Medienschau: SZ – Maßnahmen gegen den Publikumsschwund

Rabatt füllt leere Reihen?

Rabatt füllt leere Reihen?

15. Juni 2022. Schlechte Zahlen allerorten: Auch die Opern haben mit dem derzeit so oft beschworenen Publikumsschwund zu kämpfen. 50 Prozent weniger Besucher:innen als vor Corona meldet die Deutsche Opern am Rhein, wie Helmut Mauró für seinen Artikel in der Süddeutschen Zeitung (15.6.2022, Paywall) erfragt hat. Im Schnitt beträgt die Auslastung 60 Prozent.

Was tun die Opernhäuser dagegen? An der Berliner Staatsoper unter den Linden sei man mit Maßnahmen wie Rabattaktionen, Flexpaketen für Stammkunden, Frühbucherrabatten, Freikarten für sozial Benachteiligte oder vergünstigten Tickets für unter 30-Jährige erfolgreich, heißt es im Beitrag. "In Nürnberg forciert man das direkte Besucher-Mailing, lehnt Rabattaktionen ab, in Duisburg und Düsseldorf hat man, wie fast überall, in digitale Angebote investiert und will diese ausbauen.“

In Hamburg stellt man die Grundsatzfrage: "Ob wir beispielsweise Opernhäuser und Orchester, die ein breites, vielfältiges über Jahrzehnte entstandenes Repertoire in hoher Qualität anbieten, erhalten wollen?" Die Antwort immerhin: "Wir finden, ja."

(SZ / eph)

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