Presseschau vom 19. September 2015 – Der Kölner Stadt-Anzeiger über die Bonner Pläne für ein Theaterquartier Beuel

Quartiersentwicklung oder Konfliktstoff?

Quartiersentwicklung oder Konfliktstoff?

19. September 2015. Die Neugestaltung der Bonner Theaterlandschaft schreitet voran, wie der Kölner Stadtanzeiger (17.9.2015) berichtetKölner Stadtanzeiger (17.9.2015) berichtet, soll das Pantheon Theater nach dem Willen der Stadtpolitik eine neuen Heimstatt an der Halle Beuel finden. "An diesem Standort könnte eine ganz besondere Form, eine kulturelle Version von Quartiersentwicklung gelingen“, wird der stellvertretende Bezirksbürgermeister von Beuel, Ralf Laubenthal (SPD), zitiert.

Quartiersentwicklung oder Konfliktstoff?

19. September 2015. Die Neugestaltung der Bonner Theaterlandschaft schreitet voran, wie der Kölner Stadtanzeiger (17.9.2015) berichtetKölner Stadtanzeiger (17.9.2015) berichtet, soll das Pantheon Theater nach dem Willen der Stadtpolitik eine neuen Heimstatt an der Halle Beuel finden. "An diesem Standort könnte eine ganz besondere Form, eine kulturelle Version von Quartiersentwicklung gelingen“, wird der stellvertretende Bezirksbürgermeister von Beuel, Ralf Laubenthal (SPD), zitiert.

Das 1987 gegründete und auf Kleinkunst spezialisierte Pantheon Theater muss im Sommer 2016 seine bisherige Spielstätte im Bonn-Centers am Bundeskanzlerplatz räumen. Das Theater Bonn, das die Halle Beuel bereits als Spielstätte nutzt, begrüße in Person des Generalintendanten Bernhard Helmich den Wechsel des Pantheon nach Beuel: "Ein solcher Zusammenschluss von Kapazitäten und kulturellem Engagement mit dem Schauspiel des Theaters ist wünschenswert und eine Bereicherung der momentanen Diskussion."

Allerdings, so der Kölner Stadt-Anzeiger weiter, verbinde das Theater Bonn diese Pläne "mit einem Junktim“. Man fordere die "Bestandssicherung der städtischen Bühnen in ihrer jetzigen Substanz auch über das Jahr 2018 hinaus." Eine Zustimmung zu den Plänen für Beuel sei für das Theater Bonn nur möglich, "wenn die Zukunft des Schauspiels mit einer funktionierenden Hauptspielstätte garantiert und dem Theater hierfür auch über 2018 hinaus ein Etat zugesichert wird, der den bisherigen Spielbetrieb in vollem Umfang ermöglicht", wird die Generalintendanz weiter zitiert. Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch habe auf diese Forderung bereits kritisch reagiert.

(ksta.de / Wikipedia / chr)

Mehr zu den Bonner Sparplänen für das städtische Schauspiel.