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Raimundspiele Gutenstein

Nach Gutenstein! Nach Gutenstein!

von Martin Thomas Pesl

Gutenstein, 11. Juli 2019. Vor 200 Jahren müssen Schauspieler*innen schon ziemlich furchtbare Schmiere betrieben haben, aus heutiger Sicht jedenfalls. Das ist eine Nebenerkenntnis der Uraufführung "Brüderlein fein", die bei den Raimundspielen Gutenstein das Leben des nach Johann Nestroy zweitbekanntesten Vertreters des Altwiener Volksstücks Ferdinand Raimund nachzeichnet. Und es dürfte schon was dran sein: Das rollende R, die große Geste, die übertriebene Emotion und das "Extemporieren", das wollten die Leute damals. Sehr erfreulich, dass sich das heute geändert hat. Die "echten" setzen sich von den Stück-im-Stück-Szenen doch angenehm ab.


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