Pionierwirkung?

Baden-Baden, 2. Oktober 2019. Die Stadt Baden-Baden und Theaterintendantin Nicola May haben eine Verlängerung des Vertrages ab 2021 für weitere fünf Jahre bis 2026 vereinbart. Wie das Theater mitteilt, folge die Stadt zugleich dem Wunsch Mays nach einer einjährigen Auszeit, in der sie neue Impulse und Eindrücke für sich und das Theater sammeln möchte. Während des Sabbatjahres in der Spielzeit 2020/2021 wird Mays jetzige Stellvertreterin und Chefdramaturgin Kekke Schmidt das Haus als Interimsintendantin leiten.

Oberbürgermeistern Margret Mergen würdigte Mays bisheriges Engagement. Sie führe auch junge Menschen an das Theater heran. Mit den Gründungen des "Junges Theater" und den Spielclubs "U21" und "U22" biete sie der Jugend eine Möglichkeit, sich schon früh mit dem Theater zu identifizieren. Hinzu komme das Angebot "Fit fürs Abi in 5 Tagen", das inzwischen auch andere Theater umsetzen. Zudem sagte Mergen: "Die Intendantin hat das Theater nach draußen geführt und in die Stadt getragen. Dazu gehören Freilichtaufführungen und außergewöhnliche Spielorte, beispielsweise auch in den Museen."

May wiederum verweist auf das ungewöhnliche "Sharing einer Führungsposition", zu dem sich nicht zufällig zwei Frauen verabredeten, das in Theaterkreisen neu sei und veilleicht Pionierwirkung entfalte.

(Theater Baden-Baden / geka)

 
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