Expansionsdrang?

Wien, 24. Oktober 2019. Das Brut-Theater, eines der wichtigsten Freie-Szene-Häuser in Wien, muss möglicherweise in naher Zukunft seine Hauptspielstätte im Künstlerhaus am Karlsplatz räumen. Das meldet Der Standard am heutigen Donnerstag. Hintergrund der Spekulationen ist der Einstieg des Unternehmers Hans Peter Haselsteiner als Mehrheitseigentümer des Künstlerhauses, der dieses nun aufwändig sanieren lässt. Im kommenden Jahr soll im Künstlerhaus zudem ein zweiter Standort des Museums Albertina, Albertina Modern, eröffnen, durch den das Brut verdrängt werden könnte, so Der Standard.

Durch Brut-Geschäftsführer Richard Schweitzer sei die Möglichkeit eines Auszugs indes dementiert worden. Die Zeitung zitiert jedoch die Wiener Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ), die in ihrer Funktion als Hauptsubventionsgeberin des Brut in die Entscheidung involviert ist. Man sei bemüht, so Kaup-Hasler, "im Laufe der nächsten drei Wochen eine Lösung zur Zufriedenheit aller herbeizuführen".

(Der Standard / jeb)

 
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