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archiv » Theaterbriefe aus Argentinien (3)
Theaterbriefe aus Argentinien

Staying In Motion

by Natalia Laube and Mercedes Méndez

8. März 2021. Theatre in Buenos Aires is like water: it seeps into every corner, seeking new paths, always making headway. To explain the phenomenon one must first speak of a social spirit composed of thousands of creators—professionals and amateurs—who gather to create without considering the results, without planning where or how to premiere or how many people will ultimately watch. They just want to create. Theatre operates as a means to build community, to circulate artistic thought and serve as a vehicle for expression, without any certainty that the result will be money or prestige.


Theaterbriefe aus Argentinien

In Bewegung bleiben

von Natalia Laube und Mercedes Méndez

8. März 2021. Theater in Buenos Aires ist wie Wasser: es dringt in jede Ecke, es sucht sich neue Wege, kommt stets voran. Man muss die Seele des argentinischen Theaters erfassen, um dieses Phänomen zu erklären. Unzählige Künstler:innen – Professionelle und Amateure – machen Theater, ohne sich von Gedanken aufhalten zu lassen, was dabei am Ende rauskommt, wie oder wo es zu einer Premiere kommt oder wie viele Menschen zusehen werden. Sie wollen einfach etwas erschaffen. Durch das Theater wird eine Gemeinschaft erzeugt, in der Kunst Verbreitung findet. Es ist ein Ventil, um sich auszudrücken – und zwar ohne die Sicherheit, dass das Ergebnis jemals Geld oder Prestige bringen wird.


Theaterbriefe aus Argentinien

Drehbühne durch die Zeit

von Anne Phillips-Krug

Buenos Aires, Juni 2010. Mariano Pensottis Stück "El pasado es un animal grotesco" (Die Vergangenheit ist ein groteskes Tier) beginnt mit Szenen in Buenos Aires am 22. Juni 1999: Mario schaut sich mit seiner Freundin ihre Lieblingsszenen aus den Filmen von Jaques Demy an. Laura spricht in einem Vorort von Buenos Aires eine Abschiedsbotschaft für ihre Familie aufs Tonband, bevor sie sich mit den Ersparnissen ihres Vaters auf den Weg nach Paris macht. Pablo findet eine Kiste mit einer abgeschnittenen Hand vor seiner Tür, die sein Leben bis zum Ende beeinflussen wird, und Vicky erfährt von der zweiten Familie ihres Vaters, - mit einer ihr zum Verwechseln ähnlichen Tochter.


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