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Salzburger Festspiele: Bettina Hering verlängert bis 2023

29. November 2021. Bettina Hering, die seit 2017 Leiterin des Schauspiels der Salzburger Festspiele ist, verlängert ihren ursprünglich auf fünf Jahre angelegten Vertrag bis September 2023. Das teilt das Festival in einer Presseaussendung mit.

Bettina Hering trat ihren Posten als Leiterin des Schauspiels der Salzburger Festspiele mit Beginn der Intendanz von Markus Hinterhäuser 2017 an. Zuvor arbeitete die 1960 in Zürich geborene Germanistin und Psychologin als freischaffende Regisseurin und Dramaturgin. Von 2021/13 bis 2017 hatte sie die künstlerische Leitung des Landestheaters Niederösterreich inne.

"Ich freue mich sehr, auf der Basis der vergangenen, künstlerisch wie wirtschaftlich äußerst ertragreichen Jahre des Schauspiels der Salzburger Festspiele, auch die kommenden zwei Festspielsommer zu planen. Mit großer Neugierde für das gegenwärtige Theater in seiner enormen Formenvielfalt, gerade auch unter sich stetig wandelnden, komplexen Bedingungen, und einer entsprechend verstärkten Thematisierung gesellschaftspolitischer Diskurse, hoffe ich auf ein ebenso euphorisches und begeisterungsfähiges Publikum, wie es uns bereits durch die letzten Sommer begleitet hat“, wird Bettina Hering in der Presseaussendung zitiert.

(Salzburger Festspiele / joma)

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#1 Salzburger Festspiele: schamlosThomas Rothschild 2021-11-29 19:19
Wenn es einen Preis gäbe für die schamloseste Selbstanpreisung - er gebührte ohne Zweifel den Salzburger Festspielen. Von Karin Bergmann, Barbara Frey oder Ariane Mnouchkine, beispielsweise, auch von alten weißen Männern wie Peter Palitzsch oder Peter Brook hat man solche Töne nie gehört. Sie haben hervorragende Arbeit geleistet. Die sprach für sich und für sie. Auch die Künste haben mit Charakter zu tun. Aber offenbar müssen wir damit leben, dass sich die Sprache der PR mehr und mehr durchsetzt gegenüber der Bescheidenheit der wahren Talente. Nicht umsonst wachsen die Agenten und die Kulturmanager aus dem Boden wie die Pilze nach dem Regen. Erinnert sich noch jemand daran, dass es einmal Aufsehen erregt hat, als Claus Peymann seine Theater beflaggt hat. Heute reichen allenfalls vor Selbstzufriedenheit triefende Superlative, die kaum je durch Taten eingelöst werden.

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