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Dieser Protest ist stärker

von Noémi Herczog

22. September 2020. Ich kann mich an kein stärkeres und aufbauenderes Zeichen des politischen Protests in Ungarn der letzten Jahre erinnern, als den Widerstand der Studierenden der Universität für Theater- und Filmkunst in Budapest, kurz: SZFE. Junge Schauspieler*innen, angehende Theaterpädagog*innen, Regisseur*innen, Kameraleute, Cutter*innen und Dramaturg*innen setzen sich für ihre Rechte ein und besetzen ihre Universität, blockieren die Eingänge, um sicherzustellen, dass die von der Regierung ernannten neuen Kurator*innen nicht eintreten können. Mit dieser Besetzung geben die Studierenden vielen von uns in diesem Land gerade Hoffnung.

Die Besetzung der Universität durch die Studierenden erfolgte nach dem Rücktritt der gesamten Institutsleitung. Inzwischen haben auch die Dozent*innen der Universität ihre Streikabsicht bekundet. Sie alle fordern das Ende von der staatlichen Kontrolle, denn sie betrachten die erzwungene Umstrukturierung (die ich eher als feindliche Übernahme bezeichnen würde) als totalen Verlust der Autonomie. Prominente aus aller Welt erklärten sich mit den Demonstrierenden solidarisch, und mit Recht sagte das Berliner Ensemble ein Gastspiel im Rahmen des MITEM-Festivals vom Ungarischen Nationaltheater ab. Direktor dieses Festival ist Attila Vidnyánszky. Er wurde nun auch zum Direktor der neu gegründeten Stiftung ernannt, die jetzt mit der Leitung der Universität betraut ist, und auf diese Weise die Autonomie dieser Institution verletzt.

Attila Vidnyánszky: Anhäufung unvereinbarer Rollen

Attila Vidnyánszky (*1964) hat derzeit die größte Macht innerhalb des ungarischen Theaters – er leitet sechs große Theaterorganisationen und -institutionen. Aus der ungarischen Minorität in der Ukraine (in der ehemaligen Sowjetunion) stammend, studierte er in Kiew. Aufgrund seiner Ausbildung unterscheidet sich sein Theater weitgehend von dem der ungarischen Szene, die vom psychologischen Realismus geprägt ist. Vidnyánszkys "poetisches" oder "totales" Theater ist viel weniger auf den Text ausgerichtet. Seine erste Kompanie gründete er in Transkarpatien (Ukraine). Obwohl er von der ungarischen Kritik geschätzt wurde, gewann keines seiner wichtigen Werke Preise oder wurde in das Wettbewerbsprogramm des damals wichtigsten ungarischen Theaterfestivals POSZT aufgenommen. Er erklärte dies oft mit einem "Mafia-Konzept" hinter Positionen und Preisen in Ungarn.

Mittlerweile interessierte sich Vidnyánszky auch für Kulturmanagement: 2004 wurde er für ein Jahr Chef-Regisseur der Ungarischen Nationaloper, von 2007-2013 war er künstlerischer Leiter des Csokonai-Theaters in Debrecen. Im Jahr 2013 folgte er Róbert Alföldi an der Spitze des Ungarischen Nationaltheaters nach. Die Kommission, die über diese Ernennung entschied, wurde bereits nach Vidnyánszkys Anweisungen zusammengestellt. Er begann nun, zusätzlich zu seinen künstlerischen auch kulturpolitische Aufgaben zu übernehmen. Neben seiner Funktion als künstlerischer Direktor des Nationaltheaters spielte er etwa auch eine wichtige Rolle in der Kulturfinanzierung: Er war Vorsitzender einer Kommission, die dem Fördergremium Empfehlungen über die Finanzzuwendung gab, welche jedes Theater in einem bestimmten Jahr erhalten sollte. Wegen dieser Anhäufung unvereinbarer Rollen wurde Attila Vidnyánszky oft kritisiert. Sein Sohn, Attila Vidnyánszky jr. (*1993, Schauspieler, Regisseur), ein ehemaliger SZFE-Student, der unter anderem auch am Theater seines Vaters arbeitete, gehört heute zu den Protestierenden.

Szinhaz es Filmmuv Egy Rakoczi ut 21 0313 1000Protestveranstaltung vor dem Parlamentsgebäude in Budapest © Bence Szemerey

Doch die Figur Vidnyánszky ist nicht der wichtigste Teil dieser Geschichte. Die gegenwärtige Situation lässt sich nur verstehen, wenn man erkennt, in welcher Weise die "Reform" der SZFE in ein bestimmtes Muster passt, das in Ungarn seit einiger Zeit nicht nur im kulturellen Bereich besteht. Kurz gesagt, es gibt ein Justizsystem, an dem oberflächlich betrachtet alles vollkommen legal erscheint und das nach außen hin Verfassungsmäßigkeit vortäuscht. Allerdings beschließt die Regierungspartei (FIDESZ) mit einer parlamentarischen Zweidrittelmehrheit die Gesetze und schneidert sie nach den eigenen Vorstellungen der Partei maßgenau zu. In Ungarn können die wichtigsten Gesetze (z. B. das Wahlgesetz oder vor allem die Verfassung) mit einer Zweidrittelmehrheit geändert werden. In einem Land, in dem eine Partei effektiv mit dem Missbrauch dieser Regel der Zweidrittelmehrheit regiert, leben wir derzeit immer noch sehr stark nach dem inzwischen ausgelaufenen "Coronavirus"-Gesetz, das Ministerpräsident Viktor Orbán die Macht gab, auf unbestimmte Zeit per Dekret zu regieren. Denn anders als die internationale Presse es dargestellt hat, war dieses Gesetz (das nicht mehr in Kraft ist) kein außergewöhnlicher Akt, sondern nur Ausdruck des "normalen" Status quo. In Ungarn ist stets legal, was die FIDESZ als legal ansehen möchte.

Kette kultureller Machtübernahmen

Deshalb ist es für FIDESZ von größter Bedeutung, ihre parlamentarische Zweidrittelmehrheit zu erhalten. Dies erfordert Informationskontrolle, Lügen und ein hartes Durchgreifen gegen kritisches Denken. Der politische Angriff gegen die SZFE ist längst nicht die erste kulturelle Machtübernahme in Ungarn. Nach langem Kampf hat die zuvor in Budapest ansässige Zentraleuropäische Universität (CEU) im September dieses Jahres den Lehrbetrieb in Wien aufgenommen, nachdem die Institution von der ungarischen Regierung gezwungen worden war, ihren Hauptcampus aus Budapest zu verlegen. Im April 2017 hatte die Regierung ein Gesetz über ausländische Universitäten mit Zweigstellen in Ungarn verabschiedet, das wir auch als einen persönlichen und gezielten Angriff der Regierung gegen den Ehrenvorsitzenden und Gründer der CEU, George Soros, betrachten müssen.

Im vergangenen Jahr versammelten sich erneut Tausende von Ungar*innen auf den Straßen, um die Akademiker*innen der 1825 gegründeten Ungarischen Akademie der Wissenschaften (MTA) zu unterstützen. Ein weiterer politischer Angriff der Regierung erklärte die angesehene Institution zu einem "Relikt des Kommunismus". Und gerade in den letzten Wochen, während der Zeit der SZFE-Blockade, weit weg vom Scheinwerferlicht und den Theaterstudent*innen, wurde ein weiteres Gesetz verabschiedet: Die finanzielle Unterstützung von drei Organisationen, die sich für den Betrieb integrierter Schulen engagieren und mit unterprivilegierten Kindern – meist Roma-Kinder – arbeiten, wurde mit sofortiger Wirkung beträchtlich gekürzt.

                               Demonstration auf dem Kossuth-Platz in Budapest  © Máté Fuchs

Das erste Opfer dieser Maßnahme ist die Kirche von Gábor Iványi, die Ungarische Evangelische Gemeinschaft (MET), die, zusammen mit etwa 3000 anderen religiösen Institutionen, bereits zu den ersten gehörte, denen 2011 der rechtliche Status als Kirche entzogen wurde. Die Regierung nennt das Fehlen eines "finanziellen Ertrags" der MET-Schulen als Begründung und stellt ab 2021 ihre finanzielle Unterstützung vollständig ein. Die Real Pearl Foundation von Nóra L. Ritók und die in einem abgelegenen Teil Ungarns gelegene Ámbédkár-Schule mussten ebenfalls gravierende finanzielle Einschnitte hinnehmen.

Diese Art der Finanzzensur ist eines der wirksamsten Instrumente der ungarischen Regierung. Der Schwerpunkt liegt nun auf den Theatern: Es gibt in Ungarn keine wichtigen Institutionen der darstellenden Kunst mehr (abgesehen von einigen wenigen, die sich noch in kommunalem Besitz befinden), die nicht von FIDESZ geschluckt worden sind: Sie alle wurden durch die politisch motivierten Ernennungen ihrer Führungsspitzen von der Regierung okkupiert. Das jüngste Verbot: Klub Radio, einer der letzten oppositionellen Medienkanäle, kann wohl die Lizenz für seine Frequenz ab Februar 2021 nicht mehr verlängern. Die offizielle Version der Geschichte schiebt den Lizenz-Entzug dem Radio selbst in die Schuhe – es habe mehrmals gegen das Mediengesetz verstoßen.

Umfassende und mächtige Form des Widerstands

Das Problem war bisher, dass jede der Gruppen, die zum neuen FIDESZ-Ziel wurden, isoliert blieb. Umfassende, mächtige Formen des Widerstands hat es bisher nicht gegeben. In diesem Sinne ist die SZFE-Besetzung eine Premiere: Sie erregt Aufmerksamkeit, was ein Novum ist. Dieser Protest ist stärker und scheint diesmal nachhaltiger zu sein. Er ist auch Teil einer neuen Phase des politischen Widerstands, die im August begann, als sich ein Orban-naher Investor in das größte oppositionelle Online-Nachrichtenportal Index eingekauft hatte, was die Redaktion dazu veranlasste, geschlossen zurückzutreten. Wenige Wochen später wurde die Theateruniversität von ihren Studenten besetzt. Die Frage ist, warum ihr Widerstand viel mehr Aufmerksamkeit auslöst und mehr Hoffnung entfacht als jeder andere derartige Protest in Ungarn bislang.

Einer der Gründe mag genau diese Kraft und Stabilität sein (die hoffentlich nicht vom Coronavirus unterlaufen wird). Solidarität kommt aus immer mehr Bereichen: Manche drücken Sympathie aus, andere bringen Essen und andere notwendige Dinge zu den Besetzer*innen; Schauspieler*innen tragen beim Applaus Masken, die mit dem SZFE-Schriftzug bestickt sind. Es ist ein Gemeinplatz, aber wahr: Die Gesichter der Schauspieler*innen erregen öffentliche Aufmerksamkeit – besonders in Ungarn, einer schauspielerzentrierten Unterhaltungskultur. Dieser Protest zeigt auch mehr Kreativität als alle anderen Kundgebungen der letzten Zeit. Nachdem ein Minister den Studierenden in einer formellen Verhandlung spöttisch sagte, dass er dachte, sie würden nicht debattieren, sondern etwas singen, organisierten die Studierenden diesen Sommer einen ironischen "singenden" Protest vor dem Parlament während die Abgeordneten abstimmten – über sie, aber ohne sie.

       Student*innen der SZFE protestieren vor dem Nationaltheater in Budapest

Der 'SZFE-Fall' ist nur der letzte in einer 'Mordserie' gegen kritisches Denken in Ungarn, gegen jede*n, der oder die die Regierung nicht offen unterstützt. Um im heutigen Ungarn für wichtige Positionen im Kulturbereich in Frage zu kommen, muss man in Übereinstimmung mit der Politik von FIDESZ handeln. Es reicht nicht einmal mehr aus, neutral zu bleiben. Die Umstrukturierung der SZFE ist in Wirklichkeit ein gut orchestrierter politischer Angriff gegen ihre politische Autonomie. Entgegen dem offiziellen Slogan von "systemischen Reformen" hat er nichts mit professionellen Fragen zu tun. Fragen der Ausbildung an der SZFE wurden in der Vergangenheit diskutiert, in pluralistischeren Zeiten, als die jetzt politisch angegriffenen Theatermacher*innen und Lehrer*innen, die heute als homogene Gruppe dargestellt werden, offensichtlich unterschiedliche Meinungen vertraten und eine vielfältige Gemeinschaft bilden durften.

Árpád Schilling: Wie seine Kritik instrumentalisiert wird

Heute unterstützen viele von denen, die früher die renommierte, 155 Jahre alte Institution SZFE kritisierten, den Protest der Studierenden. Einer der vehementeren professionellen Kritiker war der bekannte ungarische Regisseur Árpád Schilling. Heute steht er fest an der Seite der Studierenden und Lehrenden – aber die Kritik, die er vor zwanzig (!) Jahren als Regiestudent der SZFE gemeinsam mit anderen äußerte, wird von der ungarischen Medienpropaganda nun benutzt und als Beleg für die Notwendigkeit einer SZFE-Reform verwendet.

Ungarn2 Mate Fuchs u© Máté Fuchs

Schilling hat in der Tat in der Vergangenheit mehrere Reformvorschläge verfasst, die zwar diskutiert, aber von den früheren Universitätsleitungen ignoriert wurden. Als Student vermisste Schilling zeitgenössische Theatergattungen und künstlerische Visionen im Lehrplan der Universität und bemängelte, dass den Studierenden ein sehr einseitiges Bild von Theater vermittelt wurde – ein Punkt, den er auch in einem damaligen Bericht in der ungarischen Theaterzeitschrift SZÍNHÁZ darlegte. Attila Vidnyánszky hat kürzlich Schillings zwanzig Jahre alte Kritik gegenüber der Propaganda-Presse zitiert. Vidnyánszky nennt verschiedene Regisseur*innen, die 2001 die mangelhafte Infrastruktur, die studentische Arbeitsbelastung, die schlechten Lehrmethoden und einige weitere gravierende Mängel kritisierten. Dann wirft er die Frage auf, ob sie jetzt, zwanzig Jahre später, mit den Fortschritten zufrieden seien?

Schilling beantwortet die Frage in einem Facebook-Post, in dem er betont, dass in den letzten Jahren eine neue Generation und mit ihr eine neue Perspektive an der Universität Einzug gehalten habe – z.B. Ildikó Enyedi, Viktor Bodó, Csaba Hováth oder Máté Gáspár – und zusammen mit der älteren Generation das professionelle Ansehen der Institution gestärkt habe. "Die neuen Ansätze bauen auf Traditionen auf, zugleich haben sie sie auch überwunden und neuen, internationalen Tendenzen und der Emanzipation der Studierenden Platz gemacht." Bestimmte Probleme erforderten natürlich Kritik und Selbstkorrektur, so Schilling weiter. Er nennt unter anderem die Notwendigkeit, die Verwaltung und die Kommunikation innerhalb der Institution zu verbessern, die inneren Strukturen zu überdenken und die Autonomie der Studierenden zu gewährleisten, um den Herausforderungen des Theaters des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden. Die SZFE müsse die neuen Genres und Prinzipien des Theatermachens einbeziehen. "Doch genau dieser Wandel hin zu einem fortschrittlicheren Lehrplan", so Schilling, "wird jetzt mit Gewalt gestoppt."

 

Eindrücke von der Demonstration in Budapest am 6. September mit tausenden Teilnehmer*innen und einer Menschenkette von der besetzten Universität zum Parlament

Möglicherweise hätte die SZFE Reformen nötig, so wie manche angesehene Institution mit einer langen Geschichte. Auch der Ausbau der Infrastruktur wäre sicher notwendig, auch wenn er aufgrund fehlender staatlicher Finanzierung bislang nicht möglich war. Doch die jetzige Umstrukturierung bringt keine neuen Finanzierungsströme ins System. Hingegen ist es wahrscheinlich, dass die Regierung versuchen wird, die von ihr selbst benannten Führungspersonen besser zu unterstützen. Die Frage, die ich mir mit Schilling eher stelle, lautet: Welchen Preis zahlen wir jetzt für diese neue "systemische (unprofessionelle) Reform", wenn sie durchgesetzt wird? Denn die neue Führung hat deutlich gemacht, dass sie nicht vorhat, demokratische Prozesse zu verbessern, wenn sie die 'Anomalien' der Vergangenheit korrigiert, im Gegenteil: Sie plant jetzt die Abschaffung jeglicher Autonomie. Aber wenn ich es richtig verstehe, geht es im Kampf der Studierenden nicht um eine einfache Wiederherstellung der alten institutionellen Praktiken, sondern darum, die Autonomie wiederzuerlangen und auch Raum für zukünftige Reformen auf der Grundlage demokratischer Debatten zu schaffen. Und wenn dem so ist, haben die Studierenden jedes Recht, hierfür zu kämpfen.

Werkzeug der Regierung

Wenn die vorgeschlagenen "Systemreformen" wahr werden, werden all die langen, enthusiastischen, hoffnungslosen, aber demokratischen Debatten der Vergangenheit von einer autokratischen Stimme von oben beendet. Zuvor kam die Kritik von unten, wie etwa von Árpád Schilling, der zur damaligen Zeit nicht in der Machtposition war, das Profil der Universität zu prägen. Heute hingegen erleben wir einen Machtmissbrauch von oben. "Vidnyánszky spricht von einer Vision für einen systematischen Wandel", so Schilling, "ohne eine einzige Zeile über sein Know-how niederzuschreiben." In der Tat ist es schwer vorstellbar, dass eine gute Reform ohne ernsthafte Fallstudien und Analysen zustande kommen könnte, dass eine Reform von oben nach unten, als eine Form von Druck, funktionieren könnte. Hinzu kommt, dass der Kontrollversuch der Regierung in einem Moment kommt, in dem sich die SZFE in einer guten Phase befindet, in der neue Studienrichtungen, wie z.B. Angewandtes Theater in die Liste der Masterfächer aufgenommen wurden und in dem neue Formen der Demokratie ins Leben der Universität integriert wurden. Beispielsweise wählte die Studentenschaft ihren Rektor – der bislang nie offiziell von der FIDESZ ernannt wurde –, nach einer öffentlichen Debatte zwischen den beiden Kandidaten, die sich um das Amt beworben hatten.

Und ja, Attila Vidnyánszky nimmt eine aktive Rolle im Angriff gegen die SZFE ein, aber was vielleicht noch wichtiger ist: Auch er wird benutzt. Er ist ein Werkzeug der Regierung, die jetzt mit der SZFE genau so verfährt wie zuvor mit der CEU, der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, den Schulen für unterprivilegierte Kinder, mit Klub Radio und Index.

Es ist also richtig, dass die Studierenden mit ihren Aktionen nicht nur auf die SZFE aufmerksam machen, sondern auch auf die allgemeine Unterdrückung der Freiheiten und des autonomen Denkens in Ungarn. Insofern: Bleibt dran, Leute!

(Aus dem Englischen übersetzt von Elena Philipp mit Unterstützung von DeepL)



Hier gibt es die englische Original-Version des Artikels zum Download.

 

Noémi Gordon EszterNoémi Herczog (*1986, Budapest) ist Theaterkritikerin, promovierte Theaterwissenschaftlerin, Redakteurin der Theaterzeitschrift SZÍNHÁZ und Associate Professor am Ungarischen Theaterinstitut an der Babeș-Bolyai-Universität in Cluj. Seit 2014 gibt sie Kurse an der Universität für Theater- und Filmkunst SZFE in Budapest.

 

Mehr über die Situation des Theaters in Ungarn: im Lexikon.