In Augsburg geboren

Augsburg, 15. Januar 2010. Wie die Augsburger Allgemeine bereits am 12. Januar 2010 meldete, erhält der Dramatiker und Lyriker Albert Ostermaier den mit 15.000 Euro dotierten Bertolt-Brecht-Preis der Stadt Augsburg.

Der 1967 geborene Ostermaier ist durch Gedichte und Theaterstücke bekannt geworden. In den Jahren 2006 bis 2008 leitete der Münchner das Augsburger Brecht-Festival "abc". Verkündet wurde die Preisverleihung ironischerweise von Kulturdezernent Peter Grab, der 2008 dafür gesorgt hatte, dass das Brecht-Festival mit der Begründung "rechnet sich nicht" abgeschafft wurde.

Albert Ostermaier erhielt 1997 den Ernst-Toller-Preis (von der Stadt Neuburg vergeben), 2000 den Münchner Ernst-Hofrichter-Preis und 2003 den Kleist-Preis.

Der Bertolt-Brecht-Preis wird seit 1995 alle drei Jahre zu Ehren des in Augsburg geborenen Dichters Bertolt Brecht verliehen. Geehrt werden Literaten, die sich durch kritische Auseinandersetzung mit der Gegenwart auszeichnen.

Die Stadt vergibt die Ehrung zum sechsten Mal. Bisherige Preisträger sind Franz Xaver Kroetz (1995), Robert Gernhardt (1998), Urs Widmer (2001) und Christoph Ransmayr (2004). Anlässlich des 50. Todestages von Brecht wurde der Preis bereits 2006 an Dea Loher verliehen.

(Augsburger Allgemeine/ jnm)

 
Kommentar schreiben