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Komik als Waffe

5. Februar 2021. Als menschliche Wesen sind Zuschauer*innen des Lachens fähig. Das Theater adressiert dieses archaische Vermögen und sucht über die Komik einen intimen Kontakt zu seinem Publikum. Komik ist eine Strategie, sie kann befreien, Widerstand leisten und Erkenntnisse fördern. Aber das Spiel mit ihr birgt auch Gefahren. "Ich wählte die Komik nicht, die Komik wählte mich", sagt Rebekka Kricheldorf, eine der profiliertesten Komödien-Autor*innen. Im Gespräch mit nachtkritik.de-Redakteur Michael Wolf entwickelt sie eine Theorie der Komik, ihrer Heilkräfte und Risiken. 

Zur Serie Neue Dramatik in zwölf Positionen:

Die Video-Gesprächsreihe widmet sich Autor*innen, die mit prägenden Arbeiten in der Gegenwartsdramatik in Erscheinung getreten sind. Jenseits ihrer szenischen Realisierungen stehen hier die Theatertexte selbst im Fokus. Exemplarische Schreibweisen werden diskursiv vorgestellt und im literarischen Feld wie auch in der gesellschaftlichen und politischen Diskussion verortet. Die Serie stellt das aktuelle Schaffen in seiner formalen wie inhaltlichen Bandbreite vor: von Ansätzen des Dokumentarischen über biografisch-realistische Dramatik bis hin zu Strategien der Aneignung von Wissens- und Populärkulturen. Jeden Monat erscheint eine neue Folge.

Hier gibt es das Gespräch als Podcast:

nachtkritik podcast · Podcast: Neue Dramatik in 12 Positionen (1) – ein Gespräch mit Rebekka Kricheldorf

 

Eine Kooperation mit dem Literaturforum im Brecht-Haus, gefördert vom Deutschen Literaturfonds.

 
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