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Regina Fritsch erste weibliche Preisträgerin des Albin-Skoda-Rings

11. November 2021. Die Schauspielerin Regina Fritsch, die dem Ensemble des Burgtheaters angehört, wird neue Preisträgerin des Albin-Skoda-Rings. Das meldet die Wiener Tageszeitung Der Standard.

Das nach dem Schauspieler Schauspieler Albin Skoda (1909-1961) benannte, 1971 von seiner Witwe Margarethe Skoda gestiftete Ehrenzeichen wird gemäß den Statuten alle zehn Jahre "einem besonders hervorragenden Sprecher unter den lebenden Schauspielern des deutschen Sprachgebietes verliehen". Bisher wurden nur Männer ausgezeichnet, zuletzt Sven-Eric Bechtolf (2011). Die Jury, der u.a. Bechtolf angehörte, habe sich nun für eine zeitgemäße – und damit geschlechterneutrale – Auslegung der Statuten entschieden, zitiert Der Standard die Bekanntgabe von Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne). Mayer übergibt den Ring an Regina Fritsch.

Regina Fritsch, 1964 in Hollabrunn (Niederösterreich) geboren, absolvierte ihre Ausbildung an der Schauspielschule Krauss in Wien. Sie ist seit 1985 Ensemblemitglied des Burgtheaters und hochdekoriert, sie erhielt u.a. zwei Nestroy-Preise (2007 als Beste Nebenrolle für ihre Darstellung der Chantal in "Maß für Maß", Regie: Karin Beier, 2008 als Beste Schauspielerin für die Rolle der Nawal in "Verbrennungen" von Wajdi Mouawad, Regie: Stefan Bachmann), den Titel Kammerschauspielerin (2015), sowie den Alma-Seidler Ring (2015).

(Der Standard / sd)

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