Fat Bird in Shenzhen

13. Februar 2009. China verstehen? Seinen märchenhaften Aufschwung, die Reformen, das Hukou-Wohnsitzmeldesystem? Die Probleme fangen bei der richtigen Aussprache der Namen an. Yang Qian trug es mit Fassung, als er 2005 in Berlin zu Gast war und nicht nur sein Name Probleme bereitete, sondern auch sein Stück Hope irgendwie als missglückte Familienfeier wahrgenommen wurde.

Dabei kritisierte es eigentlich das Multi-Level-Marketing, das in China wilde Auswüchse erlebte und dort, selbst dort mittlerweile verboten ist. Yang Qian leitet zusammen mit Mary Ann O'Donnell, die seit 15 Jahren in China lebt, in Shenzhen die Gruppe Fat Bird Theatre. In dem Internetblog Shenzhen Noted beschreibt, kommentiert und bebildert Mary Ann Entwicklungen in Shenzhen, die immer auch in ihren Theaterprojekten Thema sind. Solange das Fat Bird Theater nicht endlich  in Deutschland zu sehen sein wird, kann man bei Shenzhen Noted nachlesen, was Fat Bird macht und gleichzeitig daran arbeiten, China zu verstehen.

(sik)

 

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