest-weimar.de


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Mission: Freiheit

21. Juni 2021. In der Europäischen Union gehört die Freiheit der Kunst zu den zentralen Grundrechten. Freie schöpferische Gestaltung, die Verarbeitung von Erfahrungen, Erlebnissen und Standpunkten von Künstler:innen sind Grundpfeiler der gesellschaftlichen Verständigung. Allerdings ist diese Freiheit weltweit, auch in Staaten der EU, immer größeren Bedrohungen ausgesetzt. 


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Die Jungfrau von Orleans

17. Juni 2021.In der Eröffnungsinszenierung der Internationalen Schillertage am Nationaltheater Mannheim setzt sich die polnische Regisseurin und Faustpreisträgerin Ewelina Marciniak mit Schillers "Die Jungfrau von Orleans" auseinander. Der Livestream von der Eröffnung der Schillertage beginnt im nachtkritikstream am Donnerstag, den 17. Juni 2021 um 19:30 Uhr.


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Frenemies Forever? The Polytix of Friendship

11. Juni 2021. Wie funktionieren Freundschaften, wenn die Zeiten finster sind, die Internet-Verbindung mal wieder instabil, Selbstliebe not tut? Für Frenemies Forever? The Polytix of Friendship haben andcompany&Co. erstmals mit Jugendlichen aus vier Städten gearbeitet, Berlin, Düsseldorf, Tel Aviv und Jerusalem. In Youtube-Tutorials, Tiktok-Videos, Computerspielartigen Stadtbegehungen und viel weiteren Video-Schnipseln wird Feindschaft und Freundschaft zum Thema. Die Online-Premiere fand Ende April im Livestream statt als Koproduktion der andcompany&Co., dem Theater an der Parkaue Berlin und dem FFT Düsseldorf. Wir zeigen im Nachtkritkstream eine Aufzeichnung, und zwar vom 11.6., 18 Uhr, bis 12.6., 18 Uhr.


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Das Ende der Welt, wie wir es kennen

19. Juni 2021. Das Ende der Welt, wie wir es kennen ist eine siebenteilige Mini-Serie von Jörg Pohl und dem Ensemble des Theaters Basel. Produziert wurde die Serie auf Basis eines Theaterabends, der am 17. Oktober 2020 Premiere hatte und nur dreimal gespielt werden konnte. Im Nachtkritikstream läuft sie vom 19. Juni 2021, 18 Uhr, bis zum 20. Juni 2021, 18 Uhr.


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Der Fiskus

26. Juni 2021. Mit welchem Ort verbindet man Langeweile ebenso sehr wie Bedrohung? Mit dem Finanzamt, wo Beamt*innen unter Zimmerpalmen finanziell folgenschwere Entscheidungen treffen. Aus diesem Paradox hat die Autorin Felicia Zeller ein Sprachkunst-Stück gemacht, Der Fiskus, das 2020 in Braunschweig uraufgeführt wurde. Fürs Theater Ulm hat Jessica Sonia Cremer es inszeniert, wir zeigen die Online-Version vom 26. Juni 2021, 18 Uhr, bis zum 27. Juni 2021, 18 Uhr, im Nachtkritikstream.


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Die Räuber

18. Juni 2021.Friedrich Schillers "Die Räuber" gehören unerklärlicherweise nach wie vor zum kanonischen deutschen Schulstoff. Der rebellische Sturm-und-Drang-Kracher mit seinem an Shakespeare geschulten Schurken Franz und dem etwas tumben, aber mannsbildhaften Helden Karl befleißigt sich ganz eigentlich einer heute sehr fernen und sehr schweren Sprache. Weshalb in den Schulen gerne Versionen in leichter Sprache durchgenommen werden. Das Deutsche Theater Göttingen legt nun mit Moritz Beichls inszenierung eine sprachlich ungewöhnlich durchsichtige Version vor, die nachtkritik als Beitrag zur Abi-Kampagne 2021 von Freitag, den 18. Juni 2021, 19 Uhr, bis Samstag, den 19. Juni 2021, 19 Uhr, im nachtkritikstream zeigt.


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3 Poems

8. Juni 2021. Auch der Theaterfilm 3 Poems hat eine besondere Pandemie-Entstehungs-Geschichte: Der Regisseur und Choreograf Guy Weizman hatte eigentlich eine internationale Inszenierung geplant auf Basis der Bakchen von Euripides als Koproduktion des Schauspiel Hannover und des NNT Groningen. So ist es auch gekommen, und doch ganz anders: Mit 3 Poems ist aus den Ursprungsplänen ein dreiteiliger Theaterfilm entstanden, aber was für einer. Eine bildgewaltige Arbeit, die bei Kostümen, Musik, Set Design oder Körperlichkeit aus dem Vollen schöpft und eigene theatrale Räume schafft. Der mittlere Teil, Dogs of Madness, entstand mit Schauspieler*innen aus Hannover auf Basis der Bakchen, gedreht in der Cumberlandschen Galerie. Wir zeigen 3 Poems vom 8.6., 18 Uhr, für 24 Stunden bis 9.6., 18 Uhr.


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21 Lovesongs

12. Juni 2021. Das kleine Schlosstheater in Moers, seit 2003 geleitet von Ulrich Greb, hat sich mit seinem ambitionierten gesellschaftskritischen und experimentellen Programmen und Projekten einen Namen gemacht weit über die Region hinaus. Der nachtkritikstream soll auch solche Leistungen von Theater und Gruppen hervorzuheben, die im monatlichen Rezensions-Programm von nachtkritik.de aufgrund der beschränkten Möglichkeiten oft nicht zu angemessenem Ausdruck kommen. Das Schlosstheater Moers hat die Aufzeichnung einer Aufführung von "21 Lovesongs", das in den Monaten der Pandemie als Livestream gespielt wurde, eigens für diesen nachtkritikstream einmalig frei gegeben. Wir bedanken uns und  zeigen "21 Lovesongs" von Samstag, den 12. Juni 2021, 19 Uhr bis Sonntag, den 13. Juni 2021, 19 Uhr.


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Lockdown Stendal

5. Juni 2021. Jochen Gehle und Peter Bräunig haben zusammen mit dem Club der Experten, der Bürgerbühne des Theater Stendal einen Film gedreht, der sich mit den Erfahrungen im Lockdown und der Propaganda, die Einschränkung der Bürgerrechte sei ja nichts anderes als Unterdrückung wie weiland in der DDR, auseinandersetzt. Wir zeigen "Lockdown Stendal" in Kooperation mit der Plattform Spectyou nun noch einmal von Samstag, den 5. Juni 2021, 19 Uhr bis Sonntag, den 6. Juni 2021, 19 Uhr.


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Premiere

4. Juni 2021. Die Zeichen stehen auf Öffnung, überall Premieren. Aber wie bewegt man sich jetzt nach vorne, wie fängt man jetzt an? Aus diesen Fragen entwickelt die Gruppe FUX unter Leitung von Falk Rößler und Nele Stuhler ihre neue Arbeit, die am Freitag, 4. Juni in der digitalen Sparte des HAU als Lievstream Premiere hat, und auch einfach so heißt: Premiere. Nach "From Horror Till Oberhausen" ist das die zweite Arbeit von FUX, die wir im nachtkritikstream zeigen, und zwar vom 4.6., 20 Uhr, für 24 Stunden bis 5.6., 20 Uhr.


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Schleifpunkt

2. Juni 2021. Das Stück "Schleifpunkt" von Maria Ursprung hat eine Corona-typische komplizierte Uraufführungsgeschichte: Am Theater Graz inszenierte Marie Bues die Uraufführung, die Im Oktober 2020 bei den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin Premiere haben sollte. Wegen Corona-Fällen im Team musste diese Premiere abgesagt werden. Nach insgesamt sieben weiteren, immer wieder verschobenen Premieren-Terminen kam die vorläufige Uraufführung dann in der Schweiz zustande als digitale Inszenierung von Olivier Keller in Koproduktion vierer Schweizer Theater (hier die Nachtkritik). Wir zeigen "Schleifpunkt" in Kooperation mit SpectYou vom 2. Juni, 18 Uhr bis zum 3. Juni, 18 Uhr im Nachtkritikstream.


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Maria Stuart

29. Mai 2021. Schwellköpfe, driftende Rollenzuteilungen, Kreischenergien, ein großer Ausrast-Auftritt der Titelfigur. Claudia Bauers Eröffnung der Internationalen Schillertage 2019 Arbeit aus Mannheim stellt nicht geringe Anforderungen an das Auffassungs- und Inszenierungs-Selbstkonstruktionsvermögen ihres Publikums. Ihr Zugriff weist die Regisseurin, die bereits zweimal zum Berliner Theatertreffen eingeladen war, als eine der wichtigen Künstlerinnen des deutschsprachigen Theaters aus. In Kooperation mit Spectyou zeigt nachtkritik.de "Maria Stuart" nun noch einmal vom Samstag, den 29. Mai um 19 Uhr bis zum Montag, den 31. Mai, 19 Uhr.


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Truthifiction

9. Mai 2021. Wahrheit, das war einmal der Dreh- und Angelpunkt abendländischer Philosophie. Heute wendet sich der interessierte Zeitgenosse und die Zeitgenössin ebenso, mit Grausen, wenn der Begriff durch die Echoräume flippert. Längst haben sich Trumpisten, sogenannte Kreuz- und Querdenker und andere Obskurantisten der Wahrheit bemächtigt, meistens in ihrer alternativen Form. Wahrheit ist Meinung, Begründungen mühsam, also verzichtbar, das Ergebnis: Stammtisch. Mit diesem all und überall und immer tagenden Quatsch-Basar beschäftigt sich der Darstellende Künstler Arne Vogelgesang in seiner Lecture Truthifiction. Der Livestream wird Im Rahmen der von der Kulturstiftung des Bundes veranstalteten Reihe "Labore des Zusammenlebens" gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung und nachtkritik.de am Sonntag, den 9. Mai um 18 Uhr gezeigt. Anschließend spricht Nicola Gess, die Autorin des Buches "Halbwahrheiten. Zur Manipulation von Wirklichkeit" mit Arne Vogelgesang, die Moderation hat Jeanne Bindernagel von der Kulturstiftung des Bundes inne.

+++ Wer während der Lecture von Arne Vogelgesang beim Chat mitsprechen möchte, möge hier klicken +++


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Bubble Town

7. - 9. Mai 2021. Ein halbes Jahr lang trafen sich die Jugendlichen des "Ensemble angestrahlt" vom Berliner Theater Strahl online zu Hause und forschten draußen in der Stadt mit der Handykamera. Sie zogen raus in ihre Kieze, bewältigten unmögliche Aufgaben, drehten Videos an Orten an denen Freundschaften beginnen, tanzten zwischen Wohnhäusern und über Grünflächen. Bubble Town heißt die Produktion, die unter Leitung von Mira Laskowski (Theater und Performance), Felix Zilles-Perels (Video und Performance), Florian Bilbao (Tanz und Choreografie) und Hana Rensch (künstlerische Assistenz und Produktion) entstand. Wir zeigen die Premiere der performativen Videoarbeit am Freitag, 18 Uhr, für 48 Stunden bis Sonntag, 9. Mai, 18 Uhr.


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(…) Ein Stück, dem es scheißegal ist, dass sein Titel vage ist

30. April 2021. Der belgische Regisseur Jetse Batelaan und sein Artemis Theater sind auch hierzulange berühmt für ihr hintersinniges Junges Theater für alle Altersklassen. "(...) Ein Stück, dem es scheißegal ist, dass sein Titel vage ist" hatte als internationale Koproduktion im Januar 2019 Premiere am Mousonturm Frankfurt. Die Aufzeichnung wurde eigens fürs Gastspiel beim digitalen Augenblick mal! Festival für Junges Theater 2021 angefertigt und läuft vom 30. April 16 Uhr bis zum 1. Mai 16 Uhr im Nachtkritikstream. Altersempfehlung: 12 +. Mit englischen Untertiteln / with english subtitles.


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Pressluft

23. April 2021. Atmen ist leben. Atmen ist Stimme, atmen bedeutet also auch Stimme erheben, laut sein, gehört werden. Der Choreograf Martin Nachbar hat am Jungen Nationaltheater Mannheim ein Stück konzipiert, das CO2 von ganz unterschiedlichen Seiten betrachtet und zusammen mit dem künstlerischen Team die Verbindung von Atem, Stimme und Protest untersucht. Pressluft läuft im nachtkritikstream in zwei Varianten: die eine Version endet unter Wasser, die andere im Weltall. Premiere hatte Pressluft online Mitte April. Wir zeigen die B-Premiere ab Freitag, 23.4., 16 Uhr, für 48 Stunden bis Sonntag, 25.4., 16 Uhr.


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Anthropos, Tyrann (Ödipus)

5. April 2021. Als technisch beeindruckend umgesetzter Theater-Stream, der gleichzeitig die antike Tragödie überzeugend mit dem Thema Klimakrise verbindet, wurde "Anthropos, Tyrann (Ödipus)" von Alexander Eisenach nach seiner livegespielten und -gestreamten Premiere im Februar 2021 gelobt. Als Aufzeichnung läuft die Inszenierung nun noch einmal vom Ostermontag, den 5. April 19 Uhr bis zum 6. April 19 Uhr im Nachtkritikstream. Sie können sich die mit einer 360°-Kamera gefilmte Vorstellung auf dem Smartphone, Tablet oder PC mit oder ohne VR-Brille anschauen, die Perspektive dabei selbst wählen und steuern. Die Navigation erfolgt über die Pfeiltasten oder die Maus des PC bzw. über das Bewegen Ihres Tablets oder Smartphones. Falls Sie sich die Streamings auf Ihrem Smartphone oder Tablet ansehen möchten, empfehlen wir, sich vorab die Vimeo-App kostenlos herunterzuladen.


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Forecast (Part I/Concert Version)

30. März 2021. Ums Vorhersehen und Vorhersagen geht es in "Forecast" von dem Künstler und Komponisten Ari Benjamin Meyers. Die Arbeit sollte im Frühjahr 2020 Premiere in der Volksbühne haben – stattdessen zeichnete das Ensemble eine Konzertversion auf, die nun online gezeigt wird. Vom 30. März 19 Uhr bis zum 31. März 19 Uhr läuft "Forecast (Part I / Concert Version)" als Aufzeichnung im Nachtkritikstream. Wahlweise mit englischen Untertiteln.


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"Feeeeeed-v2.1" von NewfrontEars & Oozing Gloop

27. März 2021. Vom 22. bis 28. März läuft am HAU4, der digitalen Bühne des HAU Hebbel am Ufer in Berlin, die dritte Ausgabe des Festivals "Spy on Me". Unter dem Titel New Communities will das Festival nach der Nähe ohne Körper und nach neuen Formen der Zusammenkunft im pandemischen Zeitalter fragen. Aus dem laufenden Programm des Festivals zeigen wir heute um 20 Uhr die Live-Zoom-Performance Feeeeeed-v2.1 von NewfrontEars & Oozing Gloop, die sich vier Stunden lang der Kommunikation zwischen menschlichen und KI-Wesen widmen will. Mit einem Klick auf die folgende Grafik öffnet sich ab 20 Uhr das Zoom-Fenster.


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Zoom in: Festival zum Netztheater in der Freien Szene

15. bis 17. April 2021. Seit mehr als einem Jahr gehen die Theater in der Corona-Krise online und entdecken und entwickeln dort neue Bühnen und Formate. Die meisten und innovativsten Netztheater-Produktionen sind von freien Theatermacher*innen und Gruppen, bekannten und neuen. Die Freie Szene verfügte im Netztheater bereits vor der Pandemie über einen Wissenvorsprung, den sie nun noch ausgebaut hat. 


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"Isola" von Philipp Löhle

20. März 2021. Wie viele geplante Arbeiten fiel auch die Nürnberger Uraufführung von Philipp Löhles Stück Isola dem zweiten Lockdown zum Opfer. Dennoch probte Regisseur Jan Philipp Gloger die Inszenierung zu Ende – und Videokünstler Sami Bill machte aus dem analog Geprobten einen bildgewaltigen Theaterfilm, der die Inszenierung in eine eigene Sprache übersetzt. In Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Nürnberg zeigen wir diese Filmversion von "Isola" ab Samstag 20. März 2021 um 19:30 Uhr für 24 Stunden im nachtkritikstream.


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Metamorphosen

19. März 2021. Im Oktober 2020 eröffnete das Theater Basel mit neuem Leitungsteam und der Inszenierung "Metamorphosen" nach Ovid von Antú Romero Nunes. "Basel wird auch nach dem Weggang von Intendant Andreas Beck, der das Theater aus einer Krise wieder zu künstlerischer Bedeutung und hohen Publikumszahlen brachte, ein inspiriert und aufregend bespieltes Schauspieltheater mit internationaler Ausstrahlung haben. Das darf man nach der Saisoneröffnung mit der Bearbeitung von Ovids 'Metamorphosen' als gesetzt annehmen", schrieb Claude Bühler in seiner Nachtkritik zu dem Abend. Vom 19. März 18 Uhr bis zum 20. März 18 Uhr läuft er als Aufzeichnung im Nachtkritikstream.


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Draußen vor der Tür

25. März 2021. Eigentlich sollte das Regiedebüt des Schauspielers Marcel Kohler am Deutschen Nationaltheater (DNT) Weimar im Februar zur Premiere kommen – die Pandemie machte dem einen Strich durch die Rechnung, und das Ensemble entschied sich, stattdessen einen "Tonfilm" zu produzieren. Vom 25. März 20 Uhr bis zum 26. März 20 Uhr läuft er als Premiere im Nachtkritikstream.


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Urlaub in Deutschland

13./14. März 2021. Die Urlaubszeit naht. Beschenkt uns auch 2021 mit einzigartigen Ferientagen, deutsche Vita statt Dolce Vita? Urlaub im Thüringer Wald, an der Ostsee oder auf Balkonien, Ausflüge in den Baumarkt oder Eis von der Tankstelle, das zum Tagesereignis wird. Das Ensemble des Theaterhaus Jena hat zusammen mit Florian Schaumberger, Wunderbaum, hashtagmonike und Bettina Kirmair eine sehenswerte Serie gedreht, die von Abgründen und Höhepunkten des Urlaubs zuhause erzählt, vom Hoffen auf einen schönen Sommer, der natürlich nicht kommen will: Urlaub in Deutschland. Jena und Thüringen sind im Sommer 2020 Spielorte gewesen, aber auch andere weltweit. Denn erzählt wird auch von denen, die unbedingt nach Deutschland wollten, aber auch nicht reisen durften, etwa ein Paar aus Shanghai, das stattdessen Disneyland besucht. In Folge zwei sind als Special Guests mit dabei: Thomas Thieme, der als Fremdenführer in Weimar auf online-Führungen umstellt oder Johan Simons und Elsie de Brauw als Gäste in der Unterkunft mit Waldsauna. Wir zeigen die fünf Episoden im nachtkritikstream vom Samstag, 13. Mai, 18 Uhr, bis Sonntag, 14. März, 24 Uhr.

21 NAC Stream Urlaub in Deutschland Instagram

 
Alle Folgen sind weiter online: Episode 1, Episode 2, Episode 3, Episode 4, Episode 5 auf Vimeo oder auf theaterhaus-jena.de.

 

Auf der website des Theaterhaus Jena heißt es über "Urlaub in Deutschland":

Die Sonne scheint, der Urlaub wartet, die Menschen sehnen sich nach Freiheiten, die sie einst hatten und wieder haben werden. Dieser Sommer jedoch ist anders. Fernreisen fallen aus, Reisewarnungen gelten in einem nie zuvor gesehenen Ausmaß. Stattdessen also Urlaub auf Balkonien, oder, wenn es dekadenter werden soll, an der Nordseeküste - der deutschen, selbstredend.

Im Urlaubsjahr 2020 wird selbst den Heimatverbundensten bewusst, dass Grenzen einschließen, den Horizont verkleinern. Der Touristenguide muss digitale Führungen anbieten, die Schauspielerin ihre Wohnung untervermieten. Es ist an der Zeit, das Konzept des Urlaubs neu zu befragen.

In fünf Episoden erzählt das Theaterhaus Jena von diesem einzigartigen Sommer in nah und fern. Das lokale Schauspielensemble verbündet sich mit Künstler*innen in Frankreich, China, Spanien, Ungarn und den Niederlanden, um vom Urlaub zumindest noch träumen zu können. Doch in der schwülen Sommerluft verschiebt sich die Urlaubsrealität allmählich zur flirrenden Spiegelwelt, die dieses Jahr geworden ist.


Urlaub in Deutschland
Folge 1 bis 5
Von und mit: Walter Bart, Pina Bergemann, Henrike Commichau, André Hinderlich, Mona Vojacek Koper, Dominik Puhl
Filmregie + Video + visuelle Konzeption: Florian Schaumberger.
Konzeptionelle Leitung: Wunderbaum, hashtagmonike, Florian Schaumberger, Bettina Kirmair, Ausstattung + Kostüme: Bettina Kirmair.
Musik: Jens Bouttery, Bildgestaltung: Florian Schaumberger, Thai Tai Pham, Kamera + Licht: Thai Tai Pham, Ton: Tobias Wenzel, Redaktion: Thorben Meißner, Produktionsleitung: Kathrin Gütlin.
Übersetzung der Untertitel: Walter Bart, Thorben Meißner, Dominik Puhl, Zsofia Rill, Mieke Sander, Xiao Yu.
Mit: in Brasilien: Pedro Uchoa, in China: Kuo Ai, Jingjing Han, in Frankreich: Esther Gouarné, Antoine Sergent, in den Niederlanden: Stacyian Jackson, Matijs Jansen, in Spanien: Ana del Toro Pérez, Elena Brea Sandin, in Ungarn: Annamária Láng, Elena Vranik-Láng, Zoltán Simon, in Deutschland: Elsie de Brauw, Thomas Brix, Bassam Dawood, Susann Maria Hempel, Stefan Hornbach, Horst Kirchner, André Künzel, Wiebke Mollenhauer, Olaf Müller, Cássio Diniz Santiago, Marie Seiser, Johan Simons, Frieda Sperling, Thomas Thieme, Cássio Diniz Santiago, Christoph Schörlitz. Als Expert*innen ihrer selbst: Fabian Frey, Lisa Giesler, GrGr (Gregor Sandler), Anja Neumann, Knabenchor der Jenaer Philharmonie (Leitung: Berit Walter), Tanzgruppe M&M‘s (Choreographie: Lisa-Marie Koppelt), Christian Uhlmann. Sowie: Hanno Bergemann, Lilith Bergemann, Luc de Groen, Siggi Hansberg, John Häßner, Ines Kiel, Reinhard »Oggo« Krüger, Max Meyer, Niklas Schaefer, Reinald Schorcht, Hannes Tappert, Thomas Taube, Jonas Timmers.

www.theaterhaus-jena.de
www.wunderbaum.nl


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Kai zieht in den Krieg und kommt mit Opa zurück

12. bis 14. März 2021. Im März streamen wir an den Wochenenden jeweils eine Inszenierung aus dem Kinder- und Jugendtheater. Diese Woche: die Online Premiere von Kai zieht in den Krieg und kommt mit Opa zurück von Zoran Drvenkar, der in Kroatien geboren heute in der Nähe von Berlin in einer Kornmühle lebt. Nachdem die Premiere am Grips Theater wegen der Pandemie mehrfach verschoben werden musste, riss dem Team um Regisseur Robert Neumann der Theatergeduldsfaden und sie verwandelten die Aufführung gemeinsam mit der Videokünstlerin Katharina Tress die Aufführung in einen Film. Der wird empfohlen für Menschen ab 9 Jahren. Wir zeigen die Arbeit von Freitag den 12. März um 16 Uhr bis Sonntag, den 14. März ebenfalls 16 Uhr. 


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Die Beleidigten. Belarus(sland)

6. bis 7. März 2021. Die Proteste in Belarus (Weißrussland), das Aufbegehren gegen Präsident Alexander Lukaschenko verebben. Die Opposition hat ihr Ziel, einen Machtwechsel  und ein Ende der jahrzehntelangen Herrschaft des Diktators herbeizuführen, nicht erreicht. Die weithin als gefälscht geltende Präsidentenwahl am 9. August 2020 hatte in Belarus landesweite Proteste ausgelöst, die mit Gewalt niedergeschlagen wurden. Der seit 1994 als Alleinherrscher regierende Lukaschenko ließ sich mit 80,1 Prozent zum Sieger erklären. Die Demokratiebewegung des Landes sah hingegen Svetlana Tichanowskaja als Gewinnerin. Sie war anstelle ihres inhaftierten Mannes angetreten. 
Der belarussische Autor Andrej Kurejtschik hat über die aktuellen Ereignisse das Stück Die Beleidigten. Belarus(sland) geschrieben, welches das Ensemble des Theaters Heidelberg als deutschsprachige Erstaufführung in einer Online-Lesung präsentiert. Wir zeigen die Arbeit im nachtkritikstream vom Samstag, 6. März, 19 Uhr, bis Sonntag, 7. März, 19 Uhr.


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Pythonparfum oder Pralinen aus Pirgendwo

26. bis 28. Februar 2021. Bis in den März streamen wir jeweils freitags und samstags eine Inszenierung aus dem Kinder- und Jugendtheater. Dieses Wochenende: Pythonparfum oder Pralinen aus Pirgendwo von Gregory Caers am Berliner Theater an der Parkaue auf die Bühne gebracht. In einer Hotellobby checken skurrile Figuren ein: Ein Tierforscher, der sich von Mücken verfolgt fühlt, eine Tennisspielerin, eine Abenteurerin, die mit ihrem Fallschirm landet, eine gealterte Diva und alle haben Gepäckstücke dabei, die gegenseitig die Neugier wecken. Fast ohne Text, aber sehr körpersprächlich, choregraphisch und mit feinem Witz hat der belgische Regisseur Gregory Caers die Hotel-Geschichte inszeniert, die wegen des Lockdown vorerst nur für den Mitschnittt gespielt wurde. Wir zeigen die Arbeit im nachtkritikstream vom Freitag, 26. Februar, 15 Uhr, bis Sonntag, 28. Februar, 24 Uhr. Am Sonntag um 18 Uhr findet mit Regisseur Gregory Caers ein Publikumsgespräch via Zoom statt, hier der Link.


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OK, GOOGLE

3. März 2021. In ihrer Performance "OK, GOOGLE" experimentiert die Costa Compagnie an der Schnittstelle von menschlicher und künstlicher Intelligenz – auf einer "Smart Stage" interagieren menschliche Performer*innen mit der KI des Google-Services "Google Home". Die Produktion zwischen Tanz, Performance und Installation, die 2018 im Hamburger Kunstverein Harburger Bahnhof Premiere hatte, läuft vom 3. März 18 Uhr bis zum 4. März 18 Uhr im Nachtkritikstream. In deutscher und englischer Sprache (keine Untertitel). Am 3. März um 20 Uhr hosten Costa Compagnie unter dem Facebook-Event zur Veranstaltung eine Watchparty mit Treffen auf Zoom.


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Edward II. – Die Liebe bin ich

1. März 2021. In Christopher Marlowes "Edward II." löst die Beziehung des englischen Königs zu seinem Geliebten Piers Gaveston eine Kette von Intrigen und schließlich eine Staatskrise aus. Der Dramatiker Ewald Palmetshofer hat das Stück aus dem Jahr 1593 überschrieben, die Regisseurin Pınar Karabulut macht das neue Stück "Edward II. – Die Liebe bin ich" fürs Schauspiel Köln zu einer sechsteiligen Webserie, die seit dem 12. Februar wöchentlich erscheint. Im Nachtkritikstream präsentieren wir am 1. März von 18 bis 24 Uhr Folgen 1-3 der Serie. Ab 19:30 Uhr ist außerdem Regisseurin Pınar Karabulut für einen Livechat zu Gast.


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Rotkäppchen

5./6. März 2021. Im März streamen wir jeweils freitags und samstags eine Inszenierung aus dem Kinder- und Jugendtheater. Diese Woche: Rotkäppchen nach den Brüdern Grimm als Puppentheater in einer Fassung von Frank Alexander Engel mit Übersetzung in Gebärdensprache, am Theater Junge Generation in Dresden inszeniert. Die Aufführung wird empfohlen für Menschen ab 4 Jahren. Wir zeigen die Arbeit von Freitag 16 Uhr bis Samstag um 16 Uhr. 


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Die Moskauer Prozesse

25. Februar 2021. 2013 stellte Milo Rau im Sacharow-Zentrum Moskau in einer dreitägigen "Gerichtsschau" den Prozess gegen die "Pussy Riot"-Aktivist*innen nach, die nur ein knappes halbes Jahr vorher wegen ihrer Intervention "Punk-Gebet" in der Christ-Erlöser-Kathedrale Moskau nach einem Schauprozess zu Haftstrafen verurteilt worden waren. Die drei Tage wurden danach zu einem Dokumentarfilm zusammengeschnitten, der am 25.2. um 19 Uhr im Rahmen der Milo-Rau-Werkschau "School of Resistance" auf der Webseite der Akademie der Künste Berlin (AdK) läuft – sowie hier im Nachtkritikstream, wo er begleitet wird von einem Livechat mit Milo Rau. Außerdem gibt es im Anschluss noch ein Nachgespräch.


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Die letzten Tage der Ceaucescus

24. Februar 2021. 2009/10 begründete Milo Rau mit der Inszenierung "Die letzten Tage der Ceaucescus" seine ästhetische Praxis des Reenactments historischer Schlüssel-Ereignisse im Theater. Nach akribischer Recherche stellten Rau und sein International Institute of Political Murder (IIPM) mit einem Team von 16 Schauspieler*innen die Aburteilung und Hinrichtung des Ehepaars Ceausescu am ersten Weihnachtstag 1989 nach. Das Projekt hatte einen Prozess des letzten lebenden Sohnes des Diktatorenpaars gegen das IIPM zur Folge. Wegen dieses Prozesses wurde der Film, der aus der Inszenierung entstand, bisher erst selten gezeigt. Im Rahmen der Milo-Rau-Werkschau "School of Resistance" läuft er nun am 24. Februar um 19 Uhr auf der Webseite der Akademie der Künste Berlin (AdK) und hier im Nachtkritikstream – im Anschluss gibt es noch ein Diskussionspanel.


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give me up – wie einen fisch auf dem trockenen

20./21. Februar 2021. Im Musik-Theater-Film "give me up – wie einen fisch auf dem trockenen" präsentiert sich der aktuelle Abschlussjahrgang Schauspiel der HfS "Ernst Busch" Berlin – der Film ist im Sommer 2020 als spontane Gemeinschaftsproduktion der Studierenden und des Regisseurs Marius Schötz entstanden, nachdem der Liederabend, auf dem er basiert, nicht zum Schauspielschultreffen reisen konnte, weil das Schauspielschultreffen natürlich wegen der Pandemie abgesagt worden war. "give me up – wie einen fisch auf dem trockenen" erzählt von einer ganz normalen Studierenden-WG in unnormalen Zeiten – in sommerlich eingefärbten Bildern, Szenen und (größtenteils) selbstgeschriebenen Songs. Der Nachtkritikstream machte den Film zum ersten Mal einer hochschulexternen Öffentlichkeit zugänglich.


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Die Konferenz der Tiere

19./20. Februar 2021. Im Februar streamen wir jeweils freitags und samstags eine Inszenierung aus dem Kinder- und Jugendtheater. Diese Woche: Die Konferenz der Tiere von Katharina Birch nach Erich Kästner am Theater Osnabrück inszeniert. Wenn die Menschen schon nicht die Erde retten, dann wollen die Tiere zumindest die Menschen retten, genauer: die Kinder, und trommeln sich gegenseitig zu einem großen Treffen zusammen, angeführt vom Elefanten Oskar, so schon in Kästners Kinderbuch. Bei Regisseurin Katharina Birch ist die Rolle nicht nur genderbewusst als Frau besetzt, die Tiere schalten sich auch im schönster Artenvielt via Zoom zusammen und wissen um die Probleme der Gegenwart. Ein Highlight sind auch die Kostüme und die Bühne der beiden Ausstatterinnen Georg&Paul. Wir zeigen die Arbeit bis Samstag, 20.2., 15 Uhr. 


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Odysseus - ein Roadtrip

12. Februar 2021. Im Februar streamen wir jeweils freitags und samstags eine Inszenierung aus dem Kinder- und Jugendtheater. Nach dem Auftakt mit "Hieronymus" von pulk fiktion, folgt der Theaterfilm Odysseus - ein Roadtrip von Sina Baajour an der Jungen Ulmer Bühne in Szene gesetzt. Odysseus begibt sich darin auf eine verkappte Auto-Irrfahrt mit Hindernissen und Abenteuern, die nur sehr langsam vorangeht. Der Theaterfilm entstand im vergangenen Herbst. Die Premiere ist an diesem Freitag. Wir zeigen den Film im Stream am 12.2., ab 19 Uhr, bis Samstag, 13.2., 19 Uhr. Die Junge Ulmer Bühne ist Mitinitiator von theater-stream.de, einer Streaming-Plattform für Jugendtheater in Baden-Württemberg.


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Gespräch mit drei Juror*innen

9. Februar 2021. Das Berliner Theatertreffen gilt als zentrale Leistungsschau des deutschsprachigen Theaters. Am Dienstag, dem 9. Februar 2021, gibt die siebenköpfige Jury ihre diesjährige Auswahl von zehn bemerkenswerten Inszenierungen aus Deutschland, Österreich und Schweiz bekannt.


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This Is Not A Game

4. Februar 2021. Verschwörungstheorien haben Konjunktur. Sie entstehen in Internetblasen und breiten sich rhizomartig aus. Was passiert, wenn sie schließlich die analoge Welt entern, war im Januar bei der Erstürmung des Kapitols in Washington zu erleben. Unter denen, die marodierend in den Sitz des Kongresses eindrangen und damit ins Zentrum der US-amerikanischen Demokratie, waren auch Anhänger der QAnon-Verschwörungstheorie. In seinem Video-Essay untersucht der Regisseur und Medienkünstler Arne Vogelgesang an Hand von QAnon Aspekte von Fiktionalisierung und Fragmentierung politischer Wirklichkeiten durch netzbasierte Kulturtechniken.


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Hieronymus

5. Februar 2021.  Im Februar streamen wir jeweils freitags und samstags eine Inszenierung aus dem Jungen Theater. Den Auftakt macht Hieronymus, inszeniert von Hannah Biedermann / pulk fiktion nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Thé Tjong-Khing. Die Figuren, Tiere und Fabelwesen von Hieronymus Bosch sind Grundlage der Erzählung, in der ein Junge in eine Schlucht stürzt und damit in eine Welt voller fremder und skurriler Wesen. Hannah Biedemanns Inszenierung wurde 2020 mit dem Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis ausgezeichnet und ist zu mehreren Festivals eingeladen. Wir zeigen die Arbeit ab Freitag, 5.2., 15 Uhr, bis Samstag 15 Uhr. 


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Nóra – karácsony Helmeréknél / Nora – Weihnachten bei Helmers

29. Januar 2021. Vom 20. bis 31. Januar findet am Hamburger Thalia Theater und am Dramaten in Stockholm die digitale Ausgabe der LESSINGTAGE, des Festivals des europäischen Theaternetzwerkes mitos21, statt. Die internationalen Gastspiele wurden von den Mitgliedshäusern des Netzwerkes selbst ausgesucht und werden nun als Streams präsentiert: "Ein digitales Panorama des europäischen Theaters", verspricht das Thalia Theater auf seinen Seiten, "heterogen und verschieden in Inhalten und Ästhetiken, angetrieben von der Neugier auf die Vielfalt Europas."

nachtkritik.de zeigt zwischen dem 21. und 31. Januar jeweils von 19 bis 24 Uhr eine Auswahl des Festivals an insgesamt fünf Abenden. Zum Abschluss des Festivals zeigen wir am 31. um 19 Uhr die Ibsen-Adaption Norá – karácsony Helmeréknél ("Nora – Weihnachten bei Helmers") der Regisseurin Kriszta Székely. Sie entstand 2016 als Abschlussarbeit an der Budapester SZFE, der Universität für Theater- und Filmkunst.


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Il cielo non è un fondale / Der Himmel ist keine Kulisse

29. Januar 2021. Vom 20. bis 31. Januar findet am Hamburger Thalia Theater und am Dramaten in Stockholm die digitale Ausgabe der LESSINGTAGE, des Festivals des europäischen Theaternetzwerkes mitos21, statt. Die internationalen Gastspiele wurden von den Mitgliedshäusern des Netzwerkes selbst ausgesucht und werden nun als Streams präsentiert: "Ein digitales Panorama des europäischen Theaters", verspricht das Thalia Theater auf seinen Seiten, "heterogen und verschieden in Inhalten und Ästhetiken, angetrieben von der Neugier auf die Vielfalt Europas."

nachtkritik.de zeigt zwischen dem 21. und 31. Januar jeweils von 19 bis 24 Uhr eine Auswahl des Festivals an insgesamt fünf Abenden. Am 30. Januar setzen wir unser Streaming fort mit einer Arbeit des italienischen Autoren- und Regieduos Daria Deflorian und Antonio Tagliarini: Il cielo non è un fondale ("Der Himmel ist keine Kulisse"), koproduziert vom Odéon - Théâtre de l'Europe, Paris.


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Идиот / Der Idiot 

27. Januar 2021. Vom 20. bis 31. Januar findet am Hamburger Thalia Theater und am Dramaten in Stockholm die digitale Ausgabe der LESSINGTAGE, des Festivals des europäischen Theaternetzwerkes mitos21, statt. Die internationalen Gastspiele wurden von den Mitgliedshäusern des Netzwerkes selbst ausgesucht und werden nun als Streams präsentiert: "Ein digitales Panorama des europäischen Theaters", verspricht das Thalia Theater auf seinen Seiten, "heterogen und verschieden in Inhalten und Ästhetiken, angetrieben von der Neugier auf die Vielfalt Europas."

Nachtkritik.de zeigt zwischen dem 21. und 31. Januar jeweils von 19 bis 24 Uhr eine Auswahl des Festivals an insgesamt fünf Abenden. Am 27. Januar setzen wir unser Streaming fort mit einer Produktion vom Theater der Nationen in Moskau: Der Idiot nach dem Roman von Fjodor Dostojewski und inszeniert von Maxim Didenko, läuft von 19 Uhr bis 24 Uhr.


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Antigone in Molenbeek / Tiresias

22. Januar 2021. Vom 20. bis 31. Januar findet am Hamburger Thalia Theater und am Dramaten in Stockholm die digitale Ausgabe der LESSINGTAGE, des Festivals des europäischen Theaternetzwerkes mitos21, statt. Die internationalen Gastspiele wurden von den Mitgliedshäusern des Netzwerkes selbst ausgesucht und werden nun als Streams präsentiert: "Ein digitales Panorama des europäischen Theaters", verspricht das Thalia Theater auf seinen Seiten, "heterogen und verschieden in Inhalten und Ästhetiken, angetrieben von der Neugier auf die Vielfalt Europas."

Nachtkritik.de zeigt zwischen dem 21. und 31. Januar jeweils von 19 bis 24 Uhr eine Auswahl des Festivals an insgesamt fünf Abenden. Am 23. Januar setzen wir unser Streaming fort mit einer Produktion vom Toneelhuis in Antwerpen: Antigone in Molenbeek / Tiresias von Stefan Hertmans ("Antigone in Molenbeek") und Kate Tempest ("Tiresias") in der Regie von Guy Cassiers.


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Voices of Europe – Visions for a Theatre of the Future

20. Januar 2021. Vom 20. bis 31. Januar findet am Hamburger Thalia Theater und am Dramaten in Stockholm die digitale Ausgabe der LESSINGTAGE, des Festivals des europäischen Theaternetzwerkes mitos21, statt. Die internationalen Gastspiele wurden von den Mitgliedshäusern des Netzwerkes selbst ausgesucht und werden nun als Streams präsentiert: "Ein digitales Panorama des europäischen Theaters", verspricht das Thalia Theater auf seinen Seiten, "heterogen und verschieden in Inhalten und Ästhetiken, angetrieben von der Neugier auf die Vielfalt Europas."

Nachtkritik.de zeigt zwischen dem 21. und 31. Januar jeweils von 19 bis 24 Uhr eine Auswahl des Festivals an insgesamt fünf Abenden. Zum Auftakt am 21. Januar gibt es allerdings nicht Theater, sondern die Filmproduktion Voices of Europe – Visions for a Theatre of the Future.


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9/26 – Das Oktoberfestattentat

16. Januar 2021. In "9/26 – Das Oktoberfestattentat" spürt die Münchner Recherchetheater-Macherin Christine Umpfenbach dem rechtsextremen Terroranschlag beim Oktoberfest 1980 nach, bei dem 13 Menschen ums Leben kamen und über 200 verletzt wurden. Kurz vor dem zweiten Lockdown hatte die Inszenierung als Koproduktion mit Absolventinnen und Absolventen der Otto-Falckenberg-Schule Premiere an den Münchner Kammerspielen. Dramaturg Harald Wolff bietet um 19:30 Uhr eine Einführung via Zoom an. Der Stream startet um 20 Uhr und bleibt bis Mitternacht stehen.


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The Digital Assembly

14. Januar 2021. Ursprünglich lautete der Titel der Inszenierung der kanadischen Gruppe Porte Parole an den Münchner Kammerspielen nur "The Assembly / Die Versammlung", doch dann kam der Lockdown, und mit ihm eine digitale Version, in der Zuschauer*innen eingeladen sind per Zoom teilzunehmen und in die Diskussion einzusteigen, die sie gerade miterlebt haben zwischen vier Menschen mit den verschiedensten politischen, kulturellen, beruflichen Hintergründen. Diese vier Menschen stehen allerdings nicht selbst auf der Bühne, sondern haben mit ihrem Streitgespräch nur den Text geliefert, den dann Schauspieler*innen der Münchner Kammerspiele performen. Sie können die ganze Aufführung als passive*r Zuschauer*in im Stream anschauen oder mit in das Zoom-Webinar zu kommen, wo im zweiten Teil die Möglichkeit der Teilnahme an der Inszenierung besteht.


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"Gegenwärtig lebe ich allein …" von Heiner Goebbels

7. Januar 2021. Heiner Goebbels gehört zu den prägenden zeitgenössischen Klangkünstlern an der Schnittstelle von Musiktheater, Sprechtheater und Hörspielproduktion. Viele seiner Hörstücke entstanden in den 1980er und 1990er Jahren zu Werken von Heiner Müller. Mit "Gegenwärtig lebe ich allein …" nach Texten des gebürtigen Belgiers Henri Michaux (1899-1984) legt Goebbels erstmals seit 25 Jahren ein originär fürs Radio produziertes Hörstück vor, das nachtkritik.de mit freundlicher Genehmigung der SWR2 Hörspielabteilung für sieben Tage bereitstellt (bis 14. Januar 2021).


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Complete Works: Table Top Shakespeare: At Home

30. Dezember 2020 bis 2. Januar 2021. Auf dieser Seite zeigten wir vom 30.12. 2020 18 Uhr bis zum 2.1.2021 18 Uhr "Complete Works: Table Top Shakespeare: At Home" von Forced Entertainment.

Im Sommer 2015 performten Forced Entertainment in ihrer Arbeit "Complete Works" sämtliche Stücke von William Shakespeare – indem die Mitglieder der Gruppe die Stücke mit Hilfe von Alltagsgegenständen nacherzählten, pro Stück ca. eine Stunde. Die Vorstellungen wurden außerdem gestreamt. Im Herbst 2020 legten Forced Entertainment die Arbeit neu auf und produzierten eine "At Home" Edition, in der die Performer*innen diesmal an ihren eigenen Küchen-, Wohnzimmer- oder Schreibtischen sitzen und sich ausschließlich an ein Online-Publikum richten.


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A Christmas Carol

24.-26. Dezember 2020. Charles Dickens' "A Christmas Carol" ist ein Weihnachtsklassiker. Am Düsseldorfer Schauspielhaus hat Mina Salehpour die Geschichte der weihnachtlichen Läuterung des Geizhalses Ebenezer Scrooge als Familienstück für alle ab sechs Jahren inszeniert. Mit Musik und Glitter! Wir zeigen die Aufzeichnung von "A Christmas Carol" über die Weihnachtstage vom 24. Dezember, 18 Uhr bis zum 26. Dezember, 18 Uhr im Rahmen unseres nachtkritikstream Kinder- und Jugendtheater Special Festtage.


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Schreimutter

25.-27. Dezember 2020. Das Bilderbuch "Schreimutter" von Jutta Bauer wurde mit dem Deutschen Literaturpreis ausgezeichnet. An der Schauburg, dem Theater für junges Publikum in München, übersetzt die Figuren- und Schauspielerin Helene Schmitt es in ein Objekttheaterstück für alle ab vier Jahren. Wir zeigen die Aufzeichnung von "Schreimutter" vom 25. Dezember, 14 Uhr bis zum 27. Dezember, 14 Uhr im Rahmen unseres nachtkritikstream Kinder- und Jugendtheater Special Festtage.


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Der Apfelwald

20.-23. Dezember 2020. Freiheitssuche und Abenteuer im Traumwald – "Der Apfelwald" vom italienischen Theatermacher Daniel Gol bewegt sich zwischen Objekttheater und Schauspiel. An der Schauburg, dem Theater für junges Publikum in München, hatte die Inszenierung diesen Herbst, also zwischen erstem und zweitem Lockdown, Premiere. Wir zeigen "Der Apfelwald" nun vom 20. Dezember, 14 Uhr bis zum 23. Dezember, 14 Uhr im Rahmen des nachtkritikstream Kinder- und Jugendtheater Special Festtage. Für alle ab 4.


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Ich bin nicht du

20. - 21. Dezember 2020. Wer bin ich? Was kann ich? Um diese und andere grundsätzlichen Fragen geht es in Ich bin nicht du, das die Choreografin Antje Pfundtner und das Ensemble des Moks am Theater Bremen entwickelt haben und das in diesem Jahr mit dem "Faust"-Preis in der Kategorie Kinder- und Jugendtheater ausgezeichnet wurde. Wir zeigen "Ich bin nicht du" vom 20. Dezember, 14 Uhr, bis 21. Dezember, 24 Uhr im Rahmen des nachtkritikstream Kinder- und Jugendtheater Special Festtage. Altersempfehlung für "Ich bin nicht du": ab sieben Jahren.


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Streaming Kinder- und Jugendtheater für die Feiertage

26. Dezember 2020. Die Adventszeit ist traditionell eine Zeit der Familien- und Vorweihnachts-Theaterstücke. Für manche Kinder ist es die erste Gelegenheit, Theater zu erleben, Geschichten erzählt zu bekommen, und nicht umsonst ist es auch die Zeit der Märchen, Knusper-Häuschen und des Zusammenseins mit der Familie. In unserem Kinder- und Jugendtheater Streaming Special zeigen wir während der Feiertage vom 20. bis 27. Dezember insgesamt sieben Kinder- und Jugendstücke, die weniger ans Es-war-einmal appellieren, aber Geschichten aus dem Hier und Jetzt erzählen, die die Welt, die sich gerade so viel in den eigenen vier Wänden abspielt, ein Stück größer machen. Eine Woche Kinder- und Jugendtheater, für alle Altersklassen.


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Paradies

20. - 27. Dezember 2020. Was ist ein paradiesischer Zustand? Wer bestimmt, wer ins Paradies darf? Und was passiert, wenn wir aus unserem Paradies vertrieben werden? Solche Fragen behandelt das Tanztheaterstück Paradies für Zuschauer*innen ab 12 Jahren. Brigitte Dethier, Regisseurin und Intendantin des JES Stuttgart und der belgische Choreograf Ives Thuwis-De Leeuw haben für das Stück mit Schauspieler*innen, Tänzer*innen und Heranwachsenen gearbeitet. Der Stream läuft vom 20. Dezember, 14 Uhr, bis 27. Dezember 2020, 14 Uhr im Rahmen des nachtkritikstream Kinder- und Jugendtheater Special Festtage.


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Insekten

20. - 27. Dezember 2020. Ein Ort, an dem es keine Insekten gibt – hört sich unmöglich an, oder? Fast eine Million Arten sind schon bekannt, und wie sie leben, was sie machen, erzählt die Compagnie toit végétal in Insekten. Formen, Farben, Muster, verborgene Miniaturwelten, die ganze Insektenwelt wird betrachtet und für Kinder ab 5 Jahren erzählt. Wir zeigen die Inszenierung vom 20. Dezember, 14 Uhr, bis 27. Dezember, 14 Uhr im Rahmen des nachtkritikstream Kinder- und Jugendtheater Special Festtage.


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Max und Milli

20. - 26. Dezember 2020. "Linie 1" gilt als das große Erfolgsstück des Berliner Grips Theaters. Max und Milli hatte noch zuvor Premiere, im Jahr 1978, und war nicht minder erfolgreich. Im Gegenteil, es ist das eigentliche Erfolsstück des Theaters.  .Vier mal wurde Volker Ludwigs Stück seitdem am Grips Theater neu inszeniert, über hundert mal in 28 Ländern nachinszeniert. Das Stück über zwei Geschwister, ihre Ängste, ihren Mut und Vertrauen im Kinderalltag, inszeniert von Thomas Ahrens, läuft in unserem nachtkritiktstream Kinder- und Jugendtheater Special Festtage in einer Aufzeichnung aus dem Jahr 2001.


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"From Horror Till Oberhausen"

11. Dezember 2020. Am Freitagabend zeigen wir ab 19 Uhr die Premiere von From Horror Till Oberhausen. Falk Rößler und Nele Stuhler von FUX, die sich 2011 während des Studiums der Angewandten Theaterwissenschaften in Gießen gründete, haben für das Projekt mehrmals Bewohner in Oberhausen befragt, was sie in ihrem Theater sehen wollen. Auf zwei großen Versammlungen wurden die Vorschläge diskutiert und abgestimmt in intensiver Zuschauer-Partizipation. Das Ergebnis ist "From Horror Till Oberhausen", eine Mix aus Quentin Tarantinos Film "From Dusk Till Dawn" und der "Rocky Horror Show" von Richard O'Brien. Es soll eine Komödie werden und "etwas, das es noch nicht gibt", so die Gruppe. Der Film ist bei uns 24 Stunden abrufbar. Auf fromhorrortilloberhausen.de wird der Film noch bis 31. Dezember online zu sehen sein. 


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"Familiodrom" – Livestream-Premiere von Interrobang

8. Dezember 2020. Heute zeigen wir im Nachtkritikstream live die interaktive Premiere von Familiodrom – Ein Empowerment nach Rousseau von Interrobang an den Berliner Sophiensaelen. Auf Nachtkritik ist der Stream via Zoom-Webinar kostenlos sein. Für die komplette Interaktion inklusive Smartphone-Voting ist hingegen ein Kaufticket erforderlich, das bis eine Stunde vor Streaming-Beginn online erworben werden kann.

 


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"Chaosmos – Der Film"

3. Dezember 2020. Am 5. Dezember, 20 Uhr, zeigen wir im Nachtkritikstream für 24 Stunden Chaosmos, die Filmversion der im Januar in Wuppertal uraufgeführten, gleichmamigen Oper von Marc Sinan, Tobias Rausch und Konrad Kästner.


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Corona-Passionsspiele

28. November 2020. Noch bis 18 Uhr zeigen wir die "Corona-Passionsspiele" im Nachtkritikstream. Im ersten Lockdown im Frühjahr inszenierte Nicolas Stemann die "Corona-Passionsspiele" als Online-Serie in elf Folgen. Zwischen Lockdown und Sommerpause wurden sie Ende Juni im Schauspielhaus Zürich auf die Bühne gebracht. Im Nachtkritikstream gibt es nun eine Aufzeichnung des szenischen Konzerts zu sehen.


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W – Eine Stadt sucht ihre Wohnung

25. November 2020. Das Staatstheater Augsburg probt diese Woche live auf Twitch: Jeden Abend ab 18 Uhr kann man dabei zugucken und per Livechat Fragen stellen und kommentieren, wie Regisseur Nicola Bremer mit dem Ensemble die erste Folge der "Theater-Soap" "W – Eine Stadt sucht ihre Wohnung" entwickelt. Heute von 18 bis 21 Uhr läuft die Übertragung auch hier im Nachtkritikstream.


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"It's All Forgotten Now" von Company Christoph Winkler

22. November 2020. Eine performative Hommage an den 2017 verstorbenen britischen Poptheoretiker und Kulturwissenschaftler Mark Fisher kündigt der neue Abend des Choreographen Christoph Winkler an. Wir zeigen It's All Forgotten Now an den Sophiensaelen Berlin ab 23. 11., 18 Uhr, für 24 Stunden im nachtkritikstream.


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werther.live

22. November 2020. Goethes "Leiden des jungen Werther" hat eine Gruppe junger Künstler*innen um die Wiener Regisseurin Cosmea Spelleken als Grundlage für ein digitales Theaterstück genommen, in dem die Charaktere ausschließlich über Zoom, Facebook Messenger, WhatsApp und Instagram kommunizieren, mit Text- und Sprachnachrichten und selbstgestalteten Collagen. Wir zeigen "werther.live" am Sonntag, dem 22. November, um 20 Uhr im nachtkritikstream.


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"Der Zauberberg" von Sebastian Hartmann

Berlin | Online, 20. November 2020."Der Zauberberg" nach Thomas Mann hat in der Regie von Sebastian Hartmann am Freitag, dem 20.11., um 19.30 Uhr Premiere. Die Aufführung wird einmalig in Echtzeit übertragen! Auf der Homepage des Deutschen Theaters Berlin und hier im nachtkritikstream. Sebastian Hartmann hat Thomas Manns Roman bereits während seiner Leipziger Intendanz für die Bühne adaptiert (hier die Nachtkritik).


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"Die Johns Briefe" – Folge 1: "Heilig ist mein Herd"

18. November 2020. Ende Oktober hatte "Die Walküre, frei nach Richard Wagner" von T.B. Nilsson und Julian Wolf Eicke am Schauspiel Köln Premiere (hier die Nachtkritik) – eine Installation in der Spielstätte des Schauspiel Köln am Offenbachplatz, die die Künstler*innen zur Kneipenbühne "Heidi's am Offenbach" umfunktionierten, wo Richard Wagners "Walküre" als Sprechtheaterstück dargeboten wurde und das Publikum im Anschluss die Darsteller*innen im Backstagebereich traf. Nach Verkündung der Theaterschließung ab November haben T.B. Nilsson und Julian Wolf Eicke sich zusammen mit dem Filmemacher Moritz Wimmer und ihrem Ensemble eine dreiteilige Online-Serie ausgedacht, deren erste Folge "Heilig ist mein Herd" heute im Nachtkritikstream Premiere hat und ab morgen auf der Seite des Schauspiel Köln bereitstehen wird, wo in den nächsten Wochen auch die weiteren Folgen herauskommen.


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Postpandemisches Theater

11.-13. November 2020. Wie verändert die Corona-Pandemie das Theater und seine Stellung in der Gesellschaft? Dieser Frage ging nachtkritik.de gemeinsam mit dem Literaturforum im Brecht-Haus Berlin und der Heinrich Böll Stiftung vom 11. bis 13. November 2020 nach: mit der Online-Konferenz Das Postpandemische Theater. Hier finden Sie sämtliche Mitschnitte der Panels und Video-Impulse der Tagung.


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"Spielplanänderung" von der FAZ

9. November 2020. Mit der Serie "Spielplanänderung" hat der Theaterredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Simon Strauß eine Debatte in Gang gesetzt: über die Dominanz von Klassikern auf Theater-Spielplänen, die vermeintliche oder tatsächliche Verengung des Kanons auf wenige Leuchttürme wie Shakespeare, Goethe, Schiller oder Tschechow.


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"Sperrstunde Stuttgart" – 48 Stunden live aus dem StadtPalais Stuttgart

29. Oktober 2020. Ab Montag geht es auch für die Theater zurück in den Lockdown. Gar nicht erst wieder aufmachen konnten hingegen seit Beginn der Pandemie die Clubs. Am Freitagabend öffnet sich deshalb im StadtPalais Stuttgart und hier bei uns im Stream die Bühne für ein "multimediales Theaterexperiment in den Grenzbereichen zwischen Schauspiel, Tanz, Party, Film, Kunstinstallation und Performance". Eine 48-Stunden-Live-Veranstaltung in Kooperation von StadtPalais – Museum für Stuttgart, den Theatermachern Tacheles und Tarantismus, dem Pop-Büro Region Stuttgart und dem Schauspiel Stuttgart.


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"We travel the space ways" beim Themenwochenende "Gesetz der Freiheit" in Mannheim

15. Oktober 2020. Etliche internationale Kooperationsprojekte stehen derzeit still, vor allem die, an denen Künstler*innen aus Deutschland und afrikanischen Ländern beteiligt sind. Wie aber kann man diesen internationalen Gastspielbetrieb aufrecht erhalten und jahrelang aufgebauten Austausch sichern? Das beschäftigt auch Mirjam Schmuck und Fabian Lettow von kainkollektiv, die seit zehn Jahren mit Künstler*innen aus Kamerun arbeiten. Ihr Projekt Est-ce un humain / Ist das ein Mensch mit Performer*innen aus Kamerun und Madagaskar hätte im März im Ringlokschuppen Mülheim Premiere haben sollen. Zehn Tage vor dem Termin mussten die Proben abgebrochen werden, die Künstler reisten quasi über Nacht ab. Die Premiere ist auf nächstes Jahr verschoben. Zwei der beteiligten Künstler brauchen Monate, um in ihre Heimatorte zurückzukommen. Der Tänzer Nicolas Fionel Moumbounou saß lange im Kamerun fest, weil alle Flüge in den Kongo gestrichen waren und die Grenzen nach europäischer Logik geschlossen blieben. We travel the space ways basiert auf dem ursprünglich geplanten-Projekt. Die online-Premiere findet am Freitagabend um 19.30 Uhr am Nationaltheater Mannheim im Rahmen des Themenwochenendes "Gesetz der Freiheit" statt. Beginn um 19.30 Uhr, Dauer etwa eine Stunde, danach findet ein Nachgespräch statt, das von der Poetress, Bildungsreferentin und Blacktivistin Melanelle B. C. Hémêfa moderiert wird.

 

20 NAC Stream Travel Instagram


Auf der website des Nationaltheater Mannheim heißt es über die Arbeit:

"Ausgangspunkt des Online Performance-Projektes ist die titelgebende Frage einer anderen Produktion: 'Est – ce un humain? / Ist das ein Mensch? / Is this a human?', deren Proben im März aufgrund der Pandemie jäh unterbrochen wurden. Nun kommen kainkollektiv (Deutschland) mit Teilen des Ensembles wieder zusammen, um über die Kontinente hinweg in Verbindung zu bleiben und mit diesem Work-in-Progress-Format den 'Stand der Dinge' lokal und global zu verhandeln. Sie eröffnen einen digitalen Raum, in den alle eingeladen sind, die den Tanz über Abgründen nicht scheuen. Gewissheiten sollen verabschiedet werden und der Abgrund der Geschichte(n), die uns unweigerlich voneinander trennen und uns zugleich verbinden, soll in unsere Lebenswirklichkeit Einzug halten.

In 'We Travel the Space Ways' wird mit (digitalem) Live-Schnitt experimentiert, um in einer weitreichenden ästhetisch-medialen, aber auch sozialen und politischen Strategie Orte, Geschichten, Spuren und Positionierungen zusammenzuschneiden, die sich – im positiven wie negativen Sinn – als einschneidend für das lokal-globale Zusammenleben auf der Erde erweisen.

Wie können verschiedene Wirklichkeiten zwischen analog und digital, Dokumentation & Fiktion, Kunst, Care & Aktivismus, Medien, Orten, Schauplätzen & Akteur*innen zusammen geschnitten und Netz-Werke in Echtzeit entworfen werden? Das Team begibt sich auf eine Reise in den digitalen Raum, um Antworten auf diese Fragen zu finden – irgendwo zwischen den virtuellen Bewegungen eines (Straßen-)Tanz-Rituals und den fremden Liedern einer Weltraum-Oper. Was wird in der Zukunft des angebrochenen Zeitalters, das wir Anthropozän nennen, das eigentlich gewesen sein: ein Mensch? Und wer werden wir (künftig) gewesen sein?


We travel the space ways
Von und mit: kainkollektiv (Mirjam Schmuck, Fabian Lettow), Njara Rasolomanana, Pélagie Alima, Meriette Nancy Nko, Nils Voges (sputnic), Zora Snake Company.
Dauer: ca. 60 Minuten, danach Zoom-Gespräch mit den Künstler*innen

www.kainkollektiv.de
www.nationaltheater-mannheim.de

 

 


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"Früchte des Zorns" live gespielt und gestreamt aus Zürich

9. Oktober 2020. Wie wird sich das Format des Livestreams weiter entwickeln? Was ist mit Inszenierungen möglich, die für den physischen Theaterraum produziert wurden, und jetzt zugleich analog und online laufen? Christopher Rüpings Inszenierung von Früchte des Zorns wird am Sonntagabend ab 19 Uhr als normale Vorstellung am Schauspielhaus Zürich im Pfauen gezeigt. Der Abend wird aber zudem als Livestream in Kooperation vom Baltic House International Festival in St. Petersburg zu sehen sein. Vorstellungsbeginn ist 19 Uhr, es gibt eine kurze Einführung von Rüping. Der Stream wird mit russischen Untertiteln laufen und von einem professionellen Kamerateam aufwendig live gefilmt und live gesendet. Der Livestream ist am Sonntag hier im nachtkritikstream ab 19 Uhr zu sehen.


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"Prometheus Unbound" von den CyberRäubern beim PAD Darmstadt

4. Oktober 2020. Mit dem Wesen von Kunst im digitalen Zeitalter beschäftigen sich die CyberRäuber Marcel Karnapke und Björn Lengers. In ihrer Arbeit Prometheus Unbound entstehen Texte, Bilder und Töne mithilfe eines Algorithmus, der wiederum auf drei echte Schauspieler trifft. KI bestimmt den Verlauf des Abends. Beim ersten Festival Performing Arts und Digitalität (PAD) in Darmstadt läuft Prometheus Unbound zweimal, am Sonntagabend um 18 Uhr und um 21 Uhr live vor Ort und als interaktives Streaming. Wir zeigen den Stream in Kooperation mit der digitalen Theater-Plattform Spectyou.


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"Metamorphosis" vom Hijinx Theatre

24. September 2020. Inklusives Netztheater im Nachtkritikstream – als Gastspiel beim Grenzenlos Kultur Festival, dessen 22. Ausgabe dieses Jahr vom 23. bis zum 27. September als analog/digitales Hybridfestival in Mainz stattfindet, performt das Hijinx Theatre aus dem walisischen Cardiff seine auf der Kafka-Erzählung "Die Verwandlung" basierende Zoom-Inszenierung "Metamorphosis" live. Gegen ein Eintrittsgeld von fünf Euro kann man sich beim Festival anmelden um auf Zoom als Zuschauer*in an der Performance und anschließend an einem Workshop mit den Künstler*innen teilzunehmen und in den Genuss von englischen Untertiteln und Audiodeskription zu kommen. Im Nachtkritikstream läuft "Metamorphosis" als Live-Aufzeichnung ab 19 Uhr. Die Performance dauert etwa 50 Minuten und ist englischsprachig.

Nach der Vorstellung ist das gesamte Publikum eingeladen von 20:00 bis 20:30 Uhr an der offiziellen Hijinx After-Party mit den Künstler*innen teilzunehmen – die Theaterbar ist erreichbar unter diesem Zoom-Link: https://us02web.zoom.us/j/87079514239

 


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Superforecast – eine Dada-Webserie

21. Dezember 2020. Zusammen mit dem Berliner RambaZamba-Theater zeigen wir ab dem 21. Dezember 19:30 Uhr für 48 Stunden alle fünf Folgen der Dada-Webserie "Superforecast", deren 1. Folge im September an dieser Stelle als Premiere lief und in der es mit dem Schriftsteller Konrad Bayer und dem Bildenden Künstler Martin Kippenberger um die große Kunst der Vorhersage geht.


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"Der zerbrochne Kopf" beim Preisträgerfestival Amarena 2020

10. September 2020. Das Kollektiv Frachtwerk wurde 2019 von Heather King, Torsten Graefe und Nikolas Beck gegründet und ist seitdem Teil der freien Theaterszene in Mainz. Ihre Eigenproduktion Der zerbrochne Kopf ist eine Annäherung an Heinrich von Kleists Stück, an die Sache mit dem kaputten Porzellan, ans Theaterspielen-wollen und sich Abgehängt-fühlen, während man es doch eigentlich gar nicht ist. Die Arbeit wurde in Mai in der Kategorie Schauspiel mit dem Deutschen Amateurtheaterpreis ausgezeichnet und eröffnet heute das Preisträgerfestival Amarena, das online stattfindet. Dafür hat das Kollektiv einen Mitschnitt gefilmt, der sich auch hinter die Kulissen bewegt und seine ganz eigene Backstage-Ästhetik erzeugt. 


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"Ich bin nicht bereit, gerettet zu werden & Pandemie - Eine Wiedergängerin" vom Kunstfest Weimar

1. September 2020. Als Sommerspecial zeigten wir vom Kunstfest Weimar die von Marie Bues mit Niko Eleftheriadis inszenierte performative Kollage Ich bin nicht bereit, gerettet zu werden von Sivan Ben Yishai, die sich zu ihrem Text von einem Corona-Interview mit Frank Castorf im Spiegel inspirieren liess. Dazu gehörte Marie Bues' Theaterfilm Pandemie - Eine Wiedergängerin auf der Basis eines Texts von Natascha Gangl.


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"Schimmen nach Weimar" beim Kunstfest Weimar

31. 8. 2020. Als Sommerspecial zeigten wir vom Kunstfest Weimar als Livestream die Soloperformance "Schwimmen nach Weimar" von Steve Karier. Es handelte sich um die Weimarer Ausgabe der Performance-Serie Schwimmen nach – (Thüringen), mit welcher der luxemburgische Schauspieler im Laufe des Kunstfests Weimar eine theatralische Erkundung Thüringens in 17 Stationen vornahm – jedesmal an einem anderen Ort und jedesmal anders. 


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21. August 2020

Zombie TV (Folge 1 bis 6)

Als nachtkritikstream-Sommerspecial zeigen wir die Lecture-Cartoon-Serie Zombie TV. To live and die with the virus von Elisabeth Bronfen, Barbara Weber, Kati Rickenbach, Yannik Böhmer & Dominic Huber, entstanden für das Zürcher Theaterspektakel 2020, in Zusammenarbeit mit der Streaming-Plattform SPECTYOU.


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"Vernon Subutex" vom Schauspielhaus Graz

12. Juli 2020. Seit Mitte März streamen wir ausgewählte Inszenierungen, damit Theaterschaffende auch nach Einstellung des Spielbetriebs sichtbar bleiben und das Gespräch über Theater auch in Zeiten sozialer Isolation wach bleibt. Nun läuft mit "Vernon Subutex" die 107te Inszenierung – und die letzte vor der Sommerpause. Ab 12. Juli 18 Uhr zeigen wir für 24 Stunden Alexander Eisenachs Inszenierung nach dem Roman von Virginie Despentes. Die Premiere fand im September 2019 statt.


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Marthalers "Faust"

11. Juli 2020. Fast zum Abschluss der Streaming-Saison auf nachtkritik.de präsentierten wir hier noch einmal einen historischen Höhepunkt.

"Goethes Faust. Wurzel aus 1 + 2" kam am 4. November 1993 am Deutschen Schauspielhaus Hamburg heraus. 1994 wurde die Inszenierung zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Wir danken dem Schauspielhaus und Christoph Marthaler für die Erlaubnis die Aufzeichnung der Generalprobe in Hamburg auf dem nachtkritikstream zu zeigen. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Ton- und Bildqualität nicht in jedem Fall unseren heutigen Ansprüchen genügt.


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"War Sum Up" von Hotel Pro Forma (Kopenhagen) und Lettischer Rundfunkchor (Riga)

10. Juli 2020. Am 10. und 11. Juli zeigten wir hier in Zusammenarbeit mit dem Nationaltheater Mannheim die bilderstarke Musiktheaterproduktion "War Sum Up" von Kirsten Dehlholm und ihrer Künstlergruppe Hotel Pro Forma. Eine Arbeit über das Andauern von Krieg in der Menschheitsgeschichte, komponiert zwischen Poesie und Pop und realisiert mit dem lettischen Rundfunkchor aus Riga.


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"Die Zeit ist aus den Fugen" von Christoph Rüter

6. Juli 2020. Vom 9. Juli 18 Uhr bis 10. Juli 18 Uhr zeigten wir Christoph Rüters berühmten Dokumentarfilm "Die Zeit ist aus den Fugen" über Heiner Müllers Arbeit an seiner Inszenierung "Hamlet/Hamletmaschine" im Wendejahr 1989/90 mit Ulrich Mühe in der Titelrolle. Müller hatte das Stück als Drama eines jungen Intellektuellen angelegt, der mit der Staatsmacht in Konflikt gerät. Die Proben begannen am Deutschen Theater im August 1989.


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Anton Tschechows "The Seagull" von Yana Ross inszeniert

8. Juli 2020. Die Theater spielen nur wieder sehr vereinzelt, und wir zeigen noch bis 12. Juli ausgewählte Inszenierungen, bevor dann die Sommerpause beginnt. Vom 8. Juli, 18 Uhr, bis 9. Juli 18 Uhr läuft im nachtkritikstream Yana Ross' Inszenierung "The Seagull" (Die Möwe) von Anton Tschechow. Die Arbeit entstand 2015 am Reykjavík City Theatre. Die Regisseurin zog mit der Arbeit viel Aufmerksamkeit auf sich, seit 2019 gehört sie zum festen Regie-Team des Schauspielhaus Zürich.


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Unterwegs zur Digitalen Sparte

Editorial

Berlin, 2. Juli 2020. Seit einem guten Jahrzehnt erstarkt das Gespräch über die Möglichkeiten von Theater im Netz. Angeschoben wurde es durch Konferenzen wie Theater und Netz von nachtkritik.de und der Heinrich-Böll-Stiftung seit 2013 gemeinsam veranstaltet, Festivals und Barcamps. Inzwischen wird der Sektor zunehmend großzügig durch die öffentliche Hand gefördert. Mit der Gründung der Dortmunder Akademie für Theater und Digitalität positioniert sich das Netztheater theoretisch und praktisch. Aber einen Schub an Netztheater-Aktivität wie in den Monaten seit Einbruch der Corona-Pandemie gab es noch nie. Die Not machte die Tugend. Über Streamings erreichten klassische und neuere Repertoire-Theaterproduktionen erstmals ein überregionales, ja internationales Publikum. Frische Online-Produktionen für Livestreams entstanden. Es sprossen die Monologe, neue Kurzdramen, auch komplexere Ensemble-Inszenierungen.


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"Dekalog" vom Schauspielhaus Zürich

5. Juli 2020. Seit die Theater coronabedingt geschlossen haben, hat nachtkritik.de nicht nur einen digitalen Spielplan zusammengestellt. Es wurden auch die vielen digitalen Hervorbringungen der Theater im deutschsprachigen Raum gesichtet. Was hier besonders auffiel, was wir wegweisend oder anderweitig bemerkenswert fanden, zeigen wir vom 3. Juli 2020 ab 18 Uhr bis 7. Juli 2020 18 Uhr noch einmal gebündelt und von Künstler*innengesprächen gerahmt in einem Netztheater Special.


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"Wir sind noch einmal davongekommen" von der Theaterakademie August Everding

3. Juli 2020. Seit die Theater coronabedingt geschlossen haben, hat nachtkritik.de nicht nur einen digitalen Spielplan zusammengestellt. Es wurden auch die vielen digitalen Hervorbringungen der Theater im deutschsprachigen Raum gesichtet. Was hier besonders auffiel, was wir wegweisend oder anderweitig bemerkenswert fanden, zeigen wir nun vom 3. Juli 2020 ab 18 Uhr bis 7. Juli 2020 18 Uhr noch einmal gebündelt und von Künstler*innengesprächen gerahmt in einem Netztheater Special.


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"zeitfuereinander.com" 1,2 und 3 von Anne Lenk, Camill Jammal, Philipp Arnold & Ensembles

Juli 2020. Seit die Theater coronabedingt geschlossen haben, hat nachtkritik.de nicht nur einen digitalen Spielplan zusammengestellt. Es wurden auch die vielen digitalen Hervorbringungen der Theater im deutschsprachigen Raum gesichtet. Was uns hier besonders aufgefallen ist, zeigen wir nun vom 3. Juli 2020 ab 18 Uhr bis 8. Juli 2020 18 Uhr noch einmal gebündelt und von Künstler*innengesprächen gerahmt in einem Netztheater Special. Am 6. Juli zeigen wir ab 18 Uhr die ersten beiden Staffeln der Webserie "zeitfuereinander.com" von Anne Lenk, Camill Jammal, Philipp Arnold & Ensembles, am 7. Juli zeigen wir exklusiv die Premiere von Staffel 3. Anschließend das Künstler*innengespräch mit Regisseurin Anne Lenk, Camill Jammal, Philipp Arnold, Judith Bohle, Isaak Dentler, Lisa Hrdina und Bernd Moss. Alle Staffeln und Folgen sind dann bis zum 8. Juli 18 Uhr im Nachtkritikstream zu sehen.


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"Hogwarts Exkursionen" von Gro Swantje Kohlhof

4. Juli 2020. Seit die Theater coronabedingt geschlossen haben, hat nachtkritik.de nicht nur einen digitalen Spielplan zusammengestellt. Es wurden auch die vielen digitalen Hervorbringungen der Theater im deutschsprachigen Raum gesichtet. Was hier besonders auffiel, was wir wegweisend oder anderweitig bemerkenswert fanden, zeigen wir nun vom 3. Juli 2020 ab 18 Uhr bis 7. Juli 2020 18 Uhr noch einmal gebündelt und von Künstler*innengesprächen gerahmt in einem Netztheater Special.

Am 4. Juli zeigen wir ab 18 Uhr Hogwarts Exkursionen von und mit Gro Swantje Kohlhof, das auf der Webseite der Münchner Kammerspiele lief. Im Live-Gespräch um 20 Uhr erzählt die Nachwuchsschauspielerin des Jahres 2019 mehr über ihr Harry Potter-Format.


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Das digital reproduzierte Deutsche Theater Berlin von Cyberräuber

3. Juli 2020. Vom 19. bis 21. Juni hätte im Deutschen Theater Berlin das Festival Radar Ost für Theater aus Osteuropa und Russland stattfinden sollen. Als das Festival coronabedingt ausfallen musste, wurden die Aufzeichnungen der Inzenierungen oder digitale Adaptionen der eingeladenen Stücke, Podiums- und Publikumsgespräche, Chats und Workshops nicht einfach gestreamt. Das Kollektiv CyberRäuber hatte das Deutsche Theater in 3D als digitale Umgebung im Stil einer interaktiven Graphic Novel reproduziert. Per Curser konnten Zuschauer*innen es durchstreifen, um dann an verschiedensten Orten im digital reproduzierten Haus die Veranstaltungen als Videos oder Live-Streams abzurufen. Vom 3. bis 7. Juli war das digitale DT anlässlich des Netztheater Specials noch einmal geöffnet – und konnte (nach Festivalende wieder leer) durchstreift werden.


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⭐️ Netztheater Special

30. Juli 2020. Seit die Theater coronabedingt geschlossen haben, hat nachtkritik.de nicht nur einen digitalen Spielplan zusammengestellt. Es wurden auch die vielen digitalen Hervorbringungen der Theater im deutschsprachigen Raum gesichtet. Was hier besonders auffiel, was wir wegweisend oder anderweitig bemerkenswert fanden, zeigen wir nun vom 3. Juli 2020 ab 18 Uhr bis 7. Juli 2020 18 Uhr noch einmal gebündelt und von Künstler*innengesprächen gerahmt in einem Netztheater Special.


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"Fiskus" von Felicia Zeller, uraufgeführt von Christoph Diem

30. Juni 2020. Weil die Theater nur sehr vereinzelt wieder spielen, bevor die Sommerpause beginnt, stellt nachtkritik.de noch bis Mitte Juli einen digitalen Spielplan mit ausgewählten Inszenierungen zusammen. Vom 1. Juli 18 Uhr bis 2. Juli 18 Uhr zeigten wir Felicia Zellers Stück "Fiskus", am 18. Januar 2020 am Staatstheater Braunschweig von Christoph Diem uraufgeführt. Die Inszenierung war eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen NRW 2020.


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"Ich schaue dich an (Je te regarde)" am Staatstheater Darmstadt

27. Juni 2020. Weil die Theater nur sehr allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 27. Juni 20 Uhr bis zum 28. Juni 18 Uhr zeigen wir als Online-Premiere "Ich schaue dich an (Je te regarde)" von Alexandra Badea, am Staatstheater Darmstadt inszeniert von Barish Karademir. 


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"Dekalog", inszeniert von Alexander Nerlich

29. Juni 2020. Weil die Theater nur sehr allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis in den Juli einen digitalen Spielplan mit ausgewählten Inszenierungen zusammen, die bei uns im Streaming laufen: Am 29. Juni ab 18 Uhr zeigten wir für 24 Stunden Dekalog, inszeniert von Alexander Nerlich nach den Filmen von Krzysztof Kieślowski und Krzysztof Piesiewicz unter Verwendung der Bühnenfassung von John von Düffel am Theater Ingolstadt. Premiere war im April 2017. Bühnenbildner Wolfgang Menardi hat für den Abend einen vielfach gelobten Raum entworfen, und Malte Preuss hat die Musik erstellt.


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"Richard III." am Thalia Theater Hamburg

25. Juni 2020. Weil die Theater nur sehr allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 25. Juni 18 Uhr bis zum 26. Juni 18 Uhr zeigen wir "Richard III." von William Shakespeare in der Inszenierung von Antú Romero Nunes, Premiere am Thalia Theater Hamburg war am am 29. Oktober 2016 (hier die Nachtkritik).


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"9 Tage wach" am Staatsschauspiel Dresden

26. Juni 2020. Weil die Theater nur sehr allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 26. Juni 18 Uhr bis zum 27. Juni 18 Uhr zeigen wir "9 Tage wach" von John von Düffel nach dem gleichnamigen Buch von Eric Stehfest und Michael J. Stephan. Premiere am Staatsschauspiel Dresden war am am 10. November 2018 (hier die Nachtkritik), und "9 Tage wach" war eingeladen zum 23. Divadelní Flora Festival in Olomouc (Tschechien).


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"Das Käthchen von Heilbronn“ vom Düsseldorfer Schauspielhaus

28. Juni 2020. Weil die Theater nur sehr allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis in den Juli einen digitalen Spielplan zusammen: Am 28. Juni ab 18 Uhr zeigen wir für 24 Stunden "Das Käthchen von Heilbronn" von Heinrich von Kleist in der Regie von Simon Solberg. Premiere war am 19. November 2016 am Düsseldorfer Schauspielhaus. – Am 28. Juni 2020 ab ! 20 Uhr ! (im Bild steht's falsch) im Live-Chat: Regisseur Simon Solberg.


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ZoomTime [Smuta], inszeniert von Vlad Troitskyi

24. Juni 2020. Weil die Theater nur sehr vereinzelt Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten und Online-Inszenierungen zusammen: Ab 24. Juni 20 Uhr zeigen wir für 24 Stunden Vlad Troitskyis Zoomtime [Smuta], entstanden am Dakh Theater Kiew und an der Volksbühne Berlin 2020 als Teil des des transkulturellen Festivals POSTWEST.


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Hammer und Spiegel, inszeniert von Florian Hein

24. Juni 2020. Weil die Theater nur sehr vereinzelt Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten und Online-Inszenierungen zusammen: Ab 24. Juni 18 Uhr zeigen wir für 24 Stunden Florian Heins Hammer und Spiegel, entstanden statt einer Live-Inszenierung an der Volksbühne Berlin 2020 als Teil des des transkulturellen Festivals POSTWEST.


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"Die Odyssee", inszeniert von Antú Romero Nunes

23. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Ab 23. Juni, 18 Uhr, zeigen wir für 24 Stunden Die Odyssee in der Inszenierung von Antú Romero Nunes am Thalia Theater Hamburg aus dem Jahr 2017. Nunes inszenierte die Irrfahrt frei nach Homer mit großem Theaterzauber, im Mai 2018 war er damit zum Berliner Theatertreffen eingeladen.


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Romeo und Julia, inszeniert von Jette Steckel

19. Juni 2020. Weil die Theater nur sehr vereinzelt Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Ab 21. Juni 18 Uhr zeigen wir für 24 Stunden Shakespeares Die Tragödie von Romeo und Julia in einer Inszenierung von Jette Steckel, herausgekommen im September 2014 am Hamburger Thalia Theater.


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"Was sie schon immer mal über Polen, Russland und die Ukraine wissen wollten." 

Lectures von und mit u.a. Wojetk Klemm, Tomasz Cymerman, Ada Mukhina, Olga Schiliaeva und Pavlo Arie

18. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Am 20. Juni um 18 Uhr zeigten wir drei Lectures aus dem Rahmenprogramm des Osteuropa-Festivals Radar Ost Digital des Deutschen Theaters Berlin: "Was Sie schon immer mal über Polen, Russland und die Ukraine wissen wollten." Die Lectures bieten komplexe Einblicke in Umstände des Theatermachens unter verschärften Bedingungen.


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Im Herzen der Gewalt" adaptiert nach Édouard Louis von Jan Czapliński

inszeniert von Ewelina Marciniak

18. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Am 20. Juni um 20 Uhr zeigten wir "Im Herzen der Gewalt" nach Édouard Louis, inszeniert von Ewelina Marciniak am Fredro Theater im polnischen Gniezno. Es handelt sich um ein digitales Gastspiel im Rahmen des Festivals "Radar Ost Digital" am Deutschen Theater Berlin.


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"Patricks Trick" von Jungen Theater Regensburg

19. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Bis 20. Juni 16 Uhr zeigen wir das Kinder Spezial "Patricks Trick" aus dem Jungen Theater Regensburg, geschrieben von Kristo Šagor, inszeniert von Michael Uhl. 


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Seymour. Der Film

18. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: An dieser Stelle lief Seymour. Der Film, Matthias Ripperts Theater-Film-Version des Stücks von Anne Lepper, das Ende März am Staatstheater Darmstadt Premiere hätte haben sollen.


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"Corona Papers" aus Neuwied

16. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 16. Juni, 18 Uhr, bis 17. Juni zeigen wir für 24 Stunden "Corona Papers" von Stephan Lack, inszeniert von Lajos Wenzel am Schlosstheater Neuwied, der Hauptspielstätte des Landestheater Rheinland-Pfalz. Die "Corona Papers" entstanden als brandaktuelle Reaktion auf den Lockdown infolge der Seuche. Am vergangenen Samstag hatte das Auftragswerk Premiere in Neuwied - vor 66 Zuschauern.

 

Das Landestheater Rheinland-Pfalz schreibt über "Corona Papers":

"Maskenpflicht im Supermarkt, geschlossene Kneipen und Bars, Verzicht auf soziale Kontakte. All das kümmert Nik kaum, denn schließlich verbringt er seine Tage auch sonst am liebsten allein vorm Pc – natürlich in seinem alten Kinderzimmer bei Hotel Mama. Der Endzwanziger lebt in seiner eigenen Blase: als selbsterklärter „Incel“ ist er auf dubiosen Internetseiten unterwegs und tauscht die neuesten Verschwörungstheorien mit seinen digitalen Bekanntschaften aus. So lernt er auch Wutbürger23 kennen, der im Besitz von Geheimdokumenten, den sogenannten „Corona Papers“ ist und Nik diese persönlich zeigen möchte…

Ganz anders bei Familienmanagerin Sascha. Statt die Zeit der Einschränkungen in trauter Umgebung mit Ihren Liebsten zu verbringen, driftet Ihre Familie immer weiter auseinander. Ihr durch Corona plötzlich arbeitsloser Gatte verbarrikadiert sich im heimischen Keller, die Teenagertochter die noch voll in der Pubertät steckt und der 11jährige Sohn, der sich gerade in diese begibt brauchen viel Raum und zu allem Übel verschwindet auch noch ihr halbseniler Vater plötzlich spurlos aus dem Haus. So begibt sich Sascha trotz Corona auf die Suche und landet dabei auch vor Niks Haustür.

Die Uraufführung von der Landesbühne Rheinland-Pfalz untersucht den Zusammenprall zweier Welten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Was macht die aktuelle Situation mit den Menschen? Und wie kann man trotz Abstand Nähe erleben? Im durch die Hygiene- und Schutzverordnungen in den Zuschauerzahlen stark eingeschränktem Saal, wird das Publikum Teil der Inszenierung und kann sich selber fragen: Werden wir auch mit Entfernung berührt?"

 

Corona Papers
von Stephan Lack
Uraufführung
Regie: Lajos Wenzel, Bühnenbild: Künstlerkollektiv NUANS, Kostüme: Sylvia Rüger.
Mit: Madeleine Niesche, Carl Bruchhäuser.
Premiere am 13. Juni 2020 im Schlosstheater Neuwied
Dauer:

www.schlosstheater.de

 

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"Wir sind GESTERN HEUTE MORGEN"

19. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Bis 20. Juni 18 Uhr zeigten wir mit Wir sind GESTERN HEUTE MORGEN ein "generationenkonfrontierendes Theaterprojekt", entwickelt vom Spielensemble des Stückes, inszeniert von Uta Plate.


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"Peer Gynt" inszeniert von Viktor Bodo

14. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 14. Juni, 18 Uhr, bis 15. Juni zeigen wir für 24 Stunden "Peer Gynt" von Henrik Ibsen, inszeniert von Viktor Bodo am Volkstheater Wien. Nachtkritiker Reinhard Kriechbaum schreibt: "Ibsens 'Peer Gynt' ist besonders dankbares Material für den Bühnenzauberer. In seiner Deutung haben wir es mit Kopftheater, nicht mit realen Erlebnissen zu tun."


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"Bilder deiner großen Liebe" nach Wolfgang Herrndorf

13. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 13. Juni, 18 Uhr, bis 14. Juni zeigen wir für 24 Stunden "Bilder deiner großen Liebe" nach Wolfgang Herrndorf in der Fassung von Robert Koall, inszeniert von Jan Gehler, ursprünglich am Staatsschauspiel Dresden.


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"John Gabriel Borkman" vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg

9. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Ab 12. Juni 18 Uhr zeigen wir für 24 Stunden John Gabriel Borkman von Henrik Ibsen - 2014 inszeniert von Karin Henkel am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und 2015 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.


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"Odem" vom Staatstheater Kassel

11. Juni 2020. Weil die Theater erst allmählich wieder Türen, Tore und Bühnen öffnen, stellt nachtkritik.de noch bis Juli einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 11. Juni, 18 Uhr, bis 12. Juni zeigen wir für 24 Stunden "Odem", geschrieben und inszeniert von Wilke Weermann. Nachtkritiker Michael Laages sah in dem "Schauspiel für drei Androiden und eine Nonne", das von Ferne her zu Mary Shelleys "Frankenstein" hinübergrüßt und aus der Nähe betrachtet, nicht wenig mit der Diskussion über Künstliche Intelligenz zu tun hat,  eine "freie Fantasie über die Erfiindung des Menschen".


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Zur Zukunft der Städtischen Bühnen Frankfurt

Frankfurt am Main, 10. Juni 2020. Das Frankfurter Stadtparlament hat im Januar dieses Jahres mit großer Mehrheit den Abriss der Städtischen Bühnen beschlossen. Die Doppelanlage am Willy-Brandt-Platz mit ihrer charakteristischen Glasfassade beherbergt die Oper und das Schauspiel Frankfurt. Der Beschluss ist in Frankfurt weiterhin umstritten, eine Online-Petition für den Erhalt des von Otto Apel projektierten und 1963 eingeweihten Gebäudes liegt aktuell bei 5.700 Unterstützer*innen. Im Mai 2020 wurde das Foyer des Hauses unter Denkmalschutz gestellt.


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Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen
Und dann kam Mirna
Nach uns das All – Das innere Team kennt keine Pause

10. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Ab 10. Juni, 18 Uhr, zeigen wir in Zusammenarbeit mit dem Maxim Gorki Theater für 24 Stunden drei Stücke von Sibylle Berg über "die Anti-Heldin des 21. Jahrhunderts", jeweils in Inszenierungen von Sebastian Nübling: Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen (Premiere am 23. November 2013), Und dan kam Mirna (Premiere am 24. September 2015) und Nach uns das All – Das innere Team kennt keine Pause (Premiere am 24. September 2017).


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"Lockdown" von internil

7. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom  7. bis 9. Juni streamten wir auf dieser Seite "Lockdown" vom Performance-Label internil (Arne Vogelgesang und Marina Miller Dessau).

Anstelle der Premiere "Blackout", die am 8. Mai 2020 hätte stattfinden sollen, bleiben internil vom 1. April 2020 bis 31. Mai 2020 in einer Berliner Wohnung eingeschlossen und produzierten für das Staatstheater Darmstadt eine Webserie unter Corona-Bedingungen. Wir präsentieren alle Episoden der Serie (Teil 1 ist in zwei Videos aufgeteilt - Sein Video, ihr Video).


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"Palmen" von Ciao Now

3. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 5. Juni ab 18 Uhr bis zum 6. Juni zeigen wir für 24 Stunden "Palmen" des Berliner Film- und Theaterkollektivs Ciao Now. Ihre Anti-Soap entstand – "sehr, sehr frei" – nach Schillers "Die Räuber".


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"Der Boxer" vom Thalia Theater Hamburg

3. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 6. Juni 18 Uhr bis 7. Juni zeigen wir für 24 Stunden "Der Boxer" in der Regie von Ewelina Marciniak nach dem Roman von Szczepan Twardoch. Lesen lässt sich die Geschichte um den jüdischen Boxer Jakub Shapiro, der in einem mafiösen Umfeld im Warschau der 30er Jahre, kurz vor dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht, um den sozialen Aufstieg kämpft, als Warnung vor dem wachsenden Nationalismus in Polen und Europa heute.


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"Atlas des Kommunismus" am Maxim Gorki Theater Berlin

3. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 3. Juni 18 Uhr bis 4. Juni 18 Uhr zeigen wir "Atlas des Kommunismus" von Lola Arias, Premiere des Dokumentartheaterstücks war am 8. Oktober 2016 am Maxim Gorki Theater Berlin (hier die Nachtkritik). Am 3. Juni um 20 Uhr gibt es einen Livechat mit Lola Arias.


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"Ansichten eines Clowns" inszeniert von Maxim Didenko

5. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Bis 5. Juni 2020 18 Uhr zeigen wir Ansichten eines Clowns nach dem Roman von Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll. Die Premiere der Inszenierung von Maxim Didenko fand am 30. März 2019 im Nationaltheater Mannheim statt.


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"Mutter Courage und ihre Kinder" vom Staatsschauspiel Dresden

30. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Am 30. Mai 2020 zeigen wir ab 18 Uhr Bertolt Brechts Antikriegsstück "Mutter Courage und ihre Kinder" in der Regie von Armin Petras mit Ursula Werner in der Titelrolle. Die Premiere der Produktion am Staatsschauspiel Dresden war am 27. September 2019.


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"Die Hamletmaschine" vom Thalia Theater Hamburg

1. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Vom 31. Mai 2020 ab 18 Uhr bis zum 2. Juni 2020 zeigen wir Heiner Müllers "Hamletmaschine" in der Regie von Robert Wilson aus dem Jahr 1986.


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"Pünktchen trifft Anton" am Grips Theater

1. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 1. Juni 10 Uhr bis 2. Juni 10 Uhr zeigen wir "Pünktchen trifft Anton" von Volker Ludwig nach Erich Kästner, die Uraufführung in der Regie von Frank Panhans fand im November 2011 am Berliner Grips Theaeter statt. Empfohlen für Menschen ab 11 Jahren.


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"Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete" vom Jungen Schauspiel Düsseldorf

1. Juni 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Bis heute 10 Uhr zeigen wir "Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete" nach Otfried Preußlers Kinderbuchklassiker, in einer Online-Inszenierung des Jungen Schauspiels Düsseldorf – für alle ab 6 Jahren.


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"Bookpink" am Schauspielhaus Graz

29. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 29. Mai 18 Uhr bis 30. Mai 18 Uhr zeigen wir "Bookpink" von Caren Jeß, die Uraufführung in der Regie von Anja Michaela Wohlfahrt war am 29. November 2019 am Schauspielhaus Graz (hier die Nachtkritik). Die Inszenierung war zu den Mülheimer Theatertagen 2020 eingeladen, Caren Jeß gewann vorher für ihr Stück bereits 2018 den Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik und stellte es 2019 beim Heidelberger Stückemarkt vor.


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"Hamlet" von Boris Nikitin

27. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen, Livestreams und Filmen zusammen. Noch bis morgen 18 Uhr zeigen wir die Solo-Performance "Hamlet" von Boris Nikitin, eine Reflexion über Identität, Krankheit und Wirklichkeit nach Motiven der Shakespeare-Tragödie. Die Uraufführung dieser freien Produktion fand am 24. September 2016 an der Kaserne Basel statt. "Hamlet" wurde zum Impulse Theater Festival der Freien Szene 2017 eingeladen.


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"Between Worlds / Global Tales of Outsourcing Dementia Care" von Costa Compagnie

29. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan von Inszenierungen zusammen. Bis heute 18 Uhr läuft bei uns die Recherchetheater-Arbeit "Between Worlds / Global Tales of Outsourcing Dementia Care", eine Kooperation der Costa Compagnie mit der University of British Columbia, Vancouver (CAN) und der Newcastle University (UK). Premiere war am 7. November 2019 im Ballhaus Ost Berlin.


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"Ramadram" von new media socialism und Migrantpolitan

23. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Am 23. Mai 2020 zeigen wir ab 18 Uhr alle Folgen der Webserie Ramadram, die als "multilinguale diasporische Soap-Opera" von new media socialism und Migrantpolitan seit dem 27. April für Kampnagel in Hamburg produziert wurde. Ab 22 Uhr steht dann – pünktlich zum Zuckerfest! – auch die finale Folge in der Playlist bereit.


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"Wir sind noch einmal davongekommen" von der Theaterakademie August Everding

24. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan von Inszenierungen zusammen. Am 24. Mai 2020 ab 19:30 Uhr läuft bei uns im Live-Stream Wir sind noch einmal davongekommen nach Thornton Wilder – in einer Inszenierung von Marcel Kohler, Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. Ursprünglich sollte der Abend die Abschlussinszenierung eines Schauspieljahrgangs bilden, nun spielen sie isoliert voneinander in ihren Wohnungen. Um 19:25 Uhr startet der Abend mit einer kurzen Stückeinführung.


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"Der zerbrochne Krug" vom Düsseldorfer Schauspielhaus

22. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Am 22. Mai 2020 ab 18 Uhr zeigen wir den "Der zerbrochne Krug" von Heinrich von Kleist in der Regie von Laura Linnenbaum, eine Klassiker-Lektüre im Licht der #MeToo-Debatte. Premiere am Düsseldorfer Schauspielhauses war am 8. November 2018.


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"Urfaust / FaustIn and out" mit anschließender Videokonferenz zu Elfriede Jelinek

21. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab dem 21. Mai 2020 um 18 Uhr zeigen wir "Urfaust / FaustIn and out" von Johann Wolfgang von Goethe und Elfriede Jelinek. Regie der Inszenierung, die am 28. Februar 2020 am Volkstheater Wien Premiere feierte, hatte Bérénice Hebenstreit (hier unsere Nachtkritik). Nach der Vorstellung am 21. Mai 2020 hatte der Interuniversitäre Forschungsverbund Elfriede Jelinek der Universität Wien und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien im Rahmen seines Forschungsschwerpunkts "Kunst & Politik" eine Podiumsdiskussion geplant. Da diese Vorstellung nicht stattfinden kann, haben sich der Interuniversitäre Forschungsverbund und das Volkstheater entschlossen, im Anschluss an den Stream von "Urfaust / FaustIn and out", der ab 21. Mai auf nachtkritik.de 24 Stunden lang zu sehen sein wird, die Diskussion zu zeigen, die als Videokonferenz abgehalten wurde.


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Film-Performance von Laura Andreß, Victoria Halper und Kai Krösche

20. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab 20. Mai 2020 um 20:30 Uhr allerdings zeigen wir keine Theateraufführung. "Ausgang: Offen" vom Performancekollektiv DARUM war zwar als begehbare Installation also Theater im weiteren Sinne konzipiert, aber die Pandemie zwang Laura Andreß, Victoria Halper und Kai Krösche das Medium zu wechseln. Aus der leibhaftigen Performance wurde ein Film, der auf nachtkritik.de als Preview läuft.


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"La flauta mágica/Die Zauberflöte" vom Theater Heidelberg

18. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab 18. Mai 2020 um 18 Uhr zeigen wir "La flauta mágica/Die Zauberflöte“ von Horacio Salinas (Musik) und Guillermo Calderón (Text). Regie der Inszenierung am Theater Heidelberg führte Antú Romero Nunes, die am 1. Februar dort das iberoamerikanische Festival Adelante eröffnete. Premiere hatte die internationale Koproduktion frei nach Motiven aus "Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart und Emanuel Schikaneder im Januar 2020 bei einem der wichtigsten lateinamerikanischen Performing Arts-Festivals, Santiago a Mil in Chile. Dort wurde die Inszenierung auch aufgezeichnet. Wer einen gemeinsamen Streaming-Theaterabend verbringen mag, ist am 18 Mai ab 20 Uhr zum Community-Viewing mit Antú Romero Nunes im Live-Chat eingeladen. Chat-Host ist Georg Kasch.


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"Linie 1" vom Grips Theater Berlin

17. Mai 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab 17. Mai 2020 um 18 Uhr zeigen wir eine Aufnahme des Kultmusicals "Linie 1" von Volker Ludwig mit Musik von Birger Heymann und der Rockband "No Ticket" in der Regie von Wolfgang Koldneder. Das Stück steht seit seiner Uraufführung am 30. April 1986 ununterbrochen im Repertoire des Grips Theaters, wurde weltweit nachgespielt und hat in Berlin bereits annähernd 2000 Aufführungen erlebt. Volker Ludwig erhielt für den Stücktext den Mülheimer Dramatikerpreis 1987. Der hier gezeigte Mitschnitt stammt aus dem Jahr 2006. Wer einen gemeinsamen Streaming-Theaterabend verbringen mag, ist eingeladen, mit uns zusammen ab 20 Uhr das Video anzuschalten und zu chatten. Gastgeber des Chats ist nachtkritik-Redakteur Christian Rakow.


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"Dschabber" von Marcus Youssef in der Regie von Klaus Schumacher

16. Mai 2020. Der Erwachsenenspielplan pausiert. Das Kinder- und Jugendtheater auf nachtkritik.de kommt zu seinem Recht. An den Auftakt mit Kindertheater schließt in der zweiten Wochenhälfte Jugendtheater an. Immer um 16 Uhr für jeweils 24 Stunden. Heute zeigen wir Macus Youssefs Interkultur-Drama "Dschabber" in der Inszenierung von Klaus Schumacher (ab 12 Jahren). Es hatte am 11. Januar 2020 im Deutschen Schauspielhaus Hamburg Premiere.


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"Peer Gynt" von Felix Krakau nach Henrik Ibsen inszeniert

15. Mai 2020. Der Erwachsenenspielplan pausiert. Das Kinder- und Jugendtheater auf nachtkritik.de kommt zu seinem Recht. Nachdem zu Beginn das Kindertheater im Mittelpunkt stand, schließt sich in der zweiten Wochenhälfte das Jugendtheater an. Immer um 16 Uhr neu für jeweils 24 Stunden. Heute zeigen Henrik Ibsens Selbstfindungs- und Selbstverlustdrama "Peer Gynt", das Felix Krakau mit Jugendlichen für die Düsseldorfer Bürgerbühne eingerichtet hat. Die Inszenierung erhielt den Körber-Preis für Junge Regie 2019.


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"So lonely" von Franziska Steiof nach Per Nilsson inszeniert

14. Mai 2020. Der Erwachsenenspielplan pausiert. Das Kinder- und Jugendtheater auf nachtkritik.de kommt zu seinem Recht. An drei Tage Kindertheater schließt nun in der zweiten Wochenhälfte Jugendtheater an. Immer um 16 Uhr neu für jeweils 24 Stunden. Heute zeigen wir das Beziehungsdrama "So lonely" nach dem Roman von Per Nilsson, dramatisiert von Michael Müller (ab 15 Jahren). Es entstand in der Regie von Franziska Steiof am Grips Theater und wurde 2011 mit dem Ikarus-Preis für herausragendes Jugendtheater in Berlin ausgezeichnet.


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"Entweder und", Regie: Hannah Biedermann (5+)

12. Mai 2020. Der Erwachsenenspielplan pausiert. Endlich einmal kommt das Kinder- und Jugendtheater auf nachtkritik.de zu seinem Recht. Das sind die Chancen der Krise. Drei Tage Kindertheater jeweils um 10 Uhr für 24 Stunden, anschließend, in der zweiten Hälfte der Woche, Jugendtheater ab jeweils 16 Uhr für 24 oder 48 Stunden. Am 12. Mai läuft hier ab 10 Uhr "Entweder und" vom Jungen Ensemble Stuttgart in Regie von Hannah Biedermann. Das "Kinderstück über das Größerwerden in einer rosablauen Welt" empfiehlt das Theater für Zuschauer*innen ab 5 Jahren.


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"Radau" von Thomas Fiedler nach Walter Benjamin inszeniert

13. Mai 2020. Der Erwachsenenspielplan pausiert. Endlich einmal kommt das Kinder- und Jugendtheater auf nachtkritik.de zu seinem Recht. Das sind die Chancen der Krise. Drei Tage Kindertheater jeweils um 10 Uhr für 24 Stunden, anschließend, in der zweiten Hälfte der Woche, Jugendtheater ab jeweils 16 Uhr. Heute zeigen wird "Radau" von Thomas Fiedler nach einem Hörspiel von Walter Benjamin inszeniert am Berliner Theater an der Parkaue.


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Die Jury-Abschlussdiskussion des Theatertreffens

9. Mai 2020. Das Berliner Theatertreffen, wie wir es kannten, fiel in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Die Berliner Festspiele verlegen deshalb ihr Theatertreffen ins Netz. 6 von 10 der ausgewählten Aufführungen wurden gestreamt. Zum Abschluss gab es heute Abend die Jury-Abschlussdebatte mit den Mitgliedern der Theatertreffen-Kritiker*innenjury.


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"Am Hafen mit Vogel" aus dem Hessischen Landestheater Marburg

11. Mai 2020. Der Erwachsenenspielplan pausiert. Endlich einmal kommt das Kinder- und Jugendtheater auf nachtkritik.de zu seinem Recht ("wir möchten schon, wir schaffen es im Normalbetrieb nicht ..."). Das sind die Chancen der Krise. Drei Tage Kindertheater jeweils um 10 Uhr für 24 Stunden, anschließend, in der zweiten Hälfte der Woche, Jugendtheater ab jeweils 16 Uhr für 24 oder 48 Stunden. Den Auftakt bildet "Am Hafen mit Vogel" von der noch unbekannten Autorin Anah Filou aus Wien. Mehr informationen über das Stück finden Sie weiter unten auf dieser Seite. 


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"Chinchilla Arschloch, waswas" von Rimini Protokoll

6. Mai 2020. Auch das Theatertreffen wie wir es kennen, fällt in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Die Berliner Festspiele verlegen deshalb ihr Theatertreffen ins Netz. Sechs von zehn ausgewählten Aufführungen werden auf der Website der Festspiele sowie auf nachtkritik.de gestreamt. Heute als vorletzter Auftritt "Chinchilla Arschloch, waswas" von Rimini Protokoll (Helgard Haug), eine Produktion des Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt), Schauspiel Frankfurt und Rimini Apparat in Koproduktion mit dem Westdeutschen Rundfunk und HAU Hebbel am Ufer (Berlin). Der Stream ist bis 7. Mai 20 Uhr online. Alle Informationen zur Produktion, zum Chat und zum Nachgespräch mit Künstler*innen der Produktion finden Sie hier auf dieser Seite.


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"The Vacuum Cleaner" von Toshiki Okada

8. Mai 2020. Auch das Berliner Theatertreffen, wie wir es kennen, fällt in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Theateraufführungen in geschlossenen Häusern sind verboten. Die Berliner Festspiele verlegen deshalb ihr Theatertreffen ins Netz. Sechs der zehn ausgewählten Inszenierungen werden auf der Website der Festspiele, der jeweiligen Theater sowie auf nachtkritik.de gestreamt – jeweils für 24 Stunden. Auf nachtkritik.de gibt's einen Livechat zum Stream ab 20 Uhr. Toshiki Okadas "The Vacuum Cleaner" hatte am 12. Dezember 2019 Premiere an den Münchner Kammerspielen (hier unsere Nachtkritik).


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"Schauspiel Leipzig" von Tennessee Williams, Regie: Claudia Bauer

5. Mai 2020. Das Theatertreffen, wie wir es kennen, fällt in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Theateraufführungen in geschlossenen Häusern sind derzeit nicht möglich. Die Berliner Festspiele verlegen deshalb ihr Theatertreffen ins Netz. Sechs von zehn ausgewählten Aufführungen werden auf der Website der Festspiele sowie auf nachtkritik.de gestreamt.

Bei uns beginnt das gemeinsame Schauen ab 19.30 Uhr im Foyer des nachtkritik-Chat-Rooms, die Aufführung startet um 20 Uhr. Der Talk der Berliner Festspiele mit Künstler*innen der Produktion wird im Anschluss an den ersten Durchlauf von "Süßer Vogel Jugend" stattfinden. Alles hier auf dieser Seite erreichbar.


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"Die Kränkungen der Menschheit" von Anta Helena Recke

3. Mai 2020. Auch das Berliner Theatertreffen, wie wir es kennen, fällt in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Theateraufführungen in geschlossenen Häusern sind verboten. Die Berliner Festspiele verlegen deshalb ihr Theatertreffen ins Netz. Sechs der zehn ausgewählten Inszenierungen werden auf der Website der Festspiele, der jeweiligen Theater sowie auf nachtkritik.de gestreamt – jeweils für 24 Stunden. Auf nachtkritik.de mit einem Livechat zum Stream parallel zum ersten Durchlauf am Eröffnungsabend. Anta Helena Reckes "Die Kränkungen der Menschheit" hatte am 26.9.2019 Premiere an den Münchner Kammerspielen und wurde danach an den koproduzierenden Häusern HAU Berlin, Mousonturm Frankfurt und Kampnagel Hamburg gezeigt.


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"Anatomie eines Suizids" von Alice Birch, Regie: Katie Mitchell

2. Mai 2020. Das Theatertreffen, wie wir es kennen, fällt in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Theateraufführungen in geschlossenen Häusern sind derzeit nicht möglich. Die Berliner Festspiele verlegen deshalb ihr Theatertreffen ins Netz. Sechs von zehn ausgewählten Aufführungen werden auf der Website der Festspiele sowie auf nachtkritik.de gestreamt.


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"Hamlet" von William Shakespeare, Regie: Johan Simons

1. Mai 2020. Auch das Berliner Theatertreffen, wie wir es kennen, fällt in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Theateraufführungen in geschlossenen Häusern sind verboten. Die Berliner Festspiele verlegen deshalb ihr Theatertreffen ins Netz. Sechs der zehn ausgewählten Inszenierungen werden auf der Website der Festspiele sowie auf nachtkritik.de gestreamt.


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"Torquato Tasso", inszeniert von Friedo Solter

30. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Das Deutsche Theater Berlin und das Deutschen Rundfunkarchiv ermöglichen uns ab 30. April 2020 18 Uhr das Streaming einer besonderen Aufführung: Friedo Solters Inszenierung von Johann Wolfgang Goethes "Torquato Tasso" war einer der Höhepunkte der Spielzeit 1975/1976. Wir streamen eine Aufzeichnung des Fernsehens der DDR.


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"König Ottokars Glück und Ende" vom Wiener Volktheater aus Prag

29. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Vom 29. April 2020 um 18 Uhr an ist für 24 Stunden ein Mitschnitt von einem Gastspiel des Wiener Volkstheaters am Prager Ständetheater zu sehen: Franz Grillparzers "König Ottokars Glück und Ende" in der Regie von Dušan David Pařízek. Der im tschechischen Brno geborene Regisseur zeigte seine Grillparzer-Inszenierung im Rahmen des deutschsprachigen Prager Theaterfestivals. In der Titelrolle ist in Prag wie in Wien der tschechische Theaterstar Karel Dobrý zu sehen. Aus der Wiener Premiere der Inszenierung vom 8. Januar 2019 berichtete Leopold Lippert in seiner Nachtkritik von einem "Regiekonzept, das auf Spektakel, Hyperbel und Geschmacklosigkeit setzt, und dabei trotzdem jede einzelne Figur, jeden einzelnen Standpunkt intellektuell und emotional ernst zu nehmen scheint".


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"Prinz Friedrich von Homburg" am Schauspiel Leipzig

28. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Bis zum 29. April um 18 Uhr ist hier eine Aufzeichnung des Kleist-Klassikers Prinz Friedrich von Homburg in der Inszenierung von Philipp Preuss zu sehen, herausgekommen am Schauspiel Leipzig am 27. April 2019.


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"IchundIch" von Else Lasker-Schüler in Wuppertal

27. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Hier war ein Mitschnitt von IchundIch zu sehen. Dedi Baron hat Else Lasker-Schülers Erlösungs- und Welttheaterdrama am Schauspiel Wuppertal mit Schauspieler- und Tänzer*innen inszeniert, Premiere war am 6. Juli 2019.

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Auf der Homepage des Schauspiel Wuppertal heißt es über das Stück:

Else Lasker-Schülers letztes Drama "IchundIch", entstanden 1940/41 während Lasker-Schülers Exil in Jerusalem, sprengte die Grenzen und hat bis heute nichts von seiner Schärfe und Aktualität eingebüßt. Es ist ein politischer Text, ein kühner Wurf, ein "cross-over" der verschiedenen Künste Schauspiel, Tanz, Film und Gesang.

Die Dichterin zeigt in ihrer Überschreibung von Goethes "Faust", wie die feinsinnige deutsche Kultur und Literatur von Nazihorden überrollt und gekapert wird. Faust und Mephisto diskutieren den Widerstreit von Gut und Böse. "IchundIch" wurde nicht nur in Jerusalem geschrieben, es spielt auch dort. Erst im letzten Jahr wurde das Stück ins Hebräische übersetzt.

 

Mehr in der nachtkritik von Gerhard Preußer über die Premiere am 6. Juli 2019

IchundIch
von Else Lasker-Schüler
Regie: Dedi Baron, Bühne und Kostüme: Kirsten Dephoff, Musik: Frank Schwiklewski, Video: Yoav Cohen, Thomas Dickmeis, Dramaturgie: Barbara Noth. Mit: Thomas Braus, Konstantin Rickert, Léonor Clary, Julia Reznik, Doug Letheren, Kenji Takagi, Pascal Merighi, Julia Wolff. Studierendenprojekt: Sina Ahlers, Matan Amsalem, Natalie Glick, Yotam Gotal, Maayan Michal Hamo, Ilil Lev Kenaan, Elias Kosanke, Johannes Koch, Peter Neugschwentner.
Premiere am 6. Juli 2019
Dauer: 2 Stunden, keine Pause

www.schauspiel-wuppertal.de

 

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"Drei Milliarden Schwestern" von der Volksbühne Berlin

26. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Vom 26. April 2020 um 18 Uhr ist für 24 Stunden ein Mitschnitt der Kultoper "Drei Milliarden Schwestern" von Bonn Park und Ben Roessler mit Spieler*innen des Volksbühnen-Jugendclubs P 14 zu sehen. Frei nach Motiven von Anton Tschechow. Es musiziert das Jugendsinfonieorchester Berlin am Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium unter Leitung von Knut Andreas. Uraufführung war am 12. Oktober 2018. 


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"4.48 Psychose" von Sarah Kane
Regie: Kay Voges,Theater Dortmund

25. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab 25. April 2020 18 Uhr ist für 24 Stunden ein Mitschnitt von Sarah Kanes Stück 4.48 Psychose zu sehen, inszeniert von Kay Voges. Der Stream wurde 2014 nach der Diskussion Schauspiel im Livestream – Fluch oder Segen? in der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin mit verschiedenen Kameras aufgezeichnet, entstand also live. Die Erben der 1999 verstorbenen Sarah Kane, die Aufzeichungen ihrer Stücke testamentarisch untersagt hat, haben für das Streaming eine Sondergenehmigung erteilt.


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"Cum-Ex Papers" am Lichthof Theater Hamburg

24. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Vom 24. April 2020 um 18 Uhr ist für 24 Stunden ein Mitschnitt des Recherchestücks Cum-Ex Papers von Helge Schmidt zu sehen. Uraufgeführt wurde das Stück am 25. Oktober 2018 am Lichthof Theater Hamburg. "Dieser Abend zwischen Dokumentation und Fiktion, Hard Facts und Unterhaltung ist fast zu schön, ästhetisch fast zu gelungen für diese skrupellosen, von Geld und Gier getriebenen Verbrechen", schreibt Katrin Ullmann in ihrer Nachtkritik über die Uraufführung. Für seine Produktion arbeitete Helge Schmidt mit dem Recherchenetzwerk Correctiv zusammen.


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"Am Königsweg" aus dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg

23. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab 23. April 2020 um 18 Uhr ist hier ein Generalprobenmitschnitt der Uraufführung von Elfriede Jelineks "Am Königsweg" in der Regie von Falk Richter vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg zu sehen. Premiere war am 28. Oktober 2017. Die Produktion wurde zum Berliner Theatertreffen 2018 und zu den Mülheimer Theatertagen 2018 eingeladen. Bei der Jahresumrage des Fachmagazins "Theater heute" gewann sie 2018 in mehreren Kategorien (Beste Inszenierung, Bestes Stück, Beste männliche Darstellerleistung: Benny Claessens, Beste Kostüme: Andy Besuch).


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"Hamlet" inszeniert von Christian Weise

22. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab 22. April 2020 18 Uhr bis 23. April 18 Uhr zeigen wir Hamlet in einer Inszenierung von Christian Weise, herausgekommen am Maxim Gorki Theater Berlin im Februar 2020.


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"kurōtadori - die sinfonie der amsel" von David Rimsky-Korsakow

21. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Ab dem 21. April  18 Uhr präsentieren wir eine etwas andere Kunst als die bislang Übliche. Keinen Mitschnitt einer Theaterinszenierung, sondern den Film eines Theatermusikers, kurōtadori - die sinfonie der amsel, die 2. Symphonie von David Rimsky-Korsakow.


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"Die wunderbare Zerstörung des Mannes" von Martin Gruber und aktionstheater ensemble

21. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Vom 21. April, 18 Uhr, bis 22. April, 18 Uhr, präsentieren wir nach "Kein Stück für Syrien" eine zweite Produktion des Wiener aktionstheater Ensembles um Martin Gruber: "Die wunderbare Zerstörung des Mannes".


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"Lost and Found" am Volkstheater Wien

20. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 20. April 18 Uhr bis 21. April 18 Uhr zeigen wir Lost and Found von Yael Ronen und Ensemble, herausgekommen im Dezember 2015 am Volkstheaer Wien. Heute ab 19:30 Uhr gibt es außerdem die Möglichkeit mit Regisseurin Ronen zu chatten (auf Englisch).


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"Woyzeck" am Schauspiel Köln

19. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 19. April 18 Uhr bis 20. April 18 Uhr zeigen wir "Woyzeck" von Georg Büchner, Premiere der Inszenierung von Therese Willstedt war am 22. März 2018 am Schauspiel Köln, in seiner Nachtkritik schrieb Martin Krumbholz: "Therese Willstedt macht aus dem Sozialdrama eine Gespenstersonate, aber die sechs Figuren sind dennoch greifbarer und schärfer profiliert als in manchen anderen Inszenierungen."


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"Das große Heft" am Staatsschauspiel Dresden

18. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 18. April 18 Uhr bis 19. April 18 Uhr zeigen wir „Das große Heft“ von Ágota Kristóf, Premiere der Inszenierung von Ulrich Rasche war am 11. Februar 2018 am Staatsschauspiel Dresden, die Inszenierung war zum Berliner Theatertreffen 2019 eingeladen, wo Johannes Nussbaum für seine Darstellung darin mit dem Kerr-Preis ausgezeichnet wurde.


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Zum Stück auf der Webseite des Staatsschauspiels Dresden:

Sie sind Zwillinge. Sie kommen aus der großen Stadt, die bombardiert wird. Jetzt sollen sie bei der Großmutter bis zum Ende des Krieges bleiben. Einer verrohten Welt im Krieg begegnen die Zwillinge mit Härte. Fernab von der Schule bringen sie sich selbst bei, was sie fürs Überleben brauchen: Sie härten ihre Körper mit Schlägen ab, den Geist mit Schimpfworten – in beiden Fällen mit dem Ziel unempfindlich alles auszuhalten, nicht zu weinen, psychische wie physische Schmerzen nicht mehr wahrzunehmen. Sie betteln, hungern, schlachten, stehlen, töten, stellen sich taub, blind, üben sich in Bewegungslosigkeit. Sie beobachten ihre Umwelt, machen sich Schwachstellen zunutze und setzen an anderer Stelle ihr Wissen mit Kalkül ein. Sie passen sich dieser vom Krieg geprägten Gesellschaft auf ihre Art an, lernen sich zu wehren und entwickeln ihre ganz eigenen Moralvorstellungen. Das Bild einer wohlbehüteten Kindheit lassen sie dabei weit hinter sich und werden zu erbarmungslosen jungen Erwachsenen, die über Leichen gehen. Ihre gewonnenen Erkenntnisse und Wahrheiten tragen sie in das Große Heft ein. So entsteht eine Aufsatzsammlung, die die Übungen und Entwicklung der Zwillinge in schonungslosen kurzen Sätzen ohne Schnörkel oder Gefühlsduselei dokumentiert.
Ágota Kristóf schildert in ihrem 1987 erschienenen Debutroman die Lebensgeschichte zweier Brüder, bei der Realität, Fiktion und Lüge nah beieinander liegen. Der Roman DAS GROSSE HEFT wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und zum Livre Européen gekürt.

Einführung zur Inszenierung von Dramaturgin Katrin Breschke und Chefdramaturg Jörg Bochow auf der Webseite des Staatsschauspiels Dresden.

 

Hier gibt es die Nachtkritik mit Kritikenrundschau und hier den Bericht vom Theatertreffen-Gastspiel.

 

Das große Heft
nach dem Roman von Ágota Kristóf
Aus dem Französischen von Eva Moldenhauer
in einer Fassung von Ulrich Rasche und Alexander Weise
Regie und Bühne: Ulrich Rasche, Bühnenbildmitarbeit: Sabine Mäder, Kostüme und Bühnenbildmitarbeit: Romy Springsguth, Chorleitung: Alexander Weise, Toni Jessen, Komposition: Monika Roscher, Dramaturgie: Jörg Bochow, Katrin Breschke.
Mit: László Branko Breiding, Philipp Grimm, Jannik Hinsch, Harald Horváth, Robin Jentys, Toni Jessen, Moritz Kienemann, David Kosel, Sam Michelson, Johannes Nussbaum, Justus Pfankuch, Daniel Séjourné, Yassin Trabelsi, Alexander Vaassen, Simon Werdelis, Tommy Wiesner, Musiker: Heiko Jung, Christoph Uschner, Kseniya Trusava, Slowey Thomsen.

Dauer: 3 Stunden 40 Minuten, eine Pause
staatsschauspiel-dresden.de

 

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17. April 2020

"Effi Briest" vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg

Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 17. April 2020 | 18 Uhr bis zum 18. April 2020 |18 Uhr zeigen wir den Liederabend "Effi Briest – allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie" von Clemens Sienknecht und Barbara Bürk frei nach dem Roman von Theodor Fontane hat. Premiere am Deutschen Schauspielhaus Hamburg war am 19. September 2015. Der Abend wurde zum Berliner Theatertreffen 2016 eingeladen.


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16. April 2020

"Mein Staat als Freund und Geliebte" von Johannes Kreidler

Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 16. April 2020, 18 Uhr bis zum 17. April 2020, 18 Uhr zeigen wir Mein Staat als Freund und Geliebte von dem Komponisten und Aktionskünstler Johannes Kreidler, der die Uraufführung an der Oper Halle auch selber inszeniert hat. Premiere war am 27. April 2018.


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15. April 2020

"Grundgesetz. Ein chorischer Stresstest" von Marta Górnicka

Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 15. April 2020, 18 Uhr bis zum 16. April, 18 Uhr zeigen wir Marta Gornickas Performance Grundgesetz. Ein chorischer Stresstest. Produziert vom Maxim Gorki Theater Berlin und uraufgeführt am Brandenburger Tor im Rahmen des Tages der Deutschen Einheit 2018. Als Gastspiel auch am 25. Mai 2019 anlässlich des 70-jährigen Jubiläums des Grundgesetzes am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gezeigt.

 

 

Zum Stück auf der Homepage des Maxim Gorki Theaters:

Wenige hundert Meter Luftlinie vom Maxim Gorki Theater und dem Brandenburger Tor entfernt wurden 1918 zwei deutsche Republiken ausgerufen. Am 3. Oktober 1990 wurde die Vereinigung der zwei deutschen Staaten offiziell beschlossen und die Gültigkeit des Grundgesetzes auf die ehemalige DDR ausgeweitet. Seitdem wird dieser Tag als Tag der Deutschen gefeiert. Nun ist es an der Zeit einzusehen, dass die Verfassung kein Projekt einer ethnisch homogenen Gruppe ist, sondern das einer vielfältigen Gemeinschaft von Einzelnen. Die polnische Regisseurin und Wiederentdeckerin des chorischen Prinzips Marta Górnicka war bereits mit der Koproduktion HYMNE AN DIE LIEBE und der Videoinstallation Konstytucia beim 3 . Berliner Herbstsalon im November 2017 am Gorki zu sehen. Górnicka zeigt den Chor als eines der kraftvollsten Elemente des Theaters. Mit höchster Präzision choreografiert und dirigiert sie eine Gruppe, die aus sehr verschiedenen Individuen zusammengesetzt ist. Gemeinsam erheben sie eine Stimme unterschiedlicher Stimmen.

Am 3. Oktober 2018 brachte Marta Górnicka das Grundgesetz in einem von ihr bearbeiteten Libretto vor dem Brandenburger Tor mit einem Chor von 50 professionellen und nichtprofessionellen Schauspieler*innen aus den unterschiedlichen Spektren der Zivilgesellschaft zur Aufführung. Am 25. Mai 2019 waren sie zu Gast in Karlsruhe beim Bundesverfassungsgericht anlässlich des 70-jährigen Jubiläum des Grundgesetzes. Die Bürger*innen werden das deutsche Grundgesetz einem Stresstest unterziehen, um die Belastbarkeit seiner Aussagen in Krisensituationen zu überprüfen.

 

Videogrußbotschaft von Marta Górnicka zum Streaming heute:

 

 Hier die Nachtkritik zur Uraufführung am 3. Oktober 2018.

 

Grundgesetz
von Marta Górnicka
Bühne: Robert Rumas; Komposition: Polina Lapkovskaja; Konzept Choreographie: Anna Godowska; Choreographie Berlin: Tomasz Wygoda; Kostüme: Isabell Reisinger; Dramaturgie: Aljoscha Begrich, Mitarbeit Dramaturgie / Casting Chor: Julia Büki; Recording & Liveschnitt: Jesse Jonas Kracht.
Mit: Maryam Abu Khaled, Emre Aksızoğlu, Abd-Almalek Arabo, Tamer Arslan, Elmira Bahrami, Christian Behrend, Mareike Beykirch, Wera Bunge, Karim Daoud, Saro Emirze, Aylin Esener, Hala Faisal, Tahera Hashemi, Björn Hauke, Katrin Heller, Lénárd Kókai, Mai-Phuong Kollath, Léonie Kurtz, Thibaud Kurtz, Lindy Larsson, Mariette Morgenstern-Minnemann, Nika Mišković, Jasmina Musić, Magda Roma Przybylska, Soraya Reichl, Mathis Reinhardt, Tucké Royale, Filip Rutkowski, Abak Safaei-Rad, Elena Schmidt, Marie-Carlotta Schmidt, Nathalie Seiß, Sandra Selimović, Simonida Selimović, Zora Schemm, Helena Simon, Johanna Skirecki, Peter Sondermann, Fatima Taih, Hasan Taşgin, Füsun Türeli, Volkan Türeli, Linda Vaher, Annika Weitzendorf, Rika Weninger, Dusty Whistles, Paul Wollin, Mehmet Yılmaz sowie Berliner Fanfarenzug e.V. und SG Fanfarenzug Potsdam e.V.
Dauer: 45 Minuten, keine Pause

www.gorki.de

 

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14. April 2020

"Frankenstein" nach Mary Shelley

Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 14. April 2020, 18 Uhr bis zum 15. April, 18 Uhr zeigen wir Jan-Christoph Gockels Inszenierung "Frankenstein" nach Mary Shelley, herausgekommen im März 2018 am Théâtre National Wallonie-Bruxelles. Die Schauspieler*innen sprechen deutsch, französisch und englisch, die Untertitel sprechen englisch.


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14. April 2020

"Der Reisende" nach Ulrich Alexander Boschwitz

Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Noch bis 18 Uhr zeigen wir "Der Reisende" nach Ulrich Alexander Boschwitz, inszeniert von Kathrin Mädler. Premiere war am 1. November 2019 im Landestheater Schwaben in Memmingen.

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Zum Stück auf der Homepage des Landestheater Schwaben:

Die Ausgrabung dieses beeindruckenden Romans im Frühjahr 2018 war eine kleine Sensation: 1938 erzählt der junge Autor Ulrich Alexander Boschwitz – der von Auschwitz noch nicht wissen konnte – erschütternd hellsichtig die Leidensgeschichte des jüdischen Kaufmanns Otto Silbermann, der durch die nationalsozialistischen Novemberpogrome sein Zuhause, seine Familie und schließlich seine Identität verliert.

Der Geschäftsmann Otto Silbermann steht mitten in einem wohl geordneten Leben mit erfolgreichem Geschäft und einem Kreis von vertrauten Freunden und Bekannten. Da schlägt in Deutschland der Antisemitismus in brutale Hetze um. Es werde schon nicht so schlimm kommen, hofft Silbermann, noch während er sich in seiner eigenen Wohnung überfallen und von körperlicher Gewalt bedroht sieht. Für ihn beginnt damit eine Flucht-Odyssee durch Deutschland, in der er schmerzhaft erfahren muss, wie Geschäftspartner und Freunde, auf deren Menschlichkeit er baute, ihn verraten. Er muss seine Frau ziehen lassen, verliert sein Geschäft und schließlich sein gesamtes Vermögen. In Zügen der Reichsbahn durchquert er Deutschland in der Hoffnung einen Fluchtweg zu finden – doch die Grenzen sind bereits geschlossen und in den Nachbarstaaten ist niemand bereit die jüdischen Flüchtlinge aufzunehmen.

Der deutsch-jüdische Autor, der 1942 im Alter von 27 Jahren mit einem Flüchtlingsschiff im Meer unterging, zeichnet das beklemmende Bild einer Gesellschaft, die sich in rasender Geschwindigkeit ihrer Mitmenschlichkeit entledigt. Und er beschreibt eindringlich die demütigenden Erfahrungen von Flucht und Vertreibung. Am Landestheater Schwaben ist dieser bestürzend aktuelle Roman erstmals auf einer deutschen Bühne zu sehen.

 

Der Reisende
Nach dem Roman von Ulrich Alexander Boschwitz
Regie: Kathrin Mädler, Bühne und Kostüme: Mareike Delaquis-Porschka, Musik: Cico Beck, Dramaturgie: Anne Verena Freybott.
Mit: Klaus Philipp, Agnes Decker, David Lau, Tobias Loth, Franziska Roth, André Stuchlik.
Premiere am 1. November 2019
Dauer: 2 Stunden, keine Pause

www.landestheater-schwaben.de

 

Mehr zu Der Reisende? Unsere Nachtkritik von Christian Muggenthaler.

Mehr zum Landestheater Schwaben wiederum von Christian Muggenthaler

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"Erniedrigte und Beleidigte" am Staatsschauspiel Dresden

11. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 11. April 18 Uhr bis 12. April 18 Uhr zeigen wir "Erniedrigte und Beleidigte" in der Regie von Sebastian Hartmann nach dem Roman von Fjodor Dostojewski, mit Texten aus der Poetikvorlesung, die der Dramatiker Wolfram Lotz 2017 auf nachtkritik.de veröffentlichte. Premiere der Inszenierung war am 29. März 2018 am Staatsschauspiel Dresden. Der Abend wurde zum Berliner Theatertreffens 2019 eingeladen. In seiner Nachtkritik zur Premiere feierte Matthias Schmidt die Inszenierung als Gesamtkunstwerk: "Jetzt könnt ihr selbst erleben, wie es sein kann, das Theater, wenn es die Konventionen sprengt, frei und wild, respektlos und verrückt und, ja, auch anstrengend."


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"Wut" an den Münchner Kammerspielen

10. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 10. April 18 Uhr bis 11. April 18 Uhr zeigen wir "Wut" von Elfriede Jelinek in der Uraufführung von Nicolas Stemann. Premiere war am 16. April 2016 an den Münchner Kammerspielen, die Dernière fand am 28. Mai 2019 statt. Der Abend stand auf der Shortlist des Berliner Theatertreffens 2017.


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"Coriolan" am Düsseldorfer Schauspielhaus

9. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 9. April 18 Uhr bis 10. April 18 Uhr zeigten wir "Coriolan" von William Shakespeare, Premiere der Inszenierung von Tilmann Köhler war am 18. April 2019 am Düsseldorfer Schauspielhaus. Andreas Wilink schrieb in seiner Nachtkritik: "Tilmann Köhler und sein reines Männerensemble trumpfen mit Shakespeares 'Coriolan'-Drama in Düsseldorf auf – und machen das Spiel."


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"Willkommen" von Lutz Hübner und Sarah Nemitz

12. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 12. April 18 Uhr bis 24 Uhr zeigen wir "Willkommen" von Lutz Hübner und Sarah Nemitz, inszeniert von Schirin Khodadadian. Premiere war am 26. Oktober 2018 an den Schauspielbühnen Stuttgart.


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"Das Recht des Stärkeren" inszeniert von Florian Fiedler am Theater Oberhausen

7. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 7. April 18 Uhr bis 8. April 18 Uhr zeigen wir "Das Recht des Stärkeren" von Dominik Busch, inszeniert von Florian Fiedler. Premiere war am 7. März 2019 am Theater Oberhausen.


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"Schwieriges Thema" von Milena Michalek & Ensemble

8. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 8. April 18 Uhr bis 9. April 18 Uhr zeigen wir "Schwieriges Thema" von Milena Michalek & Ensemble. Premiere war am 12. Februar 2020 am Kosmos Theater Wien.


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"Die Nashörner" am Hans Otto Theater Potsdam inszeniert von Esther Hattenbach

6. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 6. April 18 Uhr bis 7. April 18 Uhr zeigen wir "Die Nashörner" von Eugène Ionesco, inszeniert von Esther Hattenbach. Premiere war am 21. Februar 2020 am Hans Otto Theater Potsdam.


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"Medea" inszeniert von Rieke Süßkow

5. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 5. April 18 Uhr bis 6. April 18 Uhr zeigen wir "Medea" nach Motiven von Hanns Henny Jahnn, eine Produktion des Hallimasch Komplex. Premiere der Inszenierung von Rieke Süßkow, Abschlussarbeit der Regisseurin an der Theaterakademie Hamburg, war am 1. März 2019 auf Kampnagel Hamburg. Die Produktion wurde beim festival internationalnog alternativnog teatra (FIAT) in Podgorica, Montenegro mit dem Preis für die "Beste Regie" und für das "Beste Schauspiel" ausgezeichnet. Außerdem war "Medea" zum Fast Forward Festival 2019 im Staatsschauspiel Dresden eingeladen. Rieke Süßkows "Medea" kommt weitestgehend ohne Sprache aus.


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"Operette" von Gombrowicz/Drücker, Regie: Philipp Rosendahl

4. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 4. April 18 Uhr bis 5. April 18 Uhr zeigen wir das Musiktheaterstück "Operette", das am 19. Janur 2019 am Staatstheater Kassel Premiere hatte. Philipp Rosendahl hat Thorsten Drückers Vertonung des Stücks von Witold Gombrowicz aus dem Jahr 1966 inszeniert – als Trap-Rock-Pop-Oper mit opulenten Kostümen.


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"Die Mutter aller Fragen oder 25 Rollen, die eine Frau niemals spielen sollte" von Susanne Zaun und dem Schlosstheater Moers

3. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen: Vom 3. April 18 Uhr bis 4. April 18 Uhr zeigen wir Susanne Zauns "Die Mutter aller Fragen oder 25 Rollen, die eine Frau niemals spielen sollte", das am Schlosstheater Moers im Oktober 2019 herauskam. Der von der Autorin selbst inszenierte Abend will endlich all die Gretchens, Emilias, Amalias und Julias auf den Müllhaufen der Theatergeschichte entsorgen und wird naturgemäß daran scheitern.


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"Small Town Boy" von Falk Richter

1. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Vom 1. April 18 Uhr bis 2. April 18 Uhr zeigen wir "Small Town Boy", geschrieben und inszeniert von Falk Richter. Premiere war im Januar 2014 am Berliner Maxim Gorki Theater. Ein besonderer Abend, der schwule Identität und die Auseinandersetzung mit den neuen Rechten zusammenbrachte – mit Mitteln, die auch kritisch diskutiert wurden. Schauspieler Thomas Wodianka hält an dem Abend eine Wutrede, der viele weitere im deutschsprachigen Theater folgen sollten.


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Felix Rothenhäuslers Uraufführung von Jan Eichbergs
"The End. Eine Replikantenoper"

31. März 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Am 31. März werfen wir mit dem Theater Bremen einen Blick in eine Zukunft ohne Menschen. Ob ein Krieg oder die Klimakatastrophe den homo sapiens ausgelöscht hat? Oder waren es die Replikanten, die (mindestens optisch von Ridley Scotts "Blade Runner"-Verfilmung inspirierten) vormaligen Arbeitssklaven? In ihrem "Science Fiction-Krippenspiel" stellen sich Autor Jan Eichberg und Hausregisseur Felix Rothenhäusler vor, dass die Replikanten eine Kirche gegründet haben, in der sie einander die Vergangenheit vorspielen, so wie im christlichen Weihnachtsbrauch. Die Replikanten-Religion beschäftigt sich mit einem existenzialistischen Dilemma und mit der Erlösung, erklärt Autor Jan Eichberg: Die Menschen waren die "Schöpfer" der Replikanten, zugleich aber ihre Widersacher, die sie zu überwinden suchten. Hinter der "Replikantenoper" steht damit auch die Frage, wie wir uns unsere Geschichte erzählen, wie wir unsere Herkunft erklären. In der Schauspiel-Oper wird Sprache zu Musik – sie soll, über die Erzählung hinaus, emotional eine Anbindung schaffen an die Angst vor dem Aussterben. "The End. Eine Replikantenoper", wurde im September am Theater Bremen uraufgeführt.


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Axel Preuß' Erfolgsinszenierung von Fritz Wempners "Koi Auskomma mit dem Einkomma"

2. April 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Nach den schwierigeren, dramatischeren, performativeren und kontroverseren Formaten stellen wir hier eine der erfolgreichsten Inszenierungen der corona-halbierten Saison vor: "Koi Auskomma mit dem Einkomma", die Boulevard-Komödie von Fritz Wempner, ins Schwäbische übertragen von Monika Hirschle, bearbeitet und inszeniert von Axel Preuß, dem Intendanten der Schauspielbühnen in Stuttgart. Ab 18 Uhr also die erste waschechte Comedia Sueviae auf nachtkritik.de.


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Kay Voges' Inszenierung von Wolfram Lotz' "Einige Nachrichten an das All"

30. März 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Am 30. März zeigten wir an dieser Stelle "Einige Nachrichten an das All" von Wolfram Lotz in der Inszenierung von Kay Voges, das Stück eröffnete im September 2012 die Spielzeit am Schauspiel Dortmund.

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Über die Inszenierung im Blog des Schauspiel Dortmund:

"Einige Nachrichten an das All ist so ungewöhnlich, wie es der Titel vermuten lässt. Ein Pärchen nimmt es mit dem Schicksal auf – der kleinwüchsige Purl Schweitzke und sein gehbehinderter Freund Lum wünschen sich ein gemeinsames Kind. Sie sehnen sich nach dieser sinnvollen Aufgabe im Leben – aller biologischen Wahrscheinlichkeit zum Trotz. Bang fragen sie sich: Hat der Autor des Bühnenstücks, in dem sie sich befinden, ein Kind für sie vorgesehen? Unterdessen tritt der „Leiter des Fortgangs“ auf. Er bedient eine Maschine, die gesprochene Worte in Funkwellen verwandelt. Auf Knopfdruck sendet eine Satellitenschüssel die Botschaften ins All – „damit man dort erfährt, was uns Menschen bewegt“. Zu Wort kommen nach dem Willen des Leiters nur „Personen aus Historie und Medien“: Die dicke Frau, die zu Gast war in der Talkshow Britt, der Botaniker Rafinesque aus dem 19. Jahrhundert, der CDU-Politiker Ronald Pofalla und Heinrich von Kleist. Unter den Blicken von Purl und Lum, die mit trotzigem Mut ihr Schicksal erwarten, ringen die Gäste um die richtige Nachricht ans All. Gibt es irgendetwas in diesem Leben, von dem es sich zu berichten lohnte?

Die filmische Inszenierung des Erfolgsstücks von Wolfram Lotz wurde beim NRW-Theatertreffen 2012 als „Bestes Stück“ sowie auf Film-Festivals von Los Angeles bis St. Petersburg mehrfach ausgezeichnet."

 

Mehr über den Autor Wolfram Lotz und den Regisseur Kay Voges im nachtkritik-Lexikon.

Die Nachtkritik zu "Einige Nachrichten an das All" vom 14. September 2012.

 

Einige Nachrichten an das All
von Wolfram Lotz
Regie und Drehbuch: Kay Voges, Director Of Photography: Daniel Hengst, Set-Design / Bühne: Michael Sieberock-Serafimowitsch, Kostüme: Mona Ulrich, Originalmusik: Paul Wallfisch, Dramaturgie: Alexander Kerlin, AK Schulz.
Mit: Eva Verena Müller, Frank Genser, Uwe Schmieder, Ekkehard Freye, Sebastian Graf, Julia Schubert, Björn Gabriel.
Dauer: 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause

www.theaterdo.de

 

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"Trommeln in der Nacht" von Christopher Rüping

27. März 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Am 29. März zeigen wir ab 18 Uhr "Trommeln in der Nacht" nach Bertolt Brecht in der Inszenierung von Christopher Rüping an den Münchner Kammerspielen, die im Dezember 2017 Premiere hatte und 2018 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde. Es handelt sich um den Livestream-Mitschnitt eines Gastspiels bei der "Theaterolympiade" im Alexandrinsky Theater Sankt Petersburg.


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"Das große Heft" von Ágota Kristóf, Regie: Sara Ostertag

27. März 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Aufzeichnungen von Inszenierungen zusammen. Heute haben wir ab 18 Uhr für 48 Stunden bis Sonntag 18 Uhr Das große Heft im Programm, Sara Ostertags Inszenierung von Ágota Kristófs Roman. "Dieses 'große Heft' ist ein großer Wurf", jubelte Nachtkritiker Martin Pesl nach der Premiere im Kosmos Theater Wien am 3. Dezember 2019, und die Kolleg*innen schlossen sich ihm an.


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"Taylor AG" vom Luzerner Theater

26. März 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Aufzeichnungen von Inszenierungen zusammen. Bis Freitag 18 Uhr haben wir zwei ausgewählte Folgen der Taylor AG im Programm, eine Produktion von Franz von Strolchen fürs Luzerner Theater. Die Theaterserie, die am Luzerner Theater ab dem 26. Februar 2020 mit insgesamt 30 Folgen sechs Wochen lang gezeigt werden sollte, musste wegen der Corona Krise nach 15 Folgen unterbrochen werden. Aufgrund der außerordentlichen Situation konnten schon am Freitag, 13. März keine öffentlichen Veranstaltungen mehr stattfinden. So wurden die letzten beiden Folgen der dritten Staffel am Samstag, 14. März als Livestream ohne Publikum im Theater gezeigt. Die Themen der Episoden 4 und 5 von Staffel 3 könnten aktueller nicht sein: Es geht um eingesperrte Menschen, Home Office, Todesängste und apokalyptische Szenarien. 


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"Was ihr wollt: Der Film" von FUX am Schauspielhaus Wien

25. März 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Livestreams und Aufzeichnungen von Inszenierungen zusammen. Am 25. März haben wir hier ab 18 Uhr Was ihr wollt: Der Film im Programm, eine Produktion von FUX mit dem Wiener Schauspielhaus, gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes, herausgekommen im März 2019.


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"Kein Stück über Syrien" vom aktionstheater ensemble

24. März 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Livestreams und Aufzeichnungen von Inszenierungen zusammen. Am 24. März haben wir hier ab 18 Uhr Kein Stück über Syrien im Programm, eine Produktion des aktionstheater ensemble in Kooperation mit dem Wiener Theater Werk X, herausgekommen im Februar 2016.


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"Mutterland…stille" von Emre Akal am HochX München

23. März 2020. Weil die meisten Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Livestreams und Aufzeichnungen von Inszenierungen zusammen. Am 23. März haben wir hier Emre Akals Inszenierung seines Stücks Mutterland…stille gezeigt, herausgekommen im November 2017 am HochX München.


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"Hamlet" von Christopher Rüping an den Münchner Kammerspielen

22. März 2020. Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Mitschnitten von Inszenierungen zusammen. Am 22. März zeigen wir ab 18 Uhr William Shakespeares Hamlet in der Inszenierung von Christopher Rüping an den Münchner Kammerspielen, die im Januar 2017 Premiere hatte, auf der Shortlist des Berliner Theatertreffens stand, schon halb um die Welt reiste und nun ins Netz.


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"Ljod – Das Eis – Die Trilogie" am Staatstheater Mainz

Weil die Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Livestreams und Aufzeichnungen von Inszenierungen zusammen. Heute zeigen wir zum letzten Mal – in drei Portionen – einen Mitschnitt von Jan-Christoph Gockels insgesamt rund fünfstündiger Inszenierung Ljod – Das Eis – Die Trilogie am Staatstheater Mainz, die im April 2019 Premiere hatte.


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"Tyrannis" am Staatstheater Kassel

Weil die meisten Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Livestreams und Aufzeichnungen von Inszenierungen zusammen. Am 16. und 17. März zeigen wir einen Mitschnitt von Ersan Mondtags "Tyrannis" am Staatstheater Kassel, das im Dezember 2015 herauskam und 2016 auch zum Berliner Theatertreffen und zum Festival Radikal Jung eingeladen war.


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"Antoinette Capet" am Vorarlberger Landestheater

Weil die meisten Theater nicht mehr spielen können, stellt nachtkritik.de einen digitalen Spielplan aus Livestreams und Aufzeichnungen von Inszenierungen zusammen. Heute in Videoaufzeichnung "Antoinette Capet - Die Österreicherin" ab 19:30 Uhr als Ersatz für die ausgefallene Derniere in Bregenz am 11. März 2020.


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Rede und Antwort

Aufzeichnung der Jury-Schlussdiskussion am 20. Mai 2019

 

Zum Abschluss des Berliner Theatertreffens blickt die Jury noch einmal zurück auf die bemerkenswerten zehn Inszenierungen in ihrer Auswahl, und steht in der Jury-Schlussdiskussion dem Publikum Rede und Antwort. Auf dem Podium sitzen Dorothea Marcus, Christian Rakow, Shirin Sojitrawalla, Andreas Klaeui, Eva Behrendt, Wolfgang Höbel und Margarete Affenzeller.


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Burning Issues

Livestream vom Abschlusstag der Konferenz zur Gender(un)gleichheit – 19 Mai, ab 17 Uhr

 


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"Macht Kunst Politik!" von Public Movement

Düsseldorf, 18. Juni 2016. Es ist 2016. "Politisch, sozial, egal, wohin man schaut: Die Lage ist nicht gut", heißt es auf der Website von Impulse. Entsprechend stellt das nordrhein-westfälische Festival in diesem Jahr die Frage danach in den Fokus, wie das Theater es in einer unübersichtlichen Zeit der sich zuspitzenden Verhältnisse schaffen kann, sich einen Reim auf die Gegenwart zu machen. Wie handeln? Was tun? Und: Wie kann Theater in einer solchen Zeit politisch sein?


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Mülheimer Dramatikerpreis

3. Juni 2017. Zum Abschluss des Gegenwartsdramatik-Festivals Stücke – Mülheimer Theatertage NRW wird der Mülheimer Dramatikerpreis vergeben – und zwar in öffentlicher Diskussion der fünfköpfigen Preisjury, die aus Claudia Bauer (Regisseurin), Cornelia Fiedler (Sprecherin des Auswahlgremiums), Marion Hirte (Professorin für Produktionsdramaturgie an der Universität der Künste Berlin), Wolfgang Kralicek (Journalist und Theaterkritiker) und Kathrin Röggla (Autorin und Vizepräsidentin der Akademie der Künste, Berlin) besteht. Der Kritiker Michael Laages moderiert die Diskussion. Dass der argumentative Schlagabtausch um die Preisvergabe unter den Augen des Publikums (vor Ort und, via Livestream, auch im Netz) stattfindet, ist immer noch eine herausragende Besonderheit des Mülheimer Festivals und derart in der deutschsprachigen Theaterlandschaft sonst nicht zu finden.

Das Festival überträgt die Jurydebatte auf seiner Homepage www.stuecke.de ab ca. 22 Uhr im Livestream. Dieser wird realisiert durch die Mülheimer Theatertage NRW "Stücke 2017" und kann auch direkt hier auf nachtkritik.de verfolgt werden.

 

Livestream ab ca. 22 Uhr – die Preisjury diskutiert die Vergabe des Mülheimer Dramatikerpreises, im Saal des Theaters an der Ruhr in Mülheim.

 

Diese Stücke sind für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert:

Elfriede Jelinek: Wut, Münchner Kammerspiele

Olga Bach: Vernichtung, Konzert Theater Bern

Anne Lepper: Mädchen in Not, Nationaltheater Mannheim

Milo Rau: Empire, Zürcher Theaterspektakel / Schaubühne Berlin

Clemens Setz: Vereinte Nationen, Nationaltheater Mannheim

Konstantin Küspert: Europa verteidigen, E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg

Ferdinand Schmalz: Der thermale Widerstand, Schauspielhaus Zürich

 

 

LIVESTREAM
(realisiert durch die Mülheimer Theatertage NRW "Stücke 2017")
Jurydebatte zur Preisvergabe des Mülheimer Dramatikerpreises
im Rahmen des Festivals "Stücke 2017 – Mülheimer Theatertage NRW"
Mit: Claudia Bauer, Cornelia Fiedler, Marion Hirte, Wolfgang Kralicek, Kathrin Röggla.
Moderation: Michael Laages.
Hashtag auf Twitter: #StückeJury

www.stuecke.de

 

 


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Mülheimer Dramatikerpreis

26. Mai 2016. Zum Abschluss des Gegenwartsdramatik-Festivals Stücke – Mülheimer Theatertage NRW wird der Mülheimer Dramatikerpreis vergeben – und zwar in öffentlicher Diskussion der fünfköpfigen Preisjury, die aus Benjamin von Blomberg (Chefdramaturg Münchner Kammerspiele), Regina Guhl (Professorin für Dramaturgie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), Anne Lenk (freie Regisseurin), Hubert Spiegel (Feuilletonredakteur FAZ) und Franz Wille (Sprecher des Auswahlgremiums, Redakteur Theater heute) besteht. Dass der argumentative Schlagabtausch um die Preisvergabe unter den Augen des Publikums (vor Ort und, via Livestream, auch im Netz) stattfindet, ist immer noch eine herausragende Besonderheit des Mülheimer Festivals und derart in der deutschsprachigen Theaterlandschaft sonst nicht zu finden.

Das Festival überträgt die Jurydebatte auf seiner Homepage www.stuecke.de ab ca. 22.15 Uhr im Livestream. Dieser wird realisiert durch die Mülheimer Theatertage NRW "Stücke 2016" und kann auch direkt hier auf nachtkritik.de verfolgt werden.

 

Livestream ab ca. 22.15 Uhr – die Preisjury diskutiert die Vergabe des Mülheimer Dramatikerpreises, im Saal des Theaters an der Ruhr in Mülheim.

 

Diese Stücke sind für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert:

Yael Ronen & Ensemble: The Situation (Maxim Gorki Theater, Berlin)

Fritz Kater: Buch (5 ingredientes de la vida) (Schauspiel Stuttgart / Münchner Kammerspiele)

Sibylle Berg: Und dann kam Mirna (Maxim Gorki Theater, Berlin)

Wolfram Höll: Drei sind wir (Schauspiel Leipzig)

Felicia Zeller: Zweite allgemeine Verunsicherung (Schauspiel Frankfurt)

Ferdinand Schmalz: dosenfleisch (Deutsches Theater Berlin / Burgtheater Wien)

Thomas Melle: Bilder von uns (Theater Bonn)

 

LIVESTREAM
(realisiert durch die Mülheimer Theatertage NRW "Stücke 2016")
Jurydebatte zur Preisvergabe des Mülheimer Dramatikerpreises
im Rahmen des Festivals "Stücke 2016 – Mülheimer Theatertage NRW"
Mit: Benjamin von Blomberg, Regina Guhl, Anne Lenk, Hubert Spiegel, Franz Wille.
Moderation: Michael Laages.
Hashtag auf Twitter: #StückeJury

www.stuecke.de

 

 

Mehr zum Mülheimer Dramatikerpreis

Jurysprecher Franz Wille im Videointerview mit nachtkritik-Redakteur Christian Rakow

Franz Wille ist leitender Redakteur des Fachmagazins "Theater heute" und seit 1993 mit zwei Unterbrechungen (2003-2004 und 2011-2013) Auswahljuror der Mülheimer Theatertage. 2016 vertritt er das Auswahlgremium als Sprecher in der Preisjury für den Mülheimer Dramatikerpreis. Anlässlich der Verkündung der Nominierungen am 1. März 2016 sprach Franz Wille im Videointerview mit nachtkritik-Redakteur Christian Rakow u.a. über performative Textformen, die Vorzüge des Stadttheaters gegenüber der Freien Szene und über den Hit der Saison "Terror" von Ferdinand von Schirach, der nicht nach Mülheim eingeladen ist. Das Interview fand in der Bahnhofsmission des Berliner Hauptbahnhofs statt.


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Braucht das Theater ein neues Urheberrecht?

im Livestream via Periscope auf nachtkritik.de am 8. Februar ab 20 Uhr
(Zum Aktivieren des Streams: bitte auf das Bild klicken.)

 

Brecht Livestream 560 I

Diskussion mit: Sebastian Baumgarten, Carl Hegemann, Rupprecht Podszun und Klaus Völker,
Moderation: Peter Laudenbach (ZUM AKTIVIEREN DES STREAMS: AUF DAS BILD KLICKEN!)


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Complete Works: Table Top Shakespeare

FE COMPLETE WORKS 560Livestream aus dem Haus der Berliner Festspiele – 18 Uhr bis 22 Uhr


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Bella, Boss und Bulli

3. bis 5. September 2021. Die siebenjährige Bella ist mit ihrer Mutter umgezogen in eine neue Stadt. Niemand hat sie gefragt. Bei ihrem ersten Rundgang durch die neue Nachbarschaft lernt sie zwei Jungs kennen, alle finden sich eigentlich blöd. Aber gemeinsam werden sie in eine Erpressungsgeschichte verwickelt. Volker Ludwigs Stück Bella, Boss und Bulli stammt ursprünglich aus dem Jahr 1995, handelt von Freundschaft, Aufwachsen mit einer alleinerziehenden Mutter und im weitesten Sinn auch von Gentrifizierung und gesellschaftlicher Verwahrlosung. Im Mai 2020 hat der Regisseur Robert Neumann das Stück neu am Grips Theater Berlin inszeniert. Wir zeigen den in der Pandemie parallel konzipierten Video-Mitschnitt im nachtkritikstream von Freitag, 3.9., 18 Uhr, für 48 Stunden bis Sonntag, 5.9., 18 Uhr.


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Auf der website des Grips Theaters heißt es über die Arbeit:

BELLA, BOSS UND BULLI handelt von Selbstbestimmung in Zeiten großer Veränderungen, von Erpressung auf dem Schulhof, Angst, Sehnsucht und wilder Anarchie. Es erzählt aber auch von der Kraft neu geschlossener Freundschaften.

Die siebenjährige Bella musste mit ihrer Mutter umziehen. Und niemand hat gefragt, ob sie das überhaupt will. Sie mag die neue Wohnung nicht, sie mag die neue Schule nicht, und ihre Freunde sind auch nicht da. Ihre Mutter muss viel arbeiten und Dauergast Valentin nervt als bissiger Hausmeister sowieso, zumal der mit Kindern so gar nichts anfangen kann. Bei Bellas erstem Rundgang durch die Nachbarschaft trifft sie auf den gleichaltrigen Victor, genannt Boss, den seine Eltern vergessen haben, von der Schule abzuholen. Bulli wiederum scheint gar kein richtiges Zuhause zu haben. Die drei Kinder finden sich zunächst ziemlich bescheuert. Aber Bella erkennt schnell, dass hinter dem großmäuligen Verhalten der beiden Jungs noch mehr steckt, werden sie doch von einem älteren Jungen aus der Schule erpresst. Der weiß zum Beispiel, dass Bulli mal was gestohlen hat, und verlangt Geld. Ehe sich Bella versieht, ist sie in eine mehr als aufregende Erpressungsgeschichte verwickelt.

 

Bella, Boss und Bulli
Theaterstück und Liedtexte von Volker Ludwig, Komposition von Caspar Hachfeld und Birger Heymann
Regie: Robert Neumann, Bühne und Kostüme: Silke Pielsticker, Choreographie: Nadja Raszewski, Dramaturgie: Tobias Diekmann, Musikalische Leitung: Thomas Keller, Konzeption, Kamera und Schnitt des Mitschnitts: Katharina Tress, Kamera: Mario Cordero.
Mit: Ludwig Brix, Christian Giese, Marcel Herrnsdorf, Katja Hiller, Jens Mondalski, Alina Strähler, musikalisch begleitet von Michael Brandt, Martin Fonfara, Christian Giese und Jens Mondalski.
Analoge Premiere am Grips Theater Berlin im Mai 2021
Dauer: 1 Stunde 28 Minuten

www.grips-theater.de

 

 


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