Die Tismeronauten

von Esther Slevogt

Berlin, 31. Januar 2010. Zuerst muss wahrscheinlich eine Art Disclaimer her, der besagt, dass die Kritikerin für die fraktale Wiedergabe der Inhalte dieses Abends zum Zweck seiner Beschreibung keine Haftung übernehmen kann. Alles könnte eben so, wie sie schreibt, oder auch ganz anders gewesen sein. Verlangt die Profession in der Regel, die Zeichen der Sinnproduktion zu deuten, hatte sie es an diesem Abend im Prater der Berliner Volksbühne nämlich mit Unsinnproduktion zu tun.

Diktatorisch wie die Duodezfürsten des Stadttheaters

Was sich allerdings zwingend aus dem Thema ergab: jenen gefühlten und tatsächlichen Zusammenhängen von Kunst und Diktatur nachzugehen, die immer wieder zu totalitären Ausbeutungsverhältnissen führen, dem systemischen Terror, den Kunstprojekte, Interpretation an sich oder eben der Zwang, die Dinge zu gestalten, im Prozess der Besetzung und Kolonisierung eines Themas oder ganzer Kontinente produzieren.

Da braucht man gar nicht bis Hitler zu gehen. Ein Blick ins durchschnittliche Stadttheater mit seinen autoritären Duodezfürstenregisseuren reicht vollkommen aus. Hier ist die humane Alternative zum Gestaltungsterror ganz klar das Chaos. Oder ein freundlicher Regisseur wie Alexis Bug – er wirkte an diesem Abend, den im Wesentlichen die dem Stadttheatersystem ins freie Schaffen entflohene Anne Tismer verantwortet hat, antidiktatorisch bis zur Unsichtbarkeit. Aber irgendwie versteht man nach diesem Abend auch, wieso Menschen leicht in Gefahr geraten können, Führern nachzulaufen, die starke Gestaltungsangebote machen. Zu welchem Preis auch immer. Aber fangen wir von vorne an.

Bloß keinen Interpretationsterror!

In der Mitte des Raums, um den sich in U-Form die Sitzreihen gruppieren, landet an wilden Gestaden eine Papp-Argo, aus der allerlei bunte Strickwürste hängen. Wir hören bald, es ist Afrika. Die Szene könnte also beispielweise nächste Woche in Ouagadougou spielen, wenn dort Christoph Schlingensief an Land geht, um mit deutschen und afrikanischen Honoratioren den Grundstein für sein Operndorf zu legen. Aber wir sind, wie man den wirr gerufenen Ausführungen der Tismeronauten, also Christian Sengewald, Okka Hunger-Bühler und Anne Tismer herself entnehmen kann, im Jahr 1913. Zum Beweis rennen alle bald auch mit wilhelminischen Pickelhauben herum.

Okka Hunger-Bühler ist eine Ameise namens Angelika, deren Ausscheidungen in diesem Teil der Kunstwelt einen begehrten Rohstoff zu bilden scheinen – jene gestrickten Wollwürste nämlich, die überall herum liegen und später zur Weiterverarbeitung auch hübsch ordentlich auf eine Leine gehängt werden. Christian Sengewald ist Marcel, ein afrikanischer Ureinwohner und im Gesicht schwarz angemalt, obwohl seit Monika Gintersdorfer Schwarze im deutschen Theater nur noch mit echten Afrikanern besetzt werden dürfen. Ja. Tismer sei Dank, muss man an dieser Stelle sagen. Keinen politisch-korrekten Interpretationsterror, please! Und die braune Schminke passt auch zu gut zu Sengewalds blonden Haaren und dem Rosa seines Oberhemdes.

Kolonisierende Amtshandlungen

Aber jetzt fällt es auch schon schwer, weitere Zusammenhänge dieses Abends zu schildern. Da wird als erste kolonisierende Amtshandlung die Erde im Universum verankert, der Mond am Firmament befestigt: ein Pappbogen mit Maul, dessen Gestaltung unverkennbar den Einfluss des anarchistischen Verhältnisses von Material und Gestaltung der Puppenspieler von Das Helmi erkennen lässt: als vierter ist schließlich Helmi-Mann Felix Loycke mit von der Partie, der meist ganz hinten wild an einem überdimensionierten Gemälde werkt, und am Ende als Deus-Ex-Machina der Schreckensherrschaft der Hitlerine abrupt ein unübersichtliches Ende bereitet. Auch vorher taucht er mal auf, als eine Art Schweinehund, der das Baby von Hitlerine zerfleischt, woraufhin die Mama höchstselbst den kunstvoll gestrickten Babykadaver zuende zerfleddert.

Wohin mit dem Hunger nach Sinn?

Hitlerine ist die von ihr selbst erschaffene Kunstfigur Anne Tismers, die den Ego-Terror aller Kunst- und Diktaturproduktion immer wieder mit Ausflügen ins Genialisch-Beiläufige in kleinen Szenen zur Ansicht und manchmal gar zum Ausdruck bringt und dabei einmal in einer spastischen Variation auf Charlie Chaplins berühmten Tanz mit dem Luftballon-Globus im "Großen Diktator" glänzt. Ansonsten pflückt sie gestrickte Wollkugeln aus gestrickten Wollwürsten, betreibt also aktive Kaka-Weiterverarbeitung, und traktiert die reizende Ameise Angelika und den von ihr wegen seines Spermium-Ausstoßes sehr begehrten Marcel sowie manchmal auch die Zuschauer mit Ausbrüchen.

Da müssen Todeslisten her, weil mancher sich nicht der Diktatur beugen will. Todeslisten, die der freundliche Afrikaner Marcel zwar voll brutal, aber letztlich eigentlich ganz sinnvoll findet, wenn man merkt, dass Leute nichts beitragen zu einem Projekt. So funktioniert das in Stadttheatern und Diktaturen gleichermaßen – man versteht schon, warum Anne Tismer da ausgestiegen ist. Aber wohin nun mit unserem Hunger nach Sinn, der uns (wenn nicht in die Arme der Diktatoren) so doch immer wieder ins Theater treibt?

Hitlerine
Eine Aktion von Anne Tismer und Alexis Bug
Regie: Alexis Bug, Bühne: Burkhart Ellinghaus, Kostüme & Objekte: Burkhart Ellinghaus, Okka-Hunger-Bühler, Felix Loycke, Anne Tismer.
Mit: Okka Hunger-Bühler, Felix Loycke, Christian Sengewald, Anne Tismer.

www.volksbuehne-berlin.de

 

Mehr lesen über die jüngeren Aktionen der Anne Tismer? In dem von ihr mitbegründeten Ballhaus Ost spielte sie im September 2009 die Alice in Christian Weises abgefahren trashiger Alice under Ground nach Lewis Carrol. Im September 2008 war sie das Zentrum der Science Fiction Das blaue Meer von Cristin König. In Sebastian Nüblings Eröffnungsinszenierung der Salzburger Festspiele 2009 Judith/Juditha triumphans war sie eine der drei Judith-Darstellerinnen.

 

Kritikenrundschau

Anne Tismers "lustige Performance" "Hitlerine" schaffe sich ihr eigenes "Paralleluniversum", so Peter Laudenbach in der Süddeutschen Zeitung (2.2.2010): "die Welt als Kindergeburtstag und Wahnvorstellung". Die Titelheldin mime Tismer selbst, "die hier mit gutgelaunter Selbstironie die freilaufende Egozentrikerin gibt, der alles zum Spielmaterial wird". Mitmenschen seien dieser "Selbstverwirklichungs-Amokläuferin" "nur als Spiegel der Narzisstin oder als Mitspieler von Interesse". Eine "Art Handlung" gebe es auch, "auch wenn sie eher grob angedeutet als erzählt wird und natürlich nur der Vorwand für lauter muntere Auftritte ist". Das Ganze ende in einer "lustigen Mischung aus Performertum, Spiel, Spaß, und Kinderüberraschung". Aber wer sage denn, "dass Theater irgendeinen Sinn ergeben muss, um unterhaltsam zu sein".

In der Berliner Zeitung (3.2.2010) freut sich Dirk Pilz über die "wunderbar verrückte, vollkommen sich selbst genügende Feier der Sinnfreiheit". Wie frei man sich als Zuschauer bei dieser "Loslösung aus den Fesseln des Verstehenmüssens" fühle, sei "herrlich". Anne Tismer spiele die Hitlerine, eine, "die wirr diktatorisch alle und alles für die Totalherrschaft in ihrem Farmville", ihrer Sonderwelt, "ge- und miss- und verbraucht." Anne Tismer und Alexis Bug hätten den Abend "Aktion" genannt, von Ferne winke Jonathan Meese herüber und von genauso fern spielten "Großthemen wie Krieg, Kolonisation, Gewaltherrschaft" hinein. Vor allem aber handele es sich um eine "pataphysische Aktion" nach Alfred Jarry. Der Abend, verkünde die Hitlerine das Programm, sei einfach nur da und wolle gar nichts. Dabei will er, schreibt Pilz, "verdammt" viel: "Befreiung des Denkens, Entfesselung der Phantasie, letztlich ein Neudenken der ganzen Welt."

Im Neuen Deutschland (3.2.2010) schreibt Tom Mustroph: Im Prater werde man zu "herzhaftem Lachen" angesteckt, das sei ebenso bemerkenswert wie selten. Man lache, wenn "Hitlerine als gescheiterte Diktatorinnenanwärterin den in der Prater-Wüste angerichteten Saustall aufräumen" wolle, sich mit dem Eingeborenen Marcel (Christian Sengewald) "handgreiflich über Frühstückssitten" zanke oder als "überforderte Kolonisationsreiseleiterin" mit Tochter Angelika (Okka Hungerbühler) in einen "Streit über Verantwortung, Disziplin und Vertrauen" ausbreche. Die "ins Diskant hochschlagenden Stimmen von Tismer und Hungerbühler" enthöben den Zuschauer "aus dem Kalkül von Wahrheit und Wahrscheinlichkeit" und entführten ihn in eine dekorations- und kostümmäßig "arme" Welt "des absurden Spiels". Eine Welt, des "Hier und Jetzt", "die aber Vergangenheit in sich einsaugt und Zukunft auch", ein mit "allen Zeiten aufgeplusterter Bastard". In dieses "bunte, infantile Universum" schmuggele Tismer "anmaßende und groteske Frechheiten" ein, die an Alfred Jarrys Ubu und "Charly Chaplins Version des Weltenlenkers Hitler" erinnerten.

In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (7.2.2010) kommt Anne Tismer selbst zu Wort.

Wer wissen möchte, was Anne Tismer selbst über ihre Arbeit und Afrika denkt, das darin eine zentrale Rolle spielt, kann das Interview lesen, das Tom Mustroph mit der Künstlerin für das Neue Deutschland (30.1.) geführt hat. Oder sich auf YouTube Tismers Auftritt bei Harald Schmidt vom 19. November 2009 anschauen, bei dem sie, assistiert von Schmidt, bereits mit einer Stellprobe ihrer "Hitlerine" aufwartete.

 

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Kommentare

Kommentare  
#1 Tismers Hitlerine: So etwas nennt man SinnproduktionDonnerwetter 2010-02-01 17:48
daß Ihnen zu dem Quatsch etwas eingefallen ist. So etwas nennt man Sinnproduktion.
#2 Tismers Hitlerine: Verschont den Prater!gregor zuschneid 2010-02-01 18:58
aber so ist das heuzutage mit moderner kunst, dass die sinnproduktion meistens erst in der rezeption und dessen dokumentation entsteht.
anne tismer behauptet ja von sich künstlerin zu sein, performancekünstlerin. warum sie zum kunstmachen in den prater geht ist allerdings fraglich. ich bin froh wenn man diesen ort noch so lange es geht mit der kunst verschonen kann. ich empfehle ein geile, weiße galerie.....
#3 Tismers Hitlerine: Diktatur des guten TunsPM. 2010-02-01 19:13
und die diktatur geht in dem fall nicht vom regisseur aus (...) sondern definitionsgemäß von der künstlerin selbst, die uns ja in der vergangenheit schon viele einsichten in ihren ästetischen kosmos erlaubt hat und es auch diesmal tut. in jedem fall scheint es, ist die diktatur am stadtteater auf eine andere selbezügliche, auf das "kollektiv" gerichtete diktatur des guten tuns wiederholt.
#4 Tismers Hitlerine: Regression, Spielfreude, Ausbeutungpeter 2010-02-01 20:14
ich verstehe das unverständnis nicht. ich bin gestern in die premiere gegangen mit der vermuttung lahmen kunst-hurz zu erleben. das gegenteil war der fall: stattdessen bin ich mit ganz vielen einfällen zu themen wie ausbeutung/selbstausbeutung, allmachtsfantasien, realitätsverschiebung, digitale vs. analoge welt, regression, halbbildung, fastempathie etc. belohnt worden. zudem hatte ich einen sehr kurzweiligen, lustigen abend und zum ersten mal nach langer zeit das gefühl, darstellern zuschauen zu dürfen, die mit spielfreude am werk waren.
#5 Tismers Hitlerine: Unsinn als Rettung des OxidentsDonnerwetter, Sie Depp! 2010-02-02 12:26
Das war kein Quatsch. Das waren formvollendete Thesen zum Wesen der abendländischen Kultur. Das hat man auch strukturell zu überdenken und vor allem auf die Bühne zu bringen. Denn das, was sie als Quatsch bezeichnen, das bildet einfach nur einen Antiherrschaftsdiskurs ab. Sinn ist Herrschaftsdiskurs. Anne Tismer fordert: Unsinn ist die Rettung des Oxidents.
#6 Tismers Hitlerine: Da ziehe ich doch lieber in den Kukident!Sinn Fein 2010-02-02 12:58
Soll die Schreibweise "Oxident" den Unsinn illustrieren?
Ein Satz wie "Sinn ist Herrschaftsdiskurs" ist schnell mal hingeschrieben, aber doch ziemliche Dünndenke. Was soll das denn heißen? Ohne Sinn gibt es keine Mitteilung. Ohne Sinngebung könnte kein Kind aufwachsen, es würde verkümmern. Ohne Sinn könnten Sie nicht einmal Ihren Kommentar eintippen - ich würde ihn nicht verstehen. Wenn Anne Tismer die Retterin des "Oxidents" ist, dann ziehe ich lieber in den Kukident.
#7 Tismers Hitlerine: nicht alles ist UnfugSinn Grob 2010-02-02 14:32
@ Sinn Fein
Warum muss alles immer erklärt und breit geredet werden. Nehmen Sie das doch einfach wie Sie es sehen und machen sich Ihre eigenen Gedanken dazu. Und wenn Ihnen dann nichts dazu einfällt auch gut. Nicht alles in der Kunst macht auf den ersten Blick Sinn, aber man kann es deswegen nicht pauschal als Unfug bezeichnen.
#8 Tismers Hitlerine: Auf in den Ochsident!Donnerwetter II 2010-02-02 14:49
Dabei würde es Ihnen im Ochsident viel besser gehen....
#9 Tismers Hitlerine: schon komischart poor art 2010-02-02 15:38
schon komisch wie tismer 100 m von ihrer eigenen bühne entfernt, einen abend macht und plötzlich alle kritiker antanzen. soviel zu system und diskursmaschine.

(Hinweis der Redaktion:
wie Sie unserem Archiv oder auch dem Hinweis unter der Nachtkritik entnehmen können, hat nachtkritik.de sehr oft auch über Anne Tismers Arbeiten am Ballhaus Ost berichtet, u.a. "Alice under ground", "Das blaue Meer", "20. November".)
#10 Tismers Hitlerine: Mischung aus Sinn und UnsinnSinn Fein 2010-02-02 16:30
@ Sinn Grob
Habe ich gesagt, dass ich Anne Tismers Hitlerine pauschal unsinnig bzw. unfugig finde? Nein, weit gefehlt. Ich bezweifle nur, dass sie oder auch der Unsinn den Okzident, den Kukident oder den Ochsident retten wird. Ich bin trotzdem der Ansicht, dass Hitlerine eine unterhaltsame Mischung aus Sinn und Unsinn war.
Die Strategien der Argumentation, die man hier findet, sind übrigens echt flashy: Die einen sagen: Das ist alles Unsinn. Dann sagen andere: Das ist alles Unsinn, weil der Sinn unterlaufen wird, und sehen darin den Sinn. Dann sagen die ersten: Aber das ist doch Unsinn. Und dann lautet plötzlich die erzürnte Gegenfrage: Aber wieso ist das Unsinn?
Letztlich wollen die, die den Unsinn verteidigen, nur den Unsinn mit Sinn aufladen. Sie verteidigen also weiterhin den Sinn, wollen das aber nicht zugeben. Eine solche Spirale in Gang gesetzt zu haben, und das auf spaßige Art, ist das true achievement von Hitlerine.
#11 Tismers Hitlerine: Ja, wo tanzen sie denn?Sinn Grob 2010-02-02 17:05
@ Sinn Fein
dann haben wir uns ja jetzt richtig verstanden und das macht Sinn.
@ art poor art
So großes mediales Echo scheint der Abend ja nicht zu finden oder wo schreiben die vielen Kritiker die Sie tanzen gesehen haben? Auch wieder nur eine hohle Behauptung!
#12 Tismers Hitlerine: über Tismer reden und auswandernSinn Fein 2010-02-03 16:29
Im Pollesch-Forum hat Adam, The Ant gesagt, er würde endlich wieder über Anne Tismer und den Kukident reden wollen. Da bin ich auch dafür! Adam, komm zu uns ins Forum. Sinn Grob und Sinn Fein, wir beide beißen nicht, sondern planen die Auswanderung in zwei Phasen: erst Kukident, dann Permanent.
#13 Tismers Hitlerine: bescheinigter Knallanton 2010-02-04 12:07
die frau hat einen bescheinigten knall. ich finds klasse was sie so anstellt mit kaka u.s.w.
#14 Tismers Hitlerine: Sinnentleertheit tut gutFlohbär 2010-02-14 12:52
Mir hat der Abend gestern gut gefallen. "Welt"-Kritiker Wengierek ("Anne Tismer verläppert ihr großes Talent") sieht das offensichtlich anders, weil er so etwas wie "Lulu" oder "Nora" erwartet hat. Den Anspruch hatte das Stück doch gar nicht - es war mehr eine Performance, in der die spielerische Leichtigkeit im Vordergrund stand. Ich habe genug Tiefgang in meinem Leben, da tut die weitgehende Sinnentleerheit, wie die Kritiker oben richtig bemerkten, manchmal ganz gut. Man merkte den Akteuren die Freude am Spiel an, das einzige Manko war vielleicht der Hang zum Kindischen. Ansonsten zeigte Anne Tismer weitere Facetten ihres Talents und ihre Tochter Okka hat im Laufe der Jahre auch Fortschritte gemacht.
#15 Tismers Hitlerine: ganz herkömmlichMaurer 2010-02-25 21:49
Habe heute in der Zitty in einem Interview mit Thomas Ostermeier gelesen, dass Hitlerine eine Performance sei (hat nicht der Ostermeier, sondern der Journalist gesagt). Also ich habe keine Performance gesehen, sondern eine eher konventionelle Theateraufführung eines zugegeben schrägen Textes (war aber auch nicht in der Premiere). Ich will niemanden der Beteiligten zu nahe treten. Ich hab mich amüsiert, was aber nicht daran lag, dass die drei Schauspieler frei improvisiert haben. Vielmehr wusste jeder immer, was er gerade zu tun hatte. Das war alles ganz herkömmlich inszeniert. Wenn ich mich irren sollte, gehe ich gerne nochmal hin und gucke, ob die beim nächsten Mal alles anders machen. Aber nicht ins Museum, sondern ins Theater!
#16 Tismers Hitlerine: Geniale Sandkasten-WeltStefan 2010-05-01 02:44
Habe es heute endlich gesehen. Die große Welt im kleinen Sandkasten. Genial und wirklich voller Sinn.

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