Publikumsschwund

3. Juli 2022. Wie steht es um die Beziehung des Theaters zu seinem Publikum? Der Video-Essay "Publikumsgespräch" (35 min) von nachtkritik-Redakteurin Sophie Diesselhorst sowie die begleitende Online-Diskussion "Zwischen Publikumsschwund und Audience Development – Zur postpandemischen Beziehung von Theater und Publikum" sind weiter verfügbar.

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Hier gehts direkt zu mehr Infos auf nachtkritik.plus >> Start: 30. Juni 2022, um 19 Uhr

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#1 Eleos, Graz / ATT Berlin: TheaterfilmKonrad Kögler 2022-06-11 14:45
Aus dispositorischen Gründen konnte „Eleos. Eine Empörung in 36 Miniaturen“, das im November 2021 im Haus 2 des Schauspielhaus Graz uraufgeführt wurde, bei den Autor:innentheatertagen am Deutschen Theater Berlin nur als Stream auf einer Leinwand in den Kammerspielen gezeigt werden.

Regisseur Daniel Foerster und sein Team haben eigens für das Festival eine Theaterfilm-Version dieser gerade abgespielten Inszenierung gedreht, die in Berlin nur an einem Abend lief und am kommenden Wochenende als „Stream des Monats“ auf Nachtkritik abrufbar sein wird.

Auch wenn schon die Original-Inszenierung stark auf die Live-Videokamera von Timo Neubauer setzte, ist „Eleos“ ein Beispiel für Stream-Adaptionen, die nicht gut funktionieren. Der Theaterfilm, ein Genre, das im zweiten, langen Corona-Lockdown an vielen Häusern ausprobiert wurde und seitdem wieder in der Versenkung verschwunden ist, bleibt zu oft in einem unentschiedenen Zwischenstadium stecken: nichts Halbes und nicht Ganzes, weder Theater noch Film. Ausnahmen wie Pinar Karabuluts „Edward II.“, die sich vom Theater löste und konsequent mit den Stilmitteln einer Serie spielte, bestätigen diese Regel.

Vom Temporeichtum und der Energie einer türenschlagenden Komödie über Wutbürger*innen und Influencer*innen vermittelt sich in der Aufzeichnung als Theaterfilm wenig.

Komplette Kritik: daskulturblog.com/2022/06/11/eleos-schauspiel-graz-theater-kritik/

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