Wandlungsfähigkeit und Spielwut

25. Februar 2015. Merlin Sandmeyer erhält den O.E. Hasse-Preis für Nachwuchsdarsteller 2015. Das teilte die Akademie der Künste mit. Die Auszeichnung erhalte der 1990 in Saarbrücken geborene Schauspielstudent der Münchner Otto-Falckenberg-Schule unter anderem für die Wandlungsfähigkeit und clowneske Artistik, mit der er in der Matthias Günthers Inszenierung von Michail Bulgakows Hundeherz" im Werkraum der Münchner Kammerspiele spiele, wie es in der Pressemitteilung heißt.

Der mit 5.000 Euro dotierte O.E. Hasse-Preis wird seit 1981 von der O.E. Hasse-Stiftung vergeben, die von der Berliner Akademie der Künste betreut wird. Im jährlichen Wechsel geht er an Studierende der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin und der Otto-Falckenberg-Schule, um herausragende Begabungen zu fördern. Die Akademie der Künste erfüllt damit das Vermächtnis des Bühnen- und Filmschauspielers Otto Eduard Hasse (1903–1978). Die Preisverleihung findet am 22. April im Werkraum der Münchner Kammerspiele statt. AdK-Mitglied Klaus Völker hält die Laudatio.

Unter den Preisträger*innen der Vorjahre waren Marcel Kohler (Berlin, 2014), Anna Drexler (München, 2012), Maximilian Jaenisch (Berlin, 2011), Peter Fasching (München, 2010), Lucie Heinze (Berlin, 2009), Simon Kirsch (München, 2008) und Henrike Jörissen (Berlin, 2007). 2013 wurde der Preis nicht vergeben.

(sik)

 

 
Kommentar schreiben