Suizid und Leisungsideologie

10. November 2014. Der Schweizer Dramatiker und Autor Lukas Bärfuss erhält für seinen Roman "Koala" (hier unsere Buchkritik) den diesjährigen Schweizer Buchpreis. Die fünfköpfige Jury würdigte, dass Bärfuss in seinem Buch "auf kühne Weise große Themen wie Suizid, Kolonialismus und Leistungsideologie" verbinde. Die Preisverleihung fand im Theater Basel vor rund 300 Gästen statt.

"Koala" war einer von fünf Titeln, welche die Jury im September aus 80 eingereichten Romanen und Essays von Schweizer Autorinnen und Autoren nominiert hatte. Die weiteren Nominierten waren: Dorothee Elmiger mit "Schlafgänger", Heinz Helle mit "Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin", Guy Krneta mit "Unger üs" und Gertrud Leutenegger mit "Panischer Frühling". Teilnahmeberechtigt für den Schweizer Buchpreis 2014 waren deutschsprachige literarische und essayistische Werke von in der Schweiz lebenden oder Schweizer Autorinnen und Autoren, welche zwischen Oktober 2013 und September 2014 erschienen sind. Der seit 2008 vergebene Preis ist in diesem Jahr mit 30.000 Franken dotiert.

(wb / www.schweizerbuchpreis.ch)

 
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