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Österreichs Vertrauensstelle gegen Machtmissbrauch startet

1. Juli 2022. Anfang September nimmt die österreichische Vertrauensstelle gegen Belästigung und Gewalt in Kunst, Kultur und Sport "VERA" ihre Beratungstätigkeit auf. Das meldet Der Standard.

Im März 2021 vom österreichischen Nationalrat beschlossen, soll die unabhängige Anlauf- und Beratungsstelle denjenigen, die sich an sie wenden, psychologische und juristische Unterstützung bieten. Angeboten werden sollen unter anderem auch Workshops, "um zu einer Bewusstseinsbildung beizutragen". Der als Minister zuständige Grüne Vizekanzler Werner Kogler betonte dem Standard zufolge in einer begleitenden Presseaussendung: "Immer wieder sprechen vor allem mutige Frauen an und aus, dass auch hier Männer ihre Macht missbrauchen, sexuell übergriffig und gewalttätig werden. Es ist unsere Verantwortung, sexuelle Gewalt entschieden zu bekämpfen."

Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) verwies bei der Vorstellung von VERA laut Standard auf die aktuellen Berichte von Betroffenen der Film- und Theaterszene. Vergangene Woche standen #MeToo und Machtmissbrauch wieder aktuell in der Diskussion, nachdem die Regisseurin Katharina Mückstein auf Instagram eigene Erfahrungen und Berichte anderer von sexuellem Missbrauch in der Filmbranche Betroffener öffentlich gemacht hatte. 

(Standard / eph)

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