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Mit einer Kölner Stimme sprechen

5. Juli 2019. Im Mai haben sich in Köln mehr als 60 Theaterschaffende, freie Theaterensembles, freie Einzelkünstler*innen und freie Theaterhäuser zur Initiative Freies Theater Köln (IFT Köln) zusammengeschlossen. Das teilt die IFT Köln in einer Presseaussendung mit.

Eingeladen in das Comedia Theater hatte der Sprecher*innenrat der IFT, der sich aus Vertreter*innen der Theaterkonferenz, der Plattform freier Theater und der Vereinigung kulturpolitischer Schauspieler*innen zusammensetzt. Begleitet und moderiert wurde das Arbeitstreffen von dem kulturpolitischen Reporter Peter Grabowski.

Den Theaterschaffenden geht es darum, als freies Theater in Köln mit einer Stimme zu sprechen und gemeinsame Forderungen wie die nach einer besseren Finanzierung, einer besseren räumlichen Ausstattung gegenüber der Stadt zu vertreten. "Eine zentrale Zielsetzung der IFT Köln ist es, der Arbeit der Freien Theaterszene Kölns die Möglichkeiten und Mittel zu verschaffen, die nicht nur Selbstausbeutung beenden, sondern Entwicklungspotentiale fördern. Denn: Wir geben 100%, sorgen für 50% der Zuschauer*innen, erhalten aber im Vergleich nur 5% des Etats der städtischen Bühnen!"

Die IFT Köln wird von einem sechsköpfigen Sprecher*innenrat (jeweils drei Frauen und Männer) vertreten, in dem Einzelkünstler*innen, freie Theaterhäuser und Ensembles paritätisch vertreten sind. Dieser Rat wird turnusmäßig im Jahr 2021 neu besetzt.

(IFT Köln / jnm)