München, Bremen, Bonn, Singen

26. Juni 2017. Zum Abschluss der Privattheatertage sind am Sonntagabend die Monica Bleibtreu Preise in vier Kategorien verliehen worden.

In der Kategorie Komödie prämierte die Festivaljury (Sabine Kaack (Schauspielerin), Andreas Laible (Photograph), Michael Hildebrandt (Dewynters Hamburg, CEO)):

Das Abschiedsdinner von Matthieu Delaporte & Alexandre de La Patellière
Metropoltheater München, Regie: Philipp Moschitz

In der Kategorie (zeitgenössisches) Drama (Festivaljury: Britta Duah (Zukünftige Leitung der Komödie Winterhuder Fährhaus), Ralf Bauer (Schauspieler), Konrad Lorenz (Autor)) gewann:

King Charles III von Mike Bartlett
Bremer Shakespeare Company, Regie: Stefan Otteni
(Nachtkritik vom 20. Januar 2017)

Und in der Kategorie (moderner) Klassiker, juriert von Ayla Yeginer (Regisseurin), Wolfgang Holtz (Leiter des Personalreferats der Behörde für Kultur und Medien Freie und Hansestadt Hamburg), Jack Kurfess (Geschäftsführer von Elbphilharmonie & Laeiszhalle):

Michael Kohlhaas von Heinrich von Kleist
Euro Theater Central, Regie: Stefan Herrmann

Mit dem Publikumspreis wurde ausgezeichnet:

Die Grönholm-Methode von Jordi Galceran
Theater die Färbe Singen, Regie: Peter Lüdi

Die undotierten Preise wurden im Rahmen einer Festival-Abschlussgala verliehen. Die bundesweiten Privattheatertage fanden in diesem Jahr zum sechsten Mal statt.

(Privattheatertage / sd)

Hier die volle Auswahl der Privattheatertage 2017.

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Kommentare

Kommentare  
#1 Monica Bleibtreu Preise: Glückwunsch nach BremenThomas M. 2017-06-26 10:16
Glückwunsch vor allem an die Bremer shakespeare company und Stefan Otteni für den Hauptpreis für ihren eminent politischen King Charles III. Das ist die eigentliche Überraschung der Preise: Dass ein so intelligentes spaltendes Stück gewürdigt wurde.
#2 Monica Bleibtreu Preise: stolzBürgerin 2017-06-27 08:48
Über die anderen Preisträger kann ich nichts sagen, aber als Bremer Bürgerin bin ich stolz über den Preis an König Charles. In meinem Bekanntenkreis wurde schon lange nicht mehr so heftig über ein Stück diskutiert und gestritten, wie über dieses. Der einzige Wehrmutstropfen dabei ist, dass das hochsubventionierte Theater am Goetheplatz es nicht schafft, so relevante Aufführungen hin zu bekommen.

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