Besondere Ideen

Worms, 15. Dezember 2009. Anders als ursprünglich angekündigt, finden 2010 die Wormser Nibelungen-Festspiele nun doch mit einer Inszenierung von Festspielintendant Dieter Wedel statt; dies meldet der Nibelungen Kurier.

Außergewöhnliche Rahmenbedingungen erforderten besondere Ideen, daran mangle es in Krisenzeiten nicht, teilte der Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel (SPD) jetzt nach einer Sitzung des Gesellschafterausschusses mit. Bei dieser Sitzung stimmte das Gremium einstimmig einem von Wedel vorgelegten Konzept zu.

Demnach wird es die Wormser Festspiele vom 16. Juli bis 1. August 2010 in veränderter Form geben, da wegen der angespannten wirtschaftlichen Lage die Hauptinszenierung vor dem Dom nicht stattfinden kann. Über den neuen Spielort solle jedoch erst im Januar entschieden werden.

Im Mittelpunkt der Nibelungen-Festspiele 2010 soll die Figur Friedrich II. stehen. Rund um die Person des Stauferkaisers werde Wedel ein Stück mit dem Titel Teufel, Gott und Kaiser inszenieren. An sechs Abenden fänden sechs völlig unterschiedliche Theateraufführungen statt, denn die 400 Zuschauer bestimmten selbst den Verlauf der Geschichte. Wer auf der Bühne stehen wird, ist bislang allerdings noch unklar.

(dip)

 

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