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Landesweiter Lockdown in Österreich: Kultur schließt

19. November 2021. Ein landesweiter Lockdown in Österreich beendet für alle Kulturinstitutionen vorerst die Zeit der Öffnung. Er soll nach aktuellem Stand bis zum 13. Dezember dauern. Somit sind ab Montag, den 22. November 2021, auch alle österreichischen Theaterbetriebe geschlossen.

Bekannt gab die neuen Maßnahmen Österreichs Bundeskanzler Alexander Schallenberg heute in einer  Pressekonferenz. Das berichtete unter anderem tagesschau.de. Massiv steigende Inzidenzen mit immer neuen Rekordwerten haben zu den verschärften Regelungen geführt. Diese sollen laut Regierung für maximal 20 Tage gelten. Während dieser Zeit dürfen Bürger:innen nur aus dringend notwendigen Gründen das Haus verlassen.

Eingeführt wird zudem eine Impfpflicht ab 1. Februar 2022. Die Impfung gegen Covid sei das "Exit-Ticket", der "wesentliche Wellenbrecher", so Schallenberg in seinem Statement vor der Presse. Diese müsse daher landesweit verpflichtend gemacht werden. "Wegen dieser mittelfristigen Perspektive bedarf es aber leider auch kurzfristiger Maßnahmen", so der Bundeskanzler.

Österreich kämpft wie viele europäische Länder derzeit gegen eine massive Corona-Krise mit Höchstwerten bei den Neuinfektionen. Am Donnerstag hatten österreichische Behörden den Rekordwert von 15.145 Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Derzeit liegt die Inzidenz im Land bei knapp 1000.

Nach zehn Tagen sollen die Maßnahme überprüft und über das weitere Vorgehen entschieden werden. Ab spätestens 13. Dezember sei der Lockdown für Geimpfte und Genesene vorbei, so Schallenberg. Dann soll wieder die 2G-Regel gelten.

Angekündigt ist bereits, die Corona-Hilfen für die Kulturbranche zu verlängern, so Der Standard.

(tagesschau.de / www.vienna.at / Der Standard / sdre)

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Kommentare

Kommentare  
#1 Lockdown Österreich: AlternativlosThorsten Weckherlin 2021-11-19 14:24
Impfpflicht oder Lockdownzwang - das ist die Frage. Wir brauchen Ersteres!
#2 Lockdown Österreich: überdenkenGunnar 2021-11-20 11:07
Alternativlos- war und ist von jeher die Sprache totalitärer Systeme. Treten wir also einen Schritt zurück und überdenken die Situation ohne Anklagen und ohne fundamentalistische Forderungen.

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