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Bayreuther Festspiele: Berichte von sexistischen Vorfällen

22. Juli 2022. Katharina Wagner, die Intendantin der Bayreuther Fespiele, berichtet von sexuellen Übergriffen im Bayreuther Festspielhaus. Dies berichten mehrere Medien und beziehen sich dabei unter anderem auf einen Artikel von Otto Lapp im Nordbayrischen Kurier (21.7.22 | €) über körperliche Übergriffe auf Frauen, Beleidigungen und sexistische Sprüche im Festspielhaus.

Wagner gegenüber habe ein "bekannter Mitwirkender nicht nur eindeutig sexistische Sprüche geäußert, dass er mit ihr ins Bett wolle. Er hat sie auch an der Brust angefasst." Die Festspiel-Chefin soll Lapp diese Vorfälle am Telefon bestätigt haben. Neben Katharina Wagner sollen auch andere Frauen von Erfahrungen mit ungewünschten Berührungen berichten. Die Aussagen der Betroffenen habe die Fespielleitung "sehr bewegt und tatsächlich überrascht", sagte Festspielsprecher Hubertus Herrmann. Den Vorwürfen werde man umgehend nachgehen. Auch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen) betont, dass die Berichte über Sexismus bei den Bayreuther Festspielen ernst genommen werden müssen. Sie gehe davon aus, dass sie Festspielleitung den Vorwürfen nachgehe und entsprechende Konsequenzen ziehe. 

(WDR / Spiegel / Kölner Stadt-Anzeiger / Nordbayrischer Kurier / ska)

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