Schwach leuchtender Gemeinschaftsort

21. Dezember 2021. Es begann mit dem Lockdown und endete mit 2G. Zwischendrin wurde vor Monaten Geprobtes auf die Bühnen gehoben – und Corona spielt immer mit. Im Theaterjahr 2021 war Flexibilität gefragt. Schachbrett oder nur 30 Prozent der Sitzplätze, mit Maske während der Vorstellung oder ohne – und geht das Publikum noch mit? Ein Rückblick.

Von Susanne Burkhardt und Elena Philipp

21. Dezember 2021. Begonnen hat es mit dem Lockdown, zu Ende geht es mit 2G. Zwischendrin und so lange es ging, wurde das vor Monaten Geprobte in rascher Folge auf die Bühnen gehoben – und Corona spielt immer mit. Flexibilität auf allen Seiten war gefragt im Theaterjahr 2021. Schachbrettbelegung im Parkett oder nur 30 Prozent der Sitzplätze verfügbar, mit Maske während der Vorstellung oder ohne – geht das Publikum bei diesen ständigen Änderungen noch mit? Und was ist auf den Bühnen eigentlich geboten?

 

 

Über das Theaterjahr 2021 sprechen Susanne Burkhardt und Elena Philipp im Theaterpodcast #42 mit der freien Kulturjournalistin Dorte Lena Eilers, bis vor kurzem Chefredakteurin von Theater der Zeit. Von ergreifenden Bühnenräumen, digitalen Momenten von Gemeinschaft und mitreißenden Debatten-Musicals ist die Rede, aber auch von Sinnkrisen der Macher:innen, die sich fragen, was Theater noch erzählen kann.

Gefühl des Getrenntseins

Bei Christopher Rüping hinterlassen vor zwei Jahren geprobte Inszenierungen, die nicht mit der aktuellen Situation in Verbindung stehen, ein Gefühl des Getrenntseins. Am Ende des Jahres beschäftigt den Regisseur "wieder diese eine zentrale Theaterfrage", wie er in das Gespräch funkt: "Wie muss sich Theater zu der Zeit verhalten, in der es entsteht?"

An die neue Kulturstaatsministerin

(Un)zeitgemäße Stoffe beschäftigen auch das Jahresrückblick-Trio im Theaterpodcast #42, so wie die Rückgewinnung des entwöhnten Publikums und der Intendanzstart an der Volksbühne. Außerdem geht es um die Förderprogramme der bis vor kurzem amtierenden Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, und einen Wunsch an die neue Kulturstaatsministerin Claudia Roth.

 

 In Kooperation mit Deutschlandfunk Kultur.

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