meldung

"Fear": Schaubühne darf vorerst kein Bild von "Demo für alle"-Sprecherin mehr zeigen

Bilderverbot

10. Dezember 2015. Die Schaubühne Berlin darf das Bild von Hedwig von Beverfoerde, Sprecherin der AfD-nahen Bewegung "Demo für alle", in ihrer Inszenierung Fear (Regie: Falk Richter) vorerst nicht mehr nutzen. Das teilt das Theater in einer Presseaussendung mit.

Zusammen mit der Vizevorsitzenden der AfD (und Initiatorin von "Demo für alle") Beatrix von Storch hatte Beverfoerde das Theater über ihren Anwalt aufgefordert, keine Bilder von ihr mehr auf der Bühne zu verwenden. Die Schaubühne ließ die Frist der mitgeschickten Unterlassungserklärung verstreichen und hat nun nach eigenen Angaben Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung eingelegt, die das Gericht ausgesprochen habe, ohne die Schaubühne anzuhören.

Am 15.12.2015 um 9:30 Uhr finde die Verhandlung zu dem Fall im Landgericht Berlin statt, im direkten Anschluss auch die Verhandlung in der Sache von Storch/Schaubühne.

(Schaubühne Berlin / sd)

Mehr zum Thema:

Schaubühne wehrt sich gegen rechte Kritik an "Fear" – Meldung vom 9. November 2015

AfD-Sprecher filmt "Fear" in der Schaubühne und fliegt beinahe raus – Meldung vom 7. November 2015

Nachtkritik zu "Fear" vom 25. Oktober 2015

 

mehr meldungen

Kommentare

Kommentare  
#1 Bilderverbot "Fear": Stoff für von Schirach?BessereGeschäfte 2015-12-10 15:20
Da könnte doch das DT den von Schirach als Beisitzer schicken und ein Stück draus schlachten??
#2 Bilderverbot "Fear": Ih, die ist ja echt!Werthers Falsche 2015-12-10 15:42
Beatrix von Storch, die gibts wirklich? Ich dachte, die sei nur toll erfunden. Auch mit diesem adeligen Fruchtbarkeitsnamen. "Ihh, die ist ja echt!", kann man da nur mit der Prinzessin aus Hans-Christian Andersens Märchen von der chinesischen Nachtigall rufen!
#3 Bilderverbot "Fear": Saarbrücker GerichtsprotokolleEchttotal 2015-12-10 17:03
Wie gut, dass der Richter (Falk also, nicht der Richter-Richter!) noch andere Stücke gemacht hat, sonst müssten sich seine Saarbrücker Vorträge zur eigenen Poetik ja wie Gerichtsprotokolle anhören (und lesen)!

Kommentar schreiben