Ruhrtriennale lädt Ruhrgebiets-Theater ein

23. September 2015. Elf Stadttheater des Ruhrgebiets, namentlich die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg, das Musiktheater im Revier, der PACT Zollverein, der Ringlokschuppen Ruhr, das Schauspielhaus Bochum, das Schlosstheater Moers, das Theater Dortmund, das Theater Hagen, das Theater Oberhausen, Theater und Philharmonie Essen und das Theater an der Ruhr (Mülheim), haben sich in einem Netzwerk namens "RuhrBühnen" organisiert. Das meldet das Radio Essen und teilt die Ruhr Tourismus GmbH mit. Das Netzwerk organisiere sich in Form eines Plenums, dem alle Intendanten bzw. Geschäftsführer der Theater sowie Vertreter der regionalen Partner angehörten. Sprecher für die ersten zwei Jahre seien Peter Carp, Intendant des Theater Oberhausens, Bettina Pesch, Geschäftsführende Direktorin des Theater Dortmund sowie Jürgen Fischer, Leiter des Referats Kultur und Sport beim Regionalverband Ruhr.

Die RuhrBühnen wollen sich der Pressemitteilung zufolge "zunächst Aufgaben im Bereich Marketing und Programmentwicklung" widmen. Hierzu seien zwei Arbeitsgruppen eingerichtet worden. Eine AG Marketing und eine AG Programm aus den künstlerischen Leitern bzw. den Dramaturgen der Theater und der Ruhrtriennale-Veranstalterin Kultur Ruhr GmbH.

"Ziel des Netzwerkes ist es, die vorhandene künstlerische Vielfalt im Ruhrgebiet zu wahren, zu stärken und an der Entwicklung des Ruhrgebiets mitzuwirken sowie die Angebote der Theater unter Wahrung des jeweiligen künstlerischen Profils einer größeren Zielgruppe zu vermitteln", erklärt die Pressemitteilung. Konkret plane man eine "Großveranstaltung, die am letzten Wochenende der Ruhrtriennale im Jahr 2017 stattfinden soll", bei der auch die Freie Szene sich präsentieren solle und deren künstlerische Ausrichtung durch die AG Programm erarbeitet werde.

(Radio Essen / Ruhr Tourismus / sd)

 
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