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archiv » Bronski & Grünberg (2)
Bronski & Grünberg

Schon sehr geil

von Theresa Luise Gindlstrasser

Wien, 10. Mai 2019. Sagt das quantenmechanisch interessierte Stubenmädchen zum gschaftelnden jungen Herrn: "Es gibt nichts zum Aufheben, wenn ich die Augen zulass." Von wegen patriarchale Herrschaftsverhältnisse: Der junge Herr Josef Ellers wird von Karoline Kuceras Stubenmädchen mit Stummfilm-Pantomime in den Boden geküsst. Den Liebhaber davor, Gerald Votava als Soldat, hat sie zum Tod durch Stromschlag verführt. Der Unterschied zwischen einem Kutschenunfall und politischen Wahlen? "Ich liebe Wale!" Was ist das nochmal für ein Stück?


Bronski & Grünberg

Vetternzwist im Burgen-Wunderland

von Andrea Heinz

Wien, 15. Februar 2018. Für Kulturpessimisten ist die Literatur ein Segen – wer glaubt, die Welt steht nicht mehr lang, weil bald jemand auf den roten Knopf drückt, uns ein Super-Virus dahinrafft oder die letzte Biene stirbt, der kann sich mit der Lektüre eines Klassikers beruhigen. Früher war nämlich alles noch schlimmer, Krieg, Tod und Verderben zuhauf, und mit der Moral und den sogenannten Werten stand es auch nicht wirklich zum Besten.


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