Alleskönner:innen

10. August 2021. Dramaturg:innen machen am Theater alles: Stücke lesen, Themen für die Spielzeit setzen, Proben begleiten, Publikumsgespräche moderieren. Sie kommunizieren, nach innen wie nach außen, und erinnern immer mal wieder daran, dass Theater für ein Publikum entsteht. Ihr Beruf hat sich verändert. Waren sie früher vor allem Anwält:innen der Literatur, sind sie heute vor allem Manager:innen einer Produktion.

 

Gesprächspartner:innen für Regie und Ensemble sind sie nach wie vor. Darüber, wie sich das Berufsbild der Dramaturg:innen im Detail verändert hat, auch vor dem Hintergrund der Debatten über Diversität, Gleichberechtigung und Strukturreformen, sprechen Susanne Burkhardt und Elena Philipp im Theaterpodcast #38 mit Remsi Al Khalisi und Hannah Saar.

2170 Stadt 1 560 BirgitHupfeld uRaus in die Stadt und Kontakt aufnehmen: Die Dortmunder Produktion "2170" © Birgit Hupfeld

Als Dramaturgin des Theater Dortmund, die aus der Freien Szene kommt, versteht sich Hannah Saar eher als Kuratorin, als "Gatekeeper" des Theaters und als "Stückentwicklerin". Remsi Al Khalisi, bislang Chefdramaturg in Bamberg und zukünftiger Schauspieldirektor des Theaters Münster, beschreibt, inwiefern seine Arbeit vielfältiger geworden ist – und warum er immer ein "lauter Dramaturg" werden wollte.

Via O-Ton punktuell zu Gast ist auch Hermann Beil, als Dramaturg Jahrzehnte an der Seite von Regisseur Claus Peymann.

 

Mehr zum Thema:

Ein Gespräch mit Remsi Al Khalisi führten auch Gesine Danckwart und Sabrina Zwach in ihrem Podcast "Applaus, Applaus".

nachtkritik-Redakteur Janis El-Bira und Frank Rößler unterhielten sich 2019 in ihrem Podcast "Klima der Angst" über die Geschichte der Dramaturgie und ihren Beitrag zum Kunstwerk.

Carl Hegemanns Essay-Sammlung "Dramaturgie des Daseins" rezensiert Christian Rakow.

Und alle Folgen des Theaterpodcast gibt es hier.

 

 

 In Kooperation mit Deutschlandfunk Kultur.

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